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18 Heulsusen

  1. Ann

    Ohje, das erinnert mich sehr stark an meine Grundschulzeit, meine arme Mama… :D Sie hat an der Stelle immer gesagt „Du bist in der Schule, um etwas zu lernen, nicht weil du schon alles kannst“ Damit konnte sie mich immer beruhigen, wenn nicht jedes a perfekt war. Vielleicht hilft das ja auch bei Ihnen?

    Liebe Grüße :)

  2. Das kommt mir so wahnsinnig bekannt vor, auch wenn meiner noch kein Schulkind ist.
    Wenn er seine kleinen Macken an den Tag legt, da erkenne ich uns Eltern das eine oder andere mal auch wieder. 😂
    Aber ist das nicht auch irgendwie schön? 😉😍

  3. Das kenne ich auch von mir. Colin hat das derzeit etwas abgelegt, was mich beruhigt. Ich habe in der dritten Klasse mal ein zu 3/4 vollgeschrieben Heft komplett neu geschrieben, weil ich etwas mit Killer korrigiert hatte und das unschön aussah. So eine Perfektion kann bisweilen auch für einen selber ganz schön anstrengend sein.

  4. Meine Tochter (wird nächste Woche 24) hat in der 1. Klasse die Buchstaben mit dem Lineal gezogen, soweit das möglich war. Der Radiergummi war ihr bester Freund, bei Buchstaben wie S, O, P usw.
    Zu Beginn der 2. Klasse lies die Klassenlehrerin (die die Klasse bereits in der 1. hatte) einen kleinen Aufsatz schreiben, was sie in den Ferien erlebt haben. Am ersten Elternabend legte sie einige Beispiele auf den OverheadProjektor und die versch. Schriftbilder aufzuzeigen. Bei jedem Aufsatz kam von der jeweiligen Mama/Papa „das ist meine/meiner!“ Und dann kam der Aufsatz meiner Tochter…. Und ein Raunen ging durch den Raum. „wie gedruckt!“ „so ordentlich!“ – die Mama der besten Freundin grinste mich an und meinte „Deine?“ Ja. Meine. Die Klassenlehrerin meinte danach, sie unterrichte seit 20 Jahren 1. Klassen, aber so eine saubere Schrift hat sie noch nie gesehen.
    Ich hatte übrigens ne 4 in Schönschreiben, ihr Vater hätte Arzt sein können von seinem Schriftbild. Aber… mein Papa schrieb Zeit seines Lebens alles in Normschrift. Und legte da großen Wert drauf.
    Aber ich kann das nachvollziehen. krumme A’s, schiefe E’s und „gefällt mir nicht!“ kenne ich zu gut. Aaaaber: sie hat ihren Weg gemacht und nach wie vor eine sehr sehr sehr schöne Handschrift ;)

  5. Haha, sie erinnern dich doch nur ab und an dran, das sie wirklich deine sind… 😉 Bin auch seeehr dankbar für die Hausaufgabenbetreuung in der OGS. Hatten letztens mal Hausaufgaben zu Hause… nee, den Streß brauch ich nicht.

  6. Kat

    Hallo, das kommt mir sooo bekannt vor. Mein Großer ist jetzt auch in der 2. Klasse, seit der allerersten Hausaufgabe( ein Blatt mit Igel, wo er 34345455 Einsen reinschreiben sollte), wird radiert, korrigiert, geheult, geschrien, sich für selber zu blöd empfunden etc. JEDEN Tag. Seit jetzt über einem Schuljahr. Mit anderen Eltern brauche ich da gar nicht drüber zu sprechen, aber deren Kinder machen ihre Hausaufgaben auch in 10 Minuten, wofür meins doppelt so lange braucht. ;-)

  7. Manali

    Eigentlich ja gar nicht verkehrt. Unsere geht ins 2. Schuljahr und was da teilweise für Schmierhefte geführt werden….puh.
    Manchmal bin ich zu streng bei den Hausaufgaben denn meistens radiere ich etwas weg weil es aus Faulheit oder Flüchtigkeit daneben geht.
    Ich hoffe das zahlt sich irgendwann mal aus 😂

  8. Lise

    Herzlichen Glückwunsch… Problem erkannt. Da kann man den lieben Kleinen noch so versichern, dass alles gut ist wie es ist, wenn man selbst immer (auch unbewusst) perfekt sein will…die haben halt ein feines Gespür. Geht bei uns genau so…einschließlich Wutgeheul…also Kopf hoch und ein bisschen mehr Mut zur Lücke für alle Familienmitglieder…

  9. Ich befürchte, dass es in einigen Jahren bei uns zuhause wirklich exakt so ablaufen wird 🙈 Genau so war es schon bei mir, als ich klein war. Wie könnte es beim Baby anders sein?! 😉

  10. Anja

    sei froh, dass sie so gut dabei sind. Mit meinen gab es immer Schwierigkeiten. Nie wollten sie Hausaufgaben machen. Jeden Nachmittag ein Kampf. Unsere hatten immer auf den nächsten Tag auf. Es ging schon los, dass sie oftmals gar nichts ins Hausaufgabenheft reingeschrieben haben und mir somit die Handhabe fehlte. Und immer war die Mutter schuld (bei den Lehrern)… wenn wieder was fehlte…Meine Gedanken waren dann, wie schaffe ich es, dass es keine Strafarbeiten ect. mehr für uns gab, wenn sie die Hausaufgaben vergessen haben. Irgendein Lehrer hat es dann mal eingesehen, dass mein Sohn eben keine Hausaufgaben machen will und auch jeden Tag irgendein Utensil fehlt. Mein Sohn voller Selbstbewußtsein: „ich bin eben nicht der Schul-bzw. Hausaufgabentyp“. Dieser Lehrer hat mein Kind dann einfach mal „in Ruhe“ gelassen und von da ab lief es viel besser. Ich weiß nicht warum, aber meine Jungs können mit Strafen und Druck einfach nicht umgehen. Da geht bei denen dann gar nichts mehr. Aber wie bringt man das einem Lehrer bei ? Wie gesagt, einer hat es mal eingesehen bzw. hat einfach aufgegeben. Einer der Jungs ist jetzt fertig mit der Schule und ich bin sooooo froh.

  11. Ich weiß jetzt nicht, ob ich lachen, weinen oder dir Mut zusprechen soll. Letzteres brauchst du gewiss nicht ;-) Ich dachte immer, spätestens in der Grundschule würde dieses „Wutgeheule“ aufhören. Na Danke für die Aufmunterung ;-) Zwinker, zwinker. Dann kann ich mich wenigstens jetzt schon damit abfinden, dass das so bleibt, bis der Herr hier auszieht. Alles Gute!

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