12+3 Mal Kinderzimmer

Eigentlich wollte ich heute bei 12 von 12 mitmachen. Dann habe ich angefangen das Zimmer des Großen auszumisten und neu zu strukturieren und konnte nicht mehr aufhören, bevor ich nicht mit allen Kinderzimmern durch war. Und weil mein ursprünglicher Plan so halt nicht aufging, gibt es dafür 12+3 Fotos aus den Zimmern meiner Kinder. Nach dem Entrümpeln und Aufräumen (was – ich schwöre! – nicht bewusst so kam. Ich habe einfach vor dem Aufräumen nicht daran gedacht, das Chaos fotografieren zu können. Ich liefere das nach. In Kürze).

Heute also ganze 15 Fotos aus dem Zimmern meiner 3 Kinder nach einer 6 stündigen Aufräumaktion statt nur 12 Bilder am 12. diesen Monats. Immerhin!

Das Quietschbeu-Zimmer

Bis auf den Mittleren halfen die Kinder ganz wunderbar mit. Beim Großen war das unerlässlich, da ja nur er weiß, mit was er immer, oft, manchmal und selten spielt. Nach dem Prinzip verstauten wir dann auch seine Spielsachen. Viele große Lego Teile wanderten in Kisten und die beiden aktuellen Hauptakteure bekamen dafür einen Logenplatz. Der Schreibtisch wurde von unzähligen Bildern und Lego-Teilen befreit. Endlich wurde eine eigene Lego-Männchen-Kiste angelegt und auch die Playmobilkiste war am Ende unserer Sortierarbeit randvoll.

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Hier folgen in den nächsten Tagen noch transparente gelbe Vorhänge, die bei Bedarf zugezogen werden können. Einfach, damit die Fensterfront etwa weicher wirkt.

Zwischen dem oberen und dem unteren Foto liegt eine halbe Stunde. Daher hat der Headhunter inzwischen die Bühne verlassen und fliegt durchs Haus. Das Regal auf dem unteren Bild ist übrigens komplett mit Legosteinen und kleineren Fahr- & Flugzeugen gefüllt. Inklusive des großen Lego-Kopfs.

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Die großen Lego Teile, wie der Millenium Falcon und der AT-AT lagern in einer Kiste unter dem Hochbett, wo wir auch die Playmobil-Fahrzeuge und die Stationen untergebracht haben.

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Auf dem Schrank bewahren wir die Laternen der letzten Jahre auf. Und eigentlich auch die letzte Geburtstagskrone aus dem Kindergarten. Da der Quietschbeu diese aber wirklich total Kacke findet („Fußball! Mama, ich hasse Fußball!„) musste ich sie dann doch noch entsorgen.

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Sein heiß geliebtes Batman-Triptychon hängt über seinem Schreibtisch, einem alten Computertisch, auf dessen Tastaturauszug Besteckkästen für Stifte & Co. aufgeklebt sind. Funktioniert prima und erfüllt seinen Zweck. Vermutlich wir er seine Hausaufgaben aber ohnehin am Familientisch machen. Wir werden sehen.

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Und weil immer wieder Nachfragen kommen, hier ein kleine Auflistung:
Bett: KURA Hochbett, Regale: KALLAX 8er und KALLAX 4er, Regal-Boxen: DRÖNA, Lampe: PS 2014, CD-Regal: GNEDBY, Stuhl: JULES, Schrank: RAKKE (nicht online erhältlich, aber in den IKRA Häusern

Das Meedchen-Zimmer

Da war das Aufräumen bei der Kleinen sehr viel einfacher und schneller erledigt. Ihre Hilfe bestand darin, auf dem Bett zu sitzen und zu untertiteln, was ich da gerade alles in der Hand habe und wo ich das jetzt am besten hinräume. Immerhin stand sie nicht im Weg. Ich habe extra mal Fotos aus der Perspektive der Kleinen gemacht, um zu sehen, was sie sieht. Und tatsächlich denke ich, dass wir sehr zufrieden sein können, mit ihrem Zimmer.

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Und hier noch ein paar aus meiner Perspektive, um Euch auch hier das schöne Triptychon zu zeigen. Die Gardinen werde ich übrigens noch gegen weiße oder rosafarbene austauschen. Ich werde mit dem Grün in diesem Zimmer einfach nicht warm.

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Die Pom Poms hingen vorher über dem Bett und wurden heute dann, auf ausdrückten Wunsch des Meedchens, auf die andere Raumseite über ihr Regal verfrachtet. Ich denke sie fand es unheimlich, dass sie genau über ihrem Kopf schwebten. So wirk es nun auch viel schöner.

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Wir lieben lieben lieben ihr Bett. Alle. Das ist so hübsch und kuschelig und bequem und überhaupt. Den Rausfallschutz bräuchte sie wohl nicht mehr, aber er gibt dem Bett etwas begrenztes und kuscheliges. Also darf er erstmal bleiben. Unter dem Bett bewahren wir Bettdecken für Gäste, Playmobil 123 und noch mehr Bücher auf.

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Bett: HEMNES Tagesbett, Regal: KALLAX 8er, Schrank: PAX mit BERGSBO Türen, Spielküche: DUKTIG, Duplo-Tisch

Das Löwenmaul-Zimmer

Dann kam mein größtes Sorgenstück an die Reihe: das Zimmer vom Mittleren. Weil er das größte Zimmer hat, wanderten viele Spielsachen der Kinder in sein Zimmer. Zudem fehlt hier noch eine Blende für den Rollokasten und der Box-Sack wie auch der Kuscheltier-Wurm (sie wissen schon, diese Netz-Röhre in die man Zeug stopft, das nicht mehr ins Bett passt: Kuscheltiere) müssen noch aufgehängt werden. Außerdem fehlt auch bei ihm noch die Gardinen-Stange (weil wir beim Bohren feststellten, dass wir Stahlträger über den Fenstern haben und dafür erstmal ne neue Bohrmaschine angeschafft werden musste.), an die dann transparente türkis-blaue Vorhänge kommen. Wenn die hängen werden auch seine Wabenbälle in gelb, rot, blau, grün (alle Superheldenfarben!) aufgehängt. Das ist also die blödeste Ecke seines Zimmers:

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Dafür liebt er sein Bett sehr. Nach dem Umzug wollte er ja kein Hochbett mehr haben und nun, mit dem Dings da – Baldachin – darauf, findet er es richtig gut! Auch auf seinem Schrank stehen die Laternen des letzten Jahres und auch in seinem Bett lebt eine ganze Kompanie an Kuscheltieren.

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Sein ganzer Stolz ist seine Superheldenwand. Um das Avengers-Triptychon wurde er bisher von jedem Besuchskind beneidet. Auch wenn ich glaube, dass nicht alle 5-Jährigen sowas gut im Zimmer haben können. Der Mittlere hat keine Probleme damit und sagt, dass ihn seine Helden alle beschützen. Rund um die Tür sind nochmal all seine liebsten Helden aufgereiht. Und The Green Lantern hat sogar einen Ehrenplatz auf dem Regal bekommen.

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Hier lagern die meisten Spiele und Puzzle, die von allen gespielt werden und die in den anderen Zimmern keinen Platz mehr fanden. Er hat nur eine Lego-Kiste und die ist gerade mal ein Viertel voll. Dafür hat er wirklich viele Aktionfiguren (Superman, Green Lantern, irgendwelche Muskelmänner, die er von seinem Cousin geerbt hat, die Turtle Familie, u.a.), einen kompletten Schleich-Pferdestall (mit Jeep und Anhänger und über einem Dutzend Pferde und Pipapo …  na, hat da wer Interesse dran?) mit dem er nie spielt und die Carrera-Bahnen. Weil: wer das größte Zimmer hat, der hat die Carrera-Bahn.20150712_14

Alles in allem denke ich, dass unsere Kinder ganz schöne Zimmer haben. Klar, da ist nix durchgestyled und sieht auch nicht wie ausm Möbelkatalog aus, aber sie fühlen sich darin wohl und spielen gerne darin. Außerdem kommen nach und nach immer kleine Veränderungen und Optimierung hinzu. Vieles entwickelt sich auch erst aus dem Alltag und der praktischen Seite heraus. 

So, nun aber *pscht* leise die Türen geschlossen. Die 3 wollen nämlich schlafen. Morgen beginnt die letzte Ferienwoche und die will ja noch exzessiv genutzt werden.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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43 Gedanken zu „12+3 Mal Kinderzimmer

  1. Hallo Pia,
    sehr schöne Zimmer habt ihr und nun auch sooo ordentlich. Da will man ja gleich die Zimmer der eigenen Kinder umkrempeln.
    Ich mag deinen Blog. Liebe Grüße aus dem Ruhrgebiet von Manuela

  2. Oh – schön … bei uns hält so eine Ordnung ja nicht lang…. Für die Herbstferien ist bei uns kremplen angesagt. Sohn geht 1 Woche mit Oma in Urlaub und wir legen los. Aufgrund ziemlich blöden Schnitts des Kinderzimmers wird dieses mit Schlafzimmer getauscht.

    Wir haben auch das Kura und ja auch die Regale drunter, aber ansonsten leider keinen Stauraum. Weitere Regale würden aufgrund des Schnittes das Zimmer stark verkleinern.

    Somit im Oktober Umbau und dann weitere Regale rein und endlich fliegt nicht mehr so viel rum. Wir sind ja eher von der Playmobil-Fraktion. Große Löwenburg, Westernfort + mehrere Tipis, Polizei und Flughafen sind eindeutig zu viel für dieses Zimmer.

    Konnte mir hier noch einige schöne Ideen mitnehmen – danke fürs Zeigen.

    LG
    Anke

  3. Die Zimmer sehen toll aus und das Zimmer vom Löwenmaul wirkt tatsächlich riesig! Und sogar mit Balkon!
    Wenn ich die Zimmer meiner beiden aufgeräumt habe (leider meist ohne große Hilfe ihrerseits, dafür aber mit Gezeter meinerseits, warum man nicht erst eine Sache wegräumen kann, bevor man die nächste rausreißt usw.) sieht es maximal ne halbe Stunde so schön aus, dann liegt der Boden wieder voll. Meist wenn ich das eine Zimmer fertig habe, kann ich beim zweiten von vorne beginnen, da sie dann dort gewütet haben. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen.
    Was hättest Du bzw. das Löwenmaul denn gerne für den kompletten Schleichpferdestall (mit Jeep und Anhänger und Pferde und Pipapo) ;-) Und würdest Du auch verschicken? Meine Kleine ist so Pferde-verrückt, die würde sich vor Freude im Kreis drehen.

    Liebe Grüße
    Sonja

  4. Mir gefallen die Möbel sehr gut. Aber ich muss gestehen das es für mich nicht nach Kinderzimmer ausschaut sondern eher schon Jugend :) Mir fehlt da was an den Wänden. Im übrigen bin ich froh das nicht nur ich hier lange im Zimmer sitze und sortiere ^^ :D

  5. Kinderzimmer müssen nicht durchgestylt sein, sondern gemütlich – immerhin sollen darin Kinder leben und sich wohlfühlen. Und der Anforderung werden die Zimmer in meinen Augen vollkommen gerecht. :)

  6. super sehen die Zimmer aus! Und da ich gerade auf der Suche nach einem Kinderkleiderschrank bin, sind mir die Schränke der Jungs besonders ins Auge gefallen. Was sind denn das für Schränke? Sie sind sehr schön schlicht. Würdest Du mir das verraten?
    Lg Sabine

  7. Ich habe gestern auch die Wolfshöhle aufgeräumt und etwas umstrukturiert. Nun warte ich auf seine Rückkehr, damit wir noch den letzten Legokleinkram ordnen können. Da kennt er sich besser damit aus.

  8. Guten morgen :-)

    Im Zimmer der Kleinen hängt am Türgriff ein Bär, den auch Sebastian hat, der aber schon von mir stammt!!!

    Also unserer hat hinten einen Reißverschluss und ist 40 Jahre alt :-))))

    Wo habt ihr den her?

    Glg Kathrin

  9. Ich finde die Zimmer sind schön und praktische eingeräumt, die Bilder gefallen mir in alle Zimmern. :-) Haben sich die Kids alleine die Zimmer ausgesucht?Aber mir persönlich fehlt auch bisschen die persönliche Seite, farbe an den Wänden (es gibt doch auch schöne Wandsticker), oder in form von bunten Boxen in den Regalen. Ich persönlich bin eh kein freund von weissen Wänden, bei uns haben alle Wände farbe.

  10. Hah! Des Mädchens Bär an der Tür ist doch ein Erbstück von Dir! Den hatte ich auch damals. Meiner hatte nur irgendwann dann weiße Nasenlöcher. Das war, als ich kurzfristig für Beiersdorf arbeitete und meine Eltern von der Ergiebigkeit einer kleinen Dose Nivea überzeugen wollte. Sie war seeehr ergiebig. Wände, Fußboden, etc. waren nach der Vorführung voll davon. Und eben auch die Nasenlöcher des Bären.

  11. Das Bett fürs Mädchen kaufe ich auch bald es ist wirklich einfach schönen kannst du mir sagen mit wie viel Jahren sie darin gut schlief und woher hast du den tollen fall Schutz entschuldige für die blöde Schrift hier mein Handy spinnt

  12. Diese tolle Meedchenbettwäsche, ist die vom Möbelschweden?
    Voll schön…
    Und das Grundausmisten und Ordnen der Kinderzimmer steht bei uns auch wieder an… *schwitz*

  13. Hallo, tolle Zimmer!
    Hoffentlich bleibts ne Weile ordentlich ;-)
    Hätte Interesse am Schleich-Equipment. Die schleichpferde ist hier das Lieblingsspielzeug :-)
    Falls es ein ernst gemeintes Verkaufsangebot war, würde ich mich über ne Mail freuen…
    Lg Silke

  14. Danke fürs Teilen – ich freue mich immer über Anregungen und schöne Ideen für die Kinderzimmer! Darf ich fragen, wieviel qm Eure Zimmer haben?

  15. Danke für den schönen Blog, hier lese ich immer wieder gerne!

    Das Bett im Mädchenzimmer ist wirklich ein Traum. Darf ich fragen, wo es das gibt?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!
    Herzliche Grüße aus Berlin!

  16. Da bekommt man glatt Lust selbst aufzuräumen … Sieht toll aus, alle drei Räume! Eben nach echten Kinderzimmern und nicht nach Styleblog und so soll’s doch sein.
    Darf ich fragen, was für eine Deckenlampe das Meedchen in ihrem Zimmer hat? Die finde ich nämlich tatsächlich sehr stylish.;-)

  17. Sehr sympathische Kinderzimmer! Durchgestylte Magazinkinderzimmer machen doch meist nur die Eltern froh … diese laden zum verweilen und spielen ein.

    Mir ist auf Deinen Bildern schon mal die Wippe/der Stuhl im Zimmer von Deiner Kleinen aufgefallen. Magst Du verraten was das für eine ist und bis wieviel Kilo sie belastbar ist? Unser Zwerg mit diversen Extras wird auf absehbare Zeit nicht selbstständig sitzen können und die Wippe sieht aus als wäre sie etwas für ihn.

    Vielen Dank und lieben Gruß,
    Tanya

  18. Guten Abend, liebe Frau Drießen,
    jetzt bin ich aber froh, dass meine verstümmelten Kommentare von gestern nicht zu lesen sind. Meine Tastatur verschwand nämlich leider auf dem Chrome, auf meinem Smartphone. Was ich schreiben wollte, ist: Manchmal fühlt mensch sich vielleicht gerade wohl, weil das Zimmer nicht wie im Katalog aussieht, d.h. weil nicht alles perfekt ist (, ordentlich, im rechten Winkel…), sondern einfach mit Liebe eingerichtet wurde. Genau diese Liebe sehe ich in ihrem Blog immer wieder, weshalb es auch schön ist, hier zu lesen.

  19. Sehr schöne Zimmer!
    Ich bin gerade auf der Suche nach einem neuen Bett für meine Tochter (2 Jahre). Kannst du mir sagen, wie Euer Bett heißt und woher der schöne Rausfallschutz ist?
    Das wäre super!
    Lieben Dank!

  20. Darf ich fragen, wieviel Quadratmeter euer Haus ungefähr hat und wieviele Zimmer? Wir sind auch grad auf Haussuche – momentan mit 2 Kindern, aber ein drittes könnte noch kommen – daher meine Frage. Wieviel Platz braucht man mit drei Kindern?

    Viele Grüße

    PS: Die Kinderzimmer sind schön gemütlich :-)

  21. Hallo Pia,
    wie zufrieden seit ihr mir den Betten der Jungs? Wir wollten das eigentlich für unseren kaufen, haben dann aber gesehen das ein Querholz gerissen ist und beim Umzug ist es dann runter gekracht. Fanden wir dann sehr unsicher.

    Wie sind denn eure Erfahrungen?

    Viele Grüße
    Claudia

  22. Hey Pia
    Klasse Zimmer. Und wie ich sehe hat meine Mutter nicht recht wenn sie sagt meine drei haben zu viel Spielzeug – eure haben augenscheinlich mehr 😀 Nur ist es bei euch besser verräumt.
    Wenn ich als Ikea Fan kurz korrigieren darf … Ribba sind Bilderrahmen. Der Schrank müsste Rakke heißen, ist so aber nicht mehr zu haben sondern ähnlich im online Shop unter Odda zu finden
    Liebe grüsse, Steffi

  23. 3. Januar 2016 | Pia Drießen

    Was von den Ferien übrig blieb.
    Aufräumen, Ausmisten, Aussortieren, Chaos, Kinderzimmer, Unordnung

    Ferien sind ja was tolles. Also, wenn man die Kinder fragt. Die finden es super morgens aufstehen zu können, wann sie wollen (inzwischen immer so zwischen 8 und 9 Uhr), den halben Tag im Schlafanzug rumzubummeln und überhaupt nur spielen, spielen, spielen zu müssen. Ich persönlich finde Ferien auch toll, denn ich kann dann morgens länger schlafen (Highlight in diesen Ferien: 13 Uhr!!! Der Mann macht’s möglich!), in einer Schlumperhose rumrennen und lesen, ausgedehnt kochen und abends lange Fernsehen gucken.
    Allerdings habe ich auch sonst nie nie niemals soviel aufzuräumen und zu putzen, wie in der Zeit, in der wir alle Zuhause sind. Die Spülmaschine läuft täglich mehrfach und im Grunde habe ich 1/3 des Tages in der Küche beim Kochen, Aufräumen oder Putzen verbracht. Den Esstisch befreie ich somit auch mehrfach am Tag von Essenresten, Malresten, Schnipseln und und und.
    Daher genießen wir auch die Stunden, die die Kinder friedlich in ihren Zimmern spielen und wir halt Lesen oder irgendwas basteln können. Der Mann sägt und schraubt zum Beispiel ständig irgendwas in seinem Werkkeller. Aktuell an einem Gitarrenständer für Max.
    Diese ruhigen Stunden fordern aber auch ihren Tribut. Umso friedlicher und ruhiger die Kinder miteinander spielen, umso chaotischer und verwüsteter enden die Kinderzimmer. Aufräumen ist natürlich nicht sonderlich beliebt, aber zumindest die Fußböden müssen abends frei geräumt und die Schränke schließbar sein. Gestern war dann allerdings ein Zustand von irgendwie, irgendwo rein gestopft erreicht, der das große Ausmisten und Aufräumen dringend erforderlich machte. Kurz vor Ferienende (Dienstag für Max und Mimi, Donnerstag für Alex) ein guter Zeitpunkt, um Schritt für Schritt zurück zum Alltag zu kehren.
    Und weil Ihr die Zimmer meiner Kinder in ordentlich schon kennt, gibt es heute mal die ungeschönte Wahrheit. So sehen die Zimmer der Kinder aus, wenn sie 2 Wochen lang jeden Vormittag zu Dritt darin gespielt haben und nur husch husch aufgeräumt wurde. Sie spielen nämlich immer gleichzeitig in allen 3 Zimmern.
    Alex‘ Zimmer
    Max‘ Zimmer
    Mimis Zimmer
    Auf dem Foto von Max‘ Zimmer hatten wir schon mit dem Ausmisten begonnen. Eine ganze Tüte Kleinkram und Kuscheltiere konnten wir aussortieren und die CDs alle wieder in die richtige Hülle zu sortieren dauerte auch so seine Zeit. Die meiste Zeit nahm es erstmal in Anspruch, die Spielsachen alle wieder in die richtigen Zimmer zu sortieren. Wie man an Alex‘ Zimmer sieht, liegt da ne Menge Zeug von Mimi herum, während in Mimis Zimmer einiges von Alex‘ Playmobil zu finden war.
    Mit Max‘ und Mimis Zimmer waren wir am Abend fertig. Alex‘ Zimmer bekommt morgen dann den finalen Schliff. Leider sind nämlich beide Jungs vom Schlag Jäger und Sammler, während Mimi einfach nur chaotisch ist. Wobei, wenn sie mal anfängt aufzuräumen, dann ist sie da auch sehr gründlich. Max hingegen ist ein fauler Hund. Dass er wirklich mal alleine aufräumt kam in seinem bisherigen Leben vielleicht 2 Mal vor. Meist verliert er sich wieder in irgendeinem Spiel, sobald er einen Gegenstand in die Hand nimmt, den er eigentlich wegräumen wollte. Da braucht man viel, sehr viel, Geduld. Und Ausdauer.
    Morgen ist unser letzter gemeinsamer Ferientag, bevor Max und Mimi Dienstag wieder in den Kindergarten gehen dürfen. Mimi war heute Abend schon sehr empört, dass sie noch 2 Mal und nicht nur 1 Mal, wie sie gedacht hat, schlafen muss. Alex hingegen nähme auch noch eine weitere Woche Schulferien, wenn es nach ihm ginge.
    Ich freu mich, ab kommender Woche endlich wieder Stuktur im Alltag zu haben und mich der liegen gebliebenen Arbeit widmen zu können. Und dennoch muss ich sagen: diese Ferien waren toll. Laut, chaotisch, aber toll. Und es ist gut, dass sie jetzt zu Ende sind.

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    Über den Autor:
    Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012).
    Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser.
    Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+

    Abgelegt unter Der Große, Der Mittlere, Die Kleine, Familie

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