Geständnis

Wann ist genug Wasser den Rhein hinunter geflossen, um eine peinliche Geschichte lächelnd erzählen zu können? Sind vier Monate genug? Oder sollte man vielleicht doch lieber erst vier Jahre vergehen lassen?

Auf unserer Weihnachtsfeier 2006 war ich so betrunken, dass ich über eine Stunde lang kotzend auf dem Damen-Klo der Bar hockte, in welcher wir uns diverse Cocktails durcheinander einverleibt hatten. Nicht zu vergessen die dicke Havanna, die ich geraucht habe. Meine Kollegen kamen in dreißigminütigen Abständen gucken, ob ich denn noch lebe.

„Pia?“
„Hmmmmm.“
„Musste Kotzen?“
„Hmmmmm.“
„Okee.“

Anschließend musste mein Azubi mich irgendwie zur Bahn geleiten und an der richtigen Haltestelle dann wieder raus werfen, was auch geklappt hat. Immerhin wachte ich am folgenden Morgen in MEINEM Bett auf.

An den Heimweg kann ich mich allerdings nicht erinnern, aber Pjöni sagt, ich wäre sehr unterhaltend gewesen.

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15 Heulsusen

  1. … solche Veranstaltungen finden bei meinem Arbeitgeber monatlich statt. Und es findet sich immer einer, der am Montag am liebsten ne Tüte überm Kopf tragen würde …

  2. Ich behaupte mal, meine Kotzgeschichte war schlimmer. Die ist aber auch kein Geheimnis, vor allem weil der werte Herr Gatte sie immer wieder gerne erzählt. Klar, der kommt ja auch gut dabei weg.

  3. Beichtstuhl…

    Da hier irgendwie alle am Beichten sind, werd ich mich mal anschließen.

    Es ist jetzt fast ein Jahr her. Der 31. März 2006 sollte ein ganz besonderer Tag werden, denn M. hatte VIP-Karten für das Kingkamehameha in FFM gewonnen. Die „Gla…

  4. Ist mir bislang nicht passiert. Von sich so zu betrinken halte ich nichts. Und wenn jemand deswegen über der Schüssel hängt habe ich auch wenig Mitleid.

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