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19 Kommentare

  1. Martina

    Liebe Pia,
    all das kommt mir sooooo bekannt vor. Es ist manchmal einfach beruhigend zu lesen, dass auch noch andere sechsjährige Jungs so ticken wie unserer :-)
    Vielen Dank für deine tollen und ehrlichen Berichte!

  2. Steffi

    Es ist immer wieder schön zu lesen, wie liebevoll du über deine Kinder schreibst.
    Eine Sache möchte ich ergänzen: Auch bei mir wurde eine leichte Laktose-Intoleranz festgestellt. Der Gastroenterologe erklärte mir damals, dass ich mit sauren Milchprodukten wie Joghurt und Käse keine Probleme haben würde, wohl aber mit süßen wie Milch und Sahne. Bei Joghurt und Käse ist der Milchzucker ja weitestgehend umgewandelt. Das könnte eine Erklärung dafür sein, warum das Weglassen der Milch durchaus was bringt – muss aber natürlich nicht sein.

  3. Jasmin

    Liebe Pia! Auch mir tut es gut zu lesen, dass dein Alex anders ist als andere, denn auch mein Sohn ist genau so. Er ist erst 4,5 aber ich erkenne ihn so oft wieder in deinen Texten. Bei uns kommt nur erschwerend hinzu, dass im Kindergarten jeder meint, mit ihm würde doch etwas nicht stimmen und so rennen wir seit 2 Jahren von einem Arzt zum nächsten, waren bei zig Psychologen und jeder bestätigt uns, dass er doch eigentlich ganz normal nur eben etwas feinfühliger als andere Kinder ist. Schade nur, dass unser Kindergarten damit nichts anfangen kann und nicht aufhört ihn als „anders“ darzustellen…. 🙁

  4. Christiane

    Ich habe ebenfalls ein hochsensibles Kind, und ich mache mir große Sorgen, dass sie in der Schule unglücklich sein wird-eben weil sie anders ist. Wobei ich – leider – immer noch das Gefühl habe, dass diese von dir beschriebenen Eigenschaften zumindest bei Erwachsenen eher akzeptiert werden, wenn das hochsensible Kind ein Mädchen ist. Denn es gilt offensichtlich noch häufig: Ein echter Junge muss wild sein, muss Fußball spielen, muss toben. Darum denke ich, dass es für Jungen noch schwieriger sein könnte, Akzeptanz zu finden. Schön, dass dein Sohn bei euch in der Familie genau so wie er ist, gut und richtig gefunden wird.

  5. Bee

    Falls Sie in Ihrer Nähe einen Schachverein mit Angeboten für Kinder haben, machen Sie mit ihm dahin mal einen Ausflug. Dort könnte er auf „gleichtickende“ Kinder und Jugendliche treffen, was, wie ich finde, für die kindliche Entwicklung unglaublich hilfreich ist, ältere Kinder kennen zu lernen, die ähnlich sind und einem vorleben, dass das auch okay so ist. Und manchmal findet man das halt auch nur außerhalb der Familie/Schule.

  6. Nina

    Liebe Pia,

    ich kann Dich sehr gut nachempfinden und ich finde es toll wie sehr Du bemüht bist das Allerbeste für eure Kinder zu tun.
    Unser Sohn ( 3 Jahre ) ist auch „anders“. Er hatte sehr starke Startschwierigkeiten im Kindergarten und immer wieder Phasen wo er nicht hin will usw. Er hat eine Freundin in seiner Gruppe und wenn diese in Urlaub ist ist es schrecklich für uns alle. Die anderen sind ihm zu laut und spielen Spielen die er nicht will/kann.
    Um seinem „anders“ sein gerecht zu werden ist für uns klar das er wohl nicht auf die öffentliche Schule in unserer Siedlung gehen wird sonder auf eine Waldorfschule o.ä. welche es in unserer Stadt auch gibt. Dort kann er sein wie er ist ohne dem stetigen Druck der von anderen Kindern zwangsläufig aus geht.

    LG Nina

  7. Hallo,

    mir tut es richtig mit-leid, dass der Kleine es so schwer hat. Das wird mal so ein cooler Jugendlicher und Erwachsener; aber im Moment hat er sicher einiges durchzustehen. Ich drücke die Daumen, dass sich vielleicht doch ein Kind zeigt, das ähnliche Interessen hat wie er!

    Grüße,
    Lamasus

  8. Ich bin weit davon entfernt von Kindern, deren Probleme oder von irgendwelchen psychologischen Dingen Ahnung zu haben.
    Beim ersten lesen des Textes dachte ich mir aber ganz kurz: Ist er vielleicht unterfordert? Ich möchte gar nicht das so (für mich völlig überstrapazierte) Wort „hochbegabt“ nennen, weil wahrscheinlich gibt es auch noch einen großen Schritt zwischen ich bin unterfordert und ich bin hochbegabt.
    Er scheint ja sehr aktiv und wissbegierig zu sein und Dinge schnell zu verstehen. Dazu seiner Altersklasse „vom Kopf“ etwas voraus, weil er ruhiger und nachdenklicher ist.
    Ich hoffe du verstehst, wie ich das meine: Nur ein kleiner Gedankengang – du kennst deine Kids natürlich am Besten und ich möchte mir nicht anmaßen da reinzuquatschen.

  9. Julie

    Liebe Pia,

    kennst du die Waldritter? http://waldritter.org/
    Als Rollenspielerin ist mir der Satz „Er macht am liebsten Rollenspiele“ sofort ins Auge gefallen. Vielleicht wäre diese Organisation ja was für Alex, gerade wenn er mit dem „Anderssein“-Gefühl kämpft. Erfahrungsgemäß bieten Rollenspielgruppen und in diesem Fall LARPs eine phantastische, sichere Basis für Austausch, intensives Spiel und unglaublich enge Freundschaften. Dieses Gefühl des „Anderssein“ ist nämlich auch etwas, das viele LARPer teilen und das es bei Kindern und Jugendlichen sehr gut auffängt und zeigt, dass das nichts schlimmes ist (und dass jeder irgendwie „anders“ ist).
    Wenn du Fragen zum Thema LARP und Rollenspiel hast, beantworte ich sie dir auch gern *nick*

    Viele Grüße
    Julie

  10. Ach Pia,
    Ich verstehe dich…. Manche Kinder haben es einfach nicht leicht im Leben. sie haben so liebe Wesenszüge, die aber nur enge Familienanghörige und gute Freunde kennen und schätzen. Schade, dass sich wenige Menschen die Mühe machen das Anderssein zu akzeptieren und das Kind kennenzulernen. Liebe Grüße von einer Mami mit auch „anders“ Kindern.

  11. Anne

    Vielleicht wäre ein Zöliakie-Test passend?
    Ich überlege daran gerade für mich und meine Tochter herum.
    Abendliches Bauchweh (nach einem Tag mit glutenhaltigen Lebensmitteln) würde da passen (bei uns auch so). Wurden Lactose-/Glukosintoleranz denn schon getestet?

  12. Nicola

    Liebe Pia, bei der „Exklusivzeit“ klingelte es in meinen Ohren… :-)

    Warum? Meine kleine Tochter Matilda (mittlerweile große 7) hat partout nicht durchgeschlafen – bis sie 4 1/2 Jahre alt war und ihrer (bislang immer verständnisvollen und sorgenden) Mami der Kragen geplatzt ist: ich war fertig, genervt, übernächtigt und hatte einfach keine Kraft und keine Lust mehr. Nach einem Tobsuchtsanfall meinerseits mitten in der Nacht habe ich dann einfach eine klitzekleine entscheidende Frage gestellt, die alles verändert hat: Matilda, warum um alles in der Welt machst Du das?

    Und eine extrem aufrüttelnde Antwort bekommen: „Mama, in der Nacht habe ich Dich ganz für mich alleine!“ Klar, große Schwester, Family-Business, Job… so patent und selbstbewusst Matilda auch war, wirklich intensive und ausschließliche Mama-Matilda-Phasen gab es kaum.

    Seitdem haben wir vereinbart, dass ich mich jeden Morgen und jeden Abend zehn Minuten ganz ruhig und nur zu ihr ins Bett kuschele und sie ganz fest halte

    … und just seit diesem Zeitpunkt schläft sie durch…

    Und ich habe mich geärgert, diesen Zusammenhang nie früher erkannt zu haben bzw nie früher gefragt zu haben.

    Wenn es wirklich nichts „Körperliches“ ist, vielleicht ist es bei deinem Sohn dann auch genau die Extra-Alleinige-Mama-Zeit, die er anders einfach nicht kommunizieren kann als mit Bauchweh…
    Und wenn Ihr das eventuell durch Reden löst und er spürt, dass Du auch ohne Bauchweh diese Extra-Momente für ihn hast – vielleicht löst sich dann das Bauchweh auch in Luft auf?

    Daumen sind gedrückt…

  13. Claudia

    hallo pia,

    ich bin eine bisher eher stille mitleserin. ich finde deinen blog super, gratuliere! oft erkenn ich mein bube in deinem wieder. er ist zwar erst 3, aber ich denke, er hat meine hochsensibilität geerbt. er ist „anders“ als die anderen kindern, oft ist ihm alles zu laut, zu viel. er liebt auch rollenspiele! er braucht viel zeit in einer neuen gruppe und ich krieg oft zu hören von aussenstehenden personen dass er wohl nicht einfach sei. das tut meinem mamaherz ganz schön weh. denn wie du selbst schreibst, sie sehen den lachenden, pffenen und emphatischen jungen nicht, den wir ganz fest ins herz geschlossen haben. und ja köar, einfach ist anders und manche tage eine echte (nerven)probe für mich.

    was ich dir aber noch als tipp mitgeben möchte. unser bube hat ein jahr lang immer wieder über bauchweh geklagt. also haben wir laktosefreie milchprodukte gegeben. aber das bauchweh blieb.
    bis wir dann auf rat einer ärztin die milch an sich ganz wegliessen für 3 wochen. also radikaler entzug. was soll ich sagen: das bauchweh ist weg. es ist die kuhmilch. und da nützt laktosefrei nix. probiert das doch noch, bevor ihr es auf die emotionelle ebene verschiebt. ich sprech aus erfahrung…

    viel glück und liebe grüsse
    claudia

  14. Hej Pia,

    schade das wir nicht mehr nahe zusammen wohnen, da würde sich jemand glaube ich gut mit meinem verstehen.

    Schon vieles ist gesagt, nen Rollenspiel Verein suchen, vielleicht ne andere Schulform.

    Um zu zeigen was es ‚da draußen‘ alles gibt, habe ich ihm eine Aborea Box (http://www.13mann.com/index.php/de/aborea-de/produkte/item/aborea-das-tischrollenspiel-3?category_id=1) gekauft. Da ist alles drin was man braucht und es gibt eine Einführung wie man das spielt. Wenn man das zusammen mit dem Kind ließt und gemeinsam erlebt verliert man schnell die Berührungsängste.

    Vor allem ist das aber auch ein Anknüpfungspunkt wenn man auf andere trifft die anders sind und man findet schneller zusammen.

    /jd

  15. Dagmar

    Liebe Pia – nachdem schon Vorschläge wie „Waldorfschule“ (für den Sohn meiner Kollegin, der auch nicht auf Fußball und Co. steht und auch „anders“ und sensibel ist war das DIE Lösung) und „Theater- oder Laienspielgruppen oder-Projekte“ (Schaut doch mal, ob es so etwas bei Euch gibt.) gekommen sind, bleibt mir nicht mehr viel. Vielleicht findet er in einer Theatergruppe wirklich Gleichgesinnte und Freunde. Und mit der Schule: nunja – es wird besser, wenn man größer wird. Ich hatte als Kind auch Schwierigkeiten mit den Pausenspielen – und DIE Freundin (wie in den Geschichten in den Büchern) hatte ich damals auch nicht. Wahrscheinlich habe ich unbewusst die „Latte zu hoch gelegt“. Es wird später echt besser – und im Moment hat er ja Euch.

  16. Anja Fu

    Hallo liebe Pia…..so wie es Alex geht so geht es meinem Schulkind auch …er mag auch lieber andere Spiele als Fangen oder so….er geht sehr gerne in die Schule aber die grossen Pausen könnten ausfallen sagt er immer….er mag sie nicht zu viel zu laut und keiner der mit ihm spielen mag da er sich nicht für die Spiele begeistern tut und anderes in dem Punkt ist….Ein grossen Dank für deine Tipps die sind hier gold oft werd ….bei uns sind so viele Sachen schon eingezogen die es bei Euch auch geben tut…ich habe auch gesehen deine Jungs haben neue Fahrradhelme….kannst Du dazu mal was schreiben …wir brauchen einen neue und sind von unser Marke nicht mehr so begeister….würde mich über so was auch freuen mal zulesen….wünsche Euch einen schönen Abend ….❤❤❤Lg Anja Fuchs

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