Bis einer heult! • Unser Osterurlaub 2016 in Zeeland
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2. April 2016 | Pia Drießen

Unser Osterurlaub 2016 in Zeeland

Eine wunderbare Woche Osterurlaub in Kamperland (NL, Zeeland) liegt hinter uns. Wie im letzten Jahr haben wir uns auch dieses Jahr wieder für unser Haus in der Noordzee Résidence De Banjaard entschieden. Hier gibt es einfach alles, was man so braucht, so dass man wenig bis gar nicht auf das Auto angewiesen ist, zudem in direkter Nähe zum Strand wohnt und die Kinder sich draußen sicher und frei bewegen können.

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Das Wetter war für Ende März wirklich sehr gnädig. An nur einem einzigen Tag regnete und stürmte es so stark, dass wir erst am Nachmittag nach draußen gehen konnten. Sogar viele der Spielplätze waren aus Sicherheitsgründen gesperrt und den geplanten Standbesuch brachen wir kurzerhand dann doch ab, weil es einfach zu sehr stürmte. Mimi wäre uns vermutlich glatt weg geflogen. Aber immerhin fanden wir dann doch noch einen offenen Spielplatz und die Kinder konnten sich austoben.

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Die meiste Zeit waren sie ohnehin draußen im Garten oder fuhren vorm Haus auf der Straße Fahrrad und Laufrad. So hatten wir Eltern tatsächlich auch mal die Zeit ein Buch zu lesen.

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Unser Urlaub war genau so, wie wir uns den vorstellen. Ohne Hetzerei und Rennerei, weil man ganz dringend noch dies und das und jenes erleben und gesehen haben muss. Stattdessen gemütlich in den Tag starten, irgendwann raus gehen und solang die Kinderfüße mitmachten durch die Gegend laufen oder eben fahren (wir hatten Räder geliehen), Frikandeln, Pommes und Softeis an der Strandbude essen und an mindestens einem Spielplatz pro Ausflug eine Pause einlegen.

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Natürlich besuchten wir auch diesmal wieder die Pannekoekenmolen De Graanhalm, bei der wir dieses Jahr tatsächlich das erste mal keine Pannekoeken aßen, sondern lediglich im Souveniershop einen neuen Kakaobecher für Alex kauften (der aus dem letzten Urlaub ist Mimi runter gefallen) und die Kinder auf dem Spielplatz klettern ließen.

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Anschließend fuhren wir nach Renesse, bummelten etwas und kauften für schlechtes Wetter eine große Packung FunMais. Das erste Mal überhaupt während meiner gesamten Zeit als Mutter, dass wir FunMais besaßen. Die Kinder hatten damit jedenfalls eine Menge Spaß, auch wenn mich das Gefühl dieser klebrig glitschigen Maisdinger an den Fingern echt ekelte.

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Natürlich feierten wir auch Ostern. Ich hatte für jedes Kind eine Hörspiel-CD und ein Mitmach-Heft (Lego City für Alex, Lego Ninjago für Max und das Conni Kindergarten-Block für Mimi) besorgt. Außerdem gab es für jeden einen Schmunzelhasen, ein paar Marienkäfer und Eier aus Schokolade und bunte Eier. Da es über Nacht geregnet hatte, haben der Mann und ich die Eier im Haus versteckt. Wir waren total überzeugt wirklich gute Verstecke gefunden zu haben, aber die Kinder belehrten uns innerhalb von 5 Minuten eines besseren und Max spottete sogar: „Also der Osterhase ist echt ein schlechter Verstecker.

Zum Osterfrühstück gab es Pancakes, bunte Eier und niederländische Klassiker wie Chocomel, Duo Penotti und Hagelslag. Max hatte eine große getrocknete Hortensienblüte gefunden und mir geschenkt, die dann als Tischdecko herhalten durfte. Im Anschluss ging es dann an den Strand, wo das Wetter uns im 10 Minutentakt Sonne und regen bescherte.

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Regen, Sonne, Sturm, Regen, Sonne, Sturm. Das perfekte Aprilwetter schon Ende März. Aber die Kinder hatten trotzdem ihrem Spaß und ließen sich vom Wetter gar nicht beeindrucken.

 

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Was die Ernährung anging, so darf man da gar nicht weiter drüber nachdenken. Es gab Obst und Gemüse als Snack zwischendurch. Der Rest war überwiegend fettig oder sehr süß. Und das war sehr super.

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Der Urlaub endete leider einen Tag zu früh. Eigentlich wollten wir unseren letzten richtigen Urlaubstag noch genießen. Als wir dann zum Einkaufen fahren wollten, um all die letzteren Schweinereien auf Vorrat für Zuhause und als Mitbringen einzukaufen, sprang das Auto nicht an. Die Batterie konnte es nicht sein, denn die elektrischen Funktionen des Autos waren alle vorhanden. Nur der Motor sprang nicht an. Kein Wübböböböbö oder sonstige Geräusche. In meinem Kopf bildeten sich Horrorszenarien von einer Familie, die ohne Auto und ohne Unterkunft am letzten Ferientag in Zeeland strandet. Meine Nacht war somit sehr bescheiden und eher sorgenvoll durchwacht.

Letztendlich reichte ein Anruf beim ADAC (Mitgliedschaft PLUS ist ihr Geld wert!) und eine Stunde später kam der ANBW um recht schnell zu bestätigen, was wir schon ahnten: der Anlasser ist kaputt. Durch 3 gezielte Schläge mit einem Hammer auf den Anlasser sprang der Wagen dann an. Wir erhielten allerdings den Rat, das Auto bis daheim nicht mehr auszuschalten. Folglich ließen wir den Motor selbst beim Tanken und auf der Raststätte laufen. Aber immerhin kamen wir so heile und recht zügig wieder zuhause an. Am Montag wir der kleine Elefant dann in die Werkstatt müssen.

Trotzdem alles gut ging hätte ich auf den Stress des letzten Tages verzichten können. Sowas überschattet einen ansonsten sehr schönen Urlaub dann doch sehr. Umso wichtiger, dass wir jetzt die Fotos sichten und sortieren und uns gemeinsam mit den Kinder jeden Tag an etwas Schönes erinnern, das wir gemeinsam im Urlaub erlebt haben. Und sei es nur, dass Mimi uns alle beim UNO spielen abgezockt hat und das Max beim Kniffel in einer Runde 3 Kniffel gewürfelt hat. Oder dass wir am Tag der Heimreise Wassereis zum Frühstück gegessen haben, weil wir es schlecht mit heim nehmen konnten.

Ja, dieser Urlaub war super. Allein diese Stille in de Nacht, das Möwenkreischen am Morgen und der salzige Wind, der einem um die Nase wehte. Ich bin mir sicher: wir kommen wieder!

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Julia / Apr 2 2016

    Hach, da werden schöne Erinnerungen an Sommerurlaube auf Texel wieder wach. :)
    Die Sache mit dem Auto ist natürlich echt doof, aber gut, dass ihr ohne weitere Probleme nach Hause gekommen seid.

  2. Julia / Apr 2 2016

    Das hört sich wirklich nach einem schönen Urlaub an ( außer das mit dem Anlasser, dass braucht man nicht und schon gar nicht im Urlaub ).
    Einfach den Tag genießen und sich keinen Stress machen, was man alles schaffen und erledigen muss.
    Einfach auch mal die Kinder machen lassen und sich selber entspannen.
    Im Urlaub darf es dann auch mal mehr Süßes und Fettiges sein.
    Schöne Bilder, da will man auch gleich hin.
    Freu mich das ihr einen schönen Urlaub hattet.

  3. krysha / Apr 2 2016
  4. Pia Drießen / Apr 2 2016

    Ah. Dann lohnen sich noch Ausflüge nach Renesse und Domburg. Zum Schoppen sind Goes und Middelburg super.
    Wo genau seid ihr denn?

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  5. Sarah Kxtxmxnn / Apr 2 2016

    Auch in dem Ferienpark de Banjaard, die Pommesbude, die du fotografiert hast, erreichen wir in zwei Minuten :D
    Wir sind als Patchworkfamilie^2 hier, mit meinem Stiefpapa, meiner Mama, meinem Stiefbruder, seiner Freundin, meinem Baldmann und meinem Baldstiefsohn.. Haben den sonnigen Tag heute auf dem Rad genossen und erstmal unsere nähere Umgebung erkundet.. Absolut toll!

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  6. Claudia Sorokin / Apr 3 2016

    Jetzt hab ich gerade gesehen es gibt da zwei Roompot Ferienparks. Wir sind in dem Beach Resort. 6 Km weiter. Wart ihr dort schon mal ?

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  7. Pia Drießen / Apr 3 2016

    Ja. 2011 mit den Jungs. Hat uns nicht so gut gefallen. Eher so Hütten und Mobilheime. Das Publikum war auch nicht unseres. Seither waren wir immer in De Banjaard.

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  8. Claudia Sorokin / Apr 3 2016

    ah Okay dann sind wir mal
    gespannt. Bei uns ist die Ferienhausauswahl durch unseren Hund immer etwas begrenzt. Aber gut zu wissen dass es da noch mehr gibt

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  9. Pia Drießen / Apr 3 2016

    Die Umgebung ist ja trotzdem super. Der Park selber war nicht so der Hit. Und der angrenzende Strand ist mini. Solang ihr mobil seid ist ja aber alles drin 😊

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  10. Kerstin / Apr 5 2016

    Verrückt. Gerade bin ich Blogs am nachlesen und lese von verfrühter Abreise und muss sofort daran denken, wie wir mal den letzten Pistentag noch bis zur letzten Minute ausgekostet hatten. Den letzten Abend bereits geplant und das packen auf den nächsten morgen verschieben wollten. Nur tanken wollten wir noch schnell um nicht am nächsten Morgen im Heimreiseantrang tanken zu müssen. Und dann sprang unser blaues Auto auf der Tankstelle einfach nicht mehr an und wir mussten auf den öamc warten und später mit laufendem Motor packen und nach einem langen Skitag die Nacht durchfahren.

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