Bis einer heult! • Backe backe Sonntag
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22. Mai 2016 | Pia Drießen

Backe backe Sonntag

Heute Morgen wurde ich gegen 8:30 Uhr durch eine laut heulende Mimi geweckt. „TITUS!!! TIIITUS!!!“ Es dauerte nicht lang und sie stand aufgebracht vor meinem Bett.

Der Titus ist bei den Nachbarn!
Ja, aber das ist doch gar nicht schlimm. Der kommt doch auch wieder.
Aber er ist auf der anderen Straßenseite. Ich hab gesehen, wie er durch den Zaun gegangen ist!
Das ist nicht schlimm. Er kommt schon gleich wieder rüber, wenn es Fressen gibt.

Sie ließ sich nicht beruhigen und so stand ich auf und öffnete die Haustür. Ein kurzer Pfiff und der dicke Tigerkater kam in einem Affenzahn über die Straße gewetzt. Mimi war glücklich und kuschelte ihren Fellfreund erstmal ausgiebig. Später konnte sie mir auch erzählen, was genau ihre Angst war: die Nachbarn haben einen sehr großen, aber auch sehr alten, Hund und Mimi sorgte sich, dass dieser Titus vielleicht zum Frühstück verspeisen könnte. In Wahrheit besteht da aber wohl keine Gefahr. Nachdem wir das Katertier aber wieder bei uns hatten, war sie beruhigt und wir konnten und anderen Dingen widmen.

In zwei Tagen feiert Mimi ihren 4. Geburtstag. Zeit also, die Böden für ihren Regenbogen-Einhorn-Kuchen zu backen. Natürlich hab ich wieder auf das weltbeste Biskuit-Rezept zurück gegriffen, das ich Euch hier bereits verraten habe. Damit werden die Böden schön saftig gleichzeitig stabil. Unmittelbar nach dem Backen riechen die Böden sehr nach Ei, da viele Eier, aber keine Fettquelle wie Butter, Magarine oder Öl im Teig enthalten sind. Das verfliegt aber nach ein paar Stunden und geschmacklich sind die Böden super.

Da meine Kinder keine großen Tortenesser sind und der Kuchen daher vermutlich mehr für die 3 Erwachsenen sein wird, die zugegen sein werden, habe ich mich dazu entschieden, nur eine kleine Torte zu backen. Es soll ja immerhin auch noch Einhorn-Muffins geben.

Bei dm gib es diese Backformen für kleine Kuchen. Die Formen haben einen Durchmesser von 16cm. Auf der Packung steht, eine normale Kuchenteigportion reicht für alle 3 Formen. Ich habe dennoch die Menge für 6 20er Springformen verwendet, wodurch die Böden logischerweise etwas höher wurden, als in einer 20 cm Form.

Die Backzeit beträgt 17 Minuten pro Form und es passen 4 gleichzeitig in den Backofen. Direkt nach dem Backen habe ich den Biskuit mit einem Messer vom Backformrand gelöst und die Form an vier Stellen eingeschnitten. Danach hab ich sie erstmal auf einem Rost auskühlen lassen, dann die Böden auf die Hand gestürzt (das geht bei den kleinen Formen super) und die Papierformen einfach abgezogen. Die Böden sind einfach wunderschön geworden.

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Eingefärbt habe ich den Teig wie immer mit Wilton Gelfarben. Da meine alten Farben schon ziemlich aufgebraucht waren, habe ich mir den Regenbogenmix zugelegt.

Nachdem die Böden wirklich komplett ausgekühlt waren, habe ich sie mit je einer Schicht Backpapier dazwischen gestapelt und in Frischhaltefolie eingewickelt. So bleiben die Böden schön saftig und lassen sich dann morgen prima weiter verarbeiten.

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Anschließend habe ich erstmal Alex von seiner Übernachtung bei einem Freund abgeholt. Es war die Erste überhaupt für ihn und es hat alles ganz wunderbar geklappt. Ein neuer kleiner Meilenstein, der ihm viel Spaß gemacht hat und sein Selbstbewusstsein noch mal ein wenig gestärkt hat. Man mag gar nicht glauben, dass das Thema „Freundschaft“ noch vor kurzem so ein großes Thema für ihn war.

Da wir heute Sonntag hatten, der Mann lange schlief und Alex erst am Vormittag zu hause war, bereitete ich zu Mittag ein weiteres Pancake-Frühstück zu. Anlässlich Mimis Geburtstag wird sie im Kindergarten wieder ein Frühstück ausgeben. Und auch dieses Mal sollen wieder Pancakes dabei sein. Wie im vergangenen Jahr möchte sie wieder die Pancake-Erdbeer-Bananen-Nutella-Spieße mitnehmen. Da die kleinen Pancakes letztes Jahr aber trotz minimaler Portionierung doch noch zu groß waren, habe ich mir diesmal eine leere Ketschup-Squeeze-Flasche verwahrt und heute ausprobiert, damit die Pancakes zu portionieren. Das Ergebnis ist super! Ich ärgere mich fast schon etwas, dass ich da nicht früher drauf gekommen bin.

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Mit ein bisschen Übung lassen sich damit ganz wunderbar gleichmäßige Pancakes in nahezu jeder Größe herstellen. Zudem geht das ganze viel schneller, als das Portionieren mit Löffel oder Kelle. Die kleinen Pancakes sind genau ein Haps und werden prima auf die Spieße passen. Aber auch größeren Pancakes lassen sich super mit der Squeeze-Flasche portionieren.

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Nun muss ich morgen nur noch die Torte zusammen bauchen, die kleinen Pancakes für Dienstagfrüh backen und die Einhorn-Muffins vorbereiten. Richtig Arbeit wird es dann noch mal Dienstagmorgen, wenn ich die Spieße zusammen stecken muss. Allerdings werde ich zudem auch noch normal große Pancakes backen, da die Kita-Gruppe von Mimi aus ziemlich guten Essen besteht und ja alle satt werden sollen.

Steffis Mama hat mir außerdem noch große Waffelhörnchen gebacken, in denen die Kinder sich einen Obstsalat aus Erdbeeren, Trauben, Bananen und Blaubeeren mischen können. Ich denke, das sollte reichen und für jeden ist etwas dabei, das ihm schmeckt.

Nur noch 2 Mal schlafen. Es bleibt spannend, ob alles klappen wird.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Petra Jung / Mai 22 2016

    Pancakes gibt es bei uns auch ab und zu. Allerdings nur noch nach deinem Rezept… das sind einfach die Weltbesten!

  2. Daniela Schmidt / Mai 23 2016

    Die Pancakes gab es hier heute auch 😂

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  3. Alexandra Thiele / Mai 23 2016

    Wie weit kommt man denn mit diesen Farbtöpfchen ??? Ich suche eine gute und ergiebige Lösung :)

    — via facebook.com

  4. Alina / Mai 23 2016

    liest denn keiner die texte korrektur?

    • Pia Drießen / Mai 26 2016

      Nein. Und ich hab meistens nach dem Schreiben keine Lust mehr dazu. Aber freundliche Leser, machen mich höflich auf Tippfehler aufmerksam. Nett, oder?

  5. Bernadette Huber / Mai 23 2016

    Diese Farben! 😍

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  6. Pia Drießen / Mai 23 2016

    Die Farben sind sehr ergiebig. Für das Einfärben der Böden habe ich pro Boden nicht mal eine Erbsengroße Menge benötigt.

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  7. Biene / Mai 23 2016

    Das klingt immer nach ganz schön viel Essen, was da für die Kita-Gruppe zusammen kommt. So wie ich das bemerke, ist meine Maus immer die Einzige die einen guten Appetit hat ;-)

  8. Claudia Leich / Mai 23 2016

    Schmecken die dann nicht total nach Farbstoff? Habe für meine Rasselbande auch schon Regenbogentorte und diverses anders buntes Zeug gebacken aber das wird nach zwei bissen stehen gelassen, weil der Farbstoff so rausschmeckt.

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    • Petra Jung / Mai 27 2016

      Ich hab auch schon oft mit Lebensmittelfarben gebacken und ich finde nicht, dass man die Farbe raus schmeckt. Vielleicht kommt das auf die Marke drauf an?

  9. Pia Drießen / Mai 23 2016

    Ich empfinde die Farben als absolut Geschmacksneutral.

    — via facebook.com

  10. Tanja / Mai 23 2016

    „Die Bösen riechen nach Ei“ hat mir gerade ein breites Grinsen beschert, Danke :-) ;-)

  11. Nora / Mai 23 2016

    Viel Erfolg morgen; -)

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