Stay at home-Tagebuch Tag 41

Ihr könnte direkt mal raten womit ich heute die meiste Zeit des Tages verbracht habe? Richtig! Masken nähen und Haushalt. Es war nicht anders zu erwarten.

Die Kinder hatten heute morgen keine Lust auf Frühstück. Ja, auch das kommt vor. So hat sich bis Mittag jeder irgendwann mal ein Brot geschmiert oder eine Schüssel Müsli genommen. Verhungern muss hier zum Glück niemand.

Mit der so gewonnen Freiheit konnte ich mich endlich um all das liegen gebliebene Zeug kümmern. Wäsche waschen, Klamotten ausmisten, und Aufräumen. Der Große mähte am Vormittag den Rasen, der jetzt wieder eine begehbare Länge hat.

Trotzdem ist der Garten nach wie vor eine große Baustelle, der wir uns in den kommenden Wochen wirklich mal annehmen müssen.

Nach Mittag bin ich dann wieder ins Nähzimmer gezogen und hab weitere 30 Masken genäht. Mittlerweile habe ich darin so viel Routine, dass die Schritte super schnell von der Hand gehen.

Am Nachmittag nutzen wird die Auslieferungsrunde der Community Masken dann für eine Runde Pokemon Go. Das haben wir schon viel zu lange nicht mehr gespielt. Zudem war heute Pokemon Go Community Day und so konnten wir recht erfolgreich ein paar Pokemon fangen und einen Raid für uns entscheiden.

Das Lotterleben ging danach munter weiter. Die Kinder spielten abwechselnd im Garten und in ihren Zimmern. Ich wurschtelte weiter im Schlafzimmer rum, schnitt neue Masken zu und bestellte schließlich Essen, da jeder auf etwas anderes Hunger hatte.

Pizza für den Großen, Sushi für die beiden Kurzen und Chinesisch für mich.

Ihr dürft dreimal raten, was ich jetzt noch machen werde. Genau: weiter nähen. Die Nachfrage ist riesig und ich versuche wirklich jeden mit einer Maske auszustatten, der mich darum bittet. Ich wurde auf Instagram auch schon gefragt, ob ich auch versenden würde. Aktuell kann ich das leider zeitlich nicht leisten. Ich versuche erstmal alle vor Ort zu versorgen.

Der Tag war im Grunde also fürchterlich unspektakulär, dafür aber sehr gut gefüllt. Ich hab keine 5 Minuten nur rum gesessen. So erschlagen fühle ich mich jetzt auch.

Morgen steht dann das Waschen der Bettwäsche auf dem Programm. Das Wetter muss also noch mindestens einen Tag so gut bleiben, damit ich das ganze Zeug auf der Leine trocknen kann. Sonst wird das nix.

Ich wünsch Euch allen einen ruhigen Abend und hoffe, Ihr habt ein bisschen was vom Wochenende. Hier fühlt es sich zum ersten Mal seit Wochen wirklich danach an. Zum Glück!

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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