Dinge, die keiner braucht …

Der Nachbar, der ernsthaft von mir erwartet, dass ich im Hof mit ihm Smalltalk halte, nachdem ich aus dem Auto ausgestiegen bin, den Quietschbeu auf der rechten Hüfte, die schwere Einkaufstüte in der linken Hand und den Haustürschlüssel zwischen den Zähnen. Vom dicken Bauch mal ganz zu schweigen … und der dann beleidigt ist, wenn ich nur freundlich Grüße und an ihm vorbei gehe wanke.

Die Krabbelgruppenbabyfreundinmutter vom Quietschbeu, die just vor einem Jahr selber hochschwanger war und mich heute mit den Worten anruft „Ich wollte mal hören, ob das Baby schon da ist“.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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11 Gedanken zu „Dinge, die keiner braucht …

  1. Wäre es ein netter Nachbar hätte er Dir ja mal den Einkauf abnehmen können.
    Leute gibts….

    Jetzt gehen schon die Anrufe los?
    Da muss ich doch mal auf den Ticker schielen …. wie? Nur noch 13 Tage?????

    OMG!

  2. Nächstes Mal die schwere Tüte in die Hand drücken und: „Klappe halten und hochtragen bitte!“ befehlen! ;-) Und nicht ärgern!
    Habt ihr ’nen AB? Vielleicht sowas wie: „Nein! Das Kind ist noch nicht da, aber danke der Nachfrage.“ draufsprechen. :-D

    Schöne Restschwangerschaft und noch schönere Geburt wünsche ich euch!

  3. Echt nett dein Nachbar, vor allem die Hilfbereitschaft, dir die Tüte aus der Hand zu nehmen und dir tragen zu helfen *Lach*….manche denken einfach nicht mal ein bisschen mit….

  4. schalte doch den AB mit passenden Text ein ‚Baby ist noch nicht da, wer immer noch n Nachricht hinterlassen möchte, kann dies jetzt tun‘ oder so ähnlich ;)

  5. Solche Nachbarn sind soooooo lästig in diesen Moment. Hier bei mir auch … und immerimmerimmer dann, wenn ich mich von der Arbeit nach Hause schleppe oder gerade mit dem Hund ne Runde war und mich die Treppen im Treppenhaus hochhechle. Grässlich.

    Und die Anrufe, ahja – Gute Nerven liebe Mama Miez (und öfter mal den Anrufbeantworte rangehen lassen, wenns geht :).

  6. Eine ähnliche Situation hatte ich gestern auch und die Treppe in die 3. Etage hat mir meine Laune nicht verbessert. Naja, allerdings bin ich erst in der 25. Woche und der Sommer .. der wird glaub ich laaaaaaaang *örkz*

  7. Und diese Fragerei ist der Grund, warum die Schwiegereltern niemalsnicht den genauen Termin erfahren haben – Ende Juni reicht und dann ist unser Nachmieter gaaaaanz sicher ausgezogen ( worden)
    Liebe Grüße
    Barbara

  8. Oh mein volles Mitleid hast du auch. Aber auch wenn es dich wahrscheinlich nicht tröstet.

    Mein Highlight als Schwangere: Einkaufen mit einem Kleinkind 1,5 Jahre im Supermarkt und dabei Wasserkisten kaufen ca. 3 Wochen vor ET. Zwei ältere Herren standen gemütlich mit einer Kippe auf dem Parkplatz und beobachteten wie ich versuchte 6 Kisten, ein Kleinkind und einen Megabauch im Schach zu halten und brachten nach getaner Arbeit noch einen tollen Komentar “ Ja wo ist denn der Papa, der müsste doch helfen!“

    Ich war kurz vorm platzen in doppelter Hinsicht. Wäre meine Tochter nicht dabei gewesen hätte ich mir ein „Eure Rente verdienen oder euch heute Nacht in der Klinik freundlich behandeln“ wohl kaum verkneifen können.

    Aber so habe ich nur sehrrrrrrrrrrrrrrrr freundlich „Vielen Dank für die Hilfe“ gesagt mich umgedreht und bin gegangen.

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