Unser Jahresrückblick 2017

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*singt* Alle Jahre wieder, kommt das Jahresende. Setzt sich zu uns nieder, wo wir Jahresrückblicke schreiben …

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war Dein Jahr?

Das ist schwer zu beantworten. Bis vor einer Woche hätte ich noch locker eine 7 gegeben. Vielleicht sogar eine 8. Aber dann hat das echte Leben zugeschlagen und uns gezeigt, wie verwundbar und endlich wir doch alle sind. Ich gebe diesem Jahr daher eine 5. Das Ende hätte wirklich ganz und gar nicht sein müssen. Aber so hat das kommende Jahr auch wieder eine echte und reelle Chance, ein wirklich gutes zu werden.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Abgenommen. Von Januar bis Mai waren es 12kg, die ich durch eine Ernährungsumstellung und Sport einfach weggezaubert habe. Haha. Nein, wegzaubern geht anders, aber es waren tatsächlich 12 kg. Ich habe mein Gewicht über den Sommer und Herbst auch gut gehalten, obwohl gerade im Sommer eine Sportflaute herrschte. Im Dezember habe ich dann aber wirklich aus den vollen geschöpft. Ich habe geschlemmt und genossen wo es nur ging und am Ende des Jahres habe ich wieder 3 von den 12 kg drauf. Das tut mir aber ehrlich gesagt gar nicht weh. Das leckere Essen war es allemal wert und ab Januar werde ich auch wieder regelmäßig über die Felder laufen.

 

 

3. Haare länger oder kürzer?

Haare kürzer. Und das ist seit vielen Jahren das erste Mal, dass ich das so schreiben kann.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Vermutlich weitsichtiger. Ich müsste dringend mal zum Optiker. Ich setz das mal auf die ToDo-Liste für 2018.

5. Mehr Kohle oder weniger?

So genau kann ich das noch gar nicht sagen, weil ich die abschließende Buchhaltung für das Jahr noch nicht gemacht habe. Aber es war ein gutes Jahr. Vom Gefühl her würde ich sagen: mindestens ebenso gut wie letztes Jahr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Da ich nach wie vor Schreibe und damit Geld verdiene: derselbe Job. Der ist mal besser und mal schlechter, wobei das ganz von meiner persönlichen Verfassung abhängt. Nach wie vor halte ich ihn für den perfekten Job für mich und unsere Lebenssituation. Ich bin glücklich damit. Und das nun schon seit 3 Jahren.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Abgesehen von den Steuern, die wir Anfang des Jahre nachzahlen durften, haben wir weniger ausgegeben. Es gab keine größeren Anschaffungen oder Reparaturen.

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Lebenserfahrung. Das schreibt man doch hier, wenn man nichts materielles gewonnen hat, oder?

9. Mehr bewegt oder weniger?

MEHR. Viel mehr. Laut meinen Tracking-Tools waren es insgesamt 400 Kilometer, die ich alleine gelaufen bin. Und da sind die ganzen Jilian Workouts und Step Aerobic noch nicht mit drin.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Ich war in diesem Jahr gar nicht krank, glaube ich. Ich hatte eine fiese Muskelzerrung und auch sicher mal ne Rotznase. Aber das ist ja alles irgendwie nix.

11. Davon war für Dich die Schlimmste?

Schmerzhaft war die Muskelzerrung. Schlimm sind andere Dinge.

12. Der hirnrissigste Plan?

Hirnrissig setzt voraus, dass der Plan in die Hose ging, oder? Dann gab es da wohl keinen.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Ich habe ungefähr 5 Minuten auf meinen alten Inlinern gestanden. Ich bin so langweilig.

14. Die teuerste Anschaffung?

Das war Max‘ Fahrrad im Frühjahr. Wir waren dieses Jahr wirklich sparsam.

15. Das leckerste Essen?

Oh, ich hab dieses Jahr so viel und so gut gegessen, dass es mir echt schwer fällt, da einen Favoriten zu wählen. Sushi gehört ja immer dazu. Das habe ich dieses Jahr mit den Jungs, mit Steffi und mit Jürgen genossen. Und die leckeren Rinderhüftsteaks, mit Süßkartoffel-Ananas-Gemüse, die ich mir häufiger gebraten habe, waren ein Gedicht!

16. Das beeindruckendste Buch?

Wie Sie inzwischen alle wissen, bin ich ein echter Hörbuchjunky. Aber Buch ist Buch. Das ergreifenste Buch 2017 war definitiv Ich, Eleanor Oliphant*. Warum und wieso habe ich hier bereits geschrieben. Mein absoluter Favorit war aber Harvestine: Sieben Jahre und vier Sommer*. Einfach weil die Geschichte so gut erzählt ist, sehr überraschende Wendungen nimmt und irgendwie zwei Geschichten bzw. zwei Lebensabschnitte miteinander verbindet. Es war jedenfalls ein echt faszinierendes Buch, das mich voll in seinen Bann gezogen hat.

17. Der ergreifendste Film?

Eigentlich fällt mir die Antwort immer ganz leicht, aber jetzt muss ich doch echt erstmal überlegen, was ich dieses Jahr überhaupt für Filme gesehen habe. Tatsächlich war es aber eine Serie, die mich voll aufgesaugt hat: Stranger Things, Staffel 1 und 2.

18. Die beste CD?

Seitdem wir Deezer haben, kaufe ich keine CDs mehr. Die mit Abstand beste Hörspiel-CD war allerdings Die Drei ??? – Schattenwelt*. Die ist zwar schon von 2015, aber da ich sie dieses Jahr zum ersten Mal gehört habe, taucht sie nun hier auf.

19. Das schönste Konzert?

Kein Konzert zu verbuchen.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Den Kindern, mir selber und allein (*woohoo*) und dem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meiner Familie. Im Sommerurlaub in Zeeland und die letzte Woche im Winterurlaub in Winterberg.

22. Zum ersten Mal getan?

Mir die Haare regenbogenbunt gefärbt.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Gelaufen. Einfach nur gelaufen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Den Vorfall um Weihnachten, der alles auf den Kopf gestellt hat (und zu dem ich hier nicht näher berichten werde).

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Dass ein Kind, genau so wie es ist, total in Ordnung ist.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Wenn Sie die Kinder fragen, würden sie vermutlich ihre Geburtstagsgeschenke benennen. Die Weihnachtsgeschenke bringt ja das Christkind.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Die Weihnachtskarte des mittleren Kindes und die dazugehörige, selbstgebastelte Baumkugel. Da steckte soviel Herz und Offenheit drin, wie er sie sonst nie über die Lippen bringen würde. Das hat mich sehr berührt.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ihr Kind kann froh sein, Sie als Mama zu haben.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Ich bin unendlich stolz auf Dich.“

30. Dein Wort des Jahres?

RL: Familie | VL: #laufselfiessindwürdelos

31. Dein Unwort des Jahres?

RL: Diagnoseverfahren | VL: Selfcare (letztes Jahr war es Achtsamkeit und eigentlich kotzen da zwei Elche in den selben Eimer)

32. Dein(e) Lieblingsblog(s) des Jahres?

Frau Brüllen und Frau … äh … Mutti, die einzigen Blogs, die ich wirklich regelmäßig lese. (Satz so vom Vorjahr übernommen. Stimmt nämlich immer noch!) Frau Mutti hat dicht gemacht. Also nur noch die Frau Brüllen. Ein bisschen traurig ist das schon.

33. Vorsätze fürs neue Jahr

  • regelmäßig Sport treiben (Laufen, Step Aerobic, Schwimmen).
  • Tagebuchbloggen. Wieder mehr was ich will und weniger was Ihr wollt.
  • Kampf dem Chaos.
  • sich schöne Vorsätze überlegen und sie dann vergessen.

34. Zum Vergleich: Verlinke Deine Rückblicke der vorigen Jahre!
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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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10 Gedanken zu „Unser Jahresrückblick 2017

  1. Ich finde, du hast eine super Familie und tolle Kinder. Ich wünsche dir viel Glück im neuen Jahr und Kraft, alles zu überwinden, was du möchtest. Vor allem blöde Vorfälle vom Jahresende.

    Euch ein schönes Silvesterfest und ich freu mich auf 2018 mit diesem Blog – ich will nämlich lesen, was du schreiben willst!

    Guten Rutsch!

  2. Wenn ich mir die ersten 2 Bilder anschaue sollte ich wirklich mal in Erwägung ziehen mit joggen anzufangen! :)
    Ein sehr schön geschriebener Jahresrückblick, so wie die anderen auch. Bei der ein oder anderen Kategorie muss ich manchmal ganz schön schlucken um nicht zu emotional zu werden.
    Einen guten Rutsch für dich und deine Familie!

  3. Liebe Pia,
    Danke für deinen schönen Blog. Ich lese jeden Beitrag und freue mich immer über News von dir Wenn dir stranger things gefallen hat, versuchs mal mit dark, die erste deutsche Netflixproduktion – auch mega der Hammer!
    Liebe Grüsse und guten Start ins 2018

  4. Nummer 13. HERRLICH! Das Erinnert mich gerade dran, das ich genau das gleiche plante, zählt das net zu nr 12 auch XD Ich wollte es dem Sohn umbedingt zeigen und naja… ich lass es besser. ich bekam die teile nimma unfallfrei aus xD

    Ich wünsche ein wunderbares Jahr 2018

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