Bis einer heult! • Alltagsschnipsel 21
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17. Mai 2017 | Pia Drießen

Alltagsschnipsel 21

Heute gibt es mal Alltag in Bildern. Los geht’s:

Wie immer begleiteten Mimi und ich die Jungs ein gutes Stück auf ihrem Schulweg. Heute morgen gingen wir bis zum großen Zebrastreifen mit, verabschiedeten und dort und dann wieder 200 Meter Richtung zu Hause, weil es für Mimi nicht in Frage kam einen anderen Weg zum Kindergarten zu nutzen, als den üblichen.

Bei strahlendem Sonnenschein bildeten Mimi und ich heute ein Schattenselfiehaus. Damit das Haus schön symmetrisch ist, musste ich mich extra hinknien. Da ist Mimi genau so ein Monk wie ich. Apfel. Stamm. Man hörte davon.

Da es schon um kurz vor 8 Uhr richtig warm war, konnten wir auf Jacken verzichten. Mimi freute sich unbändig: „Ich habe GAR KEINE Hose an!„, was ihr erstmal einen schockierten Blick meinerseits einbrachte. „Wie? Gar keine?“ Irritiert sah mich Mimi an und schüttelte den Kopf. „Hast Du nicht mal eine Unterhose an?!“ Sie grinste: „Dooooch. Aber keine andere.“ Puh!

Nachdem ich gesaugt, gewischt und mir die Nägel gemacht hatte (das kleine Hausfrauenprogramm, weil ich ja keine Hobbies habe), fuhr ich nach Bonn, wo ich mich mit Johannes zum Lunch traf. Zum Lunch! Das klingt soviel cooler, als zum Mittagessen. Ich hatte einen vegetarischen Burger mit dem bezaubernden Namen SEELENHEIL und ja, das war er auch. Voll gut.

Sogar das Heißgetränk, das bei Hans im Glück zum Mittags-Menü gehört, verquatschten wir mit echt guten Gesprächen. Das hat soviel Spaß gemacht und mir sogar bei der ein oder anderen Entscheidung weiter geholfen. Total wiederholungswürdig!

Auf dem Heimweg holte ich Mimi von Kindergarten ab und wartete mit ihr zuhause auf die Jungs, die kurze zeit später eintrafen. Bevor es zum Handballtraining ging, gab es für alle 3 noch ein Flutschfinger-Eis. Jaha! Schon wieder Eis. Aber bei den Temperaturen – immerhin knallige 29 Grad – darf man sich nach einem langen Schul- bzw. Kitatag wirklich mit einem Wassereis abkühlen.

Beim Training hielten die Kinder heute wie Pech und Schwefel zusammen. Alex wurde fies gefault und Max sprang ihm direkt zur Seite und verteidigte seinen Bruder, bis es zwischen ihm und dem andren Jungen eskalierte. Mimi schrie und kreischte, weil jemand ihren Brüdern weh getan hatte und alles war in großer Aufregung. Natürlich regelten die Kids das im Anschluss souverän unter sich und vertrugen sich alle wieder. Aber für mich war es wirklich schön zu sehen, dass meine Drei im Ernstfall für einander einstehen.

Währen die Kinder nach dem Training duschten, setzte ich mich 5 Minuten in den Garten, nur um dann festzustellen, dass mir das alles viel zu heiß war. Also verkroch ich mich wieder nach drinnen und bereite 3 stramme Mäxe/Maxe/Mäxchen zu, welche die Kinder nach dem Duschen mümmelten.

Nachdem alle 3 im Bett waren, machte ich mir die restlichen Vollkornnudeln von vorgestern, zusammen mit Zucchini, Cherrytomaten und viel Parmesan, warm. Der Mann kam heute erst spät nach Hause und nachdem wir uns eine Weile unterhalten hatten, hab ich mich noch hingesetzt, um diese paar Schnappschüsse meines Alltags zu posten.

 

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Ulli / Mai 17 2017

    Jetzt kommt bestimmt gleich wieder jemand der sich darüber mokiert, das Du nicht mit den Kindern zusammen isst ;-). Ganz ehrlich – wir essen auch meisstens nach unserem Sohn und nicht mit ihm zusammen. Einfach weil er spätestens um 18 Uhr Hunger hat und wir einfach noch nicht, weil wir in der Regel erst gegen 14 Uhr Mittag essen. Oder auch weil mein Mann mit der Arbeit noch nicht fertig ist. Ausserdem mag er das was wir essen nicht so gerne und da er in der Kita jeden Tag frisch gekocht bekommt, kriegt er Abends nur „das was so da ist“ und was schnell geht….

  2. Marta / Mai 18 2017

    Beim Geschwisterzusammenhalt musste ich sehr grinsen. War bei mir und meinem Bruder ebenso. Wir haben uns oft wie die Kesselflicker angebrüllt und gestritten, aber wehe, jemand anderes hat einem von uns wehgetan. Da gab es direkt vom anderen Geschwisterteil Unterstützung :)

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