Plitsch, platsch, nass.

Mittlerweile ist es schon sowas wie ein Ritual, dass kurz vor unserem Urlaub noch irgendwas Blödes passiert. Vermutlich, damit man sich dann einfach noch mehr auf die Auszeit freut.

Aber zunächst Mal nahm der Tag einen super Anfang. Steffis Mama las hier, dass wir derzeit ohne Trockner sind und bot uns spontan ihren alten Trockner an. Voller Freude, nun doch mit weichen Handtüchern in den Urlaub fahren zu können, holten wir ihn heute also ab. Ich saugte und wischte die Waschküche noch mal durch und dann zog das alte neue Stück neben unserer Waschmaschine ein.

Die erste Ladung Wäsche, die ich darin trocknen wollte, stopfte ich also auch gleich in die Waschmaschine. Da für den Nachmittag Regen angesagt war, war der Trockner heute die einzige Option noch Wäsche für den Urlaub zu waschen.

Dann kam der Regen. Starkregen und Gewitter mit Hagelbällen und Orkanboen. Alter Falter. Während die Kinder fasziniert an der Fensterscheibe klebten, ging ich in den Keller um nach der Wäsche zu sehen. Und fand meine ganze Waschküche unter Wasser vor.

Es war binnen weniger Minuten so viel Wasser vom Himmel gefallen, dass die Außenabflüsse das Wasser nicht mehr bewältigt bekamen und sich das steigende Wasser so durch die Kellertür in den Keller drückte. Jackpot.

Das war dann auch das erste Mal, dass mein Spaßwischer mir alles machte, nur keinen Spaß. Ich wollte schon immer Mal bei Gewitter im Wasser stehen und schöpfen, wischen, wringen wie eine Irre. Zum Glück stehen in der Waschküche überwiegend Plastikkisten mit den Klamotten der Kinder, denen das Wasser so nichts anhaben konnte. Aber auch meine Waschmaschine und eben der geliehene Trockner von Steffis Mama. Den haben wir dann erstmal schnell aufgebockt und ihn so vor weiterem Schaden bewahrt.

Leider sogen sich aber die Haufen mit der noch zu waschenden Wäsche binnen Minuten mit Wasser voll. Schöne Scheiße.

2 Stunden dauerte es, bis der Regen endlich aufhörte und wir den Wassermassen Herr wurden. Der Mann kümmerte sich um die Außenabflüsse und ich legte den restlichen Keller weitestgehend trocken. Trocken im Sinne von: nicht mehr darin planschen können.

Nun laufen Waschmaschine und Trockner vermutlich bis spät in die Nacht. Ich hatte ja gerade auch nichts anderes vor.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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18 Gedanken zu „Plitsch, platsch, nass.

  1. Bei uns leider bei jedem Starkregen.. und ich wäre froh, es käme von der Kellertreppe und nicht aus sämtlichen Abflüssen 😭 (trotz Rückschlagventilen). Mittlerweile gewöhne ich mich dran 😂 zum Glück war es noch nie wenn wir im Urlaub waren..
    Ich wünsche euch trotzdem einen tollen Urlaub! :-)

  2. Oh je,du tust mir so Leid. Wird hatten das hier auch schon öfter. Und es passiert immer dann wenn es nicht passt (OK, Wann passt das schon.? ) hoffe das ihr dann beim nächsten Regen keine Probleme habt!

  3. Ja das Unwetter hatte es schon in sich gestern!!! Und wenn man dann zu Haus noch ein Fenster offen hatte, uuuhhhh auch Jackpot!!! 👍🏻
    In Köln war es auch so extrem…… Ein schönes Bild gestern aus der Ubahn, äh eher wohl Uboot, sorry 😂


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