Damit niemand unsere Tiffy vergisst.

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Der Tag begann alles andere als schön. Als die Postbotin klingelte sprang ich aus dem Bett, zog mir etwas über und öffnete die Tür. Unsere Nachbarin kam dazu und fragte mit gedämpfter Stimme, ob denn unsere Katzen zuhause seien. Sofort hatte ich einen zentnerschweren Kloß im Bauch. Die Kinder spielten oben in ihren Zimmern und so griff ich mir schnell meinen Schlüssel und folgte meiner Nachbarin.

„Ich wollte heute morgen schon klingeln, aber dann habe ich das wegen der Kinder lieber gelassen. Die sollten das lieber nicht sehen.“ Sie zeigte über die Straße und sofort erkannte ich die weißen Pfötchen. Mein Herz begann zu rasen, ich rannte über die Straße, sah der Katze, die jemand offenbar auf den Gehweg an den Rand gelegt hatte, in die toten Augen und hatte Gewissheit: unsere Tiffy ist überfahren worden. Sie ist tot.

Mir schossen die Tränen in die Augen und ich streichelte das weiche Fell, das sich ganz wie immer anfühlte. Sie sah vollkommen unversehrt aus, nur aus ihrem Mäulchen war etwas Blut auf die Gehwegplatten getropft. Die freundliche Postbotin tauchte neben mir auf, streichelte meinen Rücken und tröstete mich. Die Nachbarin kam mit einer Decke wieder, die ich auf den leblosen Körper legte und ihn dann aufhob.

Die Totenstarre war bereits eingetreten, was mich noch einmal mehr schockierte und unser wunderbares Katzenmädchen gleich noch viel abstrakter und weiter weg sein ließ.

Ich trug sie in den Garten und legte sie unter einen Busch, damit die Kinder sie nicht sofort entdecken würden. Dann lief ich ins Haus, die Treppen nach oben und sah den Mann verzweifelt an: „Tiffy ist tot!“ Er sah mich mit großen Augen an. „Überfahren“ ergänzte ich noch und musste dann wieder weinen.

Es war klar, dass wir es sofort den Kindern sagen mussten. Sobald wir gleich das Rollo der Terrassentür öffnen würden und Tiffy nicht davor sitzen würde, wären sie in Sorge gewesen. Tiffy und Titus haben viele, vielleicht die meisten, Nächte draußen verbracht. Auf der Jagd nach Mäusen und im Spiel mit den Nachbarskatzen. Erst vor kurzem hatte Tiffy sich eng mit einem Nachbarskater angefreundet, den Titus sofort vertrieb, wenn sie ihn mit in unseren Garten brachte. Wie so ein echter großer Bruder eben. Doch heute würde da keine Tiffy sitzen und maunzend darauf warten, dass wir sie herein lassen und ihr Frühstück servieren.

Die Kinder saßen alle in Alex‘ Bett, als ich das Zimmer betrat. Ich schluckte schwer und sagte dann, dass ich ihnen etwas sehr trauriges sagen müsste. Alle drei sahen mich mit großen Augen an. In Alex‘ Blick konnte ich bereits die Angst vor dem, was ich jetzt sagen würde, erkennen.

„Tiffy ist von einem Auto angefahren worden. Tiffy ist tot.“

Alex schrie wie am Spieß, schmiss sich auf seine Decke und schrie und brüllte wie verrückt. Max und Mimi begannen sofort lautstark zu weinen und klammerten sich ängstlich an mich. Ich streichelte Alex‘ Rücken und weinte mit ihnen. Sein ganzer Körper zitterte und er schrie und schrie und schrie. Ich habe mich einer deutlichen Reaktion gerechnet, aber diese Intensität war sehr erschreckend.

Nach einer Weile beruhigte er sich etwas, sprang auf und rannte dann zu Papa, um sich fest an ihn zu klammern. Max schluchzte: „Mama, ich hab gar nicht verstanden was Du gesagt hast. Alex hat so geschrien!“ Da wurde mir erst bewusst, dass Max und Mimi nur wegen der Reaktion ihres Bruders so fürchterlich weinen mussten.

„Tiffy ist tot. Ein Auto hat sie angefahren“ wiederholte ich leise und sah ihm dabei fest in die Augen. Sofort brachen wieder alle Dämme, Max schmiss sich in meine Arme und weinte ganz fürchterlich. Mimi schluchzte immer wieder „Tiffy! Meine Tiffy!“ und krallte sich an mir fest. Es war eine fürchterliche Situation.

Ich weiß nicht wie lange wir da gesessen haben. Irgendwann fragte Alex, wo Tiffy sei, er wollte sofort zu ihr.

Da Tiffy äußerlich völlig unversehrt war, stimmten wir dem Wunsch der Kinder zu. Sie zogen sich rasch an und ich trug Tiffy in der Zeit auf die Terrasse und bettete sie auf die Decke der Nachbarin. Es sah wirklich so aus, als würde sie nur schlafen. Abgesehen von den offenen leeren Augen und dem starren Körper.

Die Kinder knieten sich sofort neben sie und strichen ihr durchs Fell. Alle drei weinten. Bei Mimi war es in dem Moment vermutlich wirklich erst ein Begreifen, was Tod bedeutet. Da war keine Reaktion mehr. Kein Kopf heben, kein Schnurren, kein Fell, dass sich im Takt ihrer Atmung hob und senkte.

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Titus, unser Katerchen und Tiffys Bruder, kam dazu und automatisch wichen alle ein Stück zurück. Er schnupperte seine Schwester am ganze Körper ab, lege sich schließlich neben ihren Kopf und leckte ihre Ohren. Da musste wir alle erneut sehr weinen und die Kinder drückten sich feste an mich.

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Der Mann hob im Garten ein großes Loch aus, in dem wir Tiffy in eine Decke gewickelt begruben. Die Kinder wollten das Grab natürlich schmücken und so gab ich jedem einen Ziegelstein und ließ sie diese bemalen.

Den ganzen Tagen hatten die Kinder so viele Fragen, so viele Tränen und so viele Sorgen. Besonders Alex kam immer wieder aus dem Spiel heraus zu mir gelaufen, überarmte mich und begann zu weinen.

„Immer wenn ich an Tiffy denke, fühle ich mich gut. Und dann denke ich, dass sie nie wieder kommt und dann tut es ganz schrecklich weh und ich muss weinen.“ Mein Kind spürt das erste Mal im Leben echte Trauer. Und ich sage ihm, dass das in Ordnung und normal ist. Und dass es auch noch eine ganze Weile immer mal wieder weh tun wird.

Immer wieder will Alex wissen, wer sie überfahren hat, ob derjenige einfach weiter gefahren ist, warum er Tiffy nicht geholfen hat? Er sucht einen Schuldigen, doch den gibt es eigentlich gar nicht. Wir wissen nicht, ob der Fahrer überhaupt bemerkt hat, dass er eine Katze angefahren hat. Vielleicht ist er ausgestiegen und hat nach ihr gesehen und sie dann auf den Gehweg gelegt, weil sie bereits tot war. Es gibt viele Möglichkeiten. Manche sind weniger schön und ich möchte die Gedanken nicht teilen. Sie bringen uns unsere Tiffy auch nicht wieder. Wut und die Suche nach einem Schuldigen machen Tiffy auch nicht wieder lebendig. Sie war eine ziemlich glücklich Freigängerkatze. Das Risiko war uns bewusst. Aber doch denkt man ja nicht daran, dass es auch passieren kann.

Max ist heute sehr still. Immer wieder fragt er, wo Tiffy jetzt genau ist. Ob Titus traurig ist. Ob er Tiffy nicht noch einmal streicheln dürfe und ob wir sie noch einmal ausgraben könnten. Ich bleibe ruhig und beantworte jede seiner Fragen so gut es eben geht. Am meisten beschäftigt ihn, dass Tiffys Augen so leer und glasig waren. Er war der einzige, der ihr Gesicht und ihre Augen ganz intensiv betrachtet hat und sie sehr lange am Hals kraulte. „Das hat Tiffy immer so gemocht. Jetzt schnurrt sie gar nicht mehr.“ Plötzlich ist Tod nicht mehr nur ein Wort.

Mimi summt immer wieder Tiffys Namen und singt bei der Bestattung leise „Die Tiffy wird begraben, die Tiffy wird begraben.“ Dann hält sie plötzlich inne und muss sich ganz dringend feste an mich pressen. Ob sie selber trauert oder sich mehr über meine Trauer sorgt, vermag ich nicht zu sagen. Am Abend weint sie im Bett wieder nach ihrer Tiffy, die sie doch sonst jeden Abend mit ins Bett gebracht hat. JEDEN Abend. Heute war da keine Tiffy.

Der Tag war furchtbar traurig. Wir haben gemeinsam geweint, Fotos von Tiffy und Titus angesehen und uns erinnert, wie zuckersüß und frech unser Katzenmädchen doch immer war. Ja, sie war ein Familienmitglied, das seinen festen Platz hatte. Und nun ist da eine Lücke.

„Mama, ist das wirklich passiert oder ist das nur ein Traum gewesen?“ fragt Alex mich am Nachmittag. Und wir gehen gemeinsam zu Tiffys Grab, auf dem nun die bemalten Steine der Kinder liegen. Nein, leider kein Traum.

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Die Kinder gehen immer wieder hinüber und betrachten die Steine. Am Montag wollen wir eine Blume kaufen und dort pflanzen und ein Licht aufstellen. So, wie wir es neulich auf dem Friedhof gesehen haben.

Am Abend, als ich Alex ins Bett bringe, fragt er: „Mama, schreibst Du heute wieder ins Internet? Damit niemand unsere Tiffy vergisst?“

Und das tue ich dann. Damit Ihr alle wisst, wie sehr wir unser Katzenmädchen lieb hatten und wie traurig wir sind, dass sie nun niemals wieder maunzend vor der Terrassentür sitzen, schnurrend auf unserem Schoss liegen oder mit ihrem Bruder raufen und kuscheln wird. Sie ist einfach weg. Und das tut sehr weh.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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163 Gedanken zu „Damit niemand unsere Tiffy vergisst.

  1. Oh meine Liebe …. da lese ich deinen Bericht und mir laufen lautlos die Tränen runter. Ich fühle mit euch, ich fühle den Verlust eines geliebten Familienmitglieds mit.

    Drück euch! und hoffe, das ich so etwas meinen Kindern nie mitteilen muss.

  2. Oh Gott nein! :( Ich bin unendlich traurig und betroffen. Wir haben selber zwei Katzen und der Gedanke, dass einer der beiden einmal etwas passiert, macht mich fertig. Ich hoffe wir müssen es noch lange nicht erleben. Ich hoffe eure drei süßen Kinder können den Verlust bald überwinden :(

  3. Ich wische mir mal die Tränen aus den Augen und denke dann an euch. Und Titus. Und natürlich auch an Tiffy. Die jetzt ganz bestimmt auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke ist und dort weiter Mäuse jagt. ❤💔

  4. Ich weine mit euch. Am Dienstag ist unsere Hündin Ronja nach 14 gemeinsamen Jahren gestorben. Es tut so weh! Ich stelle mir vor, wie die beiden nun zusammen spielen …

  5. Selten hat mir so ein Eintrag Tränen in die Augen getrieben. Ich weine mit euch und dem Gedanken dass unsere alte Hundedame vielleicht auch irgendwann den Weg zu Tiffy auf sich nimmt.. Es tut mir von Herzen leid :(

  6. Ich habe gerade ein Licht für Tiffy angezündet und denke nun fest an sie. Es tut mir sehr leid für Ihre gesamte Familie! Unser Meerschweinchen ging am Mittwoch über die Regenbogenbrücke, wir vermissen unseren Pummel auch sehr! Mein Beileid!!!

  7. Ich weine mit euch 😢 du hast das sehr bewegend geschrieben, ich sagte mir die ganze zeit ’nicht weinen, nicht weinen‘ es ging nicht. 😞 wir haben unseren Levi auch erst im Februar verloren. Er wurde auch angefahren 😢 ich drück euch aus der Ferne.

  8. Oh nein es tut mir unglaublich leud für euch .Wir haben letzte Woche unseren günni verloren auch durch ein Auto. Ich hab ähnlich reagiert wie Alex und es tut immer noch unfassbar weh wenn ich dran denke dass unser nasenstupser unser schmusekater nie wieder da sein wird. Sie ist bei günni und glaub mir. Dort hat sie den allerbesten allerschönsten und allerliebsten katzenfreund. Ich drück euch virtuell

  9. Soetwas kann wohl nur jemand nachvollziehen, der selber Tiere hat. Ich möchte gar nicht an den Moment denken, an dem ich eines meiner Tiere verliere.
    Ich bin in Gedanken bei euch.
    Komm gut über die Regenbogenbrücke kleine Maus <3

  10. Ohgott 😥😢 ein furchtbar trauriger Text… Tiffy ist sicher gut im regenbogenland angekommen. Da wohnen nämlich alle verstorbenen Haustiere. Sie spielen und toben den ganzen Tag und sind glücklich und unbeschwert.
    Hinter der regenbogenbrücke <3

  11. Es tut mir sehr Leid, das zu lesen. So viel Kummer. Das zeigt, wie lieb ihr Tiffy hattet und wie gut es ihr bei euch ging. Vielleicht kann euch das bald auch ein kleiner Trost sein. Ich wünsche es euch.

  12. Oh man Pia! Das tut mir so leid!
    Ich weiß, wie es Euch geht. Ich musste meinen Zwergen kurz nach Ende des Urlaubs erklären, warum ihre Ur-Oma nicht mehr da ist. Es war ein so schlimmes Gefühl und tat so weh :( Erst im Januar musste ich gleiches mit der anderen Ur-Oma tun! Der Schmerz der Kinderseelen war unsagbar groß!
    Fühle dich gedrückt. Schön, wie die Kinder am Grab Abschied genommen haben, das is sehr wichtig für den Prozess :(

  13. Das tut mir unendlich leid… selbst hier, weit entfernt beim Lesen, kommen mir die Tränen, so real spürbar ist das Leid, das dieser Verlust bei euch verursacht hat. 😞
    Komm gut über die Regenbogenbrücke, kleine Tiffy…

  14. Wenn ich mich recht erinnere, war der erste Blogeintrag, den ich bei Dir vor Jahren las, der, in dem Du Deinen Hund gehen lassen musstest. Ich sehe noch das Foto mit dem Halsband am Monitor vor mir. Und nun wieder so eine traurige Nachricht. Habe einige fette Tränen um Tiffy vergossen, finde es aber prima, wie Ihr das den Kindern vermittelt und dass sie sich verabschieden durften. Hilft bei Mensch und Tier das Unbegreifliche etwas greifbarer zu machen. Euch allen und auch dem kleinen Titus alle Liebe.

  15. Wir haben auch bereits 2 junge Katzen innerhalb der letzten 3 Jahre auf diese Weise verloren. Der Super-Gau. :-( Damit tröste ich mich: Sie hatten zwar ein kurzes, aber ein tolles Leben… und sie waren wie Familienmitglieder, die von allen sehr geliebt wurden…bis heute. 😭💗

  16. Als ihr Tiffy und Titus geholt habt , hab ich meine Kleinste geholt. Ich bin 3-fach-Katzenmama, mein liebster hat sein Leben auch auf der Straße gelassen. Gebt euch Zeit zum Trauern. Ich kann euren Schmerz nachvollziehen, bleibt stark! Ich denk an euch und wünsche euch viel Kraft. 😭
    Komm gut über die RegenbogenBrücke, kleine Tiffy. Grüß mir meinen Kenny. :(

  17. Ich fühle mit dir unserer Elli 😿 wurde vor 2 Wochen überfahren und hat 4 Katzenbabys hinterlassen. Das war sehr schwer für die Kinder, allerdings helfen die Babys über die Trauer etwas hinweg. Ich wünsche Euch viel Kraft. Sie fangen jetzt bestimmt zusammen Mäuse im Katzenhimmel ❤

  18. 😿😢 mein erstes Katerchen wurde auch so jung überfahren…ist zwar jetzt 26 Jahre her aber ich fühle mich grade wie damals…es tut einfach so weh, einen geliebten Freund zu verlieren. Ich war damals 13 Jahre und habe 2 Tage nicht gesprochen und 5 Tage nichts gegessen…
    Am Tag als er überfahren wurde, es war Ende Oktober, Weltspartag, haben wir die alten Tomatenpflanzen ausgegraben und auf den Kompost…jedes Jahr aufs neue erinnert mich der Geruch der Tomatenpflanzen an diesem traurigen Tag. So wird mein Katerchen auch nie in Vergessenheit geraten. Mein Beileid an euch und ich hoffe die Kinder leiden nicht allzulange.😢

  19. 😰 ich weine gerade bitterlich beim Lesen … Ich fühle mit euch … Und erinnere mich an unsere 3 Hunde, die leider auch schon alle über die Regenbogenbrücke gegangen sind… Charly – überfahren, Hatty – Krebs, eingeschlafen, Jette – Krebs, einschläfern lassen… Ich schicke euch viel Kraft!

  20. Mein Beileid zu euren Verlust letztes Jahr würde auch unsere Liza überfahren , dieses Jahr starb dazu unser geliebter Familien Hund lilly .!
    Mein Sohn ist 3 1/2 und versteht es noch nicht und fragt immer nach lilly .!

  21. Liebe Familie Drießen!
    Euer Verlust ist sehr traurig und auch mir kamen beim Lesen die Tränen.
    Ich wünsche euch und Titus viel Zeit füreinander, um Tiffys Tod zu verarbeiten.
    Alles Gute und viel Kraft!

  22. Darauf war ich jetzt nicht gefasst! Mir laufen grade die Tränen! Tut mir unendlich leid für euch! Wir haben auch 2 Freigänger und ich habe auch Angst vor dieser Situation. Mein vollstes Mitgefühl!

  23. Es tut mir sehr leid…..

    Vor einigen Wochen musste ich unseren drei Mädels dasselbe mitteilen und noch heute reden sie viel über unseren Kater, denn er war ein ganz Lieber und fehlt ihnen sehr. Und seiner Schwester fehlt er auch sehr.😢

  24. Geheult. Das tut weh. Es zerreißt das Herz.

    Zum Glück vergisst das Internet nie. Auch nicht Tiffy.

    Wenn ein Haustier stirbt, geht auch ein Familienmitglied. Irgendwie. Ich finde es gut, wie ihr mit den Kindern Abschied genommen habt.

    Ihr Bruder wird noch einige Zeit suchen…

  25. Das tut mir so leid für Euch und macht mich sehr traurig. Wir haben seit 4 Wochen ein kleines Katzenmädchen und ich habe schon etwas Angst davor, wenn sie bald raus darf…..meine drei „Kindheit-Katzen“ wurden alle überfahren und ich kann mich auch heute noch gut an den Schmerz und die Trauer erinnern. Alles Gute für Euch und behaltet Eure süße Tiffy immer in guter Erinnerung.

  26. Tut mir leid für euch 😢 Und kann sehr gut nachvollziehen wie es euch geht!! – haben unseren Kater damals kurz vor euren beiden bekommen… Unser Kleiner ist genau vor einer Woche von einem Auto erwischt worden… 😢😢😢

  27. Es tut mir sooo unendlich leid für euch! Eure Trauer und die Reaktionen der Kinder gehen mir ans Herz. 😢 Unser Finchen ist ungefähr gleich alt und kam zur selben Zeit zu uns wie Tiffy und Titus zu euch. Sie ist ebenfalls Freigängerin und ich bin jedes Mal froh, wenn sie nach Hause kommt. Aber drinnen halten ist einfach keine Alternative.
    Fühlt euch gedrückt.

  28. Wie schlimm! Wir haben letztes Jahr im September unsere Lilly genauso gefunden; eine Freundin rief uns an, ob sie zuhause sei… Es tut mir so leid, viele Menschen finden so eine Trauer um ein Tier ja übertrieben. Aber auch eure Katze war Familie und um ein Familienmitglied darf man soviel weinen, wie man muss. Es wird noch lange fremd sein, dass eure Tiffy nicht mehr da ist. Immer dann, wenn man etwas tut, wobei sonst die Katze auftauchte, werden die Tränen wohl wieder fließen, weil sie eben nicht mehr vorbeischaut. Es tut mir sehr leid und ich wünsche euch, dass ihr viele viele Erinnerungen aufleben lasst an eure kleine Tiffy.
    Liebe Grüße
    Dana

  29. Das ist sooo traurig … ich hab mit euch geweint! Seid alleganz lieb gedrückt. Ich bin immer dankbar für die Zeit die wir mit unseren Fellnasen teilen dürfen (und wenn sie dann gehen müssen ist es fast unerträglich) Ganz liebe Grüße

  30. Oh mann, ich verfolge euer Leben so lange schon und ich erinnere mich noch an den Eintrag als die Katzen zu euch gekommen sind :( als ich das Foto sah dachte ich gleich „Oh wie schön sie geworden ist“… und dann habe ich gelesen und nun kann ich mich gar nicht mehr beruhigen(nur noch am weinen). Es ist immer ganz schrecklich wenn ein geliebes Tier , ein geliebter Mensch von uns geht, ohne vorbereitung aus dem Leben gerissen wird ohne abschied usw ist es am schlimmsten. Es tut mir unendlich leid, was eurer süßen Tiffy passiert ist. Ich finde es aber sehr gut, dass ihr mit den Kindern so offen damit umgegangen seid, damit sie es begreifen können. Alles gute euch und viel Kraft :(

  31. „Es tut mir sehr weh in meinem Herzen und ich habe Mitleid.“( Felix, 7 Jahre)
    „Wenigstens ist noch 1 Katze da“
    (Lina, 8 Jahre)
    🐈🎲🍬💦💦😥😢😰😰😰😰😰😱😨😞😔😕🙁🌈🗝💚💛❤️💙

  32. Das ist sooo traurig. Wir haben auch einen Kater und ich kann euch so gut verstehen. Hoffentlich ging es für Tiffy schnell 😔 Wie wird es Titus jetzt damit gehen…ach mensch, das ist so ungerecht.

  33. 😣 mein Beileid!!! Ein Tier ist wie ein Kind das man groß gezogen hat. Hab leider auch mit meiner Lassy einem Zwergcolli etwas ähnliches mitmachen müssen sie ist plötzlich in den Armen meines Sohnes tot zusammen gebrochen ohne ersichtlichen Grund, beim Arzt haben wir dann erfahren das sie vergiftet wurde. Später kam heraus das es unser Nachbar war wir trauern auch heute noch um die.

  34. ich kenne euch natürlich nicht wirklich und musste trotzdem gestern so oft an euch denken nachdem ich es auf instagram gelesen hatte.
    Ja – auch das ist Internet!

  35. Das tut mir sehr leid für euch alle!! Mir sind gestern schon die Tränen gekommen, als ich es gelesen hatte und heute bei deinem Bericht noch mehr!😢
    Unser Katerchen wurde vor genau 3 Jahren auch angefahren. Wir waren im Urlaub und meine Großeltern haben weinend angerufen. Wir konnten uns leider nicht mehr verabschieden und es nagt immer noch sehr an mir. Als wir nach Hause kamen, war seine Schwester nicht mehr sie selbst und es hat auch einige Tage gedauert, bis sie die Trauer überwunden hatte. Haben ihr dann nach 3 Monaten eine kleine Spielkameradin geholt, damit sie nicht mehr ganz alleine ist…

  36. Deinen Text zu lesen hat mir körperlich und seelisch wehgetan, es tut mir so sehr leid das ihr Tiffy so früh gehen lassen musstet, bin allerdings froh das ihr sie gefunden habt und nicht im Ungewissen wart. Ich denk an euch, vorallem an die Kinder und Titus.
    Zum Glück waren meine Kinder vor 3 Jahren zu klein um es richtig einordnen zu können als meine 2 Kater innerhalb von 3 Monaten verstarben. Es tut heute noch sehr weh wenn ich an meinen Herzenskater denk…
    :(

  37. Alex braucht sich keine Sorgen machen, eure Tiffy lebt in den vielen kleinen Anekdoten weiter, die ihr mit ihr erlebt habt und die du mit uns geteilt hast! Und in ihren Herzen wird sie immer einen ganz besonderen Platz haben!

    *geht sich jetzt mal die Tränen aus den Augen wischen. ..

  38. Liebe Pia,
    seit über 3 Jahren lese ich Dein Blog, der heute Eintrag hat mich mit euch weinen lassen. Ich hoffe, Dir bleiben Anfeindungen in dieser Situation und generell erspart – Es sind nun mal kleine wilde Stubentiger, die nur dann wirklich glücklich sind, wenn man ihnen ihre Freiheiten lässt. Dürften sie selbst entscheiden, wie und mit welchem Risiko sie leben wollen, hätten sie mit Sicherheit genauso entschieden.
    Ich wünsche euch fünfen viel Kraft in den nächsten Tagen.

  39. Auch mir kamen die Tränen.Es ist so traurig,dass eure Kinder in dem Alter schon die Erfahrung machen müssen.Vor ungefähr 10 Jahren ist die Tochterkatze unserer ältesten Katze überfahren worden.Bis heute denke ich an sie 😔 Ich wünsche euch viel Kraft, diesen Schmerz zu überwinden. Und eine kleine Streicheleinheit von mir an Titus.

  40. Auch von mir ein herzliches Beileid. Wir haben vor fast 4 Jahren etwas ähnliches erlebt.
    Wir haben damals auch ein Geschwisterkatzenpaar aufgenommen und im 2. Winter wird ihn vermutlich ein Silvesterknaller so erschrocken haben, dass er einfach umgefallen ist. Ich habe gehört, dass Katzen sehr schreckhaft sind und schnell einen Herzinfakt bekommen. Wir wissen es aber nicht. Es war an Weihnachten und er kam nicht nach Hause. Und wir haben ihn später in der Gartenanlage hinter unserem Haus gefunden. Er sah äußerlich auch unversehrt aus, ähnlich wie bei euch (Haltung).
    Ich war damals mit unserer Maus schwanger – ich weiß man sagt es bringt Unglück an einer Beerdigung schwanger teil zu nehmen, aber ich tat es in dem Fall trotzdem. Auch wir haben ein großes Loch im Garten gegraben und einen kleinen Baum darauf gepflanzt.

    Am Schlimmsten war es glaube für die Katzenschwester.
    Die hat auch ein paar Tage gebraucht um das zu realisieren.
    Sie war dann total verschmust, jammerte hin und wieder und war wie eine Klette.
    Ich wünsche euch, dass der Schmerz bald nachlässt. *fühlteuchgedrückt*

  41. Oh weh ! Ein ❤️ für euch und Tiffy.
    Ich finde, ihr habt das sehr schön gemacht, auch wenn es schmerzhaft war und die Kinder ein Stück ihrer kindlichen Unschuld verloren haben. So ist das Leben. Gut, dass ihr alle zusammen da seid. Zeig den Jungs, dass „das Internet“ an euch und Tiffy denkt.

  42. Oh nein, so traurig :( Mein Beileid für Euch und Tiffy eine gute Reise ins Regenbogenland.
    Leider weiß ich zu genau, wie sich so ein Verlust anfühlt, da wir ihn bereits mehrfach erleben mussten – uind jedesmal ist es aufs Neue schlimm…
    In Gedanken bei Euch!

  43. Ich war während Monaten nicht mehr hier und finde ausgerechnet heute diese traurige Nachricht. Wie gut, dass ihr alle zusammen durch diese Schmerzen geht, dass die Kinder trauern und Abschied nehmen dürfen und dass es einen Ort geben wird, der für das geliebte, vermisste Familienmitglied hergerichtet werden darf. Im Zulassen dieser starken Gefühlen liegt eine ganz grosse Kraft.
    Ich schicke euch stille, nachdenkliche Grüsse und werde nachher, wenn ich vor dem Licht stehen, welches hier seit mehr als sieben Jahren Tag und Nacht brennt, ganz fest an euch und euer Katzenmädchen denken.
    Herzlich, Gabriela

  44. Oh wie schlimm. Das tut mir so leid. Alles Liebe für euch. Das hast Du gut gemacht mit deinen Kindern. Als der Hund meiner Eltern am Ostersonntag starb machten wir es genauso. Ich bin froh, dass unsere Katzen reien Haustiger sind.

  45. Liebe Pia,

    habe deinen Blog erst letztens entdeckt – und egal, was du schreibst, solche Emotionen hat noch kein Blog bei mir geweckt, ob über freudige Ereignisse oder traurige…

    Ich denke an euch und weine mit euch. Arme Tiffy :(

  46. Ich sitze, weine und streichel meinen seelischen Katzenbeistand neben mir.
    Ein Kater begleitet jeden Abend denjenigen in den Schlaf, der es am meisten braucht und hat mehr als einen siebten Sinn .

    Eure Tiffy wird nie vergessen sein und immer Euer einzigartiges Katzenmädchen bleiben und auch heute hat noch jemand anderes an sie gedacht.

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