Weihnachten 2020

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Zu aller erst einmal fröhliche Weihnachten! Wir blicken auf einen perfekten Heiligabend zurück und auch der 1. Weihnachtsfeiertag war einer von der richtig guten Sorte. Ich hoffe sehr, dass es Ihnen auch so gut erging und Sie die Feiertage auf die eine oder andere Weise genießen können.

Der Heiligabend begann bei uns damit, dass die Kinder nach dem Aufstehen die Geschenke unter dem Baum entdeckten. Und nein, entgegen aller Annahmen haben sie weder den Wunsch geäußert, diese schon öffnen zu dürfen, noch daran rumgerappelt. Sie saßen einfach nur sehr lange davor auf dem Boden und überlegten was wohl in welchem Päckchen sein könnte. Der Mann und ich haben uns kringelig gelacht. Es war reinste Comedy.

Den Tag haben wir mit ausgiebigen Runden durch die Badewanne verbracht, noch ein wenig aufgeräumt, einmal durchgesaugt, eine Runde Sagt das Monster zu der Maus* gespielt und den Tisch gedeckt.

Die Kinder hatten den Tagesablauf im Vorfeld festgelegt, und so haben wir um 17 Uhr erstmal gemütlich gegessen (Kartoffelsalat, Würstchen und Buchstabenpommes), danach abgewaschen und sind dann zur Bescherung übergegangen.

Ich kann mich an kein Jahr erinnern, in dem die Kinder sich so sehr über jedes einzelne Geschenk gefreut haben. Es war wie ein Feuerwerk an strahlenden und glücklichen Kindergesichtern. Perfekt eben.

Ausgepackt wurde immer abwechselnd ein Päckchen, das die Geschwister bestimmen durften.

Der Mittlere bekam das lang ersehnte Mikrofon*, damit er für seine Gameplay-Videos besseren Stimmsound aufnehmen kann. Dasselbe Mikrofon hat der Bruder auch seit über einem Jahr. Ich kann es wirklich nur empfehlen.

Außerdem eine Gaming Maus*, die in erster Linie cool aussieht und dank diverser LEDs bunt leuchtet, aber wirklich kein Highend Gerät ist. Den Mittleren stört das aber nicht. Für seine kleinen Hände ist im Moment ohnehin noch jede Maus ein bisschen zu groß.

Der Große hatte sich schon lange einen FireTV Stick* gewünscht und die Freude war riesig, als er ihn dann endlich auspacken konnte. Außerdem bekam er einen Hoody seines Lieblings-YouTubers Frag Nart.

Beide Jungs bekamen außerdem noch je einen Gutschein für ein neues PC-Spiel.

Die Gräte bekam ein neues Headset* und den heiß ersehnten LED Strip*. Außerdem diese ziemlich coolen Schrumpffolien* und eine Packung Aquarell-Stifte, die in ihrem Bastel-/Mal-Repertoire noch fehlten.

Direkt im Anschluss an die Bescherung, während der Mann und ich Mikrofon und FireTV Stick installierten, rief sie ihre Freundin an und berichtete laut krähend, das wären die besten Geschenke aller Zeiten gewesen. Und wir haben uns im Vorfeld Gedanken gemacht, ob wir die Kinder in den vergangen Jahren vielleicht zu sehr verwöhnt hätten. Pfff.

Natürlich haben wir später auch noch die Aquarell-Stifte ausprobieren müssen. Der Katz war aber der Meinung, dass er jetzt mal mit Aufmerksamkeit dran wäre und legte sich immer wieder mitten auf unser Bild.

Heute morgen haben wir dann mit einen späten Frühstück den 1. Weihnachtsfeiertag eingeläutet. Mit Aufbackbrötchen, Marmelade und Orangensaft.

Den Rest des Tages haben wir einfach nur rumgehangen, Filme geguckt, Hörbücher gehört, Spiele gespielt, Bilder gemalt. So lange, bis es eben wieder Zeit zum Essen war. Essen ist definitiv das Beste an Weihnachten.

Nach Familienbeschluss gab es heute Raclette. Es ist nicht so, dass ich nicht auch Rotkohl mit Klößen und Gans essen würde, aber eben nur 2 von 5 Personen hätten da so richtig Bock drauf. Also haben wir uns für etwas entschieden, was alle 5 Familienmitglieder mögen. So erhält man sich nämlich den Familienfrieden und die gute Laune.

Wir aßen so lange, bis alle beim Gedanken an das nächste Pfännchen nur noch qualvoll stöhnen konnten. Und ja, das kann bei mir eine Weile dauern. Ich kann Unmengen an Zeug essen, wenn ich in angenehmer Gesellschaft bin und es schmeckt. Der Mittlere stupste mich irgendwann an und sagte: “Mama, du summst schon wieder.”

Hab ich hier schonmal erzählt, dass ich ein Summer bin? Wenn mir etwas richtig gut schmeckt, dann summe ich beim Essen. Ist gewöhnungsbedürftig, aber ein zuverlässiges Zeichen, dass es mir richtig gut schmeckt. Merken Sie sich das, falls wir mal zusammen essen gehen sollten.

Wie auch die letzten Tage sitze ich jetzt gut gesättigt und sehr zufrieden auf dem Sofa, trinke gleich noch einen leckeren Toffifee Likör und gucke mit dem Mann irgendeinen belanglosen Nebenbeifilm.

Haben Sies schön, ja?

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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5 Gedanken zu „Weihnachten 2020

  1. Das hört sich toll an! Als Mama von zwei noch sehr kleinen Kindern wecken Ihre Beschreibungen Vorfreude auf große Kinder. Ich schaue mir bei Ihnen gerne an, wie es gehen kann, wenn man emphatisch und zugewandt mit seinen Kindern umgeht und sie ernst nimmt und sich auch für ihre Interessen begeistern kann. Vielen Dank für die Einblicke (die ich schon über viele Jahre schätze).

      1. Bei uns gibt es seit Weihnachten jeden Abend Raclette. 😅
        Und seit gestern werden wir mit Pizza Kreationen aus dem Raclette verwöhnt. Das macht echt Laune und man kann richtig lange aushalten.

  2. Hallo, das klingt sehr schön. Ich finde es interessant, dass die Kinder sich mit diesen wenigen Geschenken zufrieden geben. Vielleicht ist manchmal weniger doch mehr :) LG

  3. Frohe Weihnachten!
    Rückblickend kann ich sagen: dieses Weihnachten war anders, aber auf keinen Fall schlechter!
    Ich musste so grinsen, denn ich summe auch, wenn es schmeckt und ich mich wohl fühle. Habe sehr viel gesummt in den letzten drei Tagen *GG
    Ich wünsche euch noch eine tolle Zeit
    Liebe Grüße

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