Bis einer heult! • Die tausend Facetten hochsensibler Kinder
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19. Mai 2014 | Pia Drießen

Die tausend Facetten hochsensibler Kinder

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich viel über den richtigen Umgang mit meinen (hochsensiblen) Kindern nachdenke, mein und ihr Verhalten reflektiere und versuche den richtigen Weg für uns alle zu finden. Das ist naturgegeben in mir drin und nichts, was ich bewusst tue oder initiiere. Wer mir eine übersteigerte Reflektion unseres Lebens (aka Helikoptermutti) vorwirft, hat leider nicht verstanden, was es bedeutet eine hochsensible Person zu sein.

Ich lerne jeden Tag neue Dinge über mich. Im selben Zug lerne ich aber auch neue Dinge über meine Kinder, ihr Seelenleben, ihre Ängste, Sorgen und generell über ihre Wahrnehmung ihrer Umwelt. Tatsächlich wurde mir aber erst vor wenigen Tagen bewusst, dass ich als hochsensible Mutter intuitiv für meine hochsensiblen Kinder vielen richtig mache. Ich schaffe einen festen Tages- und Wochenrhythmus, Rituale und feste Strukturen. Das war nicht immer so. Die Zeit, in der ich mit den Jungs alleine zuhause war und nicht arbeiten ging, waren mehr ein in den Tag hinein leben. Es ging uns gut, aber da war immer die innere Unruhe, die mich schneller genervt oder gestresst sein ließ. Die Kinder waren unruhiger, knatschiger und anspruchsvoller. Zwar hatten wir auch damals schon feste Rituale, da ich grundsätzlich ein Mensch bin, der Dinge, die sich bewert haben, beibehält, aber die Tages- und Wochenabläufe waren ungeplant und willkürlich.

Als ich dann wieder arbeiten ging war ich von heute auf morgen gezwungen, unser Leben stark zu strukturieren. Es stellte sich schnell als die richtige Lösung für unseren Alltag heraus. Man stelle sich sogar vor, dass ich seit dieser gravierenden Änderung in unserem Leben noch viel spontaner sein kann und es vor allem auch bin, als vorher. Möglich machen mir das die Zeitfenster, die ich für dieses oder jenes ansetze und die immer gleich bleiben.

Jüngst las ich einen Artikel, der eben genau dieses Thema aufgriff und dessen Kernaussage war, dass Strukturen, Rhythmus und Rituale hochsensiblen Menschen helfen, sich sicher und geborgen zu fühlen. Zu wissen, was als nächstes ansteht und wie es danach weitergeht hilft dabei, sich selber vor Überreizungen zu schützen. Man kann quasi immer den nächsten Schritt sehen und folglich besser damit umgehen, weil z.B. eine anstrengende Alltagssituation greifbar enden wird.  

Ich habe gelernt: Was mir als hochsensiblen Person gut tut, tut auch meinen hochsensiblen Kindern gut.

Die Hochsensibilität äußert sich bei meinen Kinder sehr unterschiedlich und ist doch in vielen Faktoren gleich. Beide Jungs verabscheuen Konflikte und Streitereien außerhalb ihres familiären Umfelds. Beiden fällt die Kontaktaufnahme zu andere Kindern schwer und das unbeschwerte Spielen in großen Gruppen ist ihnen nahezu unmöglich. Der Quietschbeu hat eine feste und beste Freundin, auf die er sich voll und ganz einlassen kann. Das Löwenmaul ist hingegen eher der stille Beobachter, der sehr beliebt ist (weil freundlich und harmoniebedürftig), aber keine festen Freundschaften pflegt. Das gemeinsame Spiele mit mehr als einer Person bedeutet auch erhöhtes Konfliktrisiko, weshalb er solche Situationen lieber umgeht. Ich selber erinnere mich ganz genau, dass ich mich als Kind ebenfalls in allen Konstellationen, die größer 2 waren, unsicher und unwohl gefühlt habe, weshalb ich solche Gruppen mied. 

Beide Jungs beobachten lieber, als sich in eine Gruppensituation einzubringen. Beide sind Träumer und malen sich bunte Fantasiewelten aus. Beide haben eine sehr geringe Frustrationstoleranz. Das Löwenmaul fängt bei der geringsten Kritik oder bei lauter gesprochenen Mahnungen sofort an zu weinen. Der Quietschbeu boxt in ein Kissen, wirft sein Wutmonster oder schreit die Anspannung heraus. Beide zeigen diese Reaktionen aber nur im vertrauten Umfeld zuhause. Im Kindergarten neigen beide zu starker Selbstkontrolle und „fressen“ diese Anspannungen in sich hinein.

Beide reagieren auf Trauer, Frust und Angst körperlich. Der Quietschbeu mit Bauchschmerzen und körperlicher Unruhe (Zappeln) und das Löwenmaul mit Bauchschmerzen und Lethargie. In extremen Situationen übergeben sich beide vor Anspannung. Generell haben beide Kinder ein recht hohes Schlaf- und Ruhebedürfnis. 

Beide Jungs sind wissbegierig, haben ein phänomenales Langzeitgedächtnis und saugen jegliches Wissen wie Schwämme auf. Beim Quietschbeu ist das visuelle Wahrnehmungsvermögen stärker ausgeprägt, beim Löwenmaul die auditive Wahrnehmung. Der Quietschbeu kann z.B. nicht lange Fernsehn gucken, weil ihn das visuell völlig überfordert. Was das Löwenmaul einmal gehört hat, ist fest in seinem Gedächtnis verankert. Ist er überreizt, lehnt er sogar Musik ab. So darf ich nach dem Kindergarten z.B. im Auto das Radio nicht anmachen.

Beim Löwenmaul haben wir die Hochsensibiliät erst später wahrgenommen, weil sie sich eben nicht in negativen Punkten äußerte, wie beim Quietschbeu. Zwar war das Löwenmaul schon immer sehr ausdauern, wenn es darum ging sich über etwas zu echauffieren (Stundenlanges Bocken und Ignorieren), aber im Grunde tat er das immer leise und für sich, während der Quietschbeu zappelte, laut wurde und sich selber verletzte. Natürlich hatten wir da ein deutlich wacheres Auge drauf, als auf das ruhige, in sich gekehrte Löwenmaul.

Wenn das Löwenmaul von einer neue Situation überfordert ist, sagt er „Ich kann das nicht “ oder „Ich will das nicht“ und dann ist das so. Da brauche ich gar nicht mehr versuchen ihn zu motivieren. Er sitzt dann wie ein Stein da und bewegt sich nicht mehr. Allerdings zeigt er auch keine anderen Reaktionen, bis wir die Situation verlassen. Der Quietschbeu hingegen fängt dann an zu klammern, weicht nicht von meiner Seite und wird weinerlich.

Meine Jungs sind zu Hause, in ihrem normalen Umfeld, in ihrem ganz normalen Alltag, sehr entspannte Wesen. Sie streiten mit einander. Oft und gerne. All die Dinge, die ihnen im Kindergarten nie möglich wären, testen sie zuhause, in vertrauter Umgebung an vertrauen Personen aus. Das ist okay. Ich mische mich da auch so gut wie nie ein. Der Miezmann muss da noch etwas gelassener werden. Irgendwo müssen sie diese Dinge, wie Konflikte annehmen, austragen und lösen, lernen. 

Es gibt Experten, die einen Zusammenhang zwischen Hochsensibilität und Nachtschreck sehen. Während der Quietschbeu häufig und sehr extrem an Nachtschreck litt, hatten wir mit dem Löwenmaul vielleicht zwei leichte Nachtschreckerlebnisse. 

Beide Jungs haben sich schon sehr früh Fragen über den Sinn des Lebens, wo wir herkommen und wo wir hingehen und was nach dem Tod passiert, gestellt. Anfänglich habe ich mich darüber gar nicht gewundert, weil ich ja keine Vergleichsmöglichkeiten hatte. Inzwischen weiß ich aber, dass das keine typischen Fragen eines 3- bzw 4-jährigen sind. Sie entwickeln auch beide ihre eigenen Theorien, wie das mit der Seele, Schutzengeln und Wiedergeburt ist. „Wenn ich tot bin und dann wieder komme, darf ich dann auch eine Katze sein?“ – „Möchtest Du eine Katze sein?“ – „Nein, ich glaube nicht. Lieber irgend was ohne Krallen.“ (Löwenmaul)

Sowohl der Quietschbeu, wie auch das Löwenmaul, suchen eher die Nähe und den Kontakt zu älteren, meist sogar erwachsenen Personen. Erwachsene sind eher beständig in ihrem Handeln und ihren Reaktionen, was den Kindern ein deutlich größeres Sicherheitsgefühl gibt, als unberechenbare / wankelmütige (Klein-)Kinder. Generell mögen beide keine nicht angekündigten Veränderungen, wobei das Löwenmaul auf Veränderungen eher zurückgezogen und in sich gekehrt reagiert und der Quietschbeu zerrissen und sehr emotional. Als neulich eine Gruppenfremde Erzieherin morgens unangekündigt in seiner Gruppe stand, geriet der Quietschbeu völlig aus der Fassung, weinte und zitterte am ganzen Körper. Es ist schwierig darauf richtig zu reagieren, da die Angst vor dem Unbekannten zwar real, aber auch unbegründet ist. Letztendlich kann in solch einer Situation nur die triggernde Person selber die Angst nehmen. 

Was ich im letzten Jahr gelernt habe ist, dass es allen Familienmitgliedern hilft, wenn man über solche Schlüsselsituation spricht, sobald diese verklungen und das Kind satt, ausgeschlafen und emotional stabil ist. Dann haben beide Jungs auch die Fähigkeit sich selber relativ objektiv zu reflektieren. „Ich hatte Angst, weil ich gar nicht weiß, welche Regeln bei der Frau XYZ gelten.“ Wie geschrieben: die Angst ist unbegründet, aber real. Und genau so kann man das einem Kind auch erklären: „Ich verstehe Deine Angst, aber es ist auch gar nicht schlimm, dass Du die Regeln von Frau XYZ noch nicht kennst. Du kannst sie ja einfach danach fragen, wenn Du etwas Bestimmtes tun willst.

Was nach wie vor schwierig ist: Hochsensibilität ist keine Krankheit oder psychische Störung, weshalb es auch keine ärztliche Diagnose gibt. Ohne etwas schriftliches in der Hand, ist es daher schwierig, Erziehern, Lehrern oder sonstige Personen mit einem Erziehungsauftrag von der andersartigen Wahrnehmungs- und Verhaltensweise des Kindes zu unterrichten und zu bitten, diese Andersartigkeit zu berücksichtigen. Hochsensible Kinder haben andere Bedürfnisse, als nicht-hochsensible Kinder. Sie brauchen eventuell mehr Rückzugsmöglichkeiten und sollten z.B. nicht gezwungen werden, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen, wenn sie sich dagegen sträuben. In der Schule brauchen sie aufmerksame Lehrer, die erkennen, wenn auf Grund der Umweltreize die Konzentration nachlässt (in den örtlichen Grundschulen wird an die Kinder dann z.B. ein Gehörschutz ausgegeben. Oder die Kinder dürfen Klassenarbeiten in einem separaten Raum schreiben. Eine tolle Sache!) Mit dem Alter und der Entwicklung schaffen sich auch hochsensible Kinder eigene Kompensionsstrategien, um im Schul- und später Arbeitsalltag gut zurecht zu kommen. Aber auf dem Weg dahin brauchen sie eben die Hilfe, Unterstützung und das Verständnis von Eltern, Erziehern und Lehrern. Man kann in der heutigen Zeit daher nur auf die Offenheit und Bereitschaft zu Selbstinformation der betreuenden Personen hoffen. Wir hatten diesbezüglich mit unserem Kindergarten viel Glück, wofür ich sehr dankbar bin.

Ich habe in diesem Beitrag das Wort „richtig“ ziemlich oft kursiv geschrieben. Weil es eben kein generelles Richtig oder Falsch gibt und ich nicht den Eindruck erwecken wollte, ich würde ein Universalrezept für hochsensible Kinder kennen. Das tue ich nicht. Ich kenne nur meine Kinder und ihre facettenreichen Wahrnehmungen und Ausdrucksweisen von/in Reizsituationen.

Da sich nach meinen Artikeln über Hochsensibilität immer viele Leser die Frage stellen, ob ihr Kind möglicherweise auch hochsensibel ist, empfehle ich heute zum Abschluss mal diesen Fragebogen von Aurum Cordis: Ist mein Kind hochsensibel?

Was mir nach wie vor fehlt: eine vernünftige, kostenlose Austauschmöglichkeit für Eltern mit hochsensiblen Kindern jeglicher Altersgruppen, die gegebenenfalls von Experten begleitet wird. Ich werde mich daher jetzt einfach mal selber darum bemühen und sehen, was sich auf die Beine stellen lässt.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    

34 Kommentare

  1. Sina / Mai 19 2014

    Liebe Mama Miez, mich würde interessieren, ob und falls ja, wo Sie eine Schriftlichkeit erhalten haben, die Ihren Kindern die Hochsensibilität bestätigt. Hat der Kita der Fragebogen, den Sie oben aufführen, als „Bestätigung“ ausgereicht? Danke und liebe Grüße. Sina

    • Mama Miez / Mai 19 2014

      Nein, darüber gibt es keine Schrifstücke. Das beschrieb ich im Artikel ja schon als „Problem“. Ich habe im Kindergarten mit den Erzieherin gesprochen, ihnen erklärt, was an den Jungs anders ist und ihnen immer mal wieder Artikel und Studien zum Thema mitgebracht. Sie erkennen die Jungs in den Texten wieder.

  2. jenny / Mai 19 2014

    Ich freue mich auf das forum.
    Denn mein regelverliebter minimonk wird leider zu oft belächelt und missverstanden

  3. Miriam / Mai 19 2014

    Liebe Mama Miez,
    Ich lese ohnehin schon jeden Artikel hier mit Begeisterung, aber besonders interessant finde ich diejenigen, in denen es um Hochsensibilität geht.
    Ohne viele Worte, einfach danke. Dafür, dass ich mich selbst besser verstehe und langsam aber sicher immer mehr von der unterschwelligen Befürchtung, ich sei irgendwie seltsam, stelle mich an und jammere einfach nur gerne über banale Sachen, verabschieden.

    Liebe Grüße
    Miriam

  4. adhs Mama / Mai 19 2014

    wenn ich das so lese dann denke ich alle deine Kinder haben ADHS oder ADS. du wahrscheinlich auch. Du nennst es Hochsensibel,ich ADHS., Ist hier ganz genauso und ich bewundere deine Art mit den Dingen umzugehen.ich habe diese Geduld nicht.

    • Mama Miez / Mai 19 2014

      Ich drehe Deine Aussage mal um: Vielleicht ist Dein Kind hochsensibel und einfach fehldiagnostiziert? Dazu mal ein paar wichtige Fakten, die wir vom Kinderarzt mitbekamen:

      AD(H)S und Hochsensibilität haben keinerlei Gemeinsamkeiten sondern stellen eher Gegensätze dar. Manche HSP, besonders Kinder, werden jedoch als AD(H)S fehldiagnostiziert, weil große Überforderung oder großer Stress sie unruhig und unkonzentriert werden lassen, was als typisches AD(H)S-Merkmal betrachtet wird. Im Gegensatz zu AD(H)S können sich HSPs in ruhiger und vertrauerter Umgebung sehr gut konzentrieren und haben eine überdurchschnittlich hohe Auffassungsgabe (viele HSP sind zudem hochbegabt). HSPs neigen, anders als AD(H)S-Kinder, nicht zu Wutausbrüchen, Impulsivität und/oder gesteigerter Risikobereitschaft, sondern verhalten sich eher völlig gegensätzlich. Es gibt einige wenige Punkte, die „ähnlich“ wirken – siehe Beispiel der fehlenden Konzentrationsfähigkeit – es aber nicht sind.

      Zudem Thema gibt es inzwischen umfangreiche Studien. Aber um mal zum Punkt zu kommen: bei meinen Kindern wurde von Seiten der Ärzte AD(H)S ausgeschlossen :)

      • mira mondstein / Mai 20 2014

        Hey,
        Danke!!! ENDLICH kann ich anderen erklären, wo der Unterschied zu AD (H)S liegt… denn genau da liegt das Problem:
        Wenn nicht die Eltern von sich aus das Phänomen HSP kennen, wird bei den Kindern nur zu schnell die Modekrankheit diagnostiziert:-(
        Ich würde glatt behaupten dass mind. 20-30% der ADS Kinder hochsensibel sind!!???!!!
        LG
        MIRA???

        • Tine / Mai 20 2014

          … oder zumindest die Diagnose AD(H)S falsch ist.
          Bei meinem Sohn haben sie es auch immer wieder versucht.
          und ja, er kann sich stundenlang konzentrieren. schon im Kindergartenalter mit 300 Teile Puzzles…. ;-)

          lieben Gruß

      • Anna / Mai 20 2014

        Hallo,

        darf ich frage ob ADHS einfach ausgeschkossen wurde oder ob es geteste und Ausgeschlossen wurde. Möchte mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen oder klugscheißen. Aber ich habe mir sagen lassen, dass man ein Kind erst ab 5 Jahren wirklich sicher auf ADHS testen kann. Alle frühren Test wären auf der Grund der Altersbedingten noch nicht so ausgerprägten Konzentration verfälscht. Nur so als Info.
        Fühlen sie sich bitte nicht angegriffen oder belehrt

        • Mama Miez / Mai 20 2014

          Keine Sorge, so empfindlich bin ich nicht :)
          Wir haben nicht den speziellen AD(H)S-Test gemacht, sondern einen einfachen Konzentrationstest beim Kinderarzt, der mit links abgearbeitet wurde. Der Kinderarzt sagte mir, das AD(H)S-Kinder unter einer grundsätzlichen Konzentrationsschwäche leiden, die beim Quietschbeu definitiv ausgeschlossen werden kann.

  5. Chris / Mai 19 2014

    Hallo!

    Ich bin die Tage mal durch deinen Artikel übers pucken auf deinen Blog aufmerksam geworden und komme seitdem echt schlecht von deiner Seite weg ;)

    Wie hast du denn bei dir selbst gemerkt, dass du hochsensibel bist? Und denkst du dass es sich eher um eine Vererbung handelt, dass es bei deinen Kindern auch auftritt oder ist das Konditionierung?

    Viele Grüße,
    Chris

  6. Doro / Mai 20 2014

    Hallo Mama Miez,
    vor kurzem habe ich dein Blog entdeckt und bin gleich hängengeblieben. Irgendwie passt das, was ich hier lese. :-)
    Und jetzt so ein interessantes Thema. Was du über deine Kinder schreibst, darin erkenne ich meinen Sohn so sehr wieder. Es fällt mir mehr und mehr auf, dass er etwas anders ist als andere Kinder. Nicht extrem und nicht störend, aber so, dass er immer ein bisschen außen vor steht. Und auch mein Mädchen, das von klein auf immer wieder von seinen Emotionen so hingerissen wird, dass es nicht dagegen ankommt, sonst aber ziemlich in sich zurückgezogen ist, scheint mir zu deiner Beschreibung zu passen. Ich glaube, ich muss mich auch mal intensiver mit dem Thema auseinandersetzen. Danke für diesen sehr persönlichen Artikel dazu!

    LG Doro

  7. Tine / Mai 20 2014

    Hallo Mama Miez,

    das unten stehende Zitat unterschreibe ich voll und ganz!
    Mein Sohn ist hochbegabt und hochsensibel. Und gehört zu der eher ungewöhnlichen Gruppe der Extrovertierten. Stellen Sie sich das mal in einer ersten Schulklasse von 24 Kindern vor! :-O
    Kindergarten, Sportgruppen, Schule – alle tun sich extrem schwer damit, ihn tatsächlich zu sehen….

    Und als – ebenfalls hochsensible – Mama ist es grenzwertig schwierig, für das Kind immer wieder einzustehen und sich alleine gegen eine Masse von Menschen durchzusetzen…. Aber bislang haben wir uns alle tapfer geschlagen ;-)

    Mach weiter so – Du machst das prima :-)

    Herzliche Grüße
    Tine – die kleine Auster

    „Was nach wie vor schwierig ist: Hochsensibilität ist keine Krankheit oder psychische Störung, weshalb es auch keine ärztliche Diagnose gibt. Ohne etwas schriftliches in der Hand, ist es daher schwierig, Erziehern, Lehrern oder sonstige Personen mit einem Erziehungsauftrag von der andersartigen Wahrnehmungs- und Verhaltensweise des Kindes zu unterrichten und zu bitten, diese Andersartigkeit zu berücksichtigen. Hochsensible Kinder haben andere Bedürfnisse, als nicht-hochsensible Kinder. Sie brauchen eventuell mehr Rückzugsmöglichkeiten und sollten z.B. nicht gezwungen werden, an Gruppenaktivitäten teilzunehmen, wenn sie sich dagegen sträuben. In der Schule brauchen sie aufmerksame Lehrer, die erkennen, wenn auf Grund der Umweltreize die Konzentration nachlässt (in den örtlichen Grundschulen wird an die Kinder dann z.B. ein Gehörschutz ausgegeben. Oder die Kinder dürfen Klassenarbeiten in einem separaten Raum schreiben. Eine tolle Sache!) Mit dem Alter und der Entwicklung schaffen sich auch hochsensible Kinder eigene Kompensionsstrategien, um im Schul- und später Arbeitsalltag gut zurecht zu kommen. Aber auf dem Weg dahin brauchen sie eben die Hilfe, Unterstützung und das Verständnis von Eltern, Erziehern und Lehrern. Man kann in der heutigen Zeit daher nur auf die Offenheit und Bereitschaft zu Selbstinformation der betreuenden Personen hoffen.“

  8. corina / Mai 20 2014

    Sind nicht alle Kinder hochsensibel ? Wenn ich das so lese ( bin selber Mutter von zwei Kindern 14 und 9 Jahre ) finde ich vieles ganz normal,es ist einfach auch Typ Sache würde ich sagen ……wer fühlt sich schon in einer großen Gruppe zb wohl und geht ganz ungezwungen mit allen um ? Von Kindern wird heutzutage so viel erwartet,wie sie sich zu verhalten haben,was sie alles können müssen …….ich finde es war doch schon immer so,es gibt Kinder die sind zurückhaltend,dann gibt’s die zu lauten und zu wilden,die die gleich rum heulen ……….alles ganz normal und war schon immer so ;-) heute werden dafür Namen erfunden wie sie Störung heißen könnte ;-) es sind einfach Kinder und die sind Gott sei dank nicht alle gleich !

    • Mama Miez / Mai 20 2014

      Die Eingangsfrage ist leicht zu beantworten: nein, sind sie nicht. Diese „Typsache“, wie Du sie bezeichnest, verbirgt deutlich mehr, als nur Charaktereigenschaften. Als selber hochsensible Person weiß ich um das Gefühl der „Andersartigkeit“ und „Falschheit“ in dieser Gesellschaft. Man fühlt sich nicht zugehörig, empfindet gerade als Kind die meisten Probleme der eigenen Altersgruppe als banal und leidet unter übersteigerter Empathie für seine Umwelt.
      Natürlich gibt es Hochsensibilität nicht erst seit gestern und auch nicht erst, seitdem es einen Namen bekommen hat und wissenschaftlich erforscht wird.

      Als problematisch empfinde ich in dieser Gesellschaft vor allen Dingend die Menschen, die alles als Modeerscheinung bezeichnen, nur weil etwas neu entdeckt, erkannt, aufgeklärt wird und nicht via Bluttest nachweisbar ist. Diese Menschen sind es, die hochsensiblen Menschen das Leben schwerer machen, als nötig. Weil sie ihnen den nötigen Respekt verwehren, in ihrer Andersartigkeit Ernst genommen zu werden.

      Hochsensibilität ist KEINE Störung!

    • Simone / Mai 20 2014

      Liebe Corina, wenn du ein Kind hättest, was hochsensibel ist, würdest du es merken! Sicher gibt es Kinder, die sensibler sind als andere, aber ein Kind mit Hochsensibilität ist noch mal eine ganz andere Nummer.

  9. Melanie / Mai 20 2014

    Liebe Mama Miez,

    ich finde es toll, wie sehr Sie in Bezug auf HSP auf Ihre Kinder eingehen. Das konnten meine Eltern vor knapp dreißig Jahren leider nicht. Als selber HSP mit einem wahrscheinlich hochsensiblen Sohn freue ich mich immer wieder über derartige Beiträge.
    Ich kann mich auch noch gut an dieses Nichtzugehörigkeitsgefühl bei Gruppen erinnern und die Nähe von Erwachsenen mehr zu schätzen als die von Kindern. Als Kind war es für mich z.B. die schlimmste Strafe, wenn es bei größeren Veranstaltungen wie runden Geburtstagen oder Hochzeiten einen Kindertisch gab und ich dann bei anderen (evtl. unbekannten) Kindern sitzen „musste“ und nicht bei den Erwachsenen bleiben „durfte“.

    Viele Grüße
    Melanie

  10. Simone / Mai 20 2014

    Wir haben für unsere fast 10-jährige Tochter die Diagnose leider erst im Winter bekommen. Vieles hätte ich sicher anders gemacht, wenn ich den Wissensstand gehabt hätte, den ich jetzt habe.
    Die Grundschulzeit, die nun fast vorüber ist, war eine einzige quälerei.
    Es wäre super, wenn es Austauschmöglichkeit gäbe, denn die Ärzte hier vor Ort sind in meinen Augen unfähig!
    Meine Tochter soll eine Therapie machen, weigert sich aber mit Händen und Füßen, denn dort würde sie auf fremde Kinder treffen, was sie partout nicht möchte.
    Alternativ sollen wir Belohnungssticker kleben, wenn sie sich „normal“ verhält…..Das ist unser ganzes Hilfsangebot von Seiten der Ärzte:(
    Dann warte ich mal ganz gespannt, was du da auf die Beine stellst.
    lieben Gruß
    Simone

    • Tine / Mai 20 2014

      und nach der Grundschule wurde es besser??
      das würde Mut machen…. :-/

      lieben Gruß

      • Simone / Mai 20 2014

        Hallo Tine, die Grundschulzeit geht jetzt im Sommer erst zuende….

    • Arienna / Mai 20 2014

      Diagnose? „Normal“ verhalten??

      Hochsensibilität ist keine Krankheit, daher ist der Begriff „Diagnose“ hier völlig falsch. Und alles, was Dein Kind dazu bringen soll, sich zu verstellen, um „normal“ zu funktionieren, wird am Ende zu einer ausgereiften psychichen Störung führen.
      Sorry, aber der Arzt, der Euch da beraten hat, hat das Prinzip der Hochsensibilität wirklich nicht verstanden.

  11. Sandra / Mai 20 2014

    Hallo,

    um die Andersartigkeit der Wahrnehmung- und Verhaltensweisen meiner Kinder zu erklären, benutze ich lieber das Wort Hochsensitivität (vom engl. highsensivity, wie es ja auch ursprüglich heißt). Ich finde das Wort sensibel hat (ja leider heutzutage) immer so einen negativen Beigeschmack. Schnell kommt dann mal von außenstehenden „nun stell dich doch nicht so an, ist doch nicht so schlimm, bla bla… Wahrscheinlich ist es auch schwer, jemandem zu erklären, was es bedeutet, hochsensitive Kinder zu haben. Das Verständnis ist leider oft nicht vorhanden, bzw. leider nicht mal der Versuch, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Habe ja selbst ein paar Jahre gebraucht und heute bin ich so dankbar, genau diese Kinder zu haben, eben drum, weil ich ganz viel für mich und das Leben gelernt habe. Amen:)

    EIn Forum wäre super!!!

    Sandra

  12. Anna / Mai 20 2014

    Liebe Mamamiez, wie immer verschlinge ich Deinen Text. Zuerst habe ich auch gedacht – irgendwie sind doch alle Kinder hochsensibel, was stellen die Mutti sich denn so an. Aber mehr und mehr komme ich von dieser Meinung ab. Dank deiner Texte und Aufklärungen. Lieben Dank dafür fürs bessere Verstehen.

  13. Schwarzrapunzel / Mai 20 2014

    Hallo Mamamiez, in deinen Beschreibungen erkenne ich ganz klar meinen Junior wieder (4 Jahre). Mal mehr wie der Qietschbeu, mal mehr wie das Löwenmaul. Nachdem er im Kindergarten arge Probleme mit Lärmpegel und Gruppenaktivitäten aller Art hat, hat uns die Kindergartenleitung ans Herz gelegt, mit ihm einen Kinderpsychologen aufzusuchen. Mal sehen was der sagt.
    Im Grunde brauche ich keine Diagnose, ich weiß schon vom wem er es hat und dass es nicht leicht ist, als hochsensible Person zurechtzukommen. Vor allem, wenn man noch ein Kind ist. Wir können uns gerne mal austauschen, wenn du magst.

  14. Stjama / Mai 20 2014

    Es wäre ganz großartig, wenn sich da etwas aufbauen ließe! Ich habe auch ein hochsensibles Kind (8) und sowohl mein Mann als auch ich sind ebenfalls hochbegabt. Meistens kommen wir damit sehr gut zurecht, aber in manchen Situationen bräuchten auch wir dringend hochwertigen Austausch und Beratung von Experten.

    Vielen Dank für die vielen, sehr konkreten und reflektierten Gedanken, die du immer wieder zu diesem Thema (und natürlich vielen anderen Themen) schreibst. Auch wenn ich manche Dinge anders sehe (logisch), sind immer wieder große Aha-Effekte dabei. In diesem Artikel auch wieder.

    Liebe Grüße,
    Stjama

  15. Wenke / Mai 20 2014

    Hallo Miezmama,

    sehr interessanter Beitrag.

    Da meine Mutter ja schon oft gemeint hat, ich wäre hochsensibel (und auch bei sich selbst Anzeichen erkennt), habe ich jetzt endlich mal den Test gemacht.

    Ergebnis: 243 Punkte (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit).

    Ja, das passt schon alles. Vielleicht hol ich mir mal das Buch …. und mal sehen, wie unser Nachwuchs so ist :)

    Liebe Grüße
    Wenke

    http://www.inguterhoffnung.wordpress.com

  16. Anika / Mai 20 2014

    Dankeschön, endlich finde ich auch mal etwas informatives zu hsp bei Kindern und ich bin ehrlich erleichtert, dass unser Sohn keine “ soziale Phobie “ hat. Leider ist daß die gängige Meinung anderer Mütter und Betreuer. Ich kann es in ihren Augen sehen, wenn unsere kleiner Mann mit einer Situation überfordert ist. Oft habe ich das Gefühl die Gruppenruhe zu stören. Wahrscheinlich bilde ich es mir nur ein. Ich versuche gar nicht mehr die Situation aufzuklären….es tut mir so leid für ihn…

  17. Heidi / Mai 20 2014

    Nun werden die Schulen also in Zukunft bald ein weiteres Diagnosethema haben: Hochsensibilität!
    Die Lehrer haben sich natürlich mit diesen besonderen Kindern auch besonders zu befassen, sie besonders zu behandeln, sie besonders zu bewerten?
    Liebe Eltern, warum gehen wir nicht einfach grundsätzlich davon aus, dass jeder Mensch und jedes Kind einzigartig ist? Warum brauchen wir dazu Diagnosen und Arztbesuche?
    Am Schluss sind nur noch die Kinder „normal“, deren Eltern nicht engagiert oder gebildet genug sind, um die normalen Zickigkeiten und Sonderheiten ihrer Kinder diagnostizieren zu lassen. Sollen diese Kinder dann die 08/15 Behandlung – in Schule oder Kindergarten – bekommen?
    Wie wohltuend empfinde ich weise Aussagen meiner Eltern, die vielleicht altbacken oder profan klingen („Es ist überall ein Etwas“ oder „Jeder hat halt seine Macke“), aber doch sooo viel Krampf und Druck aus Vielem nehmen, vor allem aus der gesteigerten Kinderbeobachtung und Kinderanalyse durch verunsicherte Eltern.
    Sollten demnächst Eltern in meine Lehrersprechstunde kommen, mit der Bitte um besondere Rücksicht auf ihre hochsensiblen Kinder, werde ich mit Sicherheit sagen: Wir haben nur hochsensible Schüler!

    • Mama Miez / Mai 20 2014

      Mich schokiert diese engstirnige Sichtweise und Form der Auseinandersetzung mit dem Thema gerade bei einer Lehrerin – womöglich auch noch Grundschullehrerin – sehr.

      Natürlich sind alle Kinder Individuen. Natürlich sollte auf jedes Kind im Klassenverband so individuell wie möglich eingegangen werden. Dabei aber einfach zu behaupten, alle Kinder seien hochsensibel, ohne sich ernsthaft mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben, zeigt mir ganz deutlich, wie viel Aufklärungsbedarf in unserer Gesellschaft zu dem Thema noch nötig ist.

      Diagnosen und Ärzte/Therapien brauch ein HSK sicher nicht. Es sind die Lehrer – wie Sie – die sich ohne ärztliche Diagnose weigern, die Andersartigkeit dieser Kinder ernst zunehmen und ihnen den Respekt zu zollen, den jedes Kind verdient hat.

      Hochsensible Kinder sind nicht „schwieriger“ oder „anstrengender“, wenn man ihre Andersartigkeit wahrnimmt und berücksichtigt.

      Für Sie, als Lehrerin, stellt es keine zusätzliche Anforderung, außer vielleicht der, „sich selber informieren“ zu müssen. Und eben dieser Anforderung versuche ich mit meinen Artikeln entgegen zu kommen.

      Ihren letzten Satz empfinde ich nicht nur als unangemessen, sondern auch als herablassend. Begegnen sie Eltern von Kindern mit AD(H)S, Asperger, audiovisuellen Wahrnehmungsstörungen, etc. auch so?

  18. Lorelai / Mai 20 2014

    Ich bin gerade verunsichert ob mein Sohn wirklich HS ist; vieles trifft zu aber er hat z.B. sehr wohl Wutausbrüche, was Du bei HS ausschliesst. Ich finde es schwierig, das einzuschätzen und die Tests sind nicht gerade hilfreich… nun ja, anders ist er auf jeden Fall. Da ich nicht täglich arbeite, fehlt uns leider die tägliche Routine, die meinem Sohn gut tun würde. Ich habe mir bei meiner Freundin was abgeguckt. Sie macht einen Wochenplan mit Fotos, die sie jeweils austauscht (Spielgruppe, bei Papa, mit Nana, Geburtstag etc.), so dass sich die Kinder jeden Tag orientieren können, was los ist. Möchte das evtl. mal adaptieren ;)

    • Mama Miez / Mai 20 2014

      HSK/HSP neigen nicht zu Wutausbrüchen. In Situationen der Überreizung reagieren sie je nach Typ natürlich dennoch heftig. Siehe zB den Quietschbeu, der sich – noch jünger – selber verletzte. Heute richtet er diese „emotionale Entladung“ gezielt gegen Kissen oder den extra dafür zugelegt Wutbären.

      Ich kann die Wutausbrüche deines Sohnes nicht beurteilen. Überhaupt muss kein HSK keinen Katalog möglicher Auffälligkeiten abhaken können, um wirklich HSK zu sein :)

  19. Nadine / Mai 20 2014

    Also da ich nun auch mal neugierig war und die beschrieben „Symptome“ überhaupt nicht auffällig oder andersartig finde, habe ich den empfohlenen Test nun selbst mal gemacht. Ergebnis: ich bin ebenfalls hochsensibel, wenn es nach dem Test dieses selbst ernannten Experten-Vereins ginge. Dazu muss ich nämlich sagen, dass die dort gestellten Fragen dermaßen schwammig, subjektiv und einseitig sind, das jeder, der da nicht mindestes ein Drittel der Fragen mit 5 oder 6 beantwortet, ein ungehobelter Klotz sein müsste ;-) Noch dazu die Formulierung des Ergebnisses „Sie sind mit an Gewissheit grenzender Sicherheit hochsensibel.“ Ich musste herzlich lachen, das ist sowas von unseriös und peinlich…
    Ich würde da nicht so viel drauf geben und mich selbst einfach nicht so wichtig nehmen.

    • Mama Miez / Mai 21 2014

      Der Test wurde nicht von diesem „selbst ernannten Experten-Verein“ entwickelt, sondern von Psychologen, die das Phänomen Hochsensibilität erforschen.
      Es ist aber erstaunlich, dass Du schreibst, man solle sich nicht selber „so wichtig nehmen“ und Dich dann selber als das Maß der Dinge empfindest („[…] jeder, der da nicht mindestes ein Drittel der Fragen mit 5 oder 6 beantwortet, ein ungehobelter Klotz sein müsste“).
      Wenn Du mit dem Testergebnis nicht übereinstimmst und Dich selber nicht als hochsensibel erachtest, ist es doch in Ordnung. Andere Menschen, denen diese Erkenntnis aber hilft sich selber besser zu verstehen und sich dadurch besser behaupten zu können, abzuwerten, in denen Du solche Kommentare verfasst, entspricht dafür meinem Empfinden vom „ungehobelten Klotz“. :)

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