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28 Kommentare

  1. Mona

    Der Logik noch mussten die geretteten Tiere ja auch fressen, also könnten auch Futtertiere an Bord gewesen sein.
    Und als Opfertier wird er wahrscheinlich extra Tiere mitgenommen haben (weil die Tieropfer damals ja durchaus üblich waren war Noah sicher drauf vorbereitet ;-) )

  2. Dana

    1. Mose 7, Verse 2 und 3
    2 Aus allerlei reinem Vieh nimm zu dir je sieben und sieben, das Männlein und sein Weiblein; von dem unreinen Vieh aber je ein Paar, das Männlein und sein Weiblein. (1. Mose 8.20) (3. Mose 11.1) 3 Desgleichen von den Vögeln unter dem Himmel je sieben und sieben, das Männlein und sein Weiblein, auf daß Same lebendig bleibe auf dem ganzen Erdboden.
    ;-)
    Ich finds klasse, dass Dein Kind so mitdenkt und sich nicht alles nur „vorkauen“ lässt!
    Liebe Grüße
    Dana

    • Danke! Ja, da fragt man sich dann doch, warum das in der Kinderbibel unterschlagen wird? Ich selber habe übrigens auch nur in 1. Mose 6,19 und 6,20 nachgelesen:

      19 Und du sollst in die Arche bringen von allen Tieren, von allem Fleisch, je ein Paar, Männchen und Weibchen, dass sie leben bleiben mit dir.
      20 Von den Vögeln nach ihrer Art, von dem Vieh nach seiner Art und von allem Gewürm auf Erden nach seiner Art: von den allen soll je ein Paar zu dir hineingehen, dass sie leben bleiben.

      • Dana

        Ja, das finde ich so schade an manchen Kinderbibeln, dass da so oft die Geschichten durch Kürzung verfälscht werden. Wir haben eine uralte, die lässt sich relativ schwer lesen, ist aber im Vergleich richtig gut.

  3. Etwas weiter vorn in der Geschichte in der Bibel steht: 1. Mose 7.3 Von allen reinen Tieren nimm zu dir je sieben, das Männchen und sein Weibchen, von den unreinen Tieren aber je ein Paar, das Männchen und sein Weibchen.

    In 1. Mose 6 ist die bekannteste Stelle mit den Pärchen, diese sollen bei Noah leben, die anderen sollen auch als Fleisch dienen und eben Opferfleisch ;)

    Gott hat halt schon mitgedacht. :D

  4. Sasa

    Selbst wenn man die Bibel wörtlich nimmt, dürften die Tiere inzwischen reichlich Nachwuchs bekommen haben: „Im sechshundertundersten Lebensjahr Noahs am ersten Tage des ersten Monats waren die Wasser vertrocknet auf Erden.“ 😉

  5. Bodo Boehnke

    das passiert, wenn man die Bibel wörtlich nimmt.
    In der Theologie heißt es: nicht über den Buchstaben hinweggehen,
    aber auch nicht bei ihm stehen bleiben.

    In der Bibel stehen keine Zeitungsberichte,
    sondern die Erfahrungen der Menschen unseres Kulturkreises mit Gott.
    Stell dir vor,
    du hättest ein Tagebuch seit deinem 4 Lebensjahr geschrieben.
    Da stünde auf der einen Seite: Papa ist toll!
    (evtl. weil ihr im Schwimmbad ward).
    Auf der nächsten Seite steht:
    Papa ist total dooof…
    (weil er dir das Fernsehen verboten hat.)
    Absolut widersprüchlich und doch:
    beides ist wahr.

    Da stehen Sachen drin,
    die dir heute peinlich sind.
    Am liebsten würdest du das Tagebuch wegwerfen.
    Tu es nicht,
    warte noch ein Weilchen,
    bis du erwachsen bist
    und dann wird dir dein Tagebuch vielleicht wertvolle Hinweise geben,
    woher du eigentlich kommst und wie du so geworden bist, wie du bist.

    In jedem Märchen sind tiefere Wahrheiten verborgen als in der Zeitung.
    Ebenso in der Bibel.
    Das sind keine Tatsachenberichte – die Menschen haben früher viel mehr Bildersprache gebraucht.

    Man liest nur mit dem Herzen gut :)

    • Natürlich nehmen Kinder das geschriebene Wort erstmal wörtlich. Umso weniger verstehe ich, wie man dann entscheidende Textpassagen aus der Bibel in einer Kinderbibel einfach weglassen kann (s.o.)
      Ansonsten gebe ich Dir natürlich Recht.

  6. Cooler Detektiv! Des Rätsels Lösung ist ganz einfach: 1. Mose 7,2; Noah nahm von den reinen Tieren 7 Paare mit, so wie Gott es ihm gesagt hatte. Da bleiben dann auch noch genug zum opfern übrig, ohne das die ganze Art aussterben mußte. 😎

  7. Ich bin Christ. Aber diese Geschichte ist echt seltsam. Die Israeliten haben ja recht oft geopfert. Die 7 Paar dürften schnell verbraucht worden sein, zumal die auch was essen mussten. Wenn man mal 40 Tage und Nächte eine Pflanze unter Wasser stellt, bleibt da nicht mehr viel übrig… Also dürfte es recht wüst ausgesehen haben. Ich denke, da gibt es viele Rätsel, die wir wohl nie klären werden. Aber wofür brauche ich noch Glauben, wenn alles erklärbar ist? Ich komme da schnell an meine Grenzen . Möge Alex seinen Weg finden 💪

  8. Kathi

    Die Bibel ist kein Tatsachenbericht. Das bedeutet, dass die Geschichten in ihr alle symolisch auf das Verhältnis zwischen Gott und Mensch zeigen sollen.
    Das bedeutet, dass es na dem Ende der Flut sehr wohl noch Tiere auf der Erde gab, die geopfert werden konnten, da nicht alles Leben auf der Erdeausgelöscht wurde. Aber in Noahs Welt wurde alles überflutet.
    Das, was Alex an der Geschichte verstehen sollte ist, dass Gott den Anspruch auf Allmächtigkeit über die Welt hat und diesen auch ausnutzen kann, indem er alles zerstört, was er erschaffen hat. Aber der Gott an den wir glauben, ist kein zerstörerischer Thyrann, sondern ein liebender Vater. Er will seine Kinder (die, die an ihn glauben) vor dem Schlechten beschützen. Das tut er in der Geschichte, indem er das Schlechte in Noahs Welt überflutet und diejenigen, die an ihn (Gott) glauben durch den Auftrag an Noah beschützt.
    Auf diesen Zusammenhang kann Alex aber sicherlich selber auch kommen, wenn du ihm erklärst, dass alle Geschichten in der Bibel nur dazu dienen, dass die Menschen verstehen, wer Gott ist, wie sein Charakter ist und welche Gefühle er für die Menschen hat. :-)
    Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Weiterforschen!

  9. Nein, die „reinen“ Tiere waren zum Opfern, grade nicht zum Essen. Bei Noah wird biblisch nicht erklärt, wie er das festlegte, später bei den Israeliten gelten Tiere mit geteilten Hufen und wiederkäuendem Essen als rein, bei den Fischen diejenigen, die sowohl Flossen als auch Schuppen hatten.

  10. Theologin

    Da ist er ja auf dem besten Weg ein großer Exeget zu werden, der die Bibel historisch-kritisch durchleuchtet. Und sich dann der großen Aufgabe stellen kann den „Geschichten“ trotz ihrer Logikfehler, Sperrigkeiten, ihres Alters und der großen Entfernung zu unserer Lebenswelt Sinn für das Hier und Jetzt abzugewinnen. Ich finde es übrigens toll, wie Sie die Interessen und Fragen ihres Kindes ernst nehmen und miteinander bearbeiten ohne zu viel vorzugeben.

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