Bis einer heult! • Gereizte Medienberaterin erschlägt Kollegen
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29. Juni 2005 | Pia Drießen

Gereizte Medienberaterin erschlägt Kollegen

Köln – Der Chef von Aishe Britt* (24) und Ferdinant* (36) genoß seinen Jahresurlaub, als sich in der seiner Abwesenheit seine Angestellten gegenseitig an die Kehle gingen. Die Verfügungs- und Entscheidungsgewalt hatte er der Medienberaterin Aishe Britt Y. aufgetragen, welche ihn schon in der Vergangenheit pflichtbewußt vertreten hatte. Alles war so, wie es sich bereits als funktionierend bewiesen hatte, nur mit dem kleinen Unterschied, dass Ferdinant Ö., ebenfalls Angestellter des mittelständigen Dienstleisters, seinen Urlaub für dieses Jahr noch nicht genommen hatte und somit seine Kollegen mit Anwesenheit in Abwesenheit des Chefs beglückte. Nachdem Ferdinant beinahe täglich Aishe Britt wiedersprach, nörgelte, ihre Anordnungen ignorierte und bewußt gleichgültig auf nahezu jede Anmerkung reagierte, kam es zum Eklat zwischen den Beiden. Aishe Britt sah den Arbeitsfluß des Unternehmens gefährdet und entschied kurzerhand Kollegen Ferdinant die restlichen Tage bis zur Rückkehr des Chefs „von zu Hause aus“ arbeiten zu lassen. – So jedenfalls ihre Stellungsnahme gegenüber den restlichen Kollegen.
Wo Ferdinant Ö. sich derzeit aufhält, ob er noch lebt oder bereits in einem dreckigen Keller verscharrt ist – man weiß es nicht.

Sachdienliche Hinweise zum verbleib von Ferdinant Ö. bitten wir Sie dringen für sich zu behalten!

* Namen geändert

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Sebastian / Jun 29 2005

    Ferdinant Ö. teilweise wieder aufgetaucht.

    Nachdem die Polizei tagelang über den Verbleib von Ferdinant Ö. rätselten, ist er mittlerweile wieder aufgetaucht. Teilweise zumindestens.
    Als heute morgen die ersten Mitarbeiter des mittelständischen Dienstleisters, bei dem Ferdinant Ö. sein (wie wir mittlerweile wissen) tristes Dasein fristete, zur Arbeit erschienen, schaut ihnen der Kopf von F. entgegen. Aufgespießt auf einen Pfahl stand er wie ein Mahnmal rechts des Eingangs.
    An seiner Stirn klebte ein Zettel, auf dem folgender Text zu lesen war: „Wiedersprich niemals deinem Chef (oder dessen Vertretung)!“
    Aishe wurde kurz darauf von den zuständigen Behören in Gewahrsam genommen. Ob ein Tatverdacht vorliegt oder diese Maßnahme zum Schutz von A. vorgenommen wurde, ist uns derzeit nicht bekannt.
    Kollegen von F. berichten allerdings, dass A. be Ihrer Festnahme ein diabolisches Feuer in den Augen gehabt haben soll und hysterisch lachte.

  2. Herr T. / Jun 29 2005

    Ob man die Wände in Gefängniszellen wohl in der Farbe Living streichen darf?

  3. marcc / Jun 29 2005

    Ob Herr F.Ö. Schwierigkeiten hat, dass eine 12 Jahre jüngere Dame ihm sagt wo es langgeht? :pfeif:

    Allerdings habe ich die Erfahrung auch noch nicht gemacht, meine inkompetenten (nachweislich: Arbeitgruppe zwei Jahre nach meinem Weggang aufgelöst bzw. Firma ein Jahr nach meiner Entlassung aufgelöst) Chefinnen waren immer älter. ;-)

  4. Pia / Jun 29 2005

    Also, nicht dass hier jetzt ein falscher Eindruck entsteht: hier geht’s nicht um mich ;)

  5. KleinesF / Jun 29 2005

    Ich kam bisher mit Chef-Finnen auch nicht so gut zu Recht. Ich verstand die Sprache einfach nicht. Soll sich aber ändern.

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