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9 Heulsusen

  1. Super, da kannst du stolz auf euch alle sein! Und aus Erfahrung sage ich dir, an das Fahrradding gewöhnt man sich schnell. Ich fahre seit jeher auch im Freiburger Innenstadtverkehr, auch mit dem Sohn „bei Fuß“. Das klappt gut, obwohl er ein echter Raser ist. Aber im Verkehr gibt es genaue Regeln, und er hält sich sehr gut dran. Neulich hatte ich dann auch das erste Mal die kleine auf dem Laufrad nebenher fahren. Auch sie hat das gut gemacht. Es ist alles Übungssache, und gut ist es immer, wenn man irgendwo üben kann, wo es nicht so unübersichtlich ist…

  2. Sonja

    Oh doch liebe Pia, ich kann das sehr gut nachempfinden.

    Grosse Menschenansammlungen (Feste) machen mir Angst, ebenso wie Schwimmbadbesuche alleine mit meinen 2 Nichtschwimmern.

    Alleine an der Straße spielen? Undenkbar!
    Horrorszenarien von Unfällen, ertrinkenden oder verschwundenen Kindern spielen sich vor meinem inneren Auge ab.
    Und doch muss auch ich langsam lernen, loszulassen.
    Denn auch unser Mädchen ist ein Einschulkind- wir werden beide wachsen müssen.

    LG Sonja

  3. Ui. Wenn ich das so lese, kommt mir das wahnsinnig bekannt vor. Wasser und Straßenverkehr jagen mir auch immer höllenmäßige Angst ein. Aber ich merke, dass ich auch zunehmend entspannter werde (unser Großer wird ebenfalls ein Schulkind im September). Herzlichen Glückwunsch zu deinem inneren Wachstum ;) *daumenhoch

    LG
    Anja

  4. Claudia

    Ich kann dich so gut verstehen. Meine drei (genau die gleiche Reihenfolge nur jeweils ein Jahr später wie bei dir *g*) sind heute auch das erste Mal mit mir Rad gefahren und ich bin sowas von euphoisch.
    Wobei bei uns nur der Große selbst fuhr, Nr. 2 und 3 saßen vorn und hinten bei mir auf dem Rad.
    Ich habe auch immer so Kopfkino aber ich überwinde mich öfter die Jungs was alleine machen zu lassen, damit sie eben nicht solche Schisser werden wie ich, damit sie lernen es selbst zu machen, damit sie stark werden und sich was zutrauen…der Große ist nämlich nicht gerade mit einem überbordenden Selbstbewusstsein gesegnet.
    Ich freue mich total für euch und schwelge jetzt auch noch ein bisschen in meinem Mutterstolz :)

  5. Antje L.

    Wow, das ist sehr viel Loslassen und Überwindung der eigenen Ängste in einer sehr kurzen Zeitspanne! Respekt und einfach nur ganz viel Daumen hoch!!!!!!!!!!!

  6. Gaby

    Bleib dran! Eigene Ängste übertragen sich leicht auf Kinder und das ist bei Dingen wie Radfahren und Schwimmen wenig hilfreich. Natürlich muss man Kindern gut erklären, warum Straßenverkehr (Autos!!!) gefährlich sind, natürlich müssen sie Verkehrsregeln lernen und anfangs immer daran erinnert werden. Aber wenn Kinder von klein auf nur erfahren, dass das alles wahnsinnig gefährlich ist, dann werden sie immer unsicher sein. Und unsichere Kinder lässt man nicht alleine Rad fahren. Und auch nicht ins Wasser. Auch nicht, wenn sie älter werden.

    Wenn dann Grundschulkinder noch in der 3. Klasse im Kindersitz gefahren werden und noch immer kein Seepferdchen haben, weil sich Angst vorm Wasser haben, dann schämen sie sich. Und man ist sauer auf sich selbst. Du machst das gut mit der eigenen Überwindung!

    Ich habe das erste Mal auf Schlittschuhen nach über zwanzig Jahren fast geweint vor Angst. Dann habe ich einen Kurs gemacht und plötzlich ging es wieder. Als mein Achtjähriger das erste Mal allein von der Schule zum Fußballtraining gefahren ist, immerhin 15 Minuten, saß ich im Büro und bin den ganzen Weg gedanklich mitgefahren. Ich war mir sicher, er kommt nicht lebend an. Aber wenn ich jetzt sehe, wie sicher er sich im Straßenverkehr bewegt, bin ich froh, dass ich ein paar schlimme Nachmittage ertragen habe, ohne ihm was davon zu sagen. Es ist normal, Angst um seine Kinder zu haben. Aber man kann lernen, damit umzugehen, so dass sie sich auf einem Normalmaß einpendelt.

  7. Dani S.

    Oh ja wie ich das kenne ;)

    Und das mulmige Gefühl, die inneren Ängste sind immer da. Egal wie alt die Kinder sind.
    Mein Ältester wird 20, mulmiges Gefühl wenn er beim Freund aufs Motorrad steigt, der Mittlere wird 13, mulmiges Gefühl wenn er alleine in die Stadt fährt, der Jüngste ist 5, kommt auch in die Schule und läuft seit dem Frühjahr mit zwei weiteren künftigen Schulkameraden von der Kita alleine nach Hause, mulmiges Gefühl.

    Es ist egal wie alt die Kinder sind ;)
    Hier gibt es auch Regeln, zB sich kurz melden wenn angekommen (der Große, der Mittlere), nervöses zur Uhr schielen, wenn die Kleinen wieder mal trödeln etc.

    Ich fühle dir sehr nach :)

    LG

  8. Biene

    Hallo Pia,

    erstmal Daumen hoch für deinen Mut! Ich habe dieses loslassen zum Glück noch vor mir, aber ich versuche meiner Maus momentan auch Unsicherheiten zu nehmen, die sich bei ihr in ihrem zarten Alter entwickelt haben, die letztens Jahr komischerweise noch nicht waren.

    Des weiteren wollt eich sagen, dass wir ebenfalls einen Römer Kindersitz für die Maus haben. Allerdings scheint unserer bereits ein älteres Modell zu sein, aber ich denke sie findet ihn ebenfalls sehr bequem. Dass „Huuiiii“ kenne ich zumindest sehr gut. Allerdings hat den bei uns der Papa hinten drauf, weil ich wiederum etwas Schiss vor dem Gewicht und dem Gewackle hinten auf meinem Rad habe. (Wäre aber bestimmt auch nur eine Trainingssache)

    Ich wünsche dir jedenfalls weiterhin gutes Gelingen! Du scheinst auf dem richtigen Weg zu sein ;-)

  9. Bea

    Hallo Pia,

    Ich verstehe dich sehr gut! Ich habe auch drei Kinder in dem Altersabstand deiner Kinder. Der älteste ist 4 1/2. dann folgen zwei Mädchen. Ich mag Wasser auch nicht so gern und einen Schwimmbadbesuch mit 3 kleinen Kindern ohne Begleitung kann ich mir garnicht vorstellen. Da muss das heimische Plantschbecken groß und gut gefüllt Ersatz leisten.
    Und das mit dem Fahrradfahren verstehe ich auch gut. Ich habe mir deshalb ein Lastenfahrrad gekauft. Da sind alle drei in Sicherheit und die Einkäufe passen auch noch rein. Bei Ausflügen ins nahegelegene Grüne fährt der große mit dem Fahrrad und die Mittlere mit dem Laufrad neben mir auf dem Bürgersteig, bis wir im Wald oder am Feld sind. Und wenn auf der Tour einer oder beide müde werden, kommen sie in das Lastenrad und die Räder spanne ich auf den Gepäckträger. Das macht für mich einen Ausflug mit Rad sehr entspannt.
    Liebe Grüße
    Eine Mitstreiterin :-)

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