Ablenkungsprogramm am Samstag

Morgen ist die Taufe des Mittleren und – fast hätte ich es vergessen – mein Geburtstag. Aber letzteres ist dieses Jahr auf Grund der Feierlichkeiten rund um Max‘ Taufe ohnehin total nebensächlich. Ich vergesse es tatsächlich ständig.

Da die Aufregung gerade bei den Kindern sehr groß ist, war ich ganz froh den heutigen Tag mit zwei kleinen Veranstaltungen pflastern zu können.

Gegen Mittag war Mimi mit anderen Kindern aus ihrem Kindergarten eingeladen, auf der örtlichen Hobbykunst Ausstellung des Bürgervereines zur Eröffnung der Veranstaltung Weihnachtslieder zu singen. Mimi war voller Vorfreude und sehr aufgeregt. Als sie dann mit ihren Erzieherinnen mitgehen sollte überkam sie dann doch die Angst und ein paar Tränen flossen. Ich sprach ihr gut zu, drückte sie feste und versprach ihr in Sichtweite zu bleiben. So funktionierte es dann doch noch ganz wunderbar und die kleinen Sänger präsentierten 4 Weihnachtslieder, die gerade vom älteren Publikum gerne mitgesungen wurden.

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Anschließend bekamen alle vom Nikolaus persönlich ein kleines Dankeschön überreicht und Mimi war sehr stolz, doch noch mitgesungen zu haben. Sie erklärte mir später, dass sie Angst vor dem Mann mit den Mikrofonen gehabt hätte, einfach weil sie gar nicht wusste, was das Mikrofon mit ihr macht. Eine Angst, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Ähnliches habe ich neulich ja erst mit Alex erlebt, als er geröntgt werden musste.

Eine Stunde später machten wir uns erneut auf den Weg. Diesmal aber zur Sporthalle, direkt neben der Hobbykunst Austellung. Dort spielten heute die Handball-Co-Trainer der Jungs gegen eine vereinsinterne Mannschaft. Ein echtes Derby quasi. Da mussten wir natürlich zum Anfeuern und Unterstützen hin (außerdem gab es Kuchen. Was tun wir nicht alles für Kuchen!).

Max und Alex waren ganz aufgeregt, als sie ihre Trainer Marius und Florian entdeckten, die sich auf dem Spielfeld bereits warm machten. Susanne, die Haupt-Trainerin unserer Jungs, begrüßte uns und fragte Max, ob er Florian gerade zeigen könnte, wie man das Haarband richtig trägt. Max trug früher häufig so ein Haarband, damit ihm die Haare beim Training nicht in den Augen hingen. Max erklärte ganz trocken: „Na klar!“ und ging mit zum Spielfeldrand.

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Das Spiel war an Spannung kaum zu überbieten. Max ermahnte mich mehrfach, ich solle doch nicht bei jedem Tor unseres Teams so johlen. Aber Klatschen durfte ich zum Glück noch. Na, der wird sich wundern, sollte er jemals in der B-Jugend auflaufen. Vermutlich schmeißt er mich dann direkt aus der Halle, was für meine Gesundheit auch besser wäre. Ansonsten bräuchte ich wohl vor jedem Spiel einen Schnaps oder direkt Valium. *gnihihi*

Das Spiel endete mit 25:25 Toren unentschieden.

Jetzt gibt es noch Abendbrot und für alle 3 Kinder eine ausgiebige Runde durch die Badewanne, damit wir morgen früh nicht in Hektik verfallen müssen. Außerdem muss ich nachher noch Geschenke einpacken und die Klamotten sowie das Stammbuch für alle raus legen.

Für morgen wünsche ich mir vor allem eins: ein bisschen Sonne und eine schöne Tauffeier. Geburtstag hab ich nächstes Jahr ja wieder.

 

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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10 Gedanken zu „Ablenkungsprogramm am Samstag

  1. Ich wünsche euch eine wunderschöne Taufe. Wir feiern morgen auch dir die Taufe unseres Sohnes Matti. Natürlich auch einen ebenso tollen Geburtstag für dich?

  2. Ja, das mit dem Valium kann ich sehr gut nachvollziehen. Mein Sohn spielt Fussball in der F-Jugend. Ich habe schon die Spiele in der G mir nicht angucken können vor Spannung, obwohl da ja nix passiert.

    Ich wünsche euch morgen einen Supertollen Tag!
    Gottes Segen für Max!

  3. Liebe Pia! Erstmal herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, auch wenn Du dann ja heute nicht die Hauptperson warst :)
    Lese hier seit einigen Tagen mit und finde es toll, was Ihr so macht und kann mich und uns in so vielem wiederentdecken… Wir haben nämlich auch 3 Kids, 6&4&2… Anstrengend und schön… Weiter so! Gruß. Marco aus Mainz.

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