Karneval 2019. Das war’s.

Und schwups, sind die lustigen Karnevalstage auch schon wieder vorbei. So richtig Gas gegeben haben wir dieses Jahr nicht und das war völlig in Ordnung. Die Kinder hatten von Freitag bis einschließlich Dienstag Schulfrei und wir haben die paar extra Tage Freizeit auch als eben solche genutzt. Einfach mal nichts tun, rum gammeln, draußen spielen, sofern das Wetter es zu ließ und es sich gut gehen lassen.

Aber so ganz ohne Karneval ging es dann doch nicht. Dafür leben wir einfach zu sehr mitten drin und haben halt auch wirklich Spaß am Straßenkarneval.

Meine drittjüngste Nichte feierte zudem an Rosenmontag ihren 11. Geburtstag, zu dem passenderweise auch an eben jenem Tag bei ihnen der Karnevalszug durchs Dorf zog. Das war somit der erste Karnevalszug für uns dieses Jahr.

Mimi hatte sich für diesen Anlass für das Waschbärkostüm entschieden, während Max wieder als Harry Potter unterwegs war und Alex seine Indianer Jones Reste auftrug.

Leider war das Wetter nicht so richtig in Karnevalsstimmung und schickte uns erst starken Regen und dann natürlich auch noch fiesen Wind. Als es dann endlich aufklarte und sogar die Sonne etwas raus kam, waren die Kinder so durchgefroren, dass wir lieber nach Hause fuhren. Aber die gesammelte Süßigkeitenmenge sprengte mal wieder alle Vorstellungen. Wer soll das alles essen?

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An Veilchendienstag geht traditionell der Karnevalszug in unserem Dorf und das auch direkt an unserem Haus vorbei. Wir verabredeten uns daher mit der liebsten Nachbarin, deren Tochter und Enkelkindern, der weltbesten Steffi samt Anhang und dem Nachbarsmädchen zum gemeinsamen Feiern und Anschauen des Zuges.

So ein bunter und wunderschöner Zug. Die Wagen waren alle sehr fantasiereich und farbenfroh gestaltet, die Stimmung war super und das Wetter perfekt. Nicht zu kalt, trocken und teilweise sogar sonnig.

Die Kinder sammelten erneut Unmengen an Süßigkeiten, die sie im Anschluss natürlich dann sortieren und untereinander tauschen mussten. Das gehört zum Straßenkarnevenal einfach dazu.

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So ein bisschen Karneval für Große sollte es dann aber doch noch sein, bevor die Session wieder vorbei ist. Darum entschlossen Steffi und ich uns noch auf die After Zoch Party in die Dorfkneipe zu gehen.

Also raus aus dem Outdoor-Kostüm und wieder rein in das Indoor-Kostüm. Das Reh hat sich in dieser Session wirklich gelohnt und wir überlegen jetzt schon an einem Kostüm für die kommende Session herum. Aber das hat zum Glück noch etwas Zeit.

Obligatorisch stehen Steffi und ich immer erstmal so 20 Minuten rum und nuckeln einen Schuss (ich) und ein Radler (Steffi) weg. Dann fange ich langsam an zu schunkeln und zu tanzen und ehe man sich versieht hüpft und tanzt man so ausgelassen zu (kölschen) Partykrachern, dass die Kinder sich für einen in Grund und Boden schämen würden.

Aber zum Glück waren die ja mit meinem Karnevalsgrinch zu Hause und mussten sich das Elend gar nicht live ansehen. Dafür haben wir aber ein hübsches Video gemacht, wie wir beide zu Johnny Däpp abhotten und es dem großen Kind geschickt, das sich dann heute morgen direkt vor Lachen nicht mehr einkriegen wollte.

Voll verantwortungsbewusst gingen wir dann auch kurz nach Mitternacht nach Hause. Immerhin war heute wieder Schule und die jüngeren Familienmitglieder wollten pünktlich aus den Betten geworfen werden.

Die Party war jedenfalls der Krache und der perfekte Abschluss für diese Karnevals-Session.

Schön war’s. So richtig schön. Eine manchmal ruhige, manchmal laute, immer bunte und vor allem fröhliche Karnevalszeit ist nun vorbei und wir versuchen jetzt mal wieder dieses Ding namens Alltag. Ab morgen. Heute musste ich nämlich noch Aschermittwochswunden lecken, wenn Sie verstehen.

Die Kostüme Harry Potter, Fledermaus, Waschbär, Grummelmonster und Ninja Turtle wurden uns (im Laufe der vergangenen Jahre) von Maskworld zur Verfügung gestellt. Es wurde keine Werbung für genannte oder erkennbare Marken beauftragt.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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2 Gedanken zu „Karneval 2019. Das war’s.

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