Ist das schon Hamstern oder noch Käsetoast?

(enthält *Affiliate-Link)

Tja, und dann kam alles anders als erwartet und einmal mehr zeigt sich: in 2020 macht man besser keine längerfristigen Pläne.

Aber der Reihe nach. Erstmal das übliche Morgenprogramm. Sie wissen Bescheid. Das Görl wurde heute einmalig vom Elterntaxi zur Schule kutschiert, da wir direkt im Anschluss zum Einkaufen gefahren sind. Ausgestattet mit 5 leeren Einkaufskisten. Wir hatten Großes vor.

Mit 2 Einkaufswagen und einem Smart Shopping Handheld ging es dann los. Das Ziel war es alle haltbaren Lebensmittel, die wir bis nach Weihnachten benötigen, einzukaufen. Wir alle kennen die überfüllten Supermärke rund um Weihnachten. Ganz ohne Hysterie, neuerlichem Lockdown und Hamsterkäufen ist allein das schon ein absoluter Widerspruch zu allen propagierten Abstandsregeln. Also wollten wir einfach vor der Weihnachtswelle in Ruhe durch den Supermarkt segeln. Weil: surfen liegt mir einfach gar nicht und wenn, dann ganz sicher nicht in einem überfüllten Supermarkt.

Nach einer Stunde waren wir fast durch, da hat das Smart Shopping Ding den Geist aufgegeben. Also mussten wir die restlichen Artikel dann doch noch händisch an der Schnellkasse scannen. Man kann für das Smart Shopping System tatsächlich ZUVIEL kaufen.

Warte jetzt ergeben auf die ersten kritischen Analysen unseres Einkaufs anhand des obigen Fotos, um diese dann zu ignorieren. Wollte es nur vorher gesagt haben.

Es folgte noch ein Einkauf im Getränkemarkt und eine 1,5-stündige Verräumaktion zuhause.

Sind wir jetzt per Definition eigentlich Hamster oder einfach nur vorausschauende Einkäufer? Man weiß es nicht genau. Jedenfalls haben wir nichts gekauft, was wir nicht auch konsumieren. Und wir haben auch wirklich nur haushaltsübliche Mengen genommen. Haushaltsüblich für eine 5-köpfige Familie halt.

Ja, und dann kam die Pressekonferenz der Landesregierung, die ich live verfolgt habe. Als die Aussage kam, dass ab Montag die Präsenzpflicht in den Schulen ausgesetzt wird, habe ich laut gejubelt. Wirklich laut. Es fiel sofort soviel Anspannung von mir ab.

Als ich heute morgen die neuen Infektions- und Todeszahlen gelesen habe, hat sich alles in mir verknotet. Ich will meine Kinder da nicht mehr raus schicken. Und ich muss es auch nicht. Wir haben das Privileg und die Freiheit, die zuhause zu beschulen.

Ich will jetzt hier nicht großkotzig aufs Mett hauen. Mir ist bewusst, dass es ganz viele Familien gibt, die ihre Kinder auch lieber zuhause sehen würden, es aber betreuungstechnisch einfach nicht stemmen können. Und ja, vielleicht wäre eine komplette Schulschließung die bessere Option. Aber ich bin trotzdem sehr froh, dass diese Möglichkeit nun geschaffen wurde und wir sie wahrnehmen können.

Natürlich schlugen nach der PK die ersten Fragen von Eltern auf und es wurde ein bisschen trubelig. Aus dem Grund gab es für meine Brut dann auch nur Toast Hawaii aus dem Sandwichmaker. Dailymittagstisch presented bei Armin the MP Laschet, quasi.

Der Große war tatsächlich nicht sonderlich erfreut über die Nachricht, dass er ab Dienstag (Montag wäre ohnehin schulfrei gewesen) in die Distanzbeschulung geht. Der Mittlere ist jubelnd durch Haus gerutscht. Die Gräte war okay damit. Sie hat aber, so glaube ich, auch nicht wirklich verstanden, dass dies unsere Entscheidung ist und nicht grundsätzlich für ihre ganze Klasse gilt.

Ab kommender Woche dann also wieder MS Teams, Moodle und Co. Wird schon. Haben wir im Frühjahr auch hinbekommen und diesmal sind es ja nur 5 Tage.

Um das Mittelkind schon jetzt ein wenig für die kommende Woche zu motivieren, habe ich heute übrigens den 6. Band von Dog Man* bestellt. Sie erinnern sich? Hier habe ich schon mal über die magischen Fähigkeiten dieser Buchreihe berichtet. Für Band 7 müssen wir jetzt allerdings wieder bis zum Frühjahr warten.

So, und jetzt erstmal Wochenende. Stay safe und so. Wir lesen uns kommende Woche.

PS: der Titel ist bewusst unsinnig gewählt. Versuchen Sie bitte nicht einen Sinn darin zu erkennen.

Es wurde keine Werbung für erkennbare, genannte oder verlinkte Marken beauftragt!

Print Friendly, PDF & Email
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
Beitrag erstellt 4630

23 Gedanken zu „Ist das schon Hamstern oder noch Käsetoast?

  1. Auch hier (Sachsen) habe ich gejubelt, als es endlich hieß, dass die Schulen geschlossen werden. Nicht, dass ich Homeschooling so toll finde – ganz im Gegenteil. Auch bin ich nicht in der Situation, dass ich sowieso zu Hause bin. Aber auch mir bereitete es seit dem Ende der Herbstferien mehr und mehr Bauchschmerzen, die Kinder in die Schule schicken zu müssen. Über 20 Kinder dicht an dicht ohne Masken im Klassenzimmer! Und ich denke, dass nach dem 10. Januar 2021 die Schulen auch noch nicht wieder öffnen (können). Mein Tipp – wie beim Lottospielen: zumindest bei uns in Sachsen bleiben die Schulen bis zu den Winterferien Anfang Februar geschlossen. Bin gespannt, ob ich Recht behalte. Falls nicht, dann werde ich wahrscheinlich wieder Bauchschmerzen bekommen.

      1. Ja, dieses “auf Biegen und Brechen” gab es ja jetzt schon. Ich weiß noch, was für ein Aufschrei durch die Zeitungen ging, als Sachsen am 18.5.2020 die (Grund)schulen komplett geöffnet hatte. Experimente an den Kindern seien das! Als ich zum Ende der Herbstferien Ende Oktober die Zahlen verglichen habe von Mitte Mai (lachhaft!) mit Ende Oktober (auweia!), DA hielt ich es auch für Experimente an den Kindern. Warum man nicht zu diesem Zeitpunkt schon Klassen strikt getrennt hat, verstehe ich bis heute nicht! Mir kam es auch so vor, als hielte man die Schulen auf Biegen und Brechen offen. Ergebnis im Dezember an unserer Grundschule: 5 von 16 Lehrern infiziert und 6 von 13 Klassen in Quarantäne (davon auch 2 meiner Kinder betroffen). Musste das sein? Ich hoffe daher, dass dieses “auf Biegen und Brechen” Geschichte ist. Lass uns zusammen die Daumen drücken!

      2. Ja, das liebe Einkaufen…. Ich habe auch schon einen Vorrat angelegt für die Weihnachtstage und habe mir den 21. als letzten einkaufstag festgelegt. Ich denke dieses Jahr ist eine gute Organisation hier noch nervenschonender als sonst!
        Was die Schule angeht ist mein Sohn leider einer derjenigen die hin gehen müssen. Der Knackpunkt ist hier ehrlich gesagt das homeschooling. Da mein Mann und ich arbeiten sind, müsste unser Sohn das ganz alleine bewerkstelligen. Da hat er freiwillig gesagt, daß er dann lieber in die Schule geht und ich bin sehr dankbar dafür!!

        1. Ich finde die Wahl zu haben auch gut. Es gibt eben Fälle, wo die reine Distanzbeschulung nicht funktioniert. Würde mir allerdings auch wünschen, dass Eltern, die die Möglichkeit zur Betreuung haben, die Befreiung von der Präsenz nutzen.

  2. Sehr interessant das alles. Ich habe keine Ahnung, was wohl dieses smartshopping-Dingens ist. Klingt spannend.
    Und auch sehr spannend, wie viel fünf Personen für zwei, drei Wochen so auf Vorrat kaufen. Wir sind zu dritt. Und ich glaube, ich habe in meinem ganzen Leben noch nie einen Einkaufswagen voll Sachen gehabt. Also, außer vielleicht mal für meine Jugendgruppe zu Schulzeiten.
    Da würde ich einkaufen auch hassen!
    Wir haben immer viele Vorräte zu Hause, und ich denke, wir könnten hier problemlos sechs Wochen durchstehen. Aber das sind eher so Dosen und Gläser, Reis, Nudeln, Marmelade, Kaffee, Mehl und so Zeug, was einfach auch lange hält. Zu dritt verbrauchen wir einen Liter Milch und zwei Gläser Joghurt pro Woche, mal so zum Vergleich. Wir kaufen früh morgens ein und sind da in der Regel in zwanzig Minuten mit durch.
    Wenn ich solche Mengen zu kaufen hätte, würde ich mir definitiv auch ein anderes System überlegen.
    Und: herzlichen Glückwunsch zur aufgehobenen Präsenzpflicht. Ich würde vor Freude heulen, wenn wir das hätten. Aber bei uns an der Schule heißt es: “Wollen wir hoffen, dass wir noch bis Weihnachten auf haben dürfen”. Äh??? Da weiß man dann nicht so genau, wie man reagieren darf.

    1. Eine Tüte Milch pro Woche ist sportlich. Hier ist es eine Kiste a 12 Tüten. Bei einen normalen Wocheneinkauf habe ich einen Wagen randvoll Zeug. Der Große ist aber auch in der Pubertät und frisst wie ein offenes Scheunentor.
      Mit 2 randvollen Wagen finde ich uns für 2 Wochen+ noch sehr gemäßigt.

      1. Hallöchen,

        ich beneide euch um die aufgehobene Präsenzpflicht. Homeschooling war nicht schön, aber die eine Woche bekämen wir auch noch gewuppt. Und danke für den DogMan Tipp, K1 verschlingt die Bücher auch sehr gerne!
        Ich würde allerdings im Anbetracht meiner fortschreitenden Schwangerschaft wesentlich beruhigter schlafen, wenn wir die Sicherheit hätten auch noch die “letzte” Infektionsquelle ausgeschalten zu haben. Hoffen wir, dass wir wohlbehalten bis Weihnachten kommen und ich das Level nicht frei spiele, ob denn nun Corona für Schwangere tatsächlich so ungefährlich ist wie sie immer tun. Aber hey, wenigstens darf ich mich ab nächste Woche in der Apotheke und mit meiner Krankenkasse auseinander setzen, ob mir die von Herrn Spahn ausgegeben FFP2 Schutzmasken zustehen.

        Ich wünsche euch schon mal eine schöne Restvorweihnachtszeit.

        Liebe Grüße
        Dani

      2. Mein Sohn ist fast 15 und ich frage mich oft, wie das alles in ihn reingeht. Es gibt immer Essen im Kühlschrank, das er sich warm machen (oder kalt essen kann), so wie Suppe oder Gemüsecurry oder vorgekochte Nudeln. Und immer einen Korb voll Brötchen, die ich aus Backshops und Bioläden rette, wo sie sonst weggeworfen würden. Kind in der Pubertät kommt zu abstrusen Zeiten nach Hause, nichts ist mehr planbar, zu gemeinsamen Mahlzeiten muss man ihn zwingen und ich bin berufstätig und esse mittags auswärts. Wir kochen dann alle ein, zwei Tage eine große Menge Essen, was man ggf. auch nachts um zehn noch essen kann, wenn man – “sorry, wurde später” hungrig nach Hause kommt. Aber ein Kind ist da sicher deutlich entspannter als drei, die dann ja auch noch alle unterschiedlichen Vorlieben und Abneigungen haben.

  3. Wir hier in Rheinland-Pfalz hängen leider ziemlich in der Luft. Noch ist was die Schulen angeht nichts verlautbart worden. Besonders nervig ist das für uns da wir hier im Ahrtal nicht weit weg von NRW sind… Dieser Flickenteppich ist einfach ätzend. Meine Schwester würde ihre beiden auch lieber zu Hause lassen, wenn sie es entscheiden könnte. Wenn es schlecht läuft, darf sich die große ab Montag in Quarantäne begeben, weil der Onkel eines Klassenkameraden Corona hat und es wohl eine große Familienfeier gab, auf der der junge sich möglicherweise angesteckt hat. Erst vor gut vier Wochen war die komplette Schule wegen einer ähnlich ignoranten Familie geschlossen, mehrere Klassen und der halbe lehrkorper in Quarantäne. Die Nerven liegen blank. Dazu kam heute Abend die Nachricht, daß die Oma des Lebensgefährten meiner Schwester, also die uroma der Kinder, an corona verstorben ist. Obwohl die Kinder nicht das engste Verhältnis zu ihr hatten, weil sie weiter weg wohnte, ein Schock. Plötzlich ist es ganz nah.

    1. Ich bin nach wie vor sehr dankbar, dass wir bis jetzt um alle Nebenwirkungen von Corona drumherum kamen. Es grenzt an ein Wunder, dass von 3 Kinder in unterschiedlichen Schulen noch nicht eins im Quarantäne musste. Das ist ein großes Glück und ich bin froh, dass wir den Risikofaktor Schule nun für dieses Jahr bei Seite schieben können.

  4. Ich finde das mit den Einkäufen eher sehr spannend. Als ich meine Neffen in den Ferien bei mir hatte, war ich schon überrascht, wie viel mehr Lebensmittel ich im Vergleich zu sonst brauche ( Bin allein, deswegen ist ist mein Wocheneinkauf eher überschaubar :-) ). Daher ist es immer ganz interessant zu sehen, wieviel und was andere so benötigen.

    Zumal ihr ja auch zu 5. seid, da empfinde ich die Mengen als gar nicht so dermaßen viel, zumal da ja auch schon einige Getränke bei sind. Verstehe jetzt aber auch, warum man einkaufen dann eher überhaupt nicht mag.
    Als größere Familie braucht man nun mal mehr Lebensmittel und anderes, deswegen kann man es tatsächlich gar nicht als hamstern sehen, sondern eben normale Vorratshaltung.

    1. Als 5-köpfige Familie wird man beim Einkaufen schon ganz ohne Pandemie blöd angeguckt. Jedesmal wieder zitieren ich an der Kasse, ob sie uns die zweite Packung Klopapier oder die 6 Tüten Nudeln wieder abnehmen. Das ist echt kein Spaß.

      1. Eine Familie aus dem Nebenhaus, 2 Erwachsene und 2 fast erwachsene Kinder hatte im März das Problem, dass plötzlich nur noch 2 l Milch mitgenommen werden durften. Die gehen sonst auch einmal in der Woche einkaufen und nehmen dann auch diesen besagten 12er Karton Milch mit. Das was vor Corona normale Einkäufe waren, gilt jetzt als Hamsterkauf. Einfach nur verrückt.

  5. Ach ja, das Distanzlernen. Ich als Lehrerin an einer Grundschule fand es mal wieder nichts halbes und nichts ganzes… wir müssen jetzt einfach mal die doppelte Arbeit machen, vormittags Präsenzunterricht, nachmittags Betreuung der Distanzlerner. Wir müssen weiterhin raus, haben noch nicht mal FFP2 Masken vom Arbeitgeber bekommen und für unsere Kinder interessiert sich mal wieder keiner. Ich verstehe, dass man Betreuungsengpässe bei den Grundschulkindern vermeiden möchte und auch muss, aber eine komplette Schulschließung für alle mit nur einer Notbetreuung wäre fairer gewesen gegenüber den eigenen Angestellten (Lehrern und Erziehern sowie sonstigem pädagogischem Personal).

    1. Da gebe ich dir absolut Recht. Für die Lehrerin ist es eine Katastrophe. Zumal Grundschule einfach nicht das Klientel hat, das sich ohne Anleitung und Betreuung mit Distanzlernen (digital oder analog) beschäftigen kann. Die Stundentafel 1:1 digital abzubilden ist mit Grundschülern einfach unmöglich und da spreche ich nicht mal von den technischen Voraussetzungen. Leider haben aber viele Eltern genau diese Vorstellung. Da frag ich mich manchmal, wie wenig die ihre eigenen Kinder kennen.

  6. Ich war gestern einkaufen (Sachsen). Butter im Angebot beschränkt auf 2 Stück. Toiletten- und Küchenpapier nur 1 Packung. Kaffee im Angebot: alle. Also selbst wenn ich wollte könnte ich wohl schon nicht mehr für 3 Wochen Vorräte kaufen.
    Mein Wagen war trotzdem gut gefüllt.
    Wir verbrauchen etwa 6 Liter Milch pro Woche, nur so nebenbei.
    Sohnemann ist hier so ein Kandidat, der mal wie ein Vögelchen und mal wie ein Elefant futtert. Planung? Geht nur bedingt.
    Hier sind die Schulen ab Montag zu. Ich hatte drauf gehofft, dass einfach nur zu ist (wenigstens vor Weihnachten), aber: Homescooling. Mein Endgegner. Ich bestell schonmal nen Satz Ersatznerven…
    Und ja, ich seh das wie Janine, vor den Winterferien wird wohl nix mehr mit offenen Schulen.
    LG von TAC

  7. Ich hoffe so auf Schulschließung in der kommenden Woche. Bitte bitte! Ich weiß auch, dass das nicht für jeden eine gute Lösung ist, aber für mich kommt das schon ein paar Wochen zu spät. Auch wenn es für die Kids okay und gut war zur Schule zu gehen.

    Wie macht ihr es denn mit den frischen Lebensmitteln? Also frisches Obst und Gemüse und ggf. Milchprodukte kann man ja nicht auf zwei oder drei Wochen im Voraus kaufen? Egal wie ich es anstelle, Obst / Rohkost hält bei uns nur wenige Tage. Entweder es wird aufgegessen oder es wird vorher matschig und lummelig und keiner mag es mehr.

    VG Anni

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Beginne damit, deinen Suchbegriff oben einzugeben und drücke Enter für die Suche. Drücke ESC, um abzubrechen.

Zurück nach oben