Keine (un)hygienischen Bilder & die Blogfamiliär

Hätte ich dieses Wochenende Bildern gemacht, ich böte Ihnen heute hochgradig (un)hygienischen Foto-Content.

Ein Foto vom Spülmittelfach unserer Waschmaschine. Vorher und Nachher. Zum Beispiel. Das. War. Eklig.

Oder ein Foto des Feinsiebs unserer Spülmaschine. Vorher und Nachher. Da hätten Sie jetzt vermutlich gar keinen großen Unterschied erkannt, aber dieser ganz feine Modder, der sich da im Sieb absetzt und ja … vermutlich wollen Sie es gar nicht genauer wissen.

Die Fettfilter der Dunstabzugshaube habe ich auch gereinigt. Das war einfach, weil man sie einfach in die zuvor ja auch bereits gereinigte Spülmaschine stellen kann. Hab ich aber auch nicht fotografiert. Tja.

Dann wäre da noch der Backofen und alle Bleche. Pyrolyse, my Gosh! Das ist Zauberzeug. Man soll zwar auf jeden Fall die Auszugschienen und die Bleche während des Pyrolysevorgangs aus dem Ofen herausnehmen, aber … ja, nun, tue ich eben nicht. Revolution im Haushalt! Dafür habe ich nach 2 Stunden Backbleche, die wie neu aussehen und einen strahlend sauberen Backofen. Müssen Sie mir jetzt mal so glauben, weil fotografiert hab ich das auch nicht.

Das einzige, was ich dieses Wochenende fotografiert habe, war eine gigantische Portion Pommes mit Käse und Jalapenos beim Frittenwerk. Dorthin haben mich Katharina und René (Sonea Sonnenschein) nach unserem Besuch der Blogfamiliär nämlich eingeladen.

Zur Blogfamiliär verliere ich hier auch noch fix ein paar Worte. Es war quasi ein mini-mini-mini Ableger der großen Blogfamilia in Berlin, an der ich bisher allein auf Grund der Anreise- und Übernachtungskosten nicht teilnehmen konnte. Jetzt gab’s also den kleinen Ableger in Form zweier Vorträge in Köln.

Der erste Vortrag handelte von den Sicherheitsrichtlinien, Vorgaben und Empfehlungen für Kinder und Jugendliche auf Facebook und Instagram. Er war sehr allgemein gehalten und da ich mich berufsbedingt schon immer viel mit Facebook auseinandersetzen musste,  brachte mir der Vortrag persönlich keine neuen Erkenntnisse, bis auf das Wissen, dass es ein Facebook eigenes Sicherheitsportal für Eltern gibt.

Der zweite Vortrag zum Thema Medienerziehung von Katja Seide (Das gewünschteste Wunschkind) war da für mich schon deutlich spannender, auch wenn er mir keine erhellende Erkenntnis brachten, da wir einen guten Weg und Umgang in Sachen Mediennutzung und -erziehung haben und da einfach keinen Optimierungsbedarf verspüren. Läuft bei uns, wie man so sagt.

Aber dennoch  sollten viel mehr Leute Katjas Vortrag mal intensiv lauschen, um Druck, Angst und Vorurteile aus der Thematik Mediennutzung und Medienerziehung von Kindern und Jugendlichen zu nehmen. Da kann ich ihr wirklich nur einen dicken Doppeldaumen geben.

Alles in allem war das eine sehr schöne Mini-Konferenz mit tollen Leuten. So konnte ich endlich mal wieder länger mit Susanne von Nullpunktzwo quatschen und habe die bezaubernde Beatrice Confuss kennen lernen dürfen. Gerne mehr davon.

Sonntag. Sonntag habe ich dann tatsächlich ein paar Fotos gemacht. Während Max auf dem Geburtstag seines besten Freundes weilte, war der Rest der Familie zum Brunch, anlässlich der goldenen Hochzeit des Mannes Tante, geladen. Es gab viel zu essen. Sehr viel. Und gruseligen Monstermohn auf der Damentoilette, der das kleine Kind und mich zu ein paar albernen Selfies animierte.

Am Ende des Tages lagen wir dann alle vollgefressen und müde von der langen Autofahrt herum, haben digitale Medien konsumiert (*mihihi*) und das Wochenende ausklingen lassen. Es kann echt schlechter laufen.

Dafür wartet morgen jetzt eine extra Portion Haushalt auf mich und – so befürchte ich zumindest – eine Erkältung. Die Hälfte der familiären Belegschaft rotzt und schnoddern nämlich schon fleißig vor sich hin. Ich nähme daher ein paar homöopathische Daumen.

Print Friendly, PDF & Email
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
Beitrag erstellt 4469

3 Gedanken zu „Keine (un)hygienischen Bilder & die Blogfamiliär

  1. Liebe Pia,

    ich danke dir! Und kann nur sagen, es war mir eine besondere Freude dich persönlich kennen zu lernen, zumal ich schon lange bei dir lese! :-)

    Liebe Grüße

  2. Von dieser Motivation würde ich mir ja gerne eine Scheibe abschneiden, bei uns sind der Backofen aus wie aus einer „Studentenbude“. :D

    Darf man fragen wie es Ihnen inzwischen mit ihrem CFS geht und ob schon eine Besserung eingetreten ist?

    Gute Besserung an die Schnoddergang, bei diesem furchtbaren Wetter kann man nur krank werden!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben