Bis einer heult! • Nicht nur eine Tasche!
Skip to content
12. November 2014 | Pia Drießen

Nicht nur eine Tasche!

pfand_tasche_00Heute Vormittag ging ich mal wieder kurz zu dm Drogerie Markt. Sie kennen das. Man braucht nur Zahnpasta und kauft dann noch Duschgel, Lebkuchen, Geschenkpapier, Windeln … zum Schluss ist der Wagen voll und man tritt reumütig den Weg zur Kasse an. Als ich all meine Einkäufe auf das Band gelegt hatte, entdeckte ich aus dem Augenwinkel eine neue Manomama-Tasche! Wer hier schon etwas länger mit liest, weiß ja inzwischen, dass ich jede Manomama-Taschen mit Begeisterung und aus Überzeugung kaufe. Ich finde es einfach so großartig, was Manomama da in Augsburg auf die Beine stellt, wie sie ökologische und soziale Komponente verbinden und Arbeitsplätze für Leute schaffen, die wo anders kaum mehr eine Chance haben. Weil, sind wir mal ehrlich: kein Mensch braucht 14 Jutebeutel. Auch ich nicht. Aber weil die Taschen a) total robust und hübsch sind und b) eben ein öko-soziales Unternehmen unterstützen, kaufe ich immer 2 Taschen einer jeden neuen Farbe. Ich habe mich richtig über den neue Farbton gefreut. Kaminrot! Die fehlte wirklich noch in meinem Manomama-Taschenregenbogen.

Ich packte also meine Einkäufe in die neuen Taschen und fuhr nach Hause. An der Kasse hatte mich bereits irritiert, dass die Verkäuferin das Pappschild nicht abriss, wie sie es sonst immer tut (und was ich schon mal kritisiert hatte, aber das ist eine andere Geschichte), sondern die Taschen einfach übers Band zog. Zuhause wollte ich dann nach Entleeren der Taschen die Etiketten abschneiden und wunderte mich bei näherem Betrachten doch stark.

Herstellungsort ist plötzlich Indien? Von Manomama ist nichts mehr zu lesen? Was ist denn da los?

Ich kramte einen älteren Beutel hervor und verglich mal genauer. Die neue Tasche ist gute 2cm schmaler, als die alten Taschen. Zudem hat sie jetzt so ein kleines unscheinbares dm-Schildchen an der Seite, das einem auch erst auf den zweiten Blick auffällt.

pfand_tasche_03

pfand_tasche_01 pfand_tasche_02

Auf dem Etikett der neuen roten dm-Tasche ist ein Pfad-Finder ausgewiesen. Über Aufruf einer bestimmten Domain und nach Eingabe einer auf dem Etiketten stehenden Nummer, erfährt man alles über die Herkunft des dm-Produkts.

pfand_tasche_04

Im Fall meiner Pfand-Tasche hat mich das etwas aus dem Schuhen gehauen. Nichts mehr mit „made in Germany“! Die neuen dm-Taschen sind komplett, vom Anbau der Rohstoffe, dem Weben der Stoffe, dem Nähen der Taschen bis hier zur Konfektionierung „made in India“! Man erfährt außerdem, dass man mit dem Kauf einer Tasche die Kinder in Tirppur/Indien unterstützt. Allerdings nicht, auf welche Art und Weise. Man erfährt zwar eine Menge über das Leid der Kinder, aber die konkrete Hilfe/Verantwortung wird an Industriepartner und Textillieferanten abgegeben:

Uns ist es wichtig, die Menschen vor Ort zu unterstützen – und ihnen etwas für ihre tägliche Arbeit zurückzugeben. Deshalb fördern wir das nachhaltige Engagement unserer Industriepartner.
Zusammen mit der Brückenschule in Tiruppur setzt sich unser Textillieferant für eine Gesellschaft ohne Kinderarbeit ein. Kinder, die wie Erwachsene gearbeitet haben oder auf der Straße lebten, bekommen ein Zuhause: Neben Essen und Unterkunft erhalten sie elterliche Fürsorge und Unterstützung. Mit modernen Lehrmethoden werden sie auf die Eingliederung in eine normale Schule vorbereitet. Nach teils einschneidenden Erfahrungen ermöglicht die Schule ihnen somit wieder ein kindgerechtes Leben und eine atersgerechte Entwicklung. Durch den Kauf dieses Produkts unterstützen Sie das wichtige Projekt.

Quelle: dm.de/pfad-finder

Folglich habe ich Tiruppur mal gegoogelt. Tiruppur stand wegen Kinderarbeit in der Kritik.

Mir stellen sich nun verschieden Fragen: wieso lässt man ein etabliertes Produkt, das komplett „made in Germany“ ist und einen wunderbaren öko-sozialen Hintergrund hat, plötzlich in Indien produzieren? Was geschieht mit dem sozialen Aspekt für und in unserem eigenen Land? Was ist mit den vielen Angestellten von Manomama, die Dank der dm Pfand-Tasche einen Job gefunden haben? Können diese weiter beschäftigt werden oder müssen sie sich jetzt um ihren Arbeitsplatz (und alles was daran hängt) bangen? Wieso kostet die neue Tasche weiterhin 2 Euro, wo die Produktionskosten doch vermutlich deutlich niedriger sein werden, als bei der komplett in Deutschland produzierten Tasche? Fließt der da durch erzielte höhere Gewinn komplett in das Projekt in Indien?

So sehr ich auch darauf rum denke, ich erkenne da absolut keinen Sinn oder eine Notwendigkeit hinter. Wenn man Projekte in Indien unterstützen will, hätte es dann nicht irgend ein anderes Produkt sein können, dem es an öko-sozialem Engagement, wie es eben Manomama in Augsburg betreibt, fehlt?

Was mich persönlich außerdem stört: dass für mich als Verbraucher nicht erkennbar war, dass ich da gar keine Manomama-Tasche kaufe. Immerhin hat man mit der Idee und dem Background der Tasche lange genug geworben, so dass ich mich als Kunde an der Kasse schon darauf verlasse, dass ich mit dem Kauf weiterer Taschen auch weiterhin die Leute in Augsburg unterstütze. Ich bin auch gerne bereit Projekte in Indien zu unterstützen. Nicht aber, wenn dafür ein so starkes Projekt im eigenen Land hinten runter fällt.

Nachtrag:

Heute Abend fiel dann noch eine weitere Änderung auf. Während man für die alten Manomama-Taschen bei nicht-mehr-gefallen oder Beschädigung eine neue Tasche oder sein Geld zurück bekam, bekommt man für die neuen Taschen nur noch bei Beschädigung eine neue Tasche, aber nicht mehr sein Geld zurück. Hier müsste man nochmal über den Begriff „Pfand“-Tasche genauer nachdenken.

pfand_tasche_05

Statements der Beteiligten:

(Stand 13.11.14, 20:30 Uhr)

Sina von Manomama hat bis gestern noch nichts von der neuen Tasche aus Indien gewusst und sucht erstmal das Gespräch mit dm.

dm Drogerie Markt veröffentlicht eine offizielle Stellungsnahme von Christoph Werner, dm-Geschäftsführer verantwortlich für das Ressort Marketing + Beschaffung, auf deren Homepage:

„Wir wollen für unsere Kunden die besten Taschen anbieten und diese sozial und ökologisch sinnvoll produzieren lassen. Deshalb bieten wir dm-Stofftaschen an, denn sie werden von unseren Kunden sehr geschätzt. Wir beziehen weiterhin dm-Taschen auch bei manomama, denn wir legen Wert darauf, dass die Produktion bei manomama fortgeführt werden kann, weil Produktionsbedingungen und Qualität unseren Anforderungen entsprechen.

Bei der Herstellung von Taschen wie auch von drogistischen Artikeln sind aus unserer Sicht neben der Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland aber weitere Aspekte zu berücksichtigen: In der öffentlichen Diskussion zum Thema Entwicklungshilfe wird häufig kritisiert, dass aus den Dritte-Welt-Ländern lediglich Rohstoffe bezogen werden, die Veredelung der Produkte aber bei uns stattfindet, ob es sich um Seltene Erden für Mobiltelefone oder um landwirtschaftliche Produkte wie Baumwolle handelt. Länder wie beispielsweise Indien verbleiben dadurch auf dem Status eines Rohstofflieferanten, wenn der Rohstoff Baumwolle nach hier transportiert wird und dann die Produktion in Europa durchgeführt wird.

Es ist uns ein Anliegen, den Menschen in Indien nicht nur den Auftrag zu geben, Baumwolle zu pflücken, sondern auch in Eigenregie die Fertigung für Waren durchzuführen, die hier in Europa benötigt werden. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht bei der Produktion von Babytextilien und Kinderbekleidung. Und wir achten darauf, dass die Produktion unter Bedingungen erfolgt, die sinnvoll für Mensch und Erde sind. Die in Indien produzierten dm-Taschen tragen das GOTS-Siegel, das nur an Produkte vergeben wird, deren Produktion höchsten ökologischen und sozialen Kriterien gerecht wird.

Das erscheint uns im Zuge einer globalen Arbeitsteilung zukunftsfähig und richtig. Zusätzlich erbringen wir eine dm-spezifische Zusatzleistung: Mithilfe des Pfadfinders machen wir unseren Kunden die Produktion sowie die Transportwege transparent.

Dass sich die Taschen aus Deutschland und Indien ähneln hat einen guten Grund: Wir haben in der Vergangenheit unterschiedliche Formen, Farben und Muster produzieren lassen und angeboten. Das aktuelle Design ist bei unseren Kunden am beliebtesten.“

Offen bleiben die Fragen, ob der erwirtschafte Mehrerlös den Nähern, Färbern, Webern etc. in Indien zu Gute kommt? Ebenso bleibt offen, ob die bisher abgeforderten Stückmengen bei Manomama gleich bleiben oder um die in Indien produzierten Taschen reduziert werden, was wiederum die Frage mit sich zieht, ob die Arbeitsplätze der deutschen Näher, Färber, Weber etc. gefährdet sind. 

Alles in allem halte ich das offizielle Statement von dm für sehr Inhaltslos und wässrig. Der fade Beigeschmack bleibt!

Medienstimmen 

(stand 13.11.14, 20:30Uhr)

Print Friendly
Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    

130 Kommentare

einen Kommentar schreiben
  1. Mareike / Nov 12 2014

    Ich habe diese Taschen immer gerne gekauft und fand das rot als ich es heute bei Insta bei Ihnen im Wagen gesehen habe wunderschön.
    Doch jetzt wo ich diesen Artikel hier lese glaube ich werde ich mich zürückhalten können so eine Tasche zu kaufen.
    Mich würde interessieren ob DM dazu eine Stellungnahme machen würde. Was wahrscheinlich wieder nur eine Ausrede sein wird. Wenn Sie verstehen wie ich das meine.
    Naja. Mal schauen.
    Liebe Grüsse

  2. Frische Brise / Nov 12 2014

    Oha!

    Da würde mich echt der Hintergrund interessieren!

    Sieht mir ganz danach aus, als wollte da jemand billiger produzieren.

    Und eine Menge Vertrauen verspielen…

  3. McMaren / Nov 12 2014

    Bitte was? Ich bin ehrlich entsetzt!!! Was haben die bei dm sich bloß dabei gedacht!? :(

    • aran / Nov 13 2014

      Etwas dabei gedacht? Ich würde mal sagen er wollte einfach den Gewinn maximieren, der feine „Herr dm“.
      … der sollte mir da ein anderer Grund einfallen?
      Ist ja am Ende leider fast immer so wenn Sauereien unter dem Deckmäntelchen der „Nachhaltigkeit“ auffliegen.
      Dreist!

    • Peman / Nov 13 2014

      Wie? was die sich dabei gedacht habe? Viel und Gutes. Schließlich tragen die Indien Taschen das GOTS-Siegel UND das Augsburger Unternehmen kann auch noch liefern. Was also ist so schlimm daran?

      • anika / Nov 19 2014

        Ist ja schön und gut, dass diese Taschen aus Indien das GOTS-Siegel tragen. Es ist nur leider ein Missbrauch des Vertrauens der Kunden, die natürlich davon ausgehen, manomama-Taschen zu kaufen und ein deutsches Unternehmen zu unterstützen. Das große Problem dabei ist nämlich, dass die Produktion in Indien kurz- und langfristig die Existenz von manomama gefährdet und somit auch den sozialen Hintergedanken der Firma. Und das ist das ist so nicht in Ordnung!

  4. sabrina / Nov 12 2014

    Hallo :)
    Ich lese Ihren Blog schon lange leise mit. Ich habe lange bei dm gearbeitet und bin sehr verwundert.
    Vielleicht hat jemand mal die zeit und Muse wirklich direkt beim Unternehmen nachzufragen.
    Es wäre sehr interessant.

    Liebste grüße

  5. Frøken Nordlys / Nov 12 2014

    Haben sie bei DM mal nachgefragt? Das würde mich ja auch brennend interessieren, was die dazu zu sagen haben.
    Ich mochte die Taschen und die Geschichte dahinter in Augsburg.
    Grüße
    Yvonne

  6. S. / Nov 12 2014

    Hallo,
    Tiruppur steht doch auch auf dem Pappschild, welches man auf dem letzten Foto sieht drauf? Wo steht denn Tirppur? Ich habe im Sommer fast drei Monate in der Gegend, ca. 20km von Tiruppur entfernt, verbracht. Tiruppur ist bekannt für die billigen Textilien die ins Ausland, viele davon auch nach Deutschland, exportiert werden. Ich habe dort viele T-Shirts mit deutschen Aufschriften, Markenkleidung (pepe-Jeans, Tom Taylor) gesehen, die Überproduktion wird in Tiruppur für Spottpreise verhökert. Man kann davon ausgehen, dass diese Tasche für einige wenige cents produziert wurde. Egal ob Kinderarbeit oder nicht. Das Pro-Kopf-Einkommen lag in Tamil Nadu laut wikipedia 06/07 bei nur 32733 Rupien (ist übrigens höher als das nationale Pro-Kopf-Einkommen), das entspricht derzeit ca. 410 Euro. In der Nähe von Tiruppur (in Coimbatore) sind viele deutsche Firmen angesiedelt und Deutschland ist wichtiger Investitions- und Handelspartner der Region.

    • Pia Drießen / Nov 12 2014

      Tatsächlich kann ich gerade nicht nachvollziehen, wie ich auf Tirppur kam. Ich hab das daher geändert.

  7. nane / Nov 12 2014

    Sehr schade, dass Sina Trinkwalder mit ihrem Team, die Taschen nicht mehr produzieren darf! Ich finde es immer wieder erschreckend, dass es mittlerweile so wenig „made in Germanny“ Produkte gibt. Gerdae dieses Projekt, was Frau Trinkwalder auf die Füße gestellt hat, ist einzigartig und ich fand es toll, dass dm dies honoriert und unterstützt hat.
    Ich möchte bei dm einmal nachfragen, mal schauen was sie dazu schreiben.

    Liebe Pia, vielen Dank für diesen tollen Blog, ich gehöre schon lange zu ihren stillen Lesern und mag Ihren Schreibstil und Ihre Geschichten sehr!

    Liebe Grüße

  8. Miriam / Nov 12 2014

    Danke fürs aufdecken! Eine Unverschämtheit!

  9. Paul Neuhaus / Nov 13 2014

    Hier ist von beiden Produktionen, Augsburg & Indien, die Rede:
    http://www.dm.de/de_homepage/services/service_erleben/biobaumwolltaschen/

    Evtl. fährt dm also jetzt zweigleisig.
    Etwas mehr offizielle Informationen schadet da natürlich trotzdem nicht. Deswegen bin ich auch gespannt, was Sina Trinkwalder von dm erfährt.

  10. Mateng / Nov 13 2014

    Kleine Meckerei am Rande: Statt „immer 2 Taschen einer jeden neuen Farbe“ zu kaufen, kann man ja auf einen Neukauf verzichten. Wahrscheinlich ist es von dir nicht so gemeint – aber der Satz liest sich nicht so nachhaltig.

    Bei mir verliert DM wegen dieser Sortimentsänderung noch nicht an Achtung – es ist ja nicht geklärt, wie die Produktionsbedingungen und Vertriebswege tatsächlich sind. Dass sich ein profitorientiertes Unternehmen von einer Vorzeigefirma wie Manomama abwendet, ist zwar schade, aber u.U. nachvollziehbar.

  11. Max / Nov 13 2014

    Wenn jeder sich nur eine Baumwolltasche kaufen würde und die dann auch einfach benutzen, bis sie kaputt ist, dann könnte dm es wohl auch weiter leisten, die Dinger in Deutschland herstellen zu lassen. Leider haben viel zu viele Leute 14 Beutel in quietschbunten Farben zu Hause rumliegen und nehmen entweder mutwillig oder aus Trägheit bei jedem Einkauf einen weiteren Beutel mit.

    Fairer Handel, sei es mit den Entwicklungsländern oder direkt vor der eigenen Haustür, und Umweltschutz, fangen immer auch da an, wo das Individuum sich ein wenig zurücknimmt.

    • Graugrüngelb / Nov 13 2014

      Das verstehe ich nicht. Gerade, wenn die Taschen viel gekauft werden, sollte es sich dm doch leisten können?! Schließlich werden sie ja nicht verschenkt (und wohl auch nicht unter Wert verkauft).

      • Max / Nov 18 2014

        Nope. Begrenzte Fertigungskapazitäten.

  12. Tanja / Nov 13 2014

    Sehr gut aufgedeckt – mich verstört das angeblich so verantwortliche Handeln und so eine Entscheidung – weg von „Made in Germany“ hin zur Billigproduktion in Indien auch. Vor einiger Zeit gab es ja auch mal im Fernsehen den DM-Check zu sehen, der z.T. aufgedeckt hat, dass DM nicht so die ganz reine Weste hat (z.B. Raubbau durch Palmölplantagen, Kinderkleidung aus Bangladesh, obwohl es oft nicht ausgezeichnet ist) hat. Letzten Endes geht es auch bei DM oft darum, auf Kundenfang zu gehen und möglichst viel Profit rauszuschlagen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sonst eine andere Entscheidung dahinter stehen könnte. Letzten Endes hilft es nur, ressourcenschonend einzukaufen und zu versuchen, bewusster zu konsumieren. Fällt mir auch oft schwer (gerade bei DM füllt sich der Einkaufswagen wie von Geisterhand). Vielen Dank fürs Recherchieren! Ich werde jetzt auch beim nächsten Einkauf genauer überlegen, ob ich noch mal so eine Tasche nehme!

  13. Marie / Nov 13 2014

    Huch, das ist ja heftig.

    Auf der österreichischen dm Seite steht noch, dass die Produktion bei manomama liegt http://www.dm-drogeriemarkt.at/at_homepage/services/229838/baumwolltaschen.html

    Hast du dm um Stellungnahme gebeten? Bin hochgespannt!

    LG

  14. Svenja sch / Nov 13 2014

    Dann habe ich wohl letzten Monat eine der letzten Taschen ergattert.. schade..aber vielen Dank für die Info. Ich bin gespannt ob es eine Stellungnahme von dm direkt gibt.
    Liebe Grüße

  15. Pia / Nov 13 2014

    ich bin ja aus Augsburg, und gehe auch gern in den Manomama Fabrikverkauf, da sieht man dann auch wie da alle werkeln :) find es echt unter aller Sau was DM da versucht. Deswegen bin ich auch froh das die Sina das auf Facebook schon gesehen hat und jetzt ueberhaupt davon weiss. Bin gespannt was da rauskommt… ich geh jedenfalls woanders einkaufen nich mehr im DM
    LG Pia

    • Maria / Nov 13 2014

      Als wären die anderen Drogeriemärkte besser.

  16. indeed / Nov 13 2014

    Auf der Webseite von dm werden beide Produktionsstätten aufgeführt.

  17. Himbeere / Nov 13 2014

    Ich arbeite in einem großen IT Unternehmen für einen deutschen Mobilfunkanbieter. Die deutschen werden nach und nach entlassen und die Arbeit wird in Indien gemacht. Weil billig.
    Geht überall so zu und die Politik erlaubt es. Wir deutschen sitzen bald alle auf der Straße. Hauptsache das Ausland hat unsere Arbeit.

    • vika / Nov 13 2014

      @Himbeere

      „hauptsache Ausland hat unsere Arbeit“ würde ich nicht sagen.

      sollte eher heissen „hauptsache billig produziert und teuer verkauft, damit die gewinnspanne wächst“ denn das, und nichts anderes, haben die wirtschaftshaie im sinn. wer die überteuerte produkte dann kaufen soll, wenn die gehälter gen keller rutschen, interessiert die leute nicht im geringsten. und so geht es nicht nur in deutschland zu. es passiert weltweit. globalisiertung lässt grüssen und die umverteilung hat schon lange begonnen. wie genau sie statt finden und ob uns das gefällt, ist eine andere frage.

      • drikkes / Nov 13 2014

        Danke für die Richtigstellung. Schon blöd, wenn (teilweise) berechtigte Kritik bei anderen dann als stumpfer Nationalismus ankommt.

      • mom / Nov 14 2014

        Naja…der Impuls kommt ja auch nicht ganz von ungefähr, solange der europäische Kunde mit Begeisterung bei den ganz billigen Textilanbietern einkauft, statt sich das teure, in Deutschland produzierte Shirt zu leisten. Und nicht alle Kunden sind bettelarm und können sich höchstens 1 Shirt per Jahr beim Textilschweden leisten….

        • Carlo / Nov 15 2014

          … hier geht es um die Tasche, die übrigens genauso – günstig – ist, wie das Indische Produkt ;-)

        • MatzeBö / Nov 19 2014

          @mom: „Naja…der Impuls kommt ja auch nicht ganz von ungefähr, solange der europäische Kunde mit Begeisterung bei den ganz billigen Textilanbietern einkauft, statt sich das teure, in Deutschland produzierte Shirt zu leisten. Und nicht alle Kunden sind bettelarm und können sich höchstens 1 Shirt per Jahr beim Textilschweden leisten….“

          Wie gut, dass die teueren Marken wie Tommy Hilfiger & Konsorten alle nachhaltig und fair produzieren lassen. Dann sind die Gewinnspannen auch nicht so hoch, wie die Riesenmargen vom Kik und dem ganzen anderen abschätzig zu betrachtenden Textil- und Handelsgesocks. Ich glaube, in diesen Kreisen schreibt man jetzt #Inronie off, damit es auch jeder noch so tumbe Gutmensch merkt, dass das Geschriebene gar nicht wirklich so gemeint war.

          Gute Nacht, liebe Blogg- und Twitter-Betroffenettes,

          Euer MatzeBö-Troll (so heisst man doch, wenn man bei Euch eine kritische Anmerkung abgibt, oder?

          mehr lesen: Nicht nur eine Tasche! » Bis einer heult! |
          Follow us: @MamaMiez on Twitter | MamaMiezBlog on Facebook“

          • Carlo / Nov 20 2014

            @MatzeBö … die Taschen sind g l e i c h teuer/billig .. der Unterschied ist, daß wieder ein Teil davon in Indien produziert wird!

  18. Annegret / Nov 13 2014

    Es wäre klasse, wenn sich Sina dazu äußern könnte.

  19. Sarah / Nov 13 2014

    Danke fürs mitteilen- ich hätte die Tasche sonst heute wohl im Wagen gehabt. Leider habe ich in meiner Umgebung in letzter Zeit zunehmend festgestellt das Hilfsprojekte in Indien, Afrika oder sonst wo auf der Welt wohl gerade in Mode sind. Die wirklich tollen Projekte hier vor Ort fallen dabei leider hinten runter……

  20. Signora Limone / Nov 13 2014

    Mit großem Interresse habe ich Ihren Beitrag gelesen. Und kann alles wie sie es schreiben nur zustimmen! Erstens tolles Projekt Manomama und zweitens sowas Schade das es anscheinend gekippt wurde. Klar auch brauchen Länder wie Indien Hilfe aber da bin ich ganz bei Ihnen hier brauchen Leute auch Hilfe, mir unverständlich warum diese tolle Sache nun verschwindet?? Wenn dm was für Indien tun will gab es da keine andere Möglichkeit? Leider stellt es das ganze dadurch auch noch in ein zweifelhaftes Licht… warum dm dies getan hat?

  21. Carlo / Nov 13 2014

    … keine Frage … wobei es hier nun letztlich wieder geht!

    Ich wünsche allen bei manomama und auch allen Zulieferern .. das diese Idee Regional zu produzieren, Menschen in Lohn und Brot zu stellen, sich trotzdem auch weiterhin bewährt!
    Eine sehr traurige Geschichte ist das!!! Ob sich das ZDF dafür interessieren würde .. ;-)

    Von der dm Internetseite:
    http://www.dm.de/de_homepage/services/service_erleben/biobaumwolltaschen/

  22. Julia / Nov 13 2014

    Vielen Dank für den Hinweis.

    Ich war in den letzten Wochen auch verwundert, dass es in meinen Stammläden (Berlin) keine Beutel mehr gab. Auf Nachfrage meinte die Verkäuferin nur, das Sortiment würde erneuert werden. Ich dachte, dass bezieht sich auf neue Farben, Weihnachtsmotive, etc.

    Schade! Ich mochte die ursprünglichen Beutel aufgrund des Designs und der Produktionsweise sehr. Muss ich auf meine vier vorhandenen gut aufpassen. :)

  23. Kathi / Nov 13 2014

    @Himbeere: Du schreibst „Hauptsache das Ausland hat unsere Arbeit.“ Tja, aber wenn wir immer das Rundum-sorglos-Vollkasko-Sozialversicherungspaket brauchen, das viel Geld kostet, der Rest der Welt aber zusehen muss, wie es mit der Armut klarkommen muss, finde ich es schon berechtigt, wenn die mit ehrlicher Arbeit versuchen, über die Runden zu kommen. Und wir müssen zusehen, mal etwas kürzer zu treten. Ohne Zweitauto und Vollkaskoschutz.

    Zum Text: Ich finde die Beobachtung gut und wichtig, aber man sieht hier wieder den Unterschied zwischen Blog und gutem Journalismus: Bei letzterem müsste niemand die Frage stellen „Was denkt sich dm bloß?“, sondern da hätte die Journalistin mit dm gesprochen, das Unternehmen konfrontiert, und den Leser jetzt über die Stellungnahme informiert und die Aussage der Firma bewertet. So ist es halt eine Wahrnehmung, die uns alle ein wenig ratlos zurücklässt. Schade.

    • serotonic / Nov 13 2014

      Liebe Kathi, auch die Miez hat dm damit konfrontiert und ich bin mir absolut sicher, dass sie ein entsprechendes Statement mit ihren Lesern teilt. Der Blogartikel ist gestern Abend veröffentlicht worden und die PRler bei dm haben bestimmt keine Nachtschicht geschoben — dass man sich innerhalb so einer kurzen Frist ratlos zurückgelassen fühlen kann, erscheint mir *ein bisschen* theatralisch.

      (Und: Warum Blogs überhaupt mit journalistischer Sorgfaltspflicht kommen? Indem sie ihre Beobachtung teilt, kann sie so dafür sorgen, dass eben dieser Motor anspringt. Mehr muss die Miez als Verbraucherin auch gar nicht leisten.)

    • DerHerrD / Nov 13 2014

      Volle Zustimmung Kathi, danke.

  24. K. / Nov 13 2014

    „Hauptsache das Ausland hat unsere Arbeit.“ Heieiei. Darum NPD, oder was? Der Blogpost ist schon grenzwertig, bei den Kommentaren hört’s dann vollends auf.

    • N. / Nov 13 2014

      Also bei so manchem Kommentar hier wird mir leicht anders…
      Guter Blogpost, ich bin auf das Statement von dm gespannt.

  25. schnipps / Nov 13 2014

    Überall nur Gutmenschen – aber nur, wenn´s nicht ans eigene Portemonnaie geht.
    Wenn man mal überlegt wieviele Taschen ein dm – Markt im Monat verkauft
    (sagen wir mal 100 Stück im Schnitt / Filiale), wären das etwa 250 000 Taschen/Monat. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kleines Label solche Mengen produzieren kann.
    Der Blogbeitrag suggeriert in geschäftsschädigender Weise, dass dm Kinderarbeit unterstützt.
    Auf der dm-Page liest sich das ganz anders…
    Und mal generell zu manomama: was bekommen denn die „ladies“ für ihre Dienste? 10€/h? Oder gar nur den „Mindestlohn“ von 8,50€/h? Wieviele Taschen müssen diese Frauen für 1200 brutto eigentlch nähen?.. Ist ja nett, das die dort Arbeit finden, aber das ist ein Wirtschaftsbetrieb wie jeder andere auch (nur halt „gut verpackt“ ;-)
    Warum müssen dort überhaupt Einkaufstaschen für diese ganzen „bösen“ Discounter genäht werden? Richtig, weil so eine Marke sonst nicht überleben kann. Mit solchen Produktionen werden Grundlasten abgedeckt. Und meint ihr, eine „lady“ bei manomama könnte sich ohne evtl. Personalrabatt einen Mantel für 600 Euro leisten? Wohl kaum. Wahrscheinlich kommen die sogar in kik-Klamotten zur Arbeit… ;–)
    Im Verhältnis verdienen diese Mitarbeiterinnen eventuell sogar weniger als die Angestellten in Indien (umgerechnet auf die Lebens(er)haltungskosten).
    Kinderarbeit ist in solchen Ländern übrigens nicht von heute auf morgen abschaffbar, da die Familien auf das Gehalt angewiesen sind. Die würden sonst einfach verhungern! Aber die Gutmenschen hier bei uns leben ja warm und trocken und können sich bei Rossmann morgen wieder einen neuen Lippenstift kaufen, während in Indien die mama nicht weiß, wie sie die nächste Woche überleben soll.

    • Maria / Nov 13 2014

      Danke dafür.

  26. Sabine / Nov 13 2014

    Bei solchen Dingen habe ich auch immer EXTREME Störgefühle. Und so erging es mir auch, nachdem ich auf Deinen Artikel hin, mich mal zu einer Boden mini Bestellung habe hinreissen lassen.

    Schon nach dem ersten Artikel habe ich mit einigen Sachen geliebäugelt, mich aber aufgrund des doch sehr hohen Preises zurückgehalten. :-)

    Beim letzten Mal hat das nicht mehr geklappt. :-P

    Gestern das Paket erhalten. Bin Erstkäufer. Wie gesagt, ich finde die Preise schon recht dankbar. Um so mehr war ich entsetzt, als ich beim Ansehen über „Made in China“ und „Made in Turkey“ stolpere.

    Wir müssen jetzt nicht über die Qualität diskutieren. Denn die ist unbestritten sehr hoch. Aber mal ehrlich: Sind dann diese Preise gerechtfertigt?

    Ich habe wirklich gezögert, ob ich das nicht alles wieder zurück schicke. Was die wohl für eine Gewinnspanne haben… :-O

    Die Störgefühle konnten aber dann doch nicht über die Begeisterung für die gute Qualität siegen….Aber es bleibt ein „Geschmäckle“.

    So wie bei Dir sicher auch nach dem Kauf der Tasche….

  27. Herr Wieland / Nov 13 2014

    „Gut aufgedeckt“ finde ich da noch nichts. Die Darstellung der verschiedenen Beutel, eine Google-Suche bei der nicht klar ist, ob das Ergebnis tatsächlich in Zusammenhang mit dm zu bringen ist, und freie Interpretation.

    Alleine damit kann aber schon ein Shitstorm ausgelöst werden, die Empörungskultur ist heute eben so.

    Das finde ich irgendwas zwischen sehr leichtfertig und sehr falsch. Anfragen an Manomama und an dm hätten gestellt und die Antworten abgewartet werden sollen, meines Erachtens.

  28. Struppi / Nov 13 2014

    Warum das Produzieren von Taschen unbedingt in Deutschland passieren muss ist mir ein Rätsel. Ich würde mich eher aufregen wenn mein Telefon oder mein Computer nicht hier hergestellt wird, ….
    Ach, werden sie gar nicht?

    Dann wird klar, warum es wichtig ist, dass wir wieder minderwertige Produkte herstellen müssen. Wir sollten auch viel mehr darauf achten von wem unsere Äpfel und Spargel geerntet werden.

    Daneben bin ich sicher, der ökologische „Vorteil“ durch die Taschen – so es denn einen gibt (denn die Tasche nicht kaufen wäre vermutlich von dem Aspekt besser gewesen) – wird durch die Packung Einwegwindeln gleich wieder in’s Gegenteil verkehrt.

    Wenn man es realistisch betrachtet, ist es nur eine Tasche.

  29. Oberpfalz Blogger / Nov 13 2014

    Sehr interessant – wo ich doch davon ausging, dass speziell dm hier endlich mal etwas für das eigene Image tun wollte. Bis da nun finale Aussagen seitens dm kommen werden, kann man wirklich nur spekulieren. Was ich mir nicht vorstellen kann ist eine gewollte, bewusste Täuschung. Ich hoffe, dass hier noch ein wenig Aufklärung betrieben wird. Möchte schon gerne wissen, ob ich dm zu unrecht Vorschusslorbeeren zugestehe oder ob sie diese wirklich verdient haben.

  30. Svenja / Nov 13 2014

    Hier geht es doch weder um Journalismus, noch um professionelle Aufklärung irgendwelcher „Straftaten“. Pia hat doch bloß geschildert, was ihr beim Auspacken ihrer Einkäufe aufgefallen ist, und worüber sie stutzig geworden ist. Und was sie dann unternommen hat, um ihre Verwirrung zu klären, bzw. die dabei aufgekommenen Gedanken. Finde ich in einem privaten Blog absolut nachvollziehbar, und halte es weder für eine Hetzkampagne noch für unprofessionell (siehe hier auch den Widerspruch in sich..). Man sollte wirklich mal die Kirche im Dorf lassen…

    • MatzeBö / Nov 19 2014

      @Svenja: Pia Drießen alias MamaMiez? Hat die während einer ihrer Elternzeiten nicht Spenden gesammelt hat, um eine Selbstständigkeit im Zusammenhang mit einem guten Zweck für Kinder damit anzuschieben, und nach dem Ende der Elternzeit gab es die Idee plötzlich nicht mehr? Was ist aus den Spendengeldern geworden? Dazu sollte Frau Drießen sich mal bitte erklären. Sollte das Geld nicht zurückgeflossen sein, fallen mir in diesem Zusammenhang Straftatbestände wie Betrug ein. Dann sollte der Staatsanwalt in Konstanz ermitteln.

      • Pia Drießen / Nov 19 2014

        Alle Spender wurden angeschrieben und konnten ihre Spende zurück fordern. Den Bezug auf Svenjas Kommentar erkenne ich allerdings nicht.
        Diesen Kommentar finde ich tatsächlich schon etwas trollig, im Gegensatz zum letzten. Aber Ihre Sorge um meine Leser will ich Ihnen mal positiv ankreiden. :)

  31. Sofia / Nov 13 2014

    Ein interessanter Artikel. Aber man sollte echt die Fakten checken. Nicht unbedingt aus journalistischen Gründen, aber um die Seriosität des Blogs zu erhalten.

    Hat jemand mal bei DM angefragt? Und bei Manomama?

    Ich habe gerade mal Manomama gegoogelt und Einiges verwundert mich:

    – Auf der Website steht, sie nähen Taschen für DM. Auch das Foto zeigt DM-Taschen. Würde Manomama das schreiben und zeigen, wenn es nicht mehr stimmte?

    – Das Foto der Taschen auf der Manomama Website (und besonders der gestreifte Hintergrund des Fotos!) sehen denen von Pia Drießen (der Autorin des Blogs) SEHR ähnlich.
    Sollte ich daraus irgendwelche Schlüsse ziehen????

    http://www.manomama.de/

    • Pia Drießen / Nov 13 2014

      Manomama hat heute morgen ein Statement abgegeben, in dem sie selber schreiben, dass sie von der neuen Tasche und deren Herkunft nichts wussten. Auf ein Statement seitens dm warten wir alle noch.

      Was die letzte Frage betrifft: das Foto habe ich im Mai diesen Jahres gemacht. Manomama gefiel es so gut, dass sie mich baten, es auf ihrer Webseite verwenden zu können. Dem habe ich natürlich zugestimmt.

      • DerHerrD / Nov 13 2014

        Falsch. Es gibt ein Statement von Manomama, in dem sie schreibt, dass ihr Auftrag davon nicht betroffen ist. Mehr hat sie auch nicht zu interessieren.

    • Carlo / Nov 13 2014

      @ Sofia

      .. also ich habe einfach mal bei dm angefragt .. eine Antwort steht noch aus.

  32. Sofia / Nov 13 2014

    Danke, für die Klarstellung!
    Jetzt warten wir alle gespannt, auf DMs Antwort.
    Ich habe ihnen auch eine Mail geschickt …
    Sofia

  33. Marketing-Man / Nov 13 2014

    Hallo Pia,
    Hallo liebe Leser des Blogs,

    erst einmal finde ich es positiv, wie aufmerksam du bist. Ich glaube mir wäre es nicht aufgefallen, dass man verblüffend ähnliche Taschen anbietet, die als Plagiat auf jeder Messe wohl vom Zoll geahndet werden dürften ;-) Hier sehe ich auf jeden Fall die Kritik als angebracht an.

    Was ich etwas kritischer betrachte, ist die Art und weise wie du es tust… Nämlich mit Verlinkung auf deinen Blog, der von einem Unternehmen gesponsert wird, welches dir wahrscheinlich per Click oder per Reichweite Gelder zukommen lässt.

    So gesehen, kann man es auch als „Skandal“ in deinem persönlichen Interesse sehen… Leider hast du auch in der Ankündigung mit Ecover nicht dargestellt, was hier kommerziell passiert (was auch einerseits euer gutes Recht ist). Jedoch vermute ich, dass du nicht jeden Cent der über die Kostendeckung des Blogs hinausgeht für gute Zwecke spendest, oder?

    Übrigens wirbt DM Homepage mit dem Pfadfinder für Textilien, der auch für die Taschen nutzbar ist… Also so geheim war wohl alles nicht, wie von dir dargestellt.

    Würde mich über ein Feedback freuen.

    Danke!

    • Pia Drießen / Nov 13 2014

      Lieber Marketing-Man,

      nein, ich erhalte von meinem Sponsor keine Vergütung basierend auf Clicks oder Views. ES gibt ein vertraglich festgelegten Vergütung, die von äußeren Einflüssen unberührt ist :) Den sarkastischen Unterton in Deiner zweiten Frage habe ich doch tatsächlich bemerkt. Über den Sponsoring-Vertrag mit Ecover habe ich hier alles gesagt, was es zu wissen gibt. Den Bezug dieser Thematik zum oben stehen Artikel suche ich noch.

      Nur gut, dass an meinem Blog nicht mehrere Dutzend Arbeitsplätze hängen. Da hab ich ja Glück gehabt.

      • Marketing-Man / Nov 13 2014

        Danke für deine blitzschnelle Antwort!

        Nun ja, der Bezug liegt darin, dass du mit der Vermutung, dass hier Arbeitsplätze nach Indien verlagert wurden, Werbung für deinen Blog auf einer Seite mit 1.700.000 Fans machst ;-) Das ist und bleibt doch irgendwo Marketing für deinen Blog, um die Reichweite zu erhöhen. Mit einem Sponsoring auf der Seite hat dies für mich einfach einen fades Geschmäckle… Mehr wollte ich mit meinem Kommentar nicht sagen oder auch fragen.

        Und klar, es ist nicht positiv, was DM hier tut… Warten wir einmal auf die offizielle Antwort, vielleicht war der Bedarf einfach größer als die hergestellten Mengen, wer weiß dass schon. Ich bin natürlich auf die laufende Berichterstattung gespannt.

        Zu deinem letzten Kommentar, suche ich übrigens auch noch den logischen bzw. inhaltlichen Zusammenhang. Oder wolltest du damit einfach ein Stück deiner Verwirrung an mich zurück geben? :-D

        Alles Liebe weiterhin!

        • Kiki / Nov 13 2014

          LOL! Wer ein Sponsorenbanner in seinem Blog hat, darf also keine eigene Meinung mehr haben und kundtun?

          Einerseits ist das Geschrei der „die Firma hat immer Recht“-Klapskallis hier in den Kommentaren gross, dass Pia vor der VÖ ihres Beitrags in ihrem kleinen, privaten Verbraucherblog keine Stellungnahme von dm eingeholt hat (wozu sie genauso wenig verpflichtet ist wie umgekehrt dm, ihre Lieferantenänderungen zu kommunizieren).

          Dann hat Pia über den für kleine, private Verbraucher zugänglichen Informationskanal, nämlich der dm-Facebookseite, eine Anfrage gestellt und nun kommst Du und unterstellt ihr, daß sie damit nur Aufmerksamkeit für ihr Blog generieren will?

          Ja klar, weil die 1,7 Mio Fans auch gleichbedeutend sind mit 1,7 Mio views ihres Beitrags – den der flüchtige Besucher übrigens gar nicht sieht, wenn er nicht explizit auf „Beiträge auf der Seite“ klickt und runtescrollt.

          Und weil – wie jeder kernige Marketingprofi weiss – 1,7 Mio Fans natürlich gleichbedeutend sind mit 1,7 Mio Views und damit natürlich auch mit 1,7 Mio Visits im Blog. Is‘ klar.

        • schnipps / Nov 13 2014

          Ich nehme mal an, dass das Copyright für das Design dieser Tasche bei dm-Drogeriemarkt liegt und nicht bei manomama. Als Rechteinhaber kann man produzieren lassen, wo man will – oder hat manomama einen Exklusivvertrag? Wenn man @manoma so liest, könnte man meinen, die Taschen sind von ihr entworfener Exklusivartikel, gell?! … ;=)

          dm-Drogeriemarkt lässt diese Taschen seit geraumer Zeit bei manomama fertigen und sichert diesem Unternehmen somit eine gute Grundauslastung. manomama kann die Näherinnen dann für 8,50 Euro/h ein paar tausend Taschen am Tag nähen lassen. Im Fernsehen habe ich mal einen Bericht über manomama gesehen, da wurden Leute eingestellt, die es woanders schwer haben. So weit so gut, es ist positiv, wenn jemand diese Menschen einstellt (Oft werden diese Leute sogar noch vom Steuerzahler gesponsert >Arbeitsagentur. Das lässt sich kein Unternehmen entgehen.)

          Auf der dm-Webseite kann man lesen, dass dm-Drogeriemarkt ein soziales Projekt in Indien unterstützt > „Mit unserer Produktionsstätte in Augsburg unterstützen wir deutsche Hersteller, mit der Produktionsstätte in Indien fördern wir soziale Projekte vor Ort.“

          Auch positiv, oder?

          Was aus schlecht recherchierten Blog-Artikeln werden kann wird hier sehr deutlich. Wie die Lemminge verbreiten die Anhänger von @manomama die Nachricht, dass dm Kinderarbeit unterstützt. Das tun sie offenbar aus unterschiedlichen Gründen.
          Da gibt es die „hach“-Gruppe, die sowieso alles toll findet, was die manomama da jeden Tag auf Twitter verbreitet. Da gibt es Politiker, die den Multiplikationsfaktor der manomama-Follower nutzen – nur um uns mitzuteilen, dass sie gegen Kinderarbeit und große Konzerne sind (muß sich der Inhaber von dm jetzt eigentlich schon für seine Lebensleistung entschuldigen?).
          Da gibt es die Blogger, die ebenfalls die hohe Anzahl von Followern dazu nutzen, um einen „Skandal“ auf die Rundreise durchs Neuland zu schicken.
          u.s.w.
          Die meisten der Lemminge haben fogendes Outfit an:
          – Jeans aus Hong Kong
          – Turnschuhe aus Taiwan
          – T-Shirts aus Kambodscha
          – Hemden und Blusen aus Indien.
          Dazu kommunizieren sie hier mit ipads und pc aus China und fahren mit Autos aus Korea zu ihrem holländischen Arbeitgeber (Steueroase).
          Also: mal vor der eigenen Tür kehren, Leute !
          Und so sozial wie die manomama auch tut (gutes Marketing, übrigens! :-)) – wer weiß wo sie stehen würde, wenn die Discounter die Taschen nicht bestellen würden… ??!
          Die Lemminge haben der manomama mit diesem Shitstorm übrigens einen Bärendienst erwiesen.

          • Maria / Nov 13 2014

            :-) Volle Zustimmung!

      • Signora Limone / Nov 16 2014

        Liebe Pia Drießen,
        Eigentlich wollte ich jetzt gar nicht mehr kommentiern, weil eigentlich gefällt mir der ganze Verlauf hier so gar nicht mehr. Weil eigentlich fand ich die ganze Sache erst mal richtig toll. Das es solche Ausnahmen nehmen würde hätte sicher keiner gedacht. Was mich jetzt doch leicht irritiert und mir einen ganz dummen Nebengeschmack verursacht ist das sie genau jetzt, auf Ihrem ganz wundervollen Blog, eine Verlosung starten an deren mehrer Firmen beteiligt sind. Namentlich mit schönen Bildern Ihrer Produkte. Wissen Sie mir liegt es fern zu stunken zu pöbeln oder sie anzgreifen. Den troz allem geht es hier ja um eine ganz andere Sache als Marketing… oder?? Ich für meinen Teil bin jetzt jedoch leider etwas verwirrt und finde das sehr sehr schade

  34. ClaudiaBerlin / Nov 13 2014

    DM hat sich auf FB geäußert:

    https://www.facebook.com/kaithrun/posts/10204659115693766?comment_id=10204660231561662&offset=0&total_comments=15

    Sie beziehen weiter Taschen von Manomama, aber auch aus Indien.

  35. Rebekka / Nov 13 2014

    Liebe Frau Miez,

    ich lese Ihren Blog sehr gerne und bin froh, dass Sie ihn immer noch schreiben. Ich bin sicher, dass ich mittlerweile aufgrund mancher (angreifender und beleidigender) Kommentare die Flinte ins Korn geworfen hätte.

    Rebekka

  36. Maria / Nov 13 2014

    Nicht „plötzlich Indien“, sondern es steht deutlich auf der Homepage, wenn man denn nachlesen mag:
    „Umweltbewusst, von Anfang an
    Die Umweltfreundlichkeit unserer bunten Einkaufsbeutel ist nicht auf den Pfandgedanken beschränkt. Sie kennzeichnet auch den Produktionsprozess, an den wir höchste Anforderungen in ökologischer und sozialverantwortlicher Hinsicht haben. Die Bio-Taschen bestehen aus 100 Prozent Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau und werden in Handarbeit vernäht. Mit unserer Produktionsstätte in Augsburg unterstützen wir deutsche Hersteller, mit der Produktionsstätte in Indien fördern wir soziale Projekte vor Ort.“ http://www.dm.de/de_homepage/services/service_erleben/biobaumwolltaschen/
    Es werden doch von den Verbrauchern hier in Deutschland viel zu viele Taschen gewünscht (auch von dir, da du ja immer wieder neue Exemplare zu sammeln scheinst), als dass sie allein in Augsburg produziert werden könnten. Ich finde es naiv, zu denken, ein kleiner Standort kann den Bedarf an Taschen eines ganzen Landes decken. Und ich finde es gut von DM, dass sie mit ihrem Standort in Indien (wenn das alles so stimmt, was wir derzeit nicht genau wissen können) versucht, die dortigen Mitarbeiter nachhaltiger zu unterstützen, als wir alle das eigentlich tagtäglich machen.
    Was DM hätte tun können: Es deutlicher kommunizieren, dass sie nicht nur in Augsburg sondern auch in Indien produzieren. Aber ehrlich gesagt weiss ich nicht, wie deutlich sie waren, und ob wir alle das einfach nicht mitbekommen haben, weil wir eh schon zugeschmissen werden mit Infos.

    • Pia Drießen / Nov 13 2014

      „Es werden doch von den Verbrauchern hier in Deutschland viel zu viele Taschen gewünscht (auch von dir, da du ja immer wieder neue Exemplare zu sammeln scheinst), als dass sie allein in Augsburg produziert werden könnten.“

      Das ist eine Vermutung, die hier wie eine Tatsache klingt.

  37. DerHerrD / Nov 13 2014

    Sorry, aber dieser Beitrag ist für mich kein Aufreger, sondern ein Musterbeispiel dafür, wie Blogs Vertrauen verspielen.

    Die Tatsache, dass Sie auf ein „Plagiat“ aufmerksam werden – inwieweit ein Jutebeutel mit Henkel schützenswertes Design mit entsprechender Schöpfungshöhe ist, sei mal dahingestellt – finde ich durchaus bemerkenswert. Auch die erste Empörung ist durchaus nachzuvollziehen. Aber dass Sie es dann nicht mal schaffen zum Hörer zu greifen und bei DM nachzufragen, wie es dazu kommt, beweist für mich nur eines: unprofessionalität.

    Das Statement von DM auf der Facebook-Seite (die man sehr wohl einsehen kann, ohne FB-Mitglied zu sein) ist für mich durchaus glaubwürdig (nein, ich bin weder verwandt mit noch bezahlt von DM) und wäre vermutlich auf Nachfrage persönlich zur Verfügung gestellt worden.

    Wo also bitte ist der Aufreger? Manomama produziert weiter. Das Argument, einem Entwicklungsland durch die Produktion zu helfen, ist valide. Ob die Aussage stimmt, ist zu prüfen, zugegeben.

    Aber der Blogpost ist ohne den Versuch, die Gegenseite zu hören, einfach nur lächerlich.

    • Pia Drießen / Nov 13 2014

      Die Damen und Herren an der dm-Kundenhotline wussten rein gar nichts über Pfandtaschen aus Indien. Soviel zu

      „Aber dass Sie es dann nicht mal schaffen zum Hörer zu greifen und bei DM nachzufragen, wie es dazu kommt, beweist für mich nur eines: unprofessionalität.“

      Nur weil ich hier nicht minutiös alles dokumentiert habe, heißt es nicht, dass ich es nicht getan habe.

      • DerHerrD / Nov 13 2014

        An der Kundenhotline wusste niemand etwas davon – das überrascht mich jetzt. Eigentlich sollte klar sein, dass per Knopfdruck für jeden der zig-Tausend Artikel sofort das Herkunfstland, die Produktionsbedingungen und der Gewinn erscheint. Glauben Sie das ernsthaft?

        Und von minutiöser Doku kann keine Rede sein. Hier können Sie ja auch in einem Satz erklären, dass sie nachgefragt haben – wenn auch an der falschen Stelle.

        • Anke / Nov 13 2014

          haha – sorry, aber klar, eine Kundenhotline hat DIESE Daten natürlich alle auf Knopfdruck zur Hand *ironieoff*

          Arbeite selbst bei einer Kundenhotline eines wirklich großen Versandhandels in Deutschland – aber selbst dort habe ich keine Informationen über Herkunftsland des Pullovers XY oder des gerade gewünschten Esstisches …

          Und zum anderen – wird bei der DM-Hotline auch nicht anders sein -, dürfen überhaupt nicht alle auf dem Bildschirm sichtbaren Daten an die Kunden weitergegeben werden.

          die obige Aussage dazu ist völlig an der Realität vorbei – Aussagen dieser Art könnte wahrscheinlich höchstens die Chefetage geben, zu der man aber auch erstmal vordringen müsste…..

  38. Steffi / Nov 13 2014

    Bitte ergänzen! Das Statement von dm ist AUCH auf der HP zu lesen und klar erkennbar von der Startseite aus erreichbar für JEDEN!

  39. Thomas Koch / Nov 13 2014

    Hallo Marketing Mann, dann dürfte niemand mehr etwas Gutes schreiben, weil Gutes ja die Reichweite erhöhen könnte. Wenn ich den Artikel lese von Pia, dann ist Ihr etwas aufgefallen, hat sie überrasvht und und gestört und das hat sie in Ihrem Blog oder an geeigneter Stelle mit interessierter Leserschaft mitgeteilt. da es von Interesse ist erhöht sich die Reichweite. Gut so. gute Inhalte erstellen führt zum Glück zu wertiger Reichweite. Schlechte Inhalte leider manchmal auch ;) Da ist doch nichts dabei zu bemängeln. So funktioniert Kommunikation. Und wenn sich Werbetreibende dieser Reichweite bedienen und dafür zahlen, so what. Das ist völlig normal in der Medienwelt, ausser vielleicht bei Paid Content.

  40. Joachim Rang / Nov 13 2014

    Ich verstehe diese albernen Artikel nicht. Warum sollte es schlecht sein Baumwolltaschen aus Indien zu beziehen?

    Und die Augsburger Sozialunternehmen dürfen doch auch weiterhin liefern!

    Alles gut, oder?

    Warum muss man immer und überall zwielichtige Motive vermuten?

  41. Lamasus / Nov 13 2014

    danke fürs teilen der beobachtung.
    man muss eben auch bei dm aufpassen, was einem dort angeboten wird. irgendwie vergisst man das gern…
    daher danke für den hinweis
    lamasus

    • DerHerrD / Nov 13 2014

      Click-Baiting der übelsten Art. Wer sagt denn, dass dm die Produktion verlagert? Dafür gibt es keinerlei Fakten oder Hinweise, im Gegenteil. Im Artikel selbst wird das sogar eindeutig dementiert. Von „Taschenspielertricks“, wie die Headline suggeriert, kann also keine Rede sein. Und weil das Unternehmen vor mehreren Jahren damit warb, soll es seine Entscheidung nicht überdenken dürfen? Wie weltfremd seid ihr eigentlich alle?

  42. ThomasB. / Nov 13 2014

    Hat dm Ihr deutschnationales Gefühl beleidigt? Warum kritisieren Sie, dass Arbeiter in Indien nicht nur Baumwolle pflücken, sondern auch an der Wertschöpfung des fertigen Produkts teilhaben können? Welchen Anlass haben Sie, die Aussage von Christoph Werner in Frage zu stellen, auch weiterhin Taschen von Manomama zu beziehen, damit der Betrieb dort weitergehen könne? Was tun Sie selbst, um Menschen in ärmeren Ländern an unserem Wohlstand teilhaben zu lassen? Davon, dass Sie auf einem wahrscheinlich in China produzierten PC einen Blog schreiben, kann in Indien jedenfalls kein Kind eine Schule besuchen. Und ich wette, dass Ihr Fernseher nicht einem deutschen Hersteller stammt, sondern Korea, Japan oder China.

  43. Sabrina / Nov 13 2014

    Also das dm-Statement konnte ich nicht fertig lesen. Bei den Begriffen Entwicklungshilfe und Dritte-Welt-Ländern stellt es mir die Nägel auf – das sind Begriffe aus früheren Jahrzehnten, die ein Miteinander auf Augenhöhe für mich nicht implizieren. dm oder zumindest Herr Werner ist offenbar noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen.

  44. Coolguy / Nov 13 2014

    Na und? Ich verlagere mich von Deutschland nach Brasilien.

  45. Daniela / Nov 13 2014

    Es macht mich stutzig, dass Du – scheinbar mühelos – eine Verbindung hergestellt hast zwischen „in Indien produziert“ und „das ist schlecht“. Das ist eine sehr fragwürdige Einstellung, zumal Du hier ja sofort – auch mühelos – abgeurteilt hast.

    • serotonic / Nov 14 2014

      Mein Deutschlehrer hätte Ihnen ja jetzt rot »Bitte belegen Sie Ihre Aussage anhand des vorliegenden Textbeitrages.« neben den Kommentar geschrieben und sich ins Fäustchen gelacht, aber nichts für ungut.

  46. Sebastian Sell / Nov 13 2014

    Häh? Jutebeutel bei dm stellen nun also ein Problem dar? Mamamiez, Sie sind Mutter von drei Kindern. Sie sollten sich vielmehr mit den perversen Maschenschaften der Genderlobby und anderer Menschenfeinde auseinandersetzten. Denn in bälde, wenn Ihre Kinder eingeschult werden, sind diese Dogmatikern einer abartigen Gattung ausgesetzt da sind Ihre investigativen Jutebeutelerkenntnisse ein Scheißdreck dagegen! (1. Bsp. http://www.spiegel.de/schulspiegel/sex-aufklaerung-forscherin-tuider-ueber-streit-um-sexuelle-vielfalt-a-1001437.html ). Sie scheinen ja eine gewisse Internetaffinität zu haben. Ich empfehle Ihnen deshalb mal nach dem Bildungsplan 2015 zu googeln. Die rotgrünversifften in Baden-Württemberg führen einen Bildungsplan ein der von Abartigkeiten nur so durchsetzt ist. Kümmern Sie sich mal um diese Probleme und nicht um depperte Jutebeutel.

  47. nicmare / Nov 13 2014

    wie kann man sich nur so dermaßen über baumwolltaschen aufregen?? schon klar dass damit ein paar Arbeitsplätze verbunden sind. Aber sorry – wer sich von einem Auftraggeber abhängig macht – hat was falsch gemacht. ich bin auch selbstständig. Das ist nun mal das Risiko. Ist natürlich nicht die feine Art von dm das so heimlich zu machen aber man muss es jetzt auch nicht an die große Glocken hängen und sollte mal die Kirche im Dorf lassen… So läuft es nun mal in der freien Martkwirtschaft. Es ist hart und undankbar.

    • Markus / Nov 14 2014

      Kein Mensch beschwert sich darüber, dass DM nun (auch) woanders fertigen lässt, am wenigsten Manomama. Das ist DMs gutes Recht.

      Sie schreiben, Sie sind selbständig – nehmen wir mal an, Sie haben einen Auftraggeber. Weil Sie ein toller Mensch sind, wirbt der damit, dass er bei Ihnen etwas herstellen/erarbeiten/etc. lässt. Kunden finden die Idee toll, weil sie sehen, dass Sie ein toller Mensch sind, und damit gute Dinge machen können, wie z.B. u.a. unsere Sozialkassen entlasten.
      Nun gibt der Auftraggeber aber ihren Entwurf weiter und lässt ihn in Indien produzieren, weil es billiger ist. Ist zwar zertifiziert, aber was Zertifikate bedeuten, ist eigentlich allen klar. Eine kleine Summe x pro Jahr, um den Stempel zu erneuern. Weil das dem Auftraggeber aber bewußt ist, dass das nicht gut ankommt, erzählt er niemandem von dem Wechsel nach Indien, sondern lässt die Kunden im Glauben, dass was gestern gestimmt hat, auch heute noch so ist. Nur Kunden, die jeden Tag die Webseite besuchen, merken, dass dort steht, dass nicht mehr nur bei Ihnen produziert wird, sondern auch da, wo alle ihre Billigtextilien herstellen lassen.

      Das Problem ist nicht, dass in Indien produziert wird. Sondern dass die Kunden in gutem Glauben handeln, wenn sie eine Tasche kaufen – und DM nicht viel tut, um das zu berichtigen. Sogar das Design haben sie unverändert gelassen, damit man es nicht merkt.
      Und wenn man schonmal dabei ist, kann man auch mal schauen, was GOTS bedeutet: „erfüllt Mindestanforderungen“. Also exakt so viel wie es sein muss, und kein bischen mehr. Soziales Engagement ist anders.

  48. Tom / Nov 14 2014

    „Sie kennen das. Man braucht nur Zahnpasta und kauft dann noch Duschgel, Lebkuchen, Geschenkpapier, Windeln …“

    Nee, das kenne ich nicht. Wenn ich nur Zahnpasta brauche, kaufe ich Zahnpasta und nicht, was sonst noch alles so am Weg des Einkaufswagens liegt.

    Rationaler Konsum und so. Ich habe auch nur wenige Beutel, die immer wieder verwendet werden. Zig Öko-Beutel haben auch ihren Fußabdruck. Wenn man weniger Beutel fixiert ist, spart man sich auch Anrufe bei Kundenhotlines von Drogerieketten

  49. Markus / Nov 14 2014

    „In der öffentlichen Diskussion zum Thema Entwicklungshilfe wird häufig kritisiert, dass aus den Dritte-Welt-Ländern lediglich Rohstoffe bezogen werden, die Veredelung der Produkte aber bei uns stattfindet,…“

    Wo lebt den der?

    So ziemlich fast alles wird in der dritten Welt produziert.

    PR Desaster par excellence. Mal sehen wie DM zurueck rudert.

  50. Peter / Nov 14 2014

    Man koennte bald glauben dm sei ein wohltaetiger Verein. Haha.
    Die Taschen aus Indien liegen bei USD 0.23~0.25 pro Tasche. Da kommt noch 1 Cent Seefracht und ein bisschen Zoll dazu. Das ist eine GUTE Marge. Wenn dm etwas Gutes tun wollte, wuerden sie die Indien Taschen billiger verkaufen und der Kunde koennte waehlen zw. Gutes in Deutschland oder Gutes in Indien tun. Aber wollen wir das wirklich wissen ?
    So ist es auf jeden Fall wie immer: cherchez la monnaie !

    Anderes Beispiel: adidas Baseball Cap: VK Laden € 29,00 Einkaufspreis mit Fracht und Zoll: € 3,00. Hier werden keine Arbeitsplaetze verlagert, sondern Gewinne erhoeht. Die Gewinne entstehen in Deutschland ! Auf deutsch: dm und adiddas (sind nur Beispiele) ziehen einen Indische Hersteller immer einem Deutschen vor, wenn Sie dadurch Ihren persönlichen Gewinn erhöhen können. Logisch …der Verbraucher soll aber dann „Deutsch“ kaufen … das wirklich nervende ist natuerlich das ganze Gutbürger Geblubber von dm – verlogener gehts kaum ;-)

  51. Sascha / Nov 14 2014

    Blogs haben nicht die Aufgabe, wie investigativer Journalismus zu funktionierten. Sie unterhalten, regen zum Nachdenken und Kommentieren an. Nicht weiter ist in dem Artikel passiert und gut ist. Dass sich jetzt einige Kommentatoren über die Reichweite beschweren, weil deren E-Zigaretten-Nischenblog nicht so viele Leser hat (#ironieoff) kann ich auch nicht nachvollziehen.
    Es ist schön, dass es zum Überdenken anregt. Das Thema „regional“ ist ja auch kürzlich im Fernsehen beleuchtet worden. So werden oftmals „regionale“ Milcherzeugnisse ganz woanders abgefüllt.
    Aber Hauptsache, man kann sich in Kommentaren so richtig aufregen…

  52. claudi / Nov 14 2014

    yeah, du hast es in die süddeutsche zeitung geschafft. net schlecht :-)
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/drogeriekette-dm-ein-jutebeutel-voller-aerger-1.2219150

  53. Herbert / Nov 14 2014

    Für mich als Kunde von DM ist diese Vorgehensweise sehr enttäuschend. Ja, Getäuscht ist das richtige Wort. Unsere Wirtschaft in Europa braucht Zusammenhalt und eine Transparenz für die Kunden, damit diese entscheiden können wen sie mit ihrem Kauf unterstützen. Wir brauchen Zusammenhalt und keine Gier! Ich bin Österreicher. Mit einer pro Kopf Verschuldung von über 30.000,00 Euro ist Österreich noch immer selbstverliebt! Das darf doch nicht so bleiben! Ich vertreibe ein natürliches Medizinprodukt. Die Rohstoffe, die Verpackung und die Produktion stammt aus Deutschland, Österreich und Italien. Das ist Gesundheitsvorsorge für unsere Menschen und unsere Wirtschaft in Europa! Schauen Sie mal auf unsere Webseite und machen Sie mit! Herzlichen Dank im Namen aller unserer Mitarbeiter in Deutschland, Österreich und Italien!

    • Daniela / Nov 14 2014

      „Unsere Wirtschaft in Europa braucht Zusammenhalt und eine Transparenz für die Kunden, damit diese entscheiden können wen sie mit ihrem Kauf unterstützen.“

      Deshalb steht ja auf dem Etikett ausführlich, wo das Produkt gefertigt wurde, mit welchem Rohstoff, und welches Projekt der Käufer damit unterstützt. Was möchten Sie als Kunde denn sonst noch wissen?

  54. S.L. / Nov 14 2014

    Mann, Mann, Mann! Einige der (v.a.) Herren Kommentatoren scheinen zu vergessen, an welche Adressaten dieser Blog eigentlich gerichtet ist. Die breite Öffentlichkeit ist es jedenfalls nicht. Außerdem – das wurde ja auch schon zur Genüge geschrieben – handelt es sich hier nicht um die Süddeutsche Zeitung, sondern um einen privaten Blog, auf dem man seine persönlichen Eindrücke, Gefühle und Meinung schildern darf, vielleicht so als ob man mit einer guten Freundin sprechen würde.

  55. G. / Nov 14 2014

    Gott im Himmel Pia musst Du Dir mal wieder Schrott anhören/lesen
    dazu!

    Wie könnt Ihr alle nur so drauf rumhacken und den Post zerpflücken
    und bewerten, teils HAARSTRÄUBEND !!!

    Ich finde es sehr gut, wenn jemand mal übern Tellerrand blickt
    und kritisch hinterfragt! Und das es die große Runde macht – umso besser!

    Denn natürlich wird Manomama hinten runter fallen. Offensichtlich werden ja mehr Taschen benötigt! Und die werden wohl in Indien gefertigt weil billiger. Und ja, kann sein dass hier auch unterstützt wird. Aber die Verbrauchertäuschung bleibt doch! Zudem ist es doch ganz offen ein
    Schuss vorn Bug für Manomama.

    Also wirklich, Ihr Kommentatoren solltet Euch echt mal am Riemen reißen.
    Kann für manche Leute hier absolut kein Verständnis aufbringen. Und kommt mir jetzt bloß keiner mit Meinungsfreiheit!

  56. Kristin / Nov 14 2014

    Herzlichen Glückwunsch, du hast es in die Süddeutsche geschafft!
    Und das alles ohne Hintergrund-Recherche.

    Ich habe gestern innerhalb einer Stunde ein Feedback von dm enthalten, was einige Aussagen deines Artikels entschärft… Es gibt nach wie vor eine Zusammenarbeit mit Manomama. Aber Massenproduktion ist auf diese Art wahrscheinlich schwierig…

    Lest selbst:

    „Wir wollen für unsere Kunden die besten Taschen anbieten und diese sozial und ökologisch sinnvoll produzieren lassen. Deshalb bieten wir dm-Stofftaschen an, denn sie werden von unseren Kunden sehr geschätzt. Wir beziehen weiterhin dm-Taschen auch bei manomama, denn wir legen Wert darauf, dass die Produktion bei manomama fortgeführt werden kann, weil Produktionsbedingungen und Qualität unseren Anforderungen entsprechen.

    Bei der Herstellung von Taschen wie auch von drogistischen Artikeln sind aus unserer Sicht neben der Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland aber weitere Aspekte zu berücksichtigen: In der öffentlichen Diskussion zum Thema Entwicklungshilfe wird häufig kritisiert, dass aus den Dritte-Welt-Ländern lediglich Rohstoffe bezogen werden, die Veredelung der Produkte aber bei uns stattfindet, ob es sich um Seltene Erden für Mobiltelefone oder um landwirtschaftliche Produkte wie Baumwolle handelt. Länder wie beispielsweise Indien verbleiben dadurch auf dem Status eines Rohstofflieferanten, wenn der Rohstoff Baumwolle nach hier transportiert wird und dann die Produktion in Europa durchgeführt wird.

    Es ist uns ein Anliegen, den Menschen in Indien nicht nur den Auftrag zu geben, Baumwolle zu pflücken, sondern auch in Eigenregie die Fertigung für Waren durchzuführen, die hier in Europa benötigt werden. Wir haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht bei der Produktion von Babytextilien und Kinderbekleidung. Und wir achten darauf, dass die Produktion unter Bedingungen erfolgt, die sinnvoll für Mensch und Erde sind. Die in Indien produzierten dm-Taschen tragen das GOTS-Siegel, das nur an Produkte vergeben wird, deren Produktion höchsten ökologischen und sozialen Kriterien gerecht wird.

    Das erscheint uns im Zuge einer globalen Arbeitsteilung zukunftsfähig und richtig. Zusätzlich erbringen wir eine dm-spezifische Zusatzleistung: Mithilfe des Pfadfinders machen wir unseren Kunden die Produktion sowie die Transportwege transparent.

    Dass sich die Taschen aus Deutschland und Indien ähneln hat einen guten Grund: Wir haben in der Vergangenheit unterschiedliche Formen, Farben und Muster produzieren lassen und angeboten. Das aktuelle Design ist bei unseren Kunden am beliebtesten.“

  57. Anika / Nov 14 2014

    Das ist hier doch nur eine subjektive Meinung. Wenn alle immer wegsehen…..was dann? Klar das man immer irgendwem auf den Schlips tritt. Ich finde die Welle die dadurch ausgelöst wurde ganz schön gewaltig. Mir persönlich würde es ein wenig Angst machen. Bitte lassen Sie sich aber nicht davon beeindrucken und zukünftig weiter artikel dieser art zu posten, ohne darüber nachdenken zu müssen ob es wieder so einen Rattenschwanz nach sich zieht. LG

  58. Julia / Nov 14 2014

    Und du glaubst wirklich, dm will was verschleiern und schreibt dann ganz offen das Herstellungsland auf diesen Pfadfinder?!
    Kann es sein, dass hier total überreagiert wird?

  59. Isa / Nov 14 2014

    Ui, das schlägt ja gerade richtige Wellen – wirklich gut entdeckt. Ich bin bei Spiegel Online drüber gestoßen. Ich bin großer dm-Fan, hier im Norden gibt es leider nicht so viele. Schade, dass das Image nun darunter leidet. Aber sowas zu vertuschen geht nun mal gar nicht.

    Liebe Grüße
    Isa

  60. Anna / Nov 14 2014

    Liebe Pia!

    Ich kann gar nicht nachvollziehen wieso viele über deinen Bericht meckern. Aber jeder darf seine eigene Meinung haben.

    Danke das du diesen SKANDAL aufgedeckt hast! Ich finde es persönlich auch echt schlimm!

    Mal schauen, was noch über dieses Thema raus kommt!

    Liebe grüße Anna

  61. frau niepi / Nov 14 2014

    viel kraft liebe pia. alles nur eine phase.

  62. Mark / Nov 14 2014

    Hallo Zusammen,

    Ich bin kein dm-Liebhaber, aber ich habe mich zu diesem Thema mal genauer informiert. Dies hätte die Dame vor dem vorschnellen verfassen des Artikels ebenfalls tun sollen.

    Nach meiner Recherche habe ich herausgefunden dass es sich hierbei nur um ein Projekt handelt in dem 50.000 Taschen hergestellt werden sollen. Hintergrund ist es dem Land, also in diesem Fall Indien, ebenfalls die Chane der Veredelung des Rohstoffs zu geben.

    Wenn ich die Kommentare hier so lese ist es anscheinend für die Mehrheit der Leute ok, wenn das Land als Rohstofflieferant „missbraucht“ wird und sobald die Leute vor Ort die Möglichkeit haben mehr zu machen wird sich beschwert.

    Ich finde das ganze geheuchel sowieso schlimm. Als würden die ganzen Leute die sich beschweren nicht bei h&m und ähnlichem einkaufen.

    Und gelogen wurde ja von dm auch nicht, wenn es über die Internetseite möglich ist die Herkunft nachzuverfolgen.

    Viele Grüße
    Mark

    • Carlo / Nov 15 2014

      … es ist doch nun längst alles geklärt, es gibt ein Statement von dm!

  63. Tanja / Nov 15 2014

    Hui, die Trolle sind los.
    Und die meiste der Kerlchen scheinen tatsächlich männlich zu sein.

    Liebe Pia,
    erstmal Danke für deinen Artikel.
    Er zeigt mal wieder, das man in Blogs anscheinend weder eine eigene Meinung haben darf und diese schon garnicht auch noch schreiben sollte ;)
    *ironieoff*
    Ich finde auch, das es schon an Betrug grenzt was DM da macht, aber jeder darf seine eigene, ganz persönliche Meinung haben.

    Liebe Grüße von um’s Eck,
    Tanja

  64. AnnaM / Nov 15 2014

    Ja ja…da kommt wieder die Marketing-Miez durch! Alles richtig gemacht, weiter so! * in die Hände klatsch*

  65. Ela / Nov 15 2014

    Autsch! Wenn das mal nicht ein klassisches FettnäpfchenWetthüpfen ist! ;)

  66. Carlo / Nov 15 2014

    … es gibt doch nun längst das Statement von dm … manomama produziert auch weiterhin die Taschen und sogar die Zulieferer bleiben verschont

    Schaut mal in youtube:

    Die neue dm Stofftasche: manomama näht die Einkaufstaschen aus Bio-Baumwolle in Augsburg

  67. Harald / Nov 15 2014

    Ich habe aufgrund der Infos dm per Mail angeschrieben und ausgedrückt wie enttäuscht ich über die Vorgehensweise des Unternehmens sei.
    Ich habe die Frage gestellt inwieweit man dem Unternehmen denn jetzt noch bei anderen Produkten (insbesondere Natur- und Bioprodukten) trauen könne.
    Es kam prompt eine Antwort die ich hier mal weitergeben möchte

    ———————
    Sehr geehrter Herr,

    da ich Ihre Mail auf dem Weg ins Wochenende gerade noch gesehen habe, möchte ich Ihnen kurz antworten mit einer Videoempfehlung:
    The Guardian commercial – Points Of View
    http://www.youtube.com/watch?v=E3h-T3KQNxU

    Es kann um des guten Ganzen willen sachdienlich sein, Ihnen hiermit lediglich zu schreiben, dass wir niemanden täuschen wollen, dass die beiden Taschen von Nahem unterscheidbar sind und dass niemandem ein Nachteil entsteht.

    Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende
    Herzliche Grüße
    Herbert Arthen im Auftrag von dm-drogerie markt

    Herbert Arthen
    ARTHEN KOMMUNIKATION GmbH
    …………

  68. Mareike / Nov 15 2014
  69. Thomas / Nov 17 2014

    …und die eigentlich nüchterne Quintessenz, nachdem wir uns alle wieder ein bißchen beruhigt haben ist doch im Großen und Ganzen: http://e13.de/2014/11/16/gatederwoche/

    Mehr ist dazu nicht zu sagen. Punkt.

    Schöne Grüße

  70. Sebastian Sell / Nov 20 2014

    und… hat es sich hier wieder beruhigt? heute bei dm gewesen und just vergessen mir auch mal die jutebeutel anzusehen. mist. aber viel wichtiger, im sinne ihrer kinder – für die sie natürlich nur das beste wollen -, ist das hier: „rot-rot-grün kündigt frühsexualisierung von kleinkindern an“(1)! kümmern sie sich mal darum, schreiben sie kritisch und dann wünsche ich ihnen viel kraft wenn der linksgrünversiffte shitstorm hier wütet!
    (1): https://tr.im/146b4

  71. Sebastian Sell / Jan 25 2015

    Sehr geehrte Frau Drießen,
    was gibt es neues in diesem Fall? Konnte DM nun dazu bewogen werden die Jutebeutel wieder in Augsburg anstatt im tiefsten Ostasien zu erwerben? Über ein kurzer Update in Ihrem Artikel oder über eine Antwort auf meinen Kommentar würde ich mich sehr freuen. Zudem hoffe ich, dass Sie meinem damligen Hinweis (siehe oben in den Kommentaren) einmal nachgegangen sind. Über eine Reaktion, wie immer diese ausfallen mag, würde ich mich sehr freuen.

    P.S. Es kann sein, dass eine Mailantwort an meine angegebene Mailadresse nicht wirklich bei mir ankommt. :)

  72. Anita Schmitt / Feb 28 2015

    Hallo, ich komme aus Augsburg direkt, und wir haben gestern eine Rote Tasche von DM gekauft.

    An der seite ist kein kleines DM Logo.

    der Pappanhänger ist wie bei den ersten Taschen die ich von DM gekauft habe, drauf steht „Wenn ich nicht mer gefalle bringen sie mich zurück zu ihrem DM-Markt. Selbstverständlich erhalten sie ihr pfand zurück oder eine neue Tasche. Wir werden uns wiedersehen – Als Schal, -Shirt oder … “ es ist ein graues schild, nicht so bunt, also das linke auf den fotos. auf der Rückseite steht auch das sie von Manomama sind.

Trackbacks und Pingbacks

  1. DM, das habt ihr verkackt. Echt jetzt. | Ein Jahr ohne Kleiderkauf + danach
  2. PANTERAMA | Greenwashing im Namen der Manomama-Pfandtasche bei DM?
  3. Öko-Marketing in schlecht & PR-Supergau: DM’s #Taschengate | B E R U F E B I L D E R
  4. Aufreger der Woche (14.11.2014) > FabForties
  5. dm- Baumwollaschengate und die schmalen Grate von Diskussionskultur. | ringelmiez
  6. Das manomama-Plagiat aus Indien… | It's easy being green
  7. Let´s get naked: Über Privatsphäre und Transparenz | #mediawandel
  8. Boykott der Fashion Week: „Wir nähen Kleider, keine Mode“ | Anderskleiden. Stories about fair fashion.
  9. suseinorge
Leave a Comment