Bis einer heult! • [Anzeige] Spaß am Zähneputzen mit Playbrush
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27. Juni 2017 | Pia Drießen

[Anzeige] Spaß am Zähneputzen mit Playbrush

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Seit mehreren Wochen testen und nutzen die Kinder Playbrush. Dem ein oder anderen von Euch wird der Begriff, das Produkt und die Idee dahinter sicher schon Mal über den Weg gelaufen sein. Playbrush soll zahnputzmuffeligen Kindern Freude und Spaß beim Zähneputzen bescheren. Soweit, so gut.

Ich gebe zu, dass ich zu Beginn sehr skeptisch war. Mindestens eines meiner Kinder hasst Zähneputzen und wird auch nach Jahren nicht müde, jeden Tag die Notwendigkeit dessen zu diskutieren. Dass die Playbrush daran etwas ändern würde, habe ich nicht wirklich erwartet, aber dass man bei diesem notwendigen Übel dennoch Spaß haben könnte, war Anreiz genug, es mit meinen Kindern auszutesten.

Playbrush ist eine Silikon-Hülse mit Bluetooth-Sender, in die man seine ganz normale Zahnbürste steckt, welche so zum Spiele-Controller wird. Mit einem Smartphone oder Tablet kann man dann verschiedene Spiele, je nach Interesse der Kinder, kostenfrei laden und mit dem Sender via Bluetooth verbinden.

Meine Jungs bevorzugen das Spiel Utoothia, bei dem einer kleiner Ritter oder eine Ritterin auf herannahende Bakterien schießen. Die Richtung, in die man schießt, ergibt sich aus den Zonen im Mund, die das Kind gerade putzt. Die Jungs hatten die Handhabung und Bedienung schnell heraus, nur Mimi brauchte zu Beginn noch etwas Unterstützung, um den Richtungswechsel auch so umzusetzen, wie das Spiel es verlangte.

Da die Spiele bis letzten Monat noch alle nur für einen Spieler ausgelegt waren, hatten wir so nun plötzlich morgens eine Art Warteschlange im Badezimmer. Immerhin wollte jeder das Spiel spielen. Durch einem internen Highscore, in dem man sich mit Freunden und Familie verbinden kann (nicht muss), konnten die Kinder so zwar gegeneinander antreten, aber eben nicht gleichzeitig putzen.

Seit Juni gibt es nun die App Utoothie Dance, die auch im Mehrspielermodus funktioniert und so zu sehr lustigen Zahnputzbegegnungen am Waschtisch führt. Die Jungs lieben es, gegen einander anzutreten und um die Wette zu tanzen/putzen. Mimi ist eher eine Einzelkämpferin und putzt lieber alleine.

Das Prinzip ist aber immer das gleiche: Um das Spiel mit möglichst hoher Punktzahl abzuschließen, muss das Kind die angegebenen Bereiche im Mund gründlich putzen. Dabei wird es auch darauf aufmerksam gemacht, wenn es zum Beispiel zu schnell putzt. Die Putzdauer beträgt immer 2 Minuten und nach Ablauf der Zeit bekommt das Kind angezeigt, welchen Bereich es besonders gründlich und welchen es eher nachlässig geputzt hat. Allein aus motorischen Gründen ist das bei Mimi meist rechts außen gewesen. Ich habe ihr also geholfen, den richtigen Griff und die richtige Bewegung zu üben und siehe da, inzwischen sind alle 4 Bereiche (Kauflächen oben und unten, Außenflächen rechts und links) gleichermaßen ordentlich geputzt. Man muss allerdings selber darauf achten, dass die Kinder beim Putzen der Zahnaußenseiten bis zu den Schneidezähnen putzt, da diese in den Spielen nicht explizit genannt werden und die App natürlich nicht bemerken, wenn man sie einfach weglässt. Bei allen anderen Zahnflächen ist die Wahrnehmung des Senders aber sehr genau.

Damit der Spaß nicht verloren geht, bewegt man sich in allen Spielen von einem Level zum nächsten. Sterne und Medaillen, die man während des Putzens automatisch sammelt, kann man dann wiederum gegen Zubehör für seine ganz persönliche Spielfigur eintauschen.

Tatsächlich haben die Kinder seitdem sehr viel Spaß beim Zähneputzen. Auch das eine – dessen Namen hier nicht genannt werden darf – spielt mit großer Freude die Playbrush-Spiele. Mimi hat zudem ihre Zahnputztechnik wirklich verbessert und freut sich immer am meisten, wenn sie ihre Spielfigur wieder mal umziehen kann.

Aktuell gibt es fünf Playbrush-Spiele, die über den Play- bzw. Apple Store kostenfrei geladen werden können. Über die Funktion Playbrush Family, die jede Spiel-App enthält, kann ich mir zudem wöchentliche Putz-Reports meiner Kinder via E-Mail schicken lassen. Das ist eine ganz nette Funktion, die ich persönlich aber nach ein paar Wochen wieder deaktiviert habe, weil ich mir die Reports doch nicht angeguckt habe. *gnihihi*

Die Playbrush wird via USB-Kabel geladen. Der Anschluss ist während des Putzens dank Silikon-Hülse wasserdicht. Im Lieferumfang ist eine Kinderzahnbürste von Signal enthalten, aber es passte bis jetzt auch jede andere handelsübliche Zahnbürste, die ich gekauft habe, in die Hülse hinein.  Beim Zusammensetzen des Senders und der Silikon-Hülse ist es ganz wichtig, dass beide Markierungen (siehe letztes Foto) aufeinander treffen. Ihr werdet jetzt denken: ist ja logisch. Ich erwähne es hier trotzdem nochmal, weil ich die Markierungen erst gar nicht wahrgenommen habe, was bei den Kindern zu großem Frust beim Putzen führte, weil der Sender so natürlich die falsche Richtung an die App gemeldet hat und das Spielergebnis total verfälscht war.

Die Playbrush gibt es in Blau und Pink für 29,99 Euro. Im Playbrush-Shop bekommt Ihr sie zudem in einer Quartalsbox im Angebot für aktuell 17,99 Euro. Diese Box enthält dann weitere Zahnbürsten und Zahnpasta von Signal und kommt alle 3 Monate zu Euch nach Hause.

Unser Fazit: die Playbrush macht echt Spaß, die Kinder haben eine bessere Wahrnehmung für die unterschiedlichen Bereiche in ihrem Mund gewonnen und Mimi hat zudem ihre Putztechnik verbessert. Ich bin wirklich positiv überrascht und hoffe sehr, dass der Putzspaß bei den Kindern noch lange anhält.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Simone / Jun 27 2017

    Das hört sich prima an, denke, das ist genau das richtige für unseren Junior!
    Ich habe ein Abo bestellt und bin gespannt :)

  2. Manu / Jun 27 2017

    Hihi das ist cool! Meiner putzt seit der elektrischen zahnbürste besser aber über die wird das wohl leider nicht drüber passen?

  3. Britta Kraschovitz / Jun 27 2017

    Hört sich interessant an

    — via facebook.com

  4. Knoetchen / Jun 28 2017

    Ich verstehe noch nicht, wieso man das als Abo abschließen soll, wenn das Gerät doch wiederaufladbar ist. Das Ding hat doch hoffentlich keinen Selbstzertörungsmechanismus?

    • Pia Drießen / Jun 28 2017

      Im Abo sind Zahnpasta und Zahnbürste enthalten. Die Playbrush selber gibt es nur einmal.

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