Troisdorf-Connection

10:05 Uhr
– Empfang einer SMS von Agent H.
10:49 Uhr
– Wahrnehmung eben dieser SMS: hängst du noch in troisdorf am hbf fest?
10:50 Uhr
– Kontaktaufnahme mit Agent H. via GoogleChat
– Me: hu, was los? ist troisdorf explodiert?
10:52 Uhr
– Agent H.: im radio hieß es, der bhf wurde gesperrt wegen ner gefundener atombombe
– Me: einer was? gefundene ATOMBOMBE?
– Agent H.: oder nen vergessenen rucksack..ach ne, herrenlos heißt das ja
– Me: kölner oder troisdorfer?
– Agent H.: troisdorf. nett… willste kurz zum nächsten mülleimer, um deine kippe zu entsorgen, und schon sprengen se dir dein laptop weg
10:53 Uhr
– Me: verarscht du mich?
10:54 Uhr
– Agent H.: nein. das kam um 9.30 im radio
– Me: im netz gibts dazu nix. mist
– Agent H.: I C H H A B E E S T R O T Z D E M I M R A D I O G E H Ö R T
– Me: O K
10:55 Uhr
– Agent H.: und irgendeiner hat um 9.50 hier sturmgeklingelt…penner
– Me: der arsch. echt aber auch. wahrscheinlich wollten die dich evakuieren und du hast das verpennt

10:58 Uhr
– Ich nehme Kontakt mit der Zentrale auf, erbitte weitere Infos von Agent A. via eMail
11:17 Uhr
– Agent A. meldet sich zurück:

Nach Rücksprache mit der Polizeipressestelle ergibt sich folgende Meldung:

Ein herrenloser Rucksack im Bereich des Busbahnhofes Troisdorf von einem
Fahrer der RSVG gesichtet, um ca. 08:50 Uhr.
Sprengstoffexperten haben sich dessen angenommen, und relativ
ungefährliche Kindersportbekleidung Größe 152 gefunden…

Die Sperrung ist bereits seit 09:50 wieder aufgehoben, und Troisdorf ist
nicht mehr in Gefahr….

Meinen herzlichen Dank an DerNachbar, welcher in diesem Fall die Zentrale und somit Agent A. verkörpert. Wir sind Troisdorf!

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18 Heulsusen

  1. „Two thousand years ago the proudest boast was ‚Civis Romanus sum‘. Today, in the world of freedom, the proudest boast is ‚Ich bin ein Troisdorfer‘.“

  2. Ihr Club ist mir nicht ganz geheuer, Herr observierender Präsident.
    Herr R. fragte mich auch soeben per Mail, ob ich Urlaub habe.

    Wenn Sie Ihrem Namen gerecht werden, kann Ihre Frage nur rhetorischer Natur sein.

  3. @Herr H. Ja, der fanclubinterne Nachrichtendienst funktioniert. Es war doch gut ein paar Spezialisten aus den „Wahrschauer Vertragsstaaten“ anzuheuern…

  4. Ich dachte mir sowas schon.

    Allerdings ist Ihr IM Observer namenstechnisch zu auffällig.
    War/Ist es nicht üblich, unauffällige Namen zu wählen?
    Nennen Sie ihn doch IM Günther oder IM Klaus.

  5. Ich wollte mit meinen Geständins halt nicht bis zur Veröffentlichung des ersten Bandes meiner Biographie in der FAZ im Jahre 2068 warten. Auch wenn das meinen Literaturnobelpreis gefährdet.

    Ja. Aus dem Flachmann, während den Vorstandssitzungen. Aber ich tratsche ja nicht. Außerdem gefällt mir, daß die ersten beiden Buchstaben gleich bleiben.

  6. Löblich, löblich, Herr R., somit kommen Sie zumindest etwaigen Vorwürfen zuvor, wenn Ihr Buch auf den Markt kommt. Sowas kann ansonsten Ihren Ruf schnell versauen; andererseits hätten Sie mit einem größeren Hang zur Verschwiegenheit die zukünftigen Absatzzahlen Ihres Meisterwerks vermutlich deutlich steigern können.

    Zum IM:
    Kontinuität ist wichtig. OB ist auch wichtig.

    Und der kloppt sich tatsächlich aus dem Flachmann OBstler in die Birne?
    Naja, viel Auswahl hat er ja nicht. OBergäriges Bier wär noch möglich.

  7. „OB ist auch wichtig.“ Ich wusste nicht, dass Sie sich so sehr mit Frauen-Hygieneartikeln auskennen.

    @IM R-atschtante:
    Vorsicht, vorsicht… sonst lasse ich eine externe Buchprüfung durchführen und dann fallen sicher ihre kleinen „Nebenkosten“ auf.

  8. Früher wurden solche internen Machenschaften doch viel perfider durchgeführt!?
    Heute nutzen die IMs Blogs…

    Und ja, Herr Observer, AUCH damit kennt sich der Herr H. aus!
    Und was können Sie?

  9. „nett… willste kurz zum nächsten mülleimer, um deine kippe zu entsorgen, und schon sprengen se dir dein laptop weg“

    gewaltig! Herr H. – großartig! :grin:

  10. […] Herrenlose Hunde und in letzter Zeit ganz besonders herrenlose Koffer ziehen Mißtrauen auf sich, das ist nicht nur “Bild”-LesernKonsumenten bekannt. Letztere (die Koffer; nicht die Komsumenten) werden jedoch nicht weggescheucht, sondern erst umzingelt (in den Medien spricht man von Absperrungen), Vertrauen wird aufgebaut (man redet und bewegt sich ruhig und bedacht; erste Berührungen sind möglich). […]

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