Monster, Tapeten und zuviel Glück

(Beitrag enthält *Affiliate-Link)

Im Jahresrückblick habe ich ja schon erwähnt, dass ich tatsächlich etwas in einem Gewinnspiel gewonnen habe. Heute kam der Gewinn dann an und ich muss sagen: irre, absolut irre. So richtig konnte ich mir unter dem Monster Maker von KOSMOS*, einem Experimentierkasten aus dem Naturwissenschaftsbereich Physik, ja nichts vorstellen. Aber wenn man den Karton geöffnet und das übersichtliche Erklärungsplakat gelesen hat, ist das Ganze doch sehr selbsterklärend.

Es sind 3 Sensoren (Temperatur, Lautstärke, Licht) und eine Basisstation enthalten. Die Basisstation muss man mit einem Bluetooth-fähigen Handy oder Tablet verbinden, die Monster Maker App aus dem jeweiligen App-Store laden und los geht es. Mit den Sensoren misst man unterschiedliche Umgebungsfaktoren, die man über die Basisstation dann an die App übermittelt. Auf spielerische Art und Weise kreieren diese Werte dann ein an die Umgebung angepasstes Monster. Virtuell also. Monster in kalter Umgebung haben zum Beispiel ein langes Fell.

Damit der Spielspaß nicht zu kurz und überschaubar ist, muss man diese Monster dann pflegen, ihnen Freunde kreieren und sie füttern, damit sie neue Eier produzieren, aus denen man wieder neue Monster kreieren kann. Zwischendurch werden Aufgaben gestellt, um bestimmte Früchte als Futtermittel zu züchten. Für eine bestimmte Frucht müssen dann z.B. der Temperaturwert X und der Geräuschpegel Y gemessen werden. So lernen die kleinen Monster Maker recht schnell Dezibel-, Lux- und Celsius-Werte auf ihre reale Umgebung zu übertragen bzw. diese an den richtigen Orten zu ermitteln.

Der Temperatur-Sensor ist etwas tricky. Wenn man zum Beispiel Minustemperaturen messen soll, so reicht es nicht ihn in den Tiefkühler zu legen und die Temperatur zu messen. Man muss ihn auch schon ein paar Minuten dort liegen lassen, damit auch seine Bauteile die Umgebungstemperatur annehmen. Dasselbe gilt auch für wärmeren Temperaturen. Der Sensor muss sich quasi erst eine Weile akklimatisieren.

Ich bin ernsthaft sehr beeindruckt und begeistert von der Umsetzung. Und die Kinder erst. Die züchten jetzt ein Monster und eine Frucht nach der anderen.

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Eigentlich wollten der Mann und ich heute die neue Abstellkammer, die wir dem Mittelkind ja von seinem ehemals viel zu großen Zimmer abgeknapst haben, tapezieren. Leider hab ich mir aber nach der ersten Bahn so fies weh getan, dass wir das Vorhaben für heute abbrechen mussten. Soweit geht’s mir aber jetzt schon wieder besser und ich denke, morgen ist alles wieder gut. Dann liegen die restlichen 14 Bahnen Tapete immer noch da und warten darauf an die Wand gekleistert zu werden. Die haben ja leider weder Beine zum weglaufen, noch Arme, um sich selber an die Wand zu klammern. Schade.

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An Silvester haben alle drei Kinder von uns ein sogenanntes Glücksmomente-Glas bekommen. In diesem Glas sollen sie in diesem Jahr all die Momente sammeln, die sie sehr glücklich gemacht haben. Während die Jungs beide sehr kritisch sind und auf den ersten richtigen Glücksmoment warten, muss man die Kleinste im Bunde sogar ein wenig bremsen, damit sie nicht für jedes gelutschte Bonbon oder jeden angerührten Kakao direkt einen neuen Zettel schreibt. Ich meine, im Grunde gönne ich ihr all diese kleinen Glücksmomente und finde es wunderbar, dass sie so positiv denkt und sich begeistern lässt. Aber leider wird das Glas dann maximal bis Ende Januar ausreichen. Platztechnisch. Mimi ist halt eindeutig unser Hurrabärchi, während Max das Sonnenscheinbärchi gibt und Alex aktuell eher das Brummbärchi mimt. Und wenn Sie sich jetzt fragen: Von was redet die wirre Frau jetzt nun wieder? Bitte schön: Klick.

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Und jetzt haben wir schon wieder Wochenende. Dabei haben sich die 2 letzten Wochen schon wie ein einziges großes Wochenende angefühlt. Das finde ich ziemlich großartig!

Es wurde keine Werbung für die genannten Marken beauftragt.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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4 Gedanken zu „Monster, Tapeten und zuviel Glück

  1. Hallo Pia,

    Wie schön hier so viele Beiträge in so kurzer Zeit lesen zu können.
    Das Kosmos-Spiel klingt sehr spannend.

    Die Idee mit dem Glücksmomente-Glas ist eine tolle Idee. Wir haben nun schon das dritte Jahr ein Familienglas für die Highlights. Zum Ritual gehört es, es uns an Neujahr gemütlich zu machen (mit Kerzen, Punsch etc) und dann darf abwechselnd jeder einer Zettelchen ziehen und wir lassen diese Momente Revue passieren. <3
    Auf dass auch die Jungs ihr Gläschen gut füllen können.

    1. So sind diese Gläser auch gedacht. Ich sehe uns aber schon den ganzen Abend Mimis Glücksmomenten lauschen. Manchmal könnte man denken, das Kind empfindet das Glück direkt für ihre Brüder mit.

  2. Gnihihi! Bei Glücksbärchis muss ich immer an das alte PC Spiel „You don’t know Jack“ denken und die Frage mit den Medikamenten. Ich sag nur Barbituratbärchi *ggg

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