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7 Heulsusen

  1. Hallo Pia,

    Ich weiß von deinen älteren Beiträgen, dass Alex vor der Schule schon sehr gut lesen konnte. Aus deine aktuelle Posts höre ich heraus, dass ihn das in der Schule nicht behindert, sondern eher beflügelt hat.

    Ist das wirklich so oder gab es auch Herausforderungen, weil ihm eventuell einiges zu leicht vorkam?

    Ich frage, weil unser Großer diese Jahr eingeschult wird und wohl als einziger in seiner Klasse schon alle Buchstaben kennt und Wörter lesen kann.
    Ich mache mir Sorgen, dass er wenn ihm der Unterricht zu langweilig ist komplett dicht macht und seine Mitarbeit verweigert.
    Es wäre schön, wenn du eure Erfahrungen dazu teilen könntest.

    Viele Grüße
    Mama Maus

    • Ich glaube, dass das ganz stark auf die Schule bzw. die Lehrer ankommt. Alex ist immer seinem Leistungsstand entsprechend gefordert worden. So gibt es bei uns an der Schule nicht nur Förder- sondern auch Forderunterricht, individuelle Hausaufgaben, Förderung in kleinen Gruppen, etc. Die Kinder werden alle dort abgeholt, wo sie stehen. Ich halte das für ein großartiges Konzept.

    • A.

      Hallo ;)
      Um dir vielleicht ein bisschen deine Angst zu nehmen: Ich konnte ebenfalls bereits mit 5 Jahren lesen und schreiben, aber als ich dann mit 6 Jahren eingeschult wurde, hat mir die Schule trotzdem immer super viel Spaß gemacht! Klar, das kann man nicht verallgemeinern, jedes Kind ist da anders, aber versuch am besten, dir erstmal nicht zu viele Sorgen zu machen – ich bin mir sicher, dein Kind wird seinen weg finden!
      LG, Advena

      PS: Mir hat die Schule sogar so gut gefallen, dass ich jetzt selbst Grundschullehrerin werde ;)

  2. Ich kann die drölf Steine gut verstehen. Bis zum Schulanfang ist ziemlich egal, wie lange ein Kind für irgendwas braucht. Sei es das Laufenlernen oder das Essen mit Messer und Gabel.

    In der Schule sieht es anders aus. Da gibt es einen Lehrplan und selbst wenn die Lehrer irgendwo Raum für „Verzögerungen“ schaffe, sieht das Kind ja doch, wie weit die anderen sind. Und der besagte Raum ist mit jedem Schuljahr kleiner.

    Ich wünsch deinen Kindern weiter bzw dann ganz bald viel Freude am Lernen.

    LG Tina

  3. Gaby

    Bei meinem Sohn in der KLasse gab es auch ein Mädchen, die schon lesen konnte. Das war aber gar kein Problem, weil zum einen das Lernen hier (staatliche Berliner Grundschule) sehr stark individualisiert war, d.h. jeder nach seinem Tempo arbeiten konnte.
    Zum anderen aber auch, weil sie in anderen Fächern lange nicht so weit war und für alle Kinder gleich klar war, dass alle unterschiedliche Fähigkeiten haben.
    Ich hingegen durfte vor meiner Einschulung nicht lesen lernen und meine Eltern mussten sehr viel dafür tun,dass ich es nicht lerne. Hat nichts gebracht. Bis Weihnachten las ich dicke Bücher, andere Kinder in meiner Klasse haben das bis zum 4. Schuljahr nicht geschafft. Aber auch da gab es dann eben immer in einzelnen Fächern Extra-Aufgaben, die man in Stillarbeit machen konnte, wenn man schon früher fertig war. Und das bei 32 Kindern. Ich glaube, Lehrer kriegen so was heute gut geregelt, wo individuelles Lernen so im Fokus steht.

  4. Ich habe mir eigentlich nie Gedanken gemacht… aber mein Grosser kommt auch im August in die Schule und es scheint als hätten alle Gspänli ausser ihm schon den Wunsch gehabt, die Buchstaben, das Lesen zu lernen… einige können es sogar schon recht gut und schreiben auch schon ein wenig… er ist der einzige, den es nicht die Bohne interessiert und ich frage mich, ob er damit dann im Nachteil sein wird bzw. ob es ihn auch in der Schule dann nicht wirklich interessieren wird… rundherum höre ich die Mütter stolz sagen, wie ihr Kind jetzt schon (fast) lesen kann… normalerweise kneift mich sowas ja null, aber eben…

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