-Anzeige-

36 Heulsusen

  1. rage

    manchmal möchte man einfach pausenlos facepalmen. oder den kopf auf eine ganz harte tischplatte schmettern. ich glaube, ich wäre im ersten augenblick auch verunsichert, würde ich mich dann aber wie jeder halbwegs vernünftige mensch es auch tun sollte, informieren. wahrscheinlich waren das eltern, die nicht impfen als eine art entwicklungshilfe am kind verstehen und jetzt doch schiss in der hose bekamen.

    facepalm. kopf -> tisch. tritt kopfschüttelnd ab.

  2. Als ich das Foto auf Instagram gesehen hatte, dachte ich sofort an Tuberkulintest. Injektion in den Unterarm und ein Kreis drumherum waren bereits in meiner Ausbildung in der Kinderklinik Gang und Gäbe. Ich hielt mich aber ganz bewusst geschlossen, eben damit keine Hysterie (auch wenn nur online) ausbricht – passiert ja mal gerne ohne Hintergrundinfos.
    Man kann dem Kind nur wünschen, dass es bald alles überstanden hat und wieder in die Kita darf. Finde auch im Nachhinein gut, dass nicht gesagt worden ist welches Kind es betrifft. Gibt ja Eltern, die dann komisch reagieren, obwohl die Krankheit überstanden ist.. Sowas muss nicht sein.

  3. Immer diese Hysterie schlimm. Hoffe dem Kind geht es bald besser und es bleibt verschont von einer Hexe jagt. Aber das ist wieder so typisch. Wird Wer krank ist derjenige Erstmal der Schuldige. Alles Gute.

  4. gut geschriebener Bericht – bin auch entsetzt, dass die Leute immer jemanden brauchen, auf den sie mit dem Finger zeigen können… Die Eltern und das betroffene Kind haben sicher selbst die größten Sorgen ausgestanden und fühlten sich eh schon sch**** –
    Beruhigend finde ich ja, dass auch der „Amtsschimmel“ doch auch da ist, wenn man ihn mal braucht…

  5. Friederike

    Hallo Pia,
    irgendwie scheint es fast ein Automatismus zu sein, der bei ansteckenden Krankheiten ins Rollen kommt. Kursieren bei uns im Kindergarten mal wieder Scharlach oder Läuse, kann man (in abgeschwächter Form) ähnliches sehen wie bei eurem TBC-Fall.

    Aber eigentlich wollte ich dazu gar nichts schreiben sondern habe vll. einen kleinen Tipp, wie du deinen beiden Mäusen die erneuten Spritzen ein bisschen schmerzärmer bzw. sogar schmerzfrei machen kannst: Kennst du EMLA Pflaster?
    Das sind lokal betäubende Pflaster. Sie wurden bei unserem Jüngsten im Krankenhaus verwendet als er am Auge operiert wurde damit ihm das Legen der Venenzugänge an den Händchen nicht weh tut.
    Ich habe sie nach Rücksprache dann auch bei der Auffrischungsimpfung für unseren Ältesten verwendet und er hat von der Spritze NICHTS gemerkt. Er hatte Angst, hat aber beim Pieksen nicht mal mehr gezuckt.
    Vielleicht wäre das ja für euch auch eine Möglichkeit.
    Liebe Grüße und toi toi toi

  6. Andrea

    Ach du Schreck! Die Presse kann manchmal so furchtbar sein! Hier gab es letztest Jahr einen Vorfall, da war anhand der Presseinfos sofort klar, um wenn es sich handelte. Manchmal gibt es unnötig viele Infos in der Zeitung/Facebook.
    Und was denken die Leute sich eigentlich? Tuberkulose ist doch kein Spaß, das Kind hat doch nicht „hier“ geschrieen!
    Ich wünsche gute Besserung für das betroffene Kind. Und Max und Mimi viel Mut für den zweiten Test.
    Was ich nicht verstehe ist: sonst wird doch auch immer alles gegoogelt? Warum warst du scheinbar die einzige und die anderen brechen in Panik aus?

  7. Zum Glück kann Tuberkulose meist gut behandelt werden und ich wünsche dem Kind baldige Genesung. Wir waren offenbar mal auf einer Party, auf der eine Frau (wie 5 Monate später heraus kam) Tuberkulose hatte. Daher kann ich die Aufregung total nachvollziehen. Zum Glück musste unser Kleiner sich nicht dem Test unterziehen. Übrigens hatte die Frau sich auf einer Fernreise angesteckt. Vermutlich sind auch Fernreisen bei den Sündenbock-Suchern bald ein Grund für Ausgrenzung und Misstrauen. Ich verstehe einfach nicht, warum sich manche Leute besser fühlen, wenn sie „Schuldige“ finden. Leider gehen auch die Medien nicht immer verantwortungsvoll mit Informationen um. Und wenn doch, wird ihnen Vertuschung vorgeworfen.

  8. Alles Liebe für das erkrankte Kind und gute Besserung und Danke für den tollen aufklärenden Artikel, in meiner Familie gibt es auch mehrere, die eine geschlossene Tuberkulose in sich tragen, und als diese Diagnose erstmals im Raum stand, war das natürlich schon sehr seltsam, aber umso mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr verliert es an Schrecken. Und diese lieben Menschen werden von uns trotzdem geherzt und geknuddelt, sehr wohl auch von meinen Kindern… ♡

  9. Anja K.

    Bei uns in der Kita war es vor einigen Wochen genauso. Allerdings handelte es sich da um einen Krätzefall. Panik pur! Zum Glück bin ich nicht bei Facebook. Alleine Whatsapp und Kita live haben mir völlig gereicht. Schlimm!

    Natürlich hat sich niemand angesteckt und das Ding ist gegessen (und. vergessen). ;-)

    Liebe Grüße
    Anja

  10. Mimi

    Alles Gute dem kranken Kind!
    Zauberpflaster aka Emla als Creme oder Pflaster können beim nächsten Tuberkulintest helfen, weil sie die Haut lokal betäuben und der Test so schmerzlos ist. Man erhält Emla in der Apotheke und es wird vor dem Test aufgeklebt und einwirken gelassen.

  11. Gaby

    Das ist aber ein wirklich richtig guter und informativer Beitrag. Ich bin mir ja sicher, dass ich gegen Tuberkulose geimpft bin und habe ein bisschen recherchiert. Im Internet steht „bis 1998 wurde in Deutschland gegen Tuberkulose geimpft“. Ich hatte auch nicht im Kopf, dass es das nicht mehr gibt. Kinder werden ja in den ersten Jahren so häufig geimpft und gegen so viele unterschiedliche Dinge, da kann man schon mal den Überblick verlieren. Ich bin übrigens auch noch gegen Pocken geimpft und habe bis heute diese Impfnarbe davon, die früher jedes Kind irgendwo hatte. Wir haben die immer verglichen beim Schwimmunterricht.

    Die Panik entsteht ja, wie andere schreiben, auch schon bei Scharlach. Oder bei Läusen. Oder bei Keuchhusten. „Wer ist es denn?“ Das finde ich blöd, aber nachvollziehbar. Zum einen ist das Neugier, zum anderen aber auch die Sorge, es könnte ein Spielkamerad, Banknachbar etc. des eigenen Kindes sein, das dadurch diese Krankheit oder eben die Läuse schneller bekommt.

    Ja, das hat was von Hexenjagd. Und darum finde ich es auch gut, wenn die Schule diese Information nicht weiter gibt.

    Aber dass Tuberkulose als eine in Deutschland kaum noch verbreitete Krankheit Menschen Angst macht und sie überreagieren lässt, kann ich nachvollziehen. Wenn man weiß, wie panisch manche Menschen auf schon auf Erkältungsbazillen reagieren (meine Kollegen im Büro baten mich unlängst, mit einem Schnupfen zu Hause zu bleiben) oder wie Leute vor jedem Toilettenbesuch das Klo desinfizieren (täglich hier auf der Arbeit, Klo wird von etwa zehn Menschen genutzt), dann muss Tuberkulose der Super-GAU sein.

    Insofern finde ich Deinen ausführlichen und sachlichen Text extrem hilfreich und hoffe, dass ich mich in einer ähnlichen Situation als Elternsprecherin sofort darauf besinne und ggf. noch mal nachlese.

  12. Anna

    Oh mann was für ein Schreck.
    Ein bisschen verstehe ich schon die Hysterie. Es ist in den Köpfen noch drin, das Tbc eine sehr ernste Krankheit ist. Aber man hört nicgt mehr oft von Tuberkulose erkrankten und hat kein echtes Wissen darüber. Das macht Angst.
    Was ich dann nicht verstehe, warum so wenige zu der Infoveranstaltung gehen….

    Bei Tbc schrillen auch meine Alarmglocken. Meine Schwester ist an einer tuberkulösen Meningitis verstorben als sie 2,5 Jahre war. Die tbc ist nicht ausgebrochen, hat aber eben die Meningitis verursacht.

  13. Bei uns wird schon ein Megahype gemacht, wenn Läuse in der Kita auftauchen. An Tuberkulose möchte ich nicht denken. Ich hatte als Kind „geschlossene“ Tuberkulose und lange mit den Nachwirkungen zu tun. Manchmal merke ich es auch heute noch. Aber früh erkannt ist es gut zu behandeln.

  14. Lis

    Ich muss ja ehrlich zugeben, dass ich bei angeschlagenen Krankheiten im Kindergarten auch gerne nachfrage, wen es erwischt hat. Nicht aus Panik oder Hexenjagd, sondern weil ich daran festmache, wie genau ich auf Symptome achte. Allerdings herrscht bei uns da in der Elternschaft generell eine entspannte Stimmung und es wird keiner wegen einer Krankheit verurteilt oder ausgegrenzt.

    Dem kranken Kind jedenfalls gute Besserung und keine Nasenmänner für die anderen!

  15. Mädelsmama

    Ich finde es eigentlich ganz normal, dass andere Eltern fragen, um welches Kind es sich handelt. Die Frage drängt sich doch förmlich mit als erstes auf.
    Anscheinend verfügst du ja über diese Information und hast dadurch leicht reden….
    Andere Eltern deswegen so anzugehen, dafür habe ich wirklich wenig Verständnis und es erscheint mir recht anmaßend und überheblich. Jeder macht sich halt Sorgen und versucht, so viele Informationen wie möglich darüber zu bekommen, das ist doch nur legitim?!

    • Ich sehe nicht, welche Form der Information man daraus ziehen kann? Wir haben ein offenes Kita-Konzept. Alle Kinder dürfen in alle Bereiche des Kindergartens. Somit sind alle gleichermaßen gefährdet. Außer der Befriedigung der eigenen Neugier sehe ich hier wirklich gar keinen Informationsgewinn.

      • Lis

        Naja, ich finde schon, zumindest bei Krankheiten, die zB durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, dass es was bringt zu wissen, ob das betreffende Kind gern mit meinem zusammen spielt oder sie beim Essen nebeneinander sitzen etc. Dann wäre ich bei den ersten Symptomen einfach gleich beim Kinderarzt. Wenn das dagegen ein Kind ist, das mit meinem so gut wie keinen Kontakt hat, weil vorzugsweise in der Puppenküche ist, während meines keinen Fuß dort reinsetzt, dann geh ich vielleicht eher von einer normalen Erkältung aus und beobachte erstmal weiter.

        Wenn dann natürlich gerade die halbe Gruppe wegen Bindehautentzündung fehlt, dann ist es mir auch gleich, wer krank ist, dann haben es meine sicher auch demnächst und ich geh schon mal Tropfen bunkern.

    • Matthias

      Dass sich die Frage aufdrängt möchte ich gar nicht bestreiten. Das ist ähnlich wie bei gewissen Vorurteilen, die ich auch habe und mich davon nicht freimachen kann.
      Aber nachdem sich eine Frage aufdrängt oder ein Vorurteil in einem bemerkbar macht, darf man ja gerne nochmal darüber nachdenken, bevor man das Vorurteil äußert oder sich aufdrängende Frage laut äußert.
      In diesem Fall sollte man sich die Frage stellen, was sich durch die Information ändern würde.
      Könntest du dein Kind besser schützen, wenn du wüsstest, welches Kind erkrankt ist?
      Nur weil sich eine Frage aufdrängt, bedeutet dass auf jeden Fall nicht, dass sie auch gestellt werden muss. Da kann man ruhig nochmal ein paar Minuten drüber nachdenken.

  16. Dani

    Ich sehe auch keinen Vorteil darin zu wissen, wer das erkrankte Kind ist.
    Testen lassen müsste ich meine Kinder ggf. doch sowieso. Unabhängig davon, ob meine Kinder „normalerweise“ mit diesem Kind spielen. Ich kann ja nie ausschliessen, ob sie nicht gerade in den letzten Tagen doch mal mit dem betroffenen Kind gespielt, geredet oder einen Becher geteilt haben…
    Letztlich ist es wie mit Läusen in der Kita, wenn sie auftreten muss ich meine Kinder untersuchen, egal wer sie „eingeschleppt“ hat.
    Ehrlich gesagt finde ich es dem Kind und seinen Eltern gegenüber diskriminierend und übergriffig überhaupt zu fragen um wen es geht. Und dann noch der Verdacht, dass es ein Flüchtlingskind sein „muss“…

  17. Christine

    Ich musste mich mal für einen Gesundheitstest auf Tbc testen lassen. Das war damals aber nur ein „Stempel“. Tat nicht weh. Wenn ich Antikörper gehabt hätte wäre das wohl rot geworden.

  18. Mi

    Wie schon jemand geschrieben hat: Emlagel, bzw. Emlapflaster! Gibt es frei verkäuflich in der Apotheke und betäubt lokal. Haben wir im Krankenhaus kennen gelernt. Würde nie wieder eine Blutabnahme…bei den Kleinen ohne machen, es erspart Schmerz, Angst und mir als Mutter jede Menge inneren Stress!

  19. Mädelsmama

    Wenn ich es richtig verstehe, wussten manche Leute ja (z.b. du), welches Kind erkrankt ist. Das ist es, was ich nicht verstehe. Andere Eltern anzupampen, weil sie etwas wissen möchten, was andere schon längst wissen. Wieso glaubst du, dass dir die Information zusteht und anderen nicht?? Und vielleicht sollte man den Eltern auch nicht gleich ausschließlich die Befriedigung der eigenen Neugier unterstellen, sondern eventuell auch Interesse und Mitgefühl? Ich kann da wirklich nichts schlechtes dran finden zu fragen, welches Kind betroffen ist.

    • Ich hab mir die Info nicht besorgt. Sie wurde mir zugetragen, was auch mit meiner Funktion in dieser Kita zusammen hängt. Einen öffentlichen Pranger werde ich weiterhin jederzeit ablehnen.

  20. Ich empfinde diesen Post auch als gut und lobenswert. Welches Kind erkrankt ist, hat keinen Informationswert. Ich glaube, in fast jeder Gruppe von Menschen gibt es diese Hexenjagden, Mobbing, Aussenseiter werden gesucht oder gemacht – leider! Übrigens musste ich schon mit 40 zum Röntgen, wusste dann aber auch direkt danach, dass ich gesund bin.

  21. Ach herrje.

    Diese Aufregung immer. Ich kann verstehen, dass man sich sorgt, wenn ansteckende Krankheiten kursieren. Ich denke aber auch immer: Besser es ist bekannt, als dass es unbewusst verbreitet wird. Man informiert sich dann und weiß, wie du schon sagst, auf was man achten muss.
    Und einen Schuldigen suchen ist auch so bescheuert. Meine Kinder hatten zum Beispiel alle drei den Keuchhusten. Sie hatten ihn von geimpften Verwandten, die einen untypischen Keuchhusten hatten. Wir wiederum haben 2 geimpfte Kinder angesteckt. Die Frau vom Gesundheitsamt sagte ganz trocken, es gäbe immer wieder Impfversager. Also man ist nie 100% sicher.
    Ich für meinen Teil habe es im Kindergarten einfach ganz offen kommuniziert. Ich hatte keine Lust auf das Versteckspiel, wenn jemand fragt oder dass es gar hinter meinem Rücken verbreitet wird. Ich wollte mitreden. Ich habe auch sofort die Informiert, die Kontakt mit meinen Kindern hatten und Säuglinge zu hause hatten.
    Zu unserem Keuchhusten-„Drama“ habe ich einen Beitrag auf meinem Blog verfasst. Falls es jemanden interessiert. http://beatrice-confuss.de/2016/01/26/pertussis-keuchhusten/

    Dann hoffe ich mal, dass alle anderen negativ bleiben beim Test und das kranke Kind sich schnell erholt! Und das keiner den Eltern irgendeine Schuld einredet. Die werden sich genug Sorgen machen und haben es bestimmt nicht provoziert!

    Und dass die schlimmsten Unken-Rufer am Ende nicht zu solchen Info-Veranstaltungen kommen ist doch auch typisch. Das erlebt man immer wieder. Die braucht man dann aber auch nicht mehr ernst zu nehmen.

    LG

  22. Allgemein

    Linktipps #5 – Meine Blogfunde im Mai 2016

    Veröffentlicht am 31. Mai 2016

    Ich muss gestehen, dass ich es im Mai etwas habe schleifen lassen und auf anderen Blogs nich soooo viel gelesen habe, wie ich das sonst gewöhnlich mache. Trotzdem habe ich ein paar interessante Links für euch zusammengetragen. Aber lest doch selbst …
    Die Links im Monat Mai:
    Die liebe Birgit hat den Alptraum aller Eltern erlebt. Ihre Tochter ist nicht in der Schule angekommen und war verschwunden. Wie Birgit diesen Horror erlebt hat, berichtet sie auf ihrem Blog Birgit schreibt und bekam aus Sorge gleich ein paar graue Haare. Das kann ich voll und ganz nachvollziehen.
    Das Thema Nachhaltigkeit und Müllvermeidung wird momentan sehr in den Medien behandelt. Und das zu Recht. Auch ich muss mich da an die eigene Nase packen. Durch Kleinigkeiten im Haushalt kann man schon jede Menge bewirken. StyleMom hat 10 praktische Tipps zur Reduzierung von Plastikmüll im Alltag zusammengetragen. Einfache Dinge, die jeder tun kann und die Welt ein klitzekleinwenig besser machen. Es ist ein Anfang …
    Mama bloggt später hat sich Gedanken darüber gemacht, wie sie sich als Mutter und das Muttersein sie selbst verändert hat. Man hat ja als Nicht-Mutter so seine eigenen Vorstellungen und Ideale, wie das einmal sein wird mit Kind. Man nimmt sich Sachen vor und dann kommt doch alles irgendwie ganz anders. Ihre Muddi-Mutation könnt ihr auf ihrem Blog lesen. Ich selbst habe mich in vielen beschriebenen Situationen wiedererkannt.
    Tamamina schreibt sich auf ihrem Blog Bubulula den Frust von der Seele. Und zwar so richtig. Sie berichtet, wie es ist, im Alltag mit Kinderwagen mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Und wenn man ihre Erlebnisse von rücksichtslosen Busfahrern und Mitmenschen so liest, verstehe ich ihre Wut vollkommen. Als mein Sohn noch ein Baby war und ich öfter mit Kinderwagen unterwegs war, bin ich (wenn es möglich war) freiwillig alle Strecken gelaufen. Denn Busfahren mit Kinderwagen – das habe auch ich festgestellt – ist einfach nicht schön.
    Der Blogbeitrag auf From Munich with Love sprach mir aus der Seele. Dominikas Sohn ging nämlich das erste Mal allein zum Bäcker und als Mutter beschreibt sie in ihrem Text die Gedanken und Ängste, die sie dabei durchlebt hat. Das kann ich gut nachvollziehen. Mich graut es jetzt schon vor dem Tag, wenn unser Sohnemann auch einmal allein losziehen möchte. Oh Mann, sie werden so schnell erwachsen …
    Eine mehr als traurige Geschichte erzählt Nadine. Sie berichtet auf ihrem Blog Zwischen Windeln und Wahnsinn von dem Tag, an dem sie ihr Kind verlor. Ganz sachlich und doch voll Gefühl erzählt die zweifache Mutter von diesem schlimmen Ereignis im Jahr 2014.
    Ein wunderbares Beispiel dafür, wie aus einer Mücke ein eine ganze Elefantenherde gemacht wird, berichtet die liebe Pia. Ich lese ihren Blog Bis einer heult so wahnsinnig gern, weil sie immer reale Geschichten aus ihrem Familienleben erzählt. So auch über den Tuberkulosefall in ihrem Kindergarten. Ein Drama beginnt …
    Und zum Abschluss noch ein Beitrag, der mir ganz und gar aus der Seele spricht. Wir haben glücklicherweise noch ein paar Jahre, bis für uns der Schulwahnsinn losgeht, aber die Problematik, die Lisa von Stadt Land Mama hier anspricht, kann man gar nicht oft genug betonen. Wie soll man als Eltern bitteschön 12 Wochen Ferien im Jahr mit Urlaub abdecken? Lisa hat zwar auch keine Patentlösung, geht aber dem Problem in ihrem Text auf die Spur.
    Liebe Grüße
    Anke

    BlogfundeBloggenLinktipps

    0 Comments

    von Anke

    Anke
    Hier schreibt Anke. Ich bin Baujahr 1980 und lebe im wunderschönen Mittelfranken. Mit der Geburt unseres Sohnes hat sich mein Leben total verändert. Wir sind nun eine Familie und in unserem Leben geht es drunter und drüber. Seit unser Junior auf der Welt ist, habe ich erst gemerkt, wie kostbar doch die Zeit ist.

    Das könnte dir auch gefallen

    Warum sind Jungsklamotten immer so hässlich?
    8. November 2015

    Die Sache mit dem Fernsehen
    4. November 2015

    Bye, bye Süßigkeiten! Jetzt wird gefastet
    10. Februar 2016

    Keine Kommentare
    Hinterlasse einen Kommentar Kommentieren abbrechen
    Name *
    E-Mail-Adresse *
    Website
    Ja, füge mich zum Newsletter von Mama geht online hinzu!

  23. Fabiana

    Liebe Pia,

    wir sind gerade auf Ihren Blog gestoßen, da wir heute Nachricht vom Gesundheitsamt erhielten, dass wir (Vater, Mutter, Kind (bald 4)) näheren Kontakt zu einer an offener TBC erkrankten Person hatten. Puh. Am Montag geht es zum Test, der vermutlich beim Sohn wie bei Ihren Kindern ablaufen wird. Was man uns bei Nachfrage sagte, war, dass der Kleine präventiv unabhängig vom Testergebnis (!) über drei Monate antibiotisch behandelt werden müsse. Also auch, wenn der erste Test von Zweien negativ ausfällt. Das scheint in Ihrem Fall ja anders gehandhabt worden zu sein. Ist das vielleicht von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt unterschiedlich? Natürlich werden wir Folge leisten, wenn es unserem Sohn und natürlich auch allen anderen in seinem Umfeld hilft bzw. sie schützt, aber ein wenig Bauchschmerzen haben wir schon wegen einer Therapie ohne ’nachgewiesene‘ Erkrankung.

    Beste Grüße,
    F.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich stimme zu.

-Anzeige-