Winterurlaub 2017 – Reisetagebuch Tag 3 & 4

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Gestern hing der Nebel sehr tief über Winterberg. Ein beachtliches Schauspiel, das wir Flachländer ja nur sehr selten zu sehen bekommen.

Wir machten uns erneut gegen 10 Uhr auf zum Restaurant, um dort gemütlich das reichhaltige Frühstücksbuffet zu plündern. Die Kinder trollten sich nach einer Weile in den Kinderbereich des Restaurants, während wir Eltern noch einen Kaffee und einen Obstsalat genießen konnten.

Ich mag diesen langsamen und vor allem für mich total entspannten Start in den Tag sehr gerne. Alex hatte dann allerdings Hummeln im Hintern und wollte unbedingt laufen. Also zogen wir beide los und erkundeten die Umgebung. Was eigentlich ein kleiner Spaziergang werden sollte, wurde dann doch zu einer 2-stündigen Wanderung.

Unterwegs fanden wir einen sehr schönen, leider aber noch sehr zugeschneiten und vereisten Spielplatz. Aber ein Foto mit Bollo, dem Landal Maskottchen, musste sein. Nachdem wir uns auch die Skipiste mal aus der Nähe angeguckt hatten, verließen wir dann aber den Park und liefen durch die angrenzenden Wälder, die zu wunderschönen Wanderwegen führen.

Da wir aber keine Karte dabei hatten, drehten wir nach einer Weile wieder um und beobachteten noch etwas die Schlepplift-Anlage des Landal Parks. Alex möchte nun auch gerne Ski fahren lernen. Ich notiere mir das mal für den nächsten Winterurlaub. Immerhin sind die Kinder im besten Alter dafür. Ich, wiederum, bin ein totaler Gleichgewichtshonk und kann weder besonders gut Inliner noch Schlittschuh laufen. Also bleibe ich im Team Mutti und reiche warmen Kakao und klopfe Schnee von der Hose.

A propos warmer Kakao. Den gab es nach unserer Rückkehr in unserem Ferienhaus zu gemeinsamen Runden mit der ganzen Familie.

Die Kinder spielten anschließend wieder draußen im Schnee, bis ich sie rein rief, damit wir uns fertig machen konnten. Gegen 17 Uhr machten wir uns dann erneut auf ins Restaurant, wo wir für das Weihnachtsdinner einen Tisch reserviert hatten. Der Mann und ich hatten entschieden, dass das ganz sicher die entspannteste und harmonischste Variante für den heiligen Abend sein würde. Die Kinder waren bereits schrecklich aufgeregt, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch fest von einer Bescherung am nächsten Morgen ausgingen.

Vor dem Restaurant trafen wir dann auf Bollo, dem Mimi direkt in die Arme lief, wie einem Freund, den man lange nicht gesehen hat. Sehr sehr süß. Max traute sich allerdings wieder mal nicht mit aufs Foto und so konnte ich nur ein Foto von Alex und Mimi mit Bollo machen.

Das 3-Gänge-Menü, für das wir uns entschieden (man konnte auch a la cart essen), war wirklich genial. Der Mann und ich aßen als Vorspeise eine Schaumcreme-Maronensuppe. Als Hauptspeise hab es für uns gegrillten Lachs, Rosmarinkartoffeln und Gemüse, während die Kinder sich für Fischstäbchen, Kartoffeln und Gemüse entschieden. Als Nachspeise wurde ein Arrangement aus warmem Schokokuchen, Zimteis, warmen Pflaumen und einem kleinen Kuchen im Glas serviert. Das war wirklich die Krönung und machte mich sehr glücklich. Die Kinder aßen ein normales Eisbällchen aus der Eistheke.

Zwischen Hauptspeise und Nachtisch musste der Mann mal ganz dringend auf die Toilette (*gnihihi*). Nachdem er dann wieder da war und seinen Nachtisch verspeist hatte, zahlten wir schnell und machen uns auf den Weg in unser Häuschen. Eigentlich wollten wir nur Taschenlampen holen, weil die Kinder das Christkind suchen gehen wollten. Aber – oh Wunder! – das Christkind war schon da!

Tatsächlich hat es unser Eukalyptus-Piniennadeln-Gewächs als Weihnachtsbaum akzeptiert und all die schönen Geschenke für die Kinder drum herum drapiert. Die Überraschung war groß, die Freude noch größer.

Nachdem Mimi vor 2 Wochen plötzlich doch mit einer Playmobil-Wunschliste um die Ecke kam, hat das Christikind ihr nun auch tatsächlich genau diese Wünsche erfüllt. Es gab den , die von Tante Mimi und den .

Für Max erfüllte sich sein größter Wunsch: eine . Außerdem freute er sich riesig über das aktuelle , von dem er immer ganz begeistert aus der OGS berichtete. Ansonsten brachte das Christkind auch genau die Geschenke, die sich Alex im Vorfeld gewünscht hatte. Alle drei Kinder waren über die Maße happy und unser restlicher Abend bestand aus Auspacken und Aufbauen.

Später schauten wir noch gemeinsam Kevin, allein in New York, bevor die Kinder dann viel zu spät, dafür aber selig und zufrieden, in die Betten verschwanden und wir Eltern noch etwa eine Stunde für uns alleine auf dem Sofa Platz fanden.

Trotz der späten Zubettgehzeit stand Max heute bereits wieder um 7 Uhr auf, um mit seinem Quadrocopter zu spielen. Alex folgte ihm um 8 Uhr und baute direkt an einem Playmobilteil weiter, mit dem er gestern nicht fertig geworden war. Mimi fiel um kurz vor 9 Uhr aus dem Bett.

Über Nacht war der meiste Schnee nun endgültig geschmolzen. Da es morgen und übermorgen allerdings wieder schneien soll, sind wir nicht allzu traurig.

Wir haben übrigens ein Komfort-Haus für 6 Personen (6U). Manche dieser Häuser haben eine Kamin und ja, wir hatten Glück und haben eben solch ein Haus ergattert (nein, das ist nicht selbstverständlich, nur weil wir als Blogger hier sind).

Alex spielten nach dem Frühstück wieder im Kinderbereich, Mimi malte eine Bollo-Malvorlage aus und Max – nun ja – der schlief neben mir auf der Bank einfach wieder ein. Da war die Nachts dann wohl doch etwas kurz.

Nachdem ich nach dem Frühstück noch kurz im Park eigenen Shop ein paar fehlende Zutaten (Mais, Baguette, Paprika, Zucchini) für das heutige Raclette besorgt hatte, erhielt ich einen Anruf aus der Heimat. Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr dazu schreiben, aber er zog mir ziemlich den Boden unter den Füßen weg und ich saß anschließend heulend und am ganzen Körper zitternd auf dem Sofa.

Der Mann entschied, dass wir alle Vorhaben für den heutigen Tag canceln und stattdessen einen ruhigen und gemütlichen Tag in unserem Haus verbringen würden. Der Mann ist der Beste. Ich lag also auf dem Sofa und schaute den Kindern beim Bespielen ihrer Geschenke zu, puzzelte mit Mimi ein Puzzle und schaute mit den Kindern und .

Dazu gab es wieder mal warmen Kakao und Kekse und ein prasselndes Kaminfeuer.

Am Nachmittag bereiteten der Mann und ich alles für eine erneute Runde Raclette vor. Besonders Alex liebt das Beladen der Pfännchen und Grillen auf dem heißen Stein. Max und Mimi machen sich hingegen in den Pfännchen nur Nudeln mit Pesto warm und aßen ein Nürnberger Rostbratwürstchen. Immerhin werden so alle satt und sind zufrieden.

Ich habe heute mehrfach mit der Entscheidung, Weihnachten nicht daheim zu feiern, gehadert und mich gefragt, ob wir nicht doch in der Nähe meiner Familie hätten bleiben sollen. Letztendlich hätte das aber auch nichts geändert. An gar nichts.

Also versuchen wir unsere restlichen Urlaubstage zu genießen. Die Kinder sind so froh und glücklich, dass wir hier sind. Max hat in seiner Weihnachtskarte an uns sogar geschrieben, wie sehr er sich auf unserem Weihnachtsurlaub freut und wie dankbar er uns ist, dass wir mir ihnen in den Schnee fahren.

Im Übrigen hat sich nun auch das Geheimnis gelüftet, warum er so vehement auf einen Weihnachtsbaum bestanden hat: Er schenkte mir nämlich eine ganz bezaubernde, selbst gebastelte Weihnachtsbaumkugel und die muss man ja auch irgendwo aufhängen können.

Was an dieser Stelle nicht vergessen werden möchte:

***

Disclaimer: Landal hat uns zu dieser Reise eingeladen. Den Park und die Unterkunft haben wir uns nach unseren Bedürfnissen und Wünschen aussuchen dürfen. In unserem Reisetagebuch geben wir ausschließlich unsere eigenen Eindrücke und Meinungen wieder.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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9 Gedanken zu „Winterurlaub 2017 – Reisetagebuch Tag 3 & 4

  1. Frohe Weihnachten! Schlechte Nachrichten erreichen einen leider überall. Wenn ihr akut zu Hause nichts tun und ändern könnt, habt ihr so im Urlaub wenigstens etwas Abwechslung (besonders die Kinder). Hoffe, es wird alles wieder gut.

  2. Eine wunderschöne Kugel hat Max da gebastelt. Gerade heute morgen hatte ich mir gedacht, dass ich nun mal meinen Kugelbestand dezimieren muss, weil immer viele gar nicht benutzt werden. Die werde ich jetzt liebevoll in die Bastel Materialien Ecke umsiedeln. Mein Adventsbasteln 2018 in der Schule ist so gut wie vorbereitet.

    Ich wünsche Ihrer Familie noch schöne Stunden im alten Jahr und einen guten Start ins neue. Durch traurige Nachrichten fällt es einem natürlich schwerer zuversichtlich ins neue Jahr zu gehen. Aber meist bekommt man dann doch Kraft genug, alles durchzustehen.

  3. Ich schicke mal liebe Grüße. Und bei Not und notweniger Hilfe (medizinisch), mal eine Mail….Es gibt schon tiefe Täler, durch die man muss. Das einzige, was da hilft, sind die KINDER! Herzlich, Sunni

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