Bis einer heult! • Neujahrsfrühstück und Besuch aus Pankanien
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7. Januar 2017 | Pia Drießen

Neujahrsfrühstück und Besuch aus Pankanien

Heute war das Neujahrsfrühstück im Kindergarten. Wie jedes Jahr. ich mag diese Art gemeinsam mit Eltern und Kindern das neue Jahr zu begrüßen. Endlich sieht man auch mal die Eltern wieder, die man das restliche Jahr wegen unterschiedlicher Abholzeiten nicht sieht. Da in diesem Kindergartenjahr ein Schwerpunkt auf das Thema Nationalitätenvielfalt gelegt wurde, gab es auch zum heutigen Frühstück tolle Spezialitäten aus vielen Ländern dieser Welt. Am meisten freue ich mich immer über die Leckereien, die die Tschetschenische Flüchtlingsfamilie, deren Sohn in Mimis Gruppe und deren Tochter in Alex‘ Klasse gehen, zu Festen mitbringen.

Ich hab Google nun schon mehrfach befragt, aber noch keine Antwort gefunden. Es ist eine Art Naan-Brot, das von Knoblauchbutter (so vermute ich) durchtränkt ist. Das ist einfach unglaublich lecker, auch wenn die meisten erstmal überrascht sind, weil es rein optisch an Pfannkuchen erinnert.

Außerdem gab es Schinken und Salami aus Spanien, gefüllte Weinblätter, Baklava und ganz viele Dinge, die ich nicht benennen kann, die aber fantastisch geschmeckt haben. Ich kugelte jedenfalls sehr satt und sehr glücklich, ob der netten Gespräche und der tollen Stimmung, wieder nach Hause.

Alexas Oma hatte für ihre Enkel und unsere Mimi bei Penny eine Klebemalrolle mit Einhörner besorgt und so saß Mimi ganz selig am Esstisch und male Feen und Einhörner aus. Bestimmt 1,5 Stunden lang.

Die Zeit nutzte ich für ein Nickerchen, da ich leider gegen Mittag Kopfschmerzen aus der Hölle bekam.

Im Anschluss schmückten die Kinder und ich dann endlich mal den nadelnden Weihnachtsbaum endgültig ab. Inzwischen muss man ihn wirklich nur noch schräg angucken und er wirft einem die Nadeln quasi entgegen.

Am Nachmittag fuhr ich mit Max einkaufen. Wie ja hinlänglich bekannt hasse ich Einkaufen aus tiefster Überzeugung. Also nehme ich mir immer gerne eins der Kinder zur Unterstützung mit. Max ist gerade allerdings ein bisschen wehleidig und hat eine recht kurze Zündschnur. Da kann man auch mal mit 6,5 Jahren bei Aldi vorm Brezelautomat in Tränen ausbrechen, weil man aus Versehen einen Buttercroissant statt eines Nugat-Hörnchens gezogen hat.

Aber sonst war er mir wirklich eine große Hilfe, navigierte den Einkaufswagen durch die Gänge, belud das Kassenband und half tragen.

Davon abgesehen war das auch wieder ein kleines bisschen Exklusivzeit. Mit 3 Kindern muss man da halt jede Gelegenheit nutzen.

Während der Mann heute weiter im Keller räumte und umbaute, tauchte eine Kiste mit alten Hörspielkassetten von mir auf. Unter anderem die Panki-Kassetten, die ich als Kind wirklich sehr sehr sehr geliebt habe.

Sososososo toll! I love it! #Panki

Ein von Pia Drießen (@dailypia) gepostetes Video am

Max liegt nun im Bett und hört bereits die 3. Kassette. Leider waren nicht mehr alle Folgen zu finden, obwohl ich fast alle hatte. Aber wie ich dann eben feststellte, kann man Panki als Amazon-Prime-Mitglied kostenlos streamen oder sich eben dort alle Folgen als MP3 kaufen! Ahhhh! Ich tanz vor Freude im Kreis und muss jetzt leider dem kleinen Pankanier beim Reimen zuhören. <3

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Elena / Jan 7 2017

    Jaaaa!! Panki!!!

  2. Rebecca / Jan 7 2017

    Wenn du dieses Knoblauch ‚Naan brot so gemocht hast kann ich dir echt empfehlen mal ganz einfach Pizza Teig zu zubreiten.
    Den legst du großzügig dick auf ein Blech aus, dazu mischt du dann in einer Schüssel Tomaten, öl und Knoblauch zusammen. e8rst Backst du dann den Pizzateig und wenn der heiß aus dem ofen kommt, direkt die Tomaten Knoblauch Stücke oben drauf. Das schmeckt traumhaft:)

  3. Anja Drämel / Jan 7 2017

    Garlic Naan war es nicht?
    Mich würde auch interessieren was es war!!

    — via facebook.com

  4. Kim Falk / Jan 7 2017

    You made my day….Meine Schwestern und ich haben Panki geliebt!

    — via facebook.com

  5. Annika / Jan 7 2017

    Panik. Meine kindheitsliebe. Keiner kennt den wenn man über Hörspiele redet.
    Endlich mal jemand der ihn kennt 😂

  6. Jasmin Deike / Jan 7 2017

    Paaannkiiiiiiii 😍😍😍😍 Wunderbare Erinnerungen an meine Kindheit!!!!! 😊😊

    — via facebook.com

  7. Miriam Peter / Jan 7 2017

    oh Panki, hatte gleich den Refrain im Kopf .Müsste mal im keller bei meiner Mama ob sich da noch die ein oder andere Panki Kassette befindet. danke für den Amazon Prime Tipp. :-)

    — via facebook.com

  8. Gaby / Jan 7 2017

    Hallo Pia,
    google mal „Chatschapuri“ oder schau auf einer Seite für georgische Rezepte. Die gibt es auch auf Deutsch. Tschetschenische Rezepte sind schwerer zu finden.
    Aber das könnte es ungefähr sein, zumindestens optisch.

    Oder frag die Leute einfach mal, wie es heißt, was sie da Leckeres mitbringen :-) Die freuen sich bestimmt, dass Du das Rezept haben möchtest.

    • Pia Drießen / Jan 7 2017

      Danke, aber das ist etwas anderes. Dieses hier ist ganz dünn und wird auf einem Teller gestapelt. Leider sprechen die Leute gar kein Deutsch oder Englisch. Da ist die Kommunikation schwer.

      • Merle / Jan 8 2017

        Aber die Kinder sprechen ja bestimmt Deutsch und können ihre Eltern fragen. Das Mädchen aus Alex‘ Klasse kann es ja vielleicht sogar aufschreiben ;)

        • Pia Drießen / Jan 8 2017

          Sie sind noch nicht lange hier. Das Deutsch ist noch in den ersten Grundzügen.

  9. Bernadette / Jan 8 2017

    Hm… sieht irgendwie aus wie einfaches Lawasch Brot mit Knoblauch…
    Danke für den Panki-Tipp, bin immer aufder Suche nach neuen Hörspielen für meine kids!

    • Pia Drießen / Jan 8 2017

      Ich hab das mal gegoogelt und nein, ich denke ich, dass es das sein wird. Ich suche weiter. Danke.

  10. R. / Jan 9 2017

    Das Brot oben sieht sehr stark nach Hingalsh oder Chepalgash ohne Füllung aus und mit Öl, dass dann mit Knoblauch gewürzt wurde. Tippe auf Letzteres. Das ist zwar eigentlich mit Quark, aber der deutsche Quark ist ganz anders, als der, den es in den meisten osteuropäischen Ländern gibt. Vielleicht deswegen auch weggelassen.

  11. Gaby / Jan 9 2017

    Hallo, ich habe heute mehrfach an das Rezept gedacht und finde es total gut, dass Du diesen Hinweis gegeben hast. Ich habe mich mal ein bisschen im Netz umgeschaut und finde das sehr spannend. Tschetschenische Rezepte finden sich nämlich nicht mal wirklich in sowjetischen Kochbüchern, von denen ich einige in meiner Sammlung habe.
    Gefunden habe ich etwas, das Pias Bild sehr nahe kommt (Link unten). Die Zutaten sind dann:
    -200 g Quark (am besten ist „Tworog“ aus russischen Läden, weil russ. Quark viel fester ist als deutscher. Oder man lässt den deutschen über einem Kaffeefilter abtropfen, dann braucht man halt entsprechend mehr)
    -1 Bund Frühlingszwiebeln
    – 1 Ei

    Und für den Teig:
    – 1 Glas Kefir
    -1/2 TL Salz
    – 1 TL Soda (oder Backpulver)
    – 2,5-3 Glas Mehl
    – Butter zum Bestreichen
    Wie man es macht, sieht man gut auf den Bildern. Gebacken werden die Fladen in einer trockenen Pfanne. Hinterher werden sie mit Butter bestrichen und gestapelt. In keiner Rezeptvariante, die ich gefunden habe, kommt Knoblauch vor, aber den kann man natürlich mit der warmen Butter vermischen und draufstreichen …

    .
    Und so wirds gemacht: http://images.google.de/imgres?imgurl=http://prokefir.ru/images/recepti/chechenskie-lepeshki-chepalgash-s-tvorogom-i-zelenym-lukom/chechenskie-lepeshki-chepalgash-s-tvorogom-i-zelenym-lukom.jpg&imgrefurl=http://prokefir.ru/bluda-iz-kefira/chechenskie-lepeshki-chepalgash-s-tvorogom-i-zelenym-lukom&h=559&w=800&tbnid=hDte97aFImJPKM:&vet=1&tbnh=90&tbnw=129&docid=O2OaDhgl1oFuyM&usg=__dn-sdtLSOJVKr0kspIgFH8IFKJI=&sa=X&ved=0ahUKEwjphcPH8bXRAhVBECwKHba2C_0Q9QEILDAC

    • Pia Drießen / Jan 9 2017

      Vielen lieben Dank, das kommt der Sache optisch schon sehr nahe. Allerdings sind unsere Fladen nicht gefüllt. Hmmm. Ich suche weiter.

  12. Lisa / Jan 23 2017

    Die Beschreibung des „Knoblauchbrot“ klingt nach selbstgemachtem Lángos .. :-)

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