KaffeeTschokoBecherTod?

Heute Morgen hätte ich mich beinahe selber ums Leben gebracht. Schon bei der Befüllung meines Thermo-Kaffeebechers für unterwegs dachte ich mir so: ‚Hm, komisch, läuft der aus?‘ Doch einiges Schütteln und Schwenken bestätigte meinen Verdacht nicht. Also füllte ich meinen täglichen KaffeeTschoko weiter ein, rührte alles noch mal mit einem Spritzer Milch um und verschloss das gute Stück, damit keine Wärme entweichen konnte.

Der erste Schluck zehn Minuten später im Auto ließ mich dann doch stocken. Da Klirrte und Klimperte irgend etwas in meinem Becher. Ich war mir sofort sicher: Glasbruch! In den Wänden mancher Thermobehälter befindet sich ja eine Glasschicht, zur besseren Isolierung. Da ich nun aber nicht explizit mit der Konstruktion und Zusammensetzung meines Kaffeebechers vertraut war, habe ich den Becher vorsichtig zurück in die Halterung gestellt, im Rückspiegel kontrolliert, ob mir schon Blut aus dem Mund läuft und die restlichen 40 Minuten Fahrt permanent überprüft, ob sich der KaffeeTschoko nicht langsam meine Armatur hinab schlängelte, um eine niedliche Klebepfütze im Fußraum zu bilden. Doch es war dunkel und ich sah nichts.

In der Firma angekommen befreite ich den Thermobecher aus seiner Halterung, trug ihn vorsichtig, wie den Kelch der Erleuchtung, hinauf in mein Büro und holte nochmal tief Luft, bevor ich dann den Deckel abschraubte

und feststellte, dass ich vergessen hatte den Löffel aus dem Becher zu nehmen.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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24 Gedanken zu „KaffeeTschokoBecherTod?

  1. und dafür mussten sie die ganze fahrt über auf ihren kaffeTschoko verzichten. wie ärgerlich. war er jedenfalls noch ein bissel warm?
    (bitte nähere erläuterung; T=Maschine? wenn ja: legger!)

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