Bis einer heult! • 9 kleine Drachenreiter in unserem Garten.
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10. Juli 2016 | Pia Drießen

9 kleine Drachenreiter in unserem Garten.

Es ist vollbracht. Wir haben für das Jahr 2016 alle Kindergeburtstage in jeder erdenklichen Konstellation (im Kindergarten, in der Schule, Kindergeburtstag daheim, Geburtstag mit der Familie) und in gebührendem Rahmen gefeiert und überlebt. Und es war toll. Trotzdem seufze ich auch so ein bisschen aus Erleichterung. So gerne ich die Geburtstage plane, vorbereite und feiere, so sehr freu ich mich aber auch, wenn alles geschafft ist. Bis zum nächsten Jahr.

Max feierte dieses Jahr, wie hier unschwer zu erkennen, einen Drachen zähmen Geburtstag. Auf Grund der Kita-Übernachtung und des Schulfests haben wir seinen Kindergeburtstag ein bisschen nach hinten verschoben und hatte so nicht nur ein paar Tage mehr für die Umsetzung Zeit, sondern auch viel Glück mit dem Wetter, das am Tag der Tage trocken und warm war.

Eingeladen wurde für den 06.07. am Nachmittag mit diesen Einladungen:

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Natürlich gab es auch dieses Mal wieder eine thematisch passende Candy- und Getränke-Bar.

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Es gab Schoko- und Zitronen-Muffins, die wir mit eigens dafür gebastelten Pickern dekoriert haben sowie 0,5l-Apfelschorle und Wasser, die ich mit Banderolen zu echter Drachenbrause umdeklariert habe.

 

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Als Snacks gab es Nimm Zwei Lachgummi, Knusperfische (weil Drachen am liebsten Fische essen), Pombären und Popcorn. Das hatte sich Max selber so ausgesucht.

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Aber auch die Melone fand bei den Kindern großen Anklang und war ratzfatz verputzt.

Nachdem alle Gäste da waren, haben wir wieder mit Flaschendrehen begonnen. Als erstes durfte Max drehen. Derjenige, auf den die Flasche zeigte, durfte dann sein Geschenk überreichen und nach dem Auspacken die Flasche weiter drehen. Alex saß ein Stückchen von der kleinen Gruppe entfernt und schaute ganz traurig. Inma, die den Mann und mich bei der Party unterstützte, interpretierte sein trauriges Gesicht so, dass er traurig sei, weil er kein Geschenk bekomme. Also drückte sie ihm heimlich ein Päckchen Ninjagokarten in die Hand. Im nächsten Moment saß er freudestrahlend neben mir und zwinkerte mir zu. Als die Flasche schließlich auf ihn zeigte, überreichte er Max ganz selig das Päckchen mit den Karten und freute sich an der Freude seines Bruders. So ist er halt, unser Großer <3

Ich erklärte den Kindern, dass sie ja hier und heute auf einer Drachen zähmen Party seien, deren Ziel es sei, ein Drachenreiter zu werden. Die erste Prüfung verlangte wieder einmal Balance und Geschickt und so zeigte ich denn kleinen Drachenreitern den genauen Weg unseres Parcours, über den sie das Drachenei (Schoko-Kuss) unfallfrei balancieren mussten.

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Natürlich kamen alle ins Ziel und erhielten als Belohnung einen Schaf-Stempel. Die Wikinger von Berg spielen nämlich gerne Schaf-Weitwurf, was auch unser nächstes Spiel war.

Ich hatte um einen Turnreifen rotes, orangenes und gelbes Kreppband gebunden und so einen brennenden Feuerreifen kreiert. Dieser hing an der Schaukel und musste aus einer gewissen Distanz zielsicher mit einem Schaf durchworfen werden. Dafür hatte jeder Prüfling genau 3 Versuche. Auch für diese Prüfung gab es einen Stempel.

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Zwischen den Spielen stärkten sich alle Gäste immer wieder an der Candy-Bar, wo ich die Flaschen alle noch mit Namen versah und den kleineren Kindern, die ihren Namen noch nicht lesen konnten, Bilder auf die Flaschen malte.

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Vom nächsten Spiel haben wir leider keine Fotos gemacht. Hier galt es wieder für mindestens 30 Sekunden auf dem Trampolin zwei Bällen – aka Kanonenkugeln – auszuweichen. Zuweilen kann das ganz schön schwierig werden, da wir Erwachsenen uns immer große Mühe geben, die Bälle durch das Netz hin und her titschen zu lassen.

Beim letzten Spiel hatten auch besonders wir Erwachsenen viel Spaß. Es hieß  Eier-Treten. Ich erzählte den Kindern, dass es einen bösen Drachen gibt, der faule Eier in die Nester anderer Drachen legt. Aus diesen schlüpfen keine Babydrachen, sondern sie machen die anderen Dracheneier nur krank. Darum müssten wir diese alle kaputt machen. Es folgte dann das altbekannte Luftballontreten, wobei jeder einen Ballon um den Knöchel gebunden bekommt und alle gegen alle versuchen müssen, die Ballons der Anderen platzen zu lassen.

Mein Ballon platze als einer der ersten. Die Kinder waren wirklich sehr ziel- und trittsicher. Übrig blieben dann mein Mann und Inma, die sich einen erbitterten Zweikampf lieferten, der uns allen die Lachtränen in die Augen trieb.

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Gewonnen hat mein Mann, der aber auch die längsten Beine hat. Bejubelt wurde er trotzdem, auch wenn er nicht der echte Sieger war. Das waren natürlich eines der Kinder.

Im Anschluss spielten die Kinder noch frei durch den Garten, während ich das Essen fertig machte. Es gab Wikinger-Bällchen mit Ofen-Pommes (normale Kartoffeln, in Stifte geschnitten und mit Paprika, Salz und Thymian gewürzt bei 220 Grad 30 Minuten im Backofen gegart).

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Kaum hatten sich alle kleinen Drachenreiter satt gegessen, wurden sie auch schon wieder abgeholt. Zum Schluss gab es für jeden noch eine Drachenreitermedaille, die ich leider vergessen habe zu fotografieren, und eine kleine Goodie-Tüte, in der ein Malen nach Zahlen-Ohnezahn-Bild, ein paar Ballons, ein Stempel oder ein Geschicklichkeitsspiel und Süßigkeiten drin waren.

Max resümierte am Abend, dass das wirklich ein großartiger Geburtstag war und seine Party einfach nur toll! Wir sind sehr froh, dass wir ihm dieses Jahr die Party auch zeitnah zu seinem Geburtstag ermöglichen und ihn so glücklich machen konnten. Diese leuchtenden und strahlenden Augen unserer Kinder sind einfach immer wieder das schönste Geschenk für uns Eltern.

Und nun habe ich Geburtstagsplanungspause. Immerhin für gute 10 Monate. Aber ich freu mich jetzt schon auf die Ideen und Wünsche meiner Kinder zum 8., 5. und 7. Geburtstag im nächsten Jahr.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Sabrina Maksalon / Jul 10 2016
  2. Sabine Verfürth / Jul 10 2016
  3. Anna Glaeske / Jul 10 2016
  4. Grit Wilke / Jul 10 2016
  5. Mamamania / Jul 10 2016

    @dailypia total super! As always ;)

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  6. Sonea Sonnenschein / Jul 10 2016

    @dailypia Großartig! Ich bin immer wieder begeistert und inspiriert!

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  7. Bianca Wenzel / Jul 10 2016

    Fantastisch, Pia! Klingt nach einem wunderbaren Tag.
    Werde im November ein wenig kopieren für meinen kleinen frisch gebackenen Ohnezahn 😂

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  8. Frau Duden / Jul 11 2016

    Inma, die den Mann und mich bei der Party unterstützte, interpretierte sein trauriges Gesicht so, dass er traurig sei, weil er kein Geschenk bekomme. Also drückte sie ihm heimlich ein Päckchen Ninjagokarten in die Hand. Im nächsten Moment saß er freudestrahlend neben mir und zwinkerte mir zu. Als die Flasche schließlich auf ihn zeigte, überreichte er Max ganz selig das Päckchen mit den Karten und freute sich an der Freude seines Bruders. So ist er halt, unser Großer <3

    Sinn? Oder soll das heißen "…weil er kein Geschenk (für seinen Bruder) hat."?
    Bisschen mehr Mühe bitte!

    • Pia Drießen / Jul 12 2016

      Nein, es soll so heißen wie es da steht. „… weil er kein Geschenk bekomme.“ Sie hat es ja falsch interpretiert. Man könnte jetzt noch ein „selber“ einfügen, aber an sich macht der Satz so durchaus schon Sinn, werte Frau Duden.

  9. Sieht nach einem tolle Tag aus und so schön hergerichtet, wie immer! Danke für den EInblick!

    Magst Du den Beitrag bei meiner Link-Party zum Thema Feiern verlinken? Gibt’s jeden 2. Freitag. Das Link-up-Tool findest Du dann unter meinem aktuellen Beitrag. Ich würde mich freuen!
    LG, Yvette

  10. Anja Fu / Jul 11 2016
  11. Lina / Dez 19 2016

    Hi Pia, da sind so tolle Ideen bei. Mein Sohn ist für die meisten Spiele noch zu klein, aber beim übernächsten Geburtstag wird sicher einiges umsetzbar sein. Habe mir einen Pin gemacht.
    Ich bin übrigens etwas verwirrt, weil du deinen Sohn im Text Max nennst, auf den Getränken und der Einladungskarte aber J**** steht?

    Liebe Grüße Lina

    • Pia Drießen / Dez 19 2016

      Hallo Lina,

      das liegt daran, dass ich nicht möchte, dass Google den Namen frisst und Leute, die nach ihm suchen, hier her lenkt.

  12. Lina / Dez 21 2016

    Hi Pia, sorry wollte dir nicht zu Nahe treten – das hätte ich mir ja denken können. Alles Liebe und schöne Feiertag für euch!

Trackbacks und Pingbacks

  1. Johannes Mirus
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