Saisson der schlechten Manieren eröffnet

Das war die schlimmste Zugfahrt meines Lebens. In nur 20 Minuen haben mir drei fremde, stark alkoholisierte Männer (nicht hübsch, nicht nett) am dem Hintern oder zwischen die Beine gelangt und rund 6 stark alkoholisierte Kerle mir derart laut ein „Puppe, geile Schnecke …“ ins Ohr gebrüllt, dass ich jetzt noch Schmerzen hab.

Ich hab mich in die hinterste Ecke des Zuges verkrümmelt und dort gehofft, dass ich wenigstens bis Köln unbeschadet überlebe.

Ich bin nicht auf den Mund gefallen und eigentlich recht kompromisslos in der Verteidigung meiner eigenen Person – aber das heute morgen, dass hat mich überfordert und mir Angst gemacht … und das ist nun wirklch mal kein Scherz! Mir graut es schon vor dem Heimweg :sad:

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27 Heulsusen

  1. Ich schäme mich in solchen Momente für meine Männlichen Mitmenschen Kollegen?:mad: wie auch immer sie verstehen denk ich was ich sagen will jedenfalls verspüre ich den drang mich für dessen verhalten zu entschuldigen. und die fünfte Jahreszeit oder wie diese verrückten das auch immer nennen nervt mich noch viel mehr als der zu früh gestartete weihnachtskon sumwahnsinn.:kotz:
    Aus diesen Gründen wird man mich nie volltrunken erleben. Ich möchte mich nie nicht mehr unter Kontrolle habe.

    kranke welt

    mit den worten von Atomaffe: Kopf hoch!

  2. Herr Mario, nur weil sich eine Hand voll Männer nicht benehmen kann, käme ich nie auf die Idee, alle Männer zu verurteilen.
    Daher: entschuldigen Sie sich bitte nicht! :)

  3. Schlimm.

    Die Frage ist nur ob und warum niemand geholfen hat. Der Zug wird ja nicht ganz leer gewesen sein. Ich könnte mich in solchen Momenten nicht zurück-halten – egal welche Konsequenzen es für mich oder den … Tätern hätte.

  4. Herr O.

    Jaja, denn Sie wussten nicht was Sie tun …
    Jedes Jahr das gleiche Leid und Freud :D

    P.S.: Ich war heute morgen der einzigste Mensch in der KVB, der kein Bier dabei hatte :flenn:

    P.P.S: auf ein baldiges wiedersehen im hiesigen Burgertempel :cool:

  5. Pia, da kann ich dich beruhigen. Heute Abend sind die, die noch auf der Straße sind viel zu Betrunken um sich auf den Beinen zu halten.
    Diese Feststellung hab ich als nicht Jeck in den letzten Jahren gemacht. Morgens wird noch gegrölt, Abends wird sich auf allen vieren fortbewegt und / oder geheult!!!
    Bei mir in der Bahn war es so wie immer. Aber ich fahre ja auch aus Köln raus … und das ist an Tagen wie heute gut so!

  6. Ja lieber Herr Ebola, das Abteil (Fahrrad und Kinderwagen-Abteil) war brechend voll – mit lauter Musketieren. Vermutlich gehörten die alle zusammen! Wäre ich nicht dermaßen perlex gewesen, gleich von drei Typen (egal wohin man sich drehte und wendete, eine Hand grapschte immer) bedrängt zu werden, hätte ich mich schon entsprechend zu verteidigen gewußt.

    So zog ich aber den raschen Rückzuck vor … Herr H. sagte auch bereits, ich hätte mal ordentlich zurück langen sollen. Bis die Fingerknöchel weiß werden.

    Herr O.: Ja, Mahlzeit sag ich da mal :)

  7. hmm

    Ein bisschen Pfefferspray vor der Zugfahrt kaufen – soll bei sowas helfen und es dürfte bei richtigem Einsatz auch den entsprechenden Personen in Zukunft zu etwas mehr Nachdenken bewegen. :box:

  8. Besoffen in der Früh? So was kenne ich nur aus meiner Zeit als Bahn-Azubi. Um sieben Uhr in der Früh standen die Kollegen am Schränkchen mit der Schnapspulle. Aber nur bis um neun. Dann hat die Kantine auf gemacht und es gab Bier. Ratet mal wer das holen musste…
    Ach ja: http://www.zyn.de/richtig_saufen

  9. Brüderchen

    Da sag ich nur Pfefferspray! Und die Herren haben zu tun genügend Tränenflüssigkeit und Sauerstoff ranzuschaffen…..:lol:

  10. Oh ha, da hätte ich auch Angst gehabt… Ein Glück ist dieser „Brauch“ zum 11.11 in Franken nicht so dolle, wenn überhaupt :twisted: Ich hatte auch mal so nen Kerl, der hat mich die ganze Zeit genervt und wollt mich auch „befummeln“, davor hab ich aber eine Runtergehaun… dann wollt er mich hauen,… dann is einer ENDLICH dazwischen gegangen.
    (Ich hab das halbe Zugabteil voll geschrien, er soll mich in ruhe lassen, er soll weggehen usw.)

    Aber zwischenzeitlich ist mein Knie ziemlich schnell geworden :grin:

  11. Jens - der mit dem H.

    Ach Du Sche… Ich hoffe, dass bis zum nächsten
    Wochenende vorbei ist, wenn wir nach Köln kommen…

    Das ist ja wirklich extrem bitter :flenn:

  12. Proletenfreizeit

    Heute ist ja der Elfte-Elfte, und so sind wohl in manchen Gebieten von Du-bist-Deutschland die ach-so-frohsinnigen Fuselproleten wieder aus den Rinnsteinen gekrochen, wie man leider bei Frau Pia erfahren muss. Da werd’ ich richtig sauer.
    Hier i…

  13. Chris

    Nimm Dir bitte ein Pfefferspray mit und blas es den *** das nächste mal in die Fresse… mit einem schönen Gruß von mir. (sorry, normalerweise bin ich so nicht)

  14. Unglaublich, ich bin schockiert! Das dumme anlabern kennen wir ja, aber haben diese unverschämten Trunkenbolde ihnen wirklich in den, ich mag es garnicht wiederholen, Schritt gegriffen? Oder habe ich das „zwischen die Beine“ falsch verstanden?

    Ich bin echt Ratlos… kann man da nicht mal direkt die Polizei rufen und diese Sittenstrolche anzeigen :?:

  15. Das ham Sie schon ganz richtig verstanden. Polizei? Circa 20 Musketiere in einem Abteil und ich die Beine in der Hand? Die hät ich Leben nicht wieder erkannt.

  16. Der einzige Vorteil an dieser Dauerbreit-Fünften Jahreszeit ist doch, dass die lustigen Saufvögel bald eh nicht mehr raffen, wie daneben sie sich benehmen, weil genügend Hirnmasse kläglich verreckt ist. Auch eine Art glücklich zu werden. Nur weiter so Jungens :grin:

  17. Dom

    Sowas find‘ ich zum kotzen.

    Ich seh‘ das ähnlich wie der Herr Mario weiter oben – aus genau diesen Gründen wird man mich vermutlich nie *richtig* betrunken erleben.

    Mir reichts immer schon, wenn ich zufällig mal mit dem letzten Zug von Stuttgart heimfahre, wenn da gerade Wasen ist. Wenn ich mir diese Spritbirnen über einen längeren Zeitraum antun muss, werd‘ ich auch immer leicht aggressiv :mad:

    Mehr als „Kopf hoch“ kann man da vermutlich nicht sagen (auch wenns furchtbar abgedroschen klingt).

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