sweet & fine

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Ja, ist denn schon wieder Montag? Scheint so. Anders kann ich mir nicht erklären, dass wir heute um 5.30 Uhr aufgestanden sind. Fuuuurchtbar.

Der Familien-Brunch gestern war sehr schön und wurde auf Maximallänge ausgedehnt. Gegen 18 Uhr waren wir zuhause, immer noch vollgefressen und sehr satt. Ein guter Abschluss, für ein schönes Wochenende. Tatsächlich habe ich den ganzen Tag auch nur ein einziges Foto gemacht. Das hier:

Nun also wieder Montag. Nützt ja nix. Irgendwie hatte ich in den frühen Morgenstunden echt seltsames Zeug geträumt und fühlte mich total schwammig. So ein bedrückendes Gefühl, von dem man nicht so richtig weiß, woher es kommt, aber es ist eben da.

Der Große war extrem schweigsam am Morgen und klagte über Halsschmerzen. Ich kochte ihm den üblichen Tee für seinen Thermobecher* (den nimmt er jeden Tag mit) und machte noch eine extra Tasse zum Frühstück. Wollen wir mal hoffen, dass es dabei bleibt und er nicht ernsthaft krank wird.

Das Görl machte sich heute morgen plötzlich und für mich sehr überraschend einen Zopf. Sie hasst Haargummis, Spangen, Klammern … eben alles, was man in die Haare machen kann. Ich war ehrlich erstaunt. Tatsächlich hat sie den Zopf nach dem Frühstück aber wieder raus gemacht. Schade, das steht ihr nämlich wirklich super gut.

Montagvormittag gehört hier dem Haushalt. Das erste Kind kommt schon um kurz vor 12 Uhr wieder nach Hause und da lohnt es sich kaum, sich an die Arbeit zu setzen. Also mache ich montags die Haushaltssachen, die man eben nicht jeden Tag macht.

Als das große Kind schrieb, dass es im Bus sitzt auf dem Rückweg sitzt, habe ich mich ans Mittagessen gemacht: süße Palatschinken mit Nutella oder Marmelade. Ein echtes Highlight, das wir hier alle ab und an wirklich sehr feiern.

Die Jungs freuten sich jedenfalls wie Bolle und futterten sich fröhlich plappernd satt. Ich konnte gerade noch so zwei Palatschinken für die Gräte sichern, die erst später nach Hause kam.

Nach dem Essen ist Hausaufgabenzeit. Während das große Kind das schon total automatisiert angeht und alle Hausaufgaben des Tages immer sofort wegarbeitet, auch wenn er sie erst für einen der folgenden Tage oder sogar Woche auf hat, muss das Mittelkind erstmal rum diskutieren, welche und wie viele Hausaufgaben er von seinem Wochenplan machen will. Letztendlich hab ich ihn dann in den Garten aufs Trampolin geschickt, bis der große Bruder mit den Hausaufgaben fertig war und zum Lernen für die morgige Mathearbeit überging.

Nachdem beide Jungs fertig waren, stand auch die Gräte vor der Tür. Mit ihrer besten Freundin. Ich guckte ein bisschen verwirrt, denn von einer Verabredung wusste ich nix. Ein kurzes Telefonat mit der liebsten Steffi offenbarte dann auch, dass die Mädels ohne unser beider Wissen einfach zu uns gegangen waren. Also die Kurze wieder heimgeschickt, da sie nämlich bereits eine Verabredung bei sich zuhause hatte. Diese beiden Eulen sind echt der Knaller.

Da das große Kind beim Üben für Mathe immer wieder eine Krise über die Spitzen seine Bleistifte schob, fuhren wir am Nachmittag zum örtlichen Schreibwarenladen und kauften ihm endlich einen vernünftigen Druckbleistift*. Für das Arbeiten mit Koordinatensystem ohnehin immer zu empfehlen. Außerdem gab’s jetzt endlich mal einen Satz farbiger Fineliner*, für das präzise Markieren von verschiedenen Punkten und Formen im Koordinatensystem. Jetzt sollte der Mathearbeit morgen aber wirklich nichts mehr im Weg stehen.

Und wo wir schon mal im Schreibwarenladen waren, durfte der Mittlere sich auch endlich einen neuen Füller aussuchen. Nach dem Ausprobieren diverser Hersteller und Modelle sind meine Jungs beide beim Standard-Lamy hängen geblieben. Da das Mittelkind aber eine sehr große und breite Schrift hat, wollte er lieber eine feinere Feder für schmalere Linien. Sein alter Lamy (Aluminium dunkelviolett*) hatte eine Feder der Größe M. Der Neue sollte nun Größe F haben. Entschieden hat er sich für den knallpinken Lamy aus Kunststoff*. Der große Sohn schreibt übrigens auch mit einer Spitze in Größe M, überlegt aber tatsächlich, ob er sich nicht sogar lieber eine in B zulegen soll.

Ich finde es ja spannend, dass die Jungs überhaupt schon so einen großen Unterschied bei den verschiedenen Füllfedern wahrnehmen und unterschiedliche Stärken präferieren. Ich hatte auch diverse Lamy Füller in verschiedenen Breiten und Farben. Aber da war ich schon etwas älter.

Viel mehr ist heute nicht passiert. Wir haben noch so eine Wassersprudlermaschine beim Discounter gekauft, damit wir nun endlich wirklich kein Wasser in Flaschen mehr kaufen müssen. 2 von 5 Familienmitglieder trinken ohnehin nur stilles Wasser aka Leitungswasser, einer mag nur extremes Sprudelwasser und 2 mögen es mit ein bisschen Blubber. Sie können ja mal raten, wer wer ist.

Jetzt kann sich hier endlich jeder seinen Wünschen entsprechend sein eigenes Wasser aufblubbern.

Morgen steht hier der erste richtige Kung Fu Dienstag an und ich bin gespannt, wie sich das für die Kinder anfühlen und sein wird. Vermutlich werde ich es Ihnen hier verraten *höhöhö*

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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7 Gedanken zu „sweet & fine

  1. Nachdem ich ein paar Wochen lang treu deinem Stream gefolgt bin und dich viele unterhaltsame Stunden live und in Action erleben konnte, ist die Twitch App nun leider dem digitalen Neujahrsputz und meinem Vorsatz zur Reduktion von Onlinezeit zum Opfer gefallen. Umso mehr freut es mich, nun wieder so regelmäßig hier von dir zu lesen! Oder, zeitgemäßer: Ich feier dich voll hart, ey!

  2. Hallo Pia. Schön so oft Neues bei dir lesen zu können. Hab’s echt vermisst. Manche von deinen Alltagsanekdoten kommen mir echt bekannt vor und da bin ich immer wieder beruhigt, dass es auch anderen so geht. 😊
    Freue mich weiterhin von dir und deiner Rasselbande zu lesen.

  3. Wir haben inzwischen 4 Wassersprudler- Kartuschen für Gas hier und so langsam habe ich das Gefühl, nicht mehr ständig rennen zu müssen. Gut, hier trinken alle mit Blubb, aber zumindest eine in Reserve ist super.

  4. Das sind auf gar keinen Fall Palatschinken – Palatschinken sind dünn mit knusprigen Rändern, eher wie Crêpes. Braun gefleckt. Deine schauen eher nach Pfannkuchen aus. Aber das Wichtigste ist doch, dass sie schmecken!

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