Mediengestalter?

Manchmal habe ich das Bedürfnis, nur ein einziges Wort in mein Blog zu schmieren. Heute wäre es zum Beispiel „Zweckmäßigkeit“. Es wäre dann Ihnen überlassen, damit etwas anzufangen, zu interpretieren und Vermutungen anzustellen. Aus jahrelanger Erfahrung weiß ich inzwischen, das wenig Text dem Leser schneller den Eindruck vermitteln, irgendwas würde nicht stimmen, als dass er zur Ansicht gelangt, alles sei in Ordnung. Aber lange Texte wollen mir derzeit einfach nicht von der Hand gehen, außer sie sind so ernsthaft und anprangernd, dass sie meine gute Laune gefährden könnten. Gestern Abend, zum Beispiel, schrieb ich nach einem sehr langen Telefonat mit der lieben Sero einen sehr langen Text über ein Thema, dass uns beide in wutschnaubende Furien verwandeln kann. Und heute Morgen las ich den Text. Einmal, zweimal. Alles was ich da las, sehe ich jetzt noch genauso und dennoch habe ich das Gefühl, die Hälfte noch nicht aufgeschrieben zu haben. Wahrscheinlich könnte man ein Buch daraus schreiben. Wahrscheinlich könnte man dutzende Fallbeispiele bringen, die das ganze untermauern würden. Und daher will ich einfach mal etwas versuchen, bevor es diesen Text hier zu lesen geben wird.

Liebe Mediengestalter für Digital und Printmedien – Fachrichtung egal!
Seid doch so lieb und meldet Euch bei mir via Email (Adresse im Impressum), zwecks anonymer Befragung.
Der Aufruf darf auch gerne weiter gegeben werden.

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7 Kommentare

  1. 6 Jahre Mediengestaltung – ein Resüme…

    [Eine kleine Gruppe Menschen sitzt im Kreis auf Holzstühlen, die Sonne fällt durch den langen Riss im schweren, grünen Vorhang und macht die vielen kleinen Staubkörner in der Luft sichtbar. Es riecht nach altem Holzmobiliar, Instantkaffe und Frucht…

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