Bis einer heult! • Mädelstag mit der doppelten Mimi
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7. Juni 2017 | Pia Drießen

Mädelstag mit der doppelten Mimi

Heute hatte Mimi dank Konzeptionstag einen freien Tag. Also planten wir so einen richtigen Mädels-Vormittag. Obwohl sie sich ganz fest vorgenommen hatte, zuerst mal richtig auszuschlafen, war sie dann natürlich doch als erste wach und brachte mit mir die Brüder zur Schule.

Auf dem Heimweg kehrten wir dann kurz bei unserem Dorf-Bäcker ein, von dem ich Euch gestern schon erzählt habe. Wir kauften ein paar normale Brötchen und 2 dicke fette Triple Chocolate Cookies für den Nachmittag. Diese waren nämlich so groß, dass man sie problemlos unter 4 Personen teilen konnte.

Im Anschluss fuhren wir dann nach Hürth zu Tante Mimi (meiner Schwester), wo wir erst noch einen Kakao und einen Kaffee tranken und dann gemeinsam weiter nach Weiden ins Einkaufszentrum fuhren. Die Jugs brauchten neue Crocs für die Schule und ich sollte für Alex unbedingt noch nach weiteren Hemden gucken.

Unser erster Weg führte uns zu Zara, wo ich zwar für mich ein hübsches Shirt, aber rein gar nichts für die Kinder fand. Wobei, fast hätte ich Mimi dieses Shirt gekauft. Aber nur fast. Gnihihi.

Bei H&M fand ich zumindest ein paar sehr schöne Hemden und ein Polo-Shirt für Alex. Und weil es im Sale gerade mal 7 Euro kostete, bekam Mimi tatsächlich dieses Hello Kitty Hoodie Kleid, ohne dass sie groß betteln musste.

Bei myToys erstand ich zudem einen neuen Pool für die Kinder* im Angebot. Ein super Schnäppchen, über das sich alle Familienmitglieder sehr freuten.

Außerdem konnte ich endlich mein Versprechen von 2015 bei Mimi einlösen und mit ihr das Hello Kitty Zappelauto besuchen. Während ich bei dm neuen Base- und Top-Coat von essence für die Nägel kaufte (Catrice hat doch tatsächlich den Base* und den Top-Coat* aus dem Programm genommen?!?!? SKANDAL! Petitionen! Demos!!!) ließ Tante Mimi das Auto dann auch tatsächlich einmal für Mimi zappeln!

Danach gingen wir erstmal in der Food Lounge essen. Mimi bestellte eine große Portion Nudeln Carbonara und ich aß indisches Chicken Mango. Zum nachtisch gönnten wir uns dann noch jeder eine Kugel Eis.

Zum Schluss gingen wir dann noch zu Crocs und kauften den Jungs, wie geplant, neue Schuhe für die Schule, bevor wir wieder zu Tante Mimi nach Hause fuhren.

Dort ging ich mit Mimi noch für eine viertel Stunde auf den angrenzenden Spielplatz.

Also wenn mein Kind eins nicht hat, dann ist das Höhenangst. Ich bin inzwischen wirklich eine äußerst entspannte Mutter, die jegliche abenteuerliche Aktivitäten der Kinder mit stoischem Lächeln und Winkel begleitet. Aber als Mimi da heute in 3 Meter Höhe auf diesem Kletterturm hing, da wurde mir kurz doch etwas schwummerig. Kopfkino und so. Ich entschied mich dann aber doch für ein Fotos und gegen die Hysterie.

Gegen 14:30 Uhr waren wir schließlich wieder Zuhause, warteten dort auf die Jungs und fuhren anschließend gemeinsam zum Handballtraining. Im Anschluss fand heute ein kleiner Pressetermin auf dem Sportplatz statt, welcher einen Beitrag in der regionalen Presse über das Deutsche Sportabzeichen hervorbringen soll. Max sprang für ein Foto zum Artikel gute 10 Mal in die Weitsprungkiste. Nun muss ich tatsächlich die nächsten Wochen die Tagespresse sichten, damit ich den Artikel nicht verpasse (und dann drucken sie das Foto gar nicht und Max ist eingeschnappt. Höhö.).

Alex sprang auch ein paar Mal und beteiligte sich am Weitwurf. Es ist faszinierend, welche sportlichen Leistungen er inzwischen erbringt. Noch vor einem Jahr saß ich in der Schule und hörte mir an, was ich damals schon länger wusste: motorisch kann mein Kind mit seinen Klassenkameraden nicht mithalten. Er galt eher als unsportlich.

Heute erzählt mir dasselbe Kind, das übrigens vor 2 Wochen das Deutsche Sportabzeichen abgelegt hat, in einem Nebensatz, auf dem Weg vom Sportplatz zum Auto, dass er bei den Bundesjugendspielen eine Ehrenurkunde bekommen hat und sich auf das Leichtathletik-Training am Freitag freut. Wer ist dieses Kind und was hat es mit meinem gemacht? Ich finde das einfach ganz ganz wunderbar!

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Nadine Beigel / Jun 7 2017

    Das kannte ich gar nicht, dass es Hausschuhe in der Schule gibt. Interessant

    — via facebook.com

  2. Mailin Lehrach / Jun 8 2017

    Neeeeiiin wie können die denn den Base und Topcoat aus dem Sortiment nehmen?! Wie soll denn jetzt mein Nagellack das ständige Händewaschen im Kindergarten überleben 😦😞

    — via facebook.com

  3. Lisa / Jun 8 2017

    H&M…da könnte ich immer Unmengen Geld lassen. Regelmäßig passiert das auch ;-)

    Respekt für das ruhig bleiben am Klettergerüst. Für meinen Geschmack sind manche Spielplatzgeräte sowie die Geräte auf dem Schulhof um einiges zu hoch. Klar macht es Spaß aber ab 3 Metern wird es dann doch ziemlich gefährlich….gerade für die Kleinen die mit guten 1.10 Meter da drauf wuseln….ich Übermutti.

  4. mareikchen / Jun 8 2017

    Catrice behauptet für die neuen Lacke benötigt man keinen Top Coat. Kann ich nicht bestätigen. Enttäuschender Rückschritt.

    — via twitter.com

  5. Malte Diers / Jun 8 2017

    Höhenangst my ass. Hab da auch so eine.


    — via facebook.com

  6. Vanessa / Jun 10 2017

    Hallo,
    Ich habe deinen Blog erst vor Kurzem entdeckt und mag eueren Schreibstil (die Kinder hinterlassen ja auch nette Einträge 👍🏻) und die Mischung der Themen total.
    Unsere Älteste (1.Klasse) ist leider auch ein Sport bzw Bewegungsmüffel, was mir in der Schule schon bestätigt wurde. Ich finde die sportliche Entwicklung von Alex daher umso erfreulicher. Habt ihr als Eltern da irgendwie unterstützt oder seid ihr einfach mit gutem Beispiel vorangegangen?
    Viele Grüße
    Vanessa

    • Pia Drießen / Jun 11 2017

      Alex spielt Handball, was ihn ganz sicher auch ein wenig „gefördert“ hat. Allerdings ist er seit knapp einem Jahr aber auch einfach viel selbstständiger, fährt ohne mich draußen Rad und Roller und konnte so natürlich viel mehr motorische Feinheiten entwickeln.

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