Lebenszeichen, mehrere.

Inzwischen habe ich so viele besorgte Nachrichten und Nachfragen bekommen, ob bei uns alles okay sei, dass ich Ihnen heute mal ein Lebenszeichen senden möchte.

Die letzten Wochen waren durchweg von Aktivitäten geprägt, die meine Aufmerksamkeit oder mein Mitwirken erforderten. Angefangen beim Spielzeugbasar unserer Kita (der Letzte für mich), über die Familiensportnacht des Stadtsportverbands, dem ich angehöre, bis hin zum letzten Handballtunier der Saison von Max und Mimi.

Beim Handballtunier stand Mimi das erste Mal offiziell im Tor und zeigte eine wahre Glanzleistung nach der anderen. Es mache soviel Freude ihr zuzusehen und ich möchte fast behaupten, dass sie anschließend gute 10 Zentimeter größer vom Spielfeld ging. Bewegtbildbeweis anbei:

Kleines Handballmädchen ganz groß ???

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Alex hatte seine erste Gürtelprüfung im Wing Tsjun. Und weil schon viele Nachfragen auf Instagram zum Thema kamen: eigentlich gibt es im klassischen Wing Chun keine Gürtel. In unserem Verband durchlaufen die Kinder unter 11 Jahren allerdings erste eine Ausbildung im Kids Kung Fu, während der sie verschiedene farbige Gürtel erreichen können. Mit erreichen des schwarzen Gürtels steigen sie dann offiziell in den ersten Schülergrad des Wing Tsjun auf.

Nach knapp 90 Minuten Intensivkurs, um die erlernten Techniken noch mal zu vertiefen, ging es dann in die Prüfung, bei der wirklich nicht zimperlich mit den Kids umgegangen wurde. Würgen von vorne und von der Seite, Schläge von vorne und das Ziehen an den Haaren mussten abgewehrt werden. Es erstaunt mich immer wieder, wie effektiv und schnell Alex diverse Abwehrtechniken gelernt hat und diese auch blitzschnell umsetzen und anwenden kann. Und mit effektiv meine ich auch effektiv. Alex hat mich schon mehrfach zu Boden gebracht!

Natürlich war er entsprechend stolz, als er dann seinen ersten Gürtel von seinem Sifu überreicht bekam. Ein cooles Foto mit Sifu Thommy gab’s zum Schluss noch oben drauf.

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Mimi hatte im Kindergarten Besuch von der Polizei, die mit den Vorschulkindern noch mal die Notwendigkeit von Anschnallgurten im Auto sowie das Kennen der Rufnummern von Polizei und Feuerwehr und des eigenen Nachnamens thematisierte.

Im Anschluss ging es nach draußen, wo gemeinsam das korrekte Überqueren einer Straßen und insbesondere des Zebrastreifens eingeübt wurde. Man glaubt gar nicht, wie viele Kinder im Vorschulalter das wirklich noch Probleme bereitete.  Ich halte diese Besuche durch die Polizei, die in der 1. Klasse auch nochmal wiederholt werden, daher für super wichtig. Ganz davon abgesehen, dass es den Kindern auch sichtlich Spaß machte.

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Ansonsten waren da Wing Tsjun und Handball-Training, Step Aerobic, Logopädie- und freitägliche Freitagstermine. Beim Frisör war ich übrigens immer noch nicht. Beim Hausarzt auch nicht. Falls Sie danach fragen wollten.

In Max‘ Zimmer herrscht dafür aber Großbaustelle, weil der Mann die sich im Nachhinein als mangelhaft herausgestellten Renovierungsarbeiten des Hausvorbesitzers ausbügelt und dafür natürlich nur die wenigen Stunden nach der Arbeit und am Wochenende zur Verfügung hat. Neue Stromleitungen, neuer Putz an den Wänden, eine neue Decke und ein neuer Fußboden dauern daher aktuell so ihre Zeit und stürzen das ganze Haus ins Chaos, weil wir Max‘ Zimmerinhalt in Kisten und Kartons im ganzen Haus verteilen mussten. Zusätzlich zum Baustaub und Dreck, den sowas immer mit sich bringt. Aber dafür wird das Ergebnis richtig gut.

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Und da wir nun endlich Osterferien haben, atmen wir alle jetzt erstmal kräftig auf und genießen die kommenden zwei Wochen ohne Schulstress und Termindruck. Whoop whoop!

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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6 Gedanken zu „Lebenszeichen, mehrere.

  1. Ich finde es ein bisschen anstrengend, dass alle immer gleich Katastrofen erwarten, wenn man von einer Bloggerin mal nix hört… auch, wenn es natürlich schön ist, zu wissen, dass Leute sich um einen Sorgen machen.

    Ich bin einfach ganz frech davon ausgegangen, dass Du besseres zu tun hast als die Welt auf dem neuesten Stand zu halten. Und ich sollte ja recht behalten!

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