Bis einer heult! • Pancake Perfektionismus
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20. März 2016 | Pia Drießen

Pancake Perfektionismus

Ich freue mich immer sehr, wenn ich auf Instagram oder Twitter sehe und lese, dass so viele von Euch mein liebstes und weltbestes Pancake-Rezept in ihr Repertoire aufgenommen haben. Jeden Sonntag wieder. Und natürlich gibt es auch bei uns mindestens einmal im Monat die weltbesten Pancakes. Heute war es wieder soweit. Bei Snapchat und Instagram zeigte ich ein kurzes Video bzw. Foto und wieder kam die Frage auf, wie ich die Pancakes so rund und gleichmäßig hinbekommen. Tatsächlich hab ich das Pancake backen seit Veröffentlichung des Rezept für mich noch weiter perfektioniert. Am Rezept hat sich nichts geändert, wohl aber an der Zubereitung.

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Und damit ich das nicht immer wieder aufs Neue beantworten muss, schreibe ich Euch hier heute mal die meiner Meinung nach wichtigsten Punkte dazu auf.

Der Teig darf nicht zu zähflüssig und nicht zu flüssig sein. Er ist genau dann richtig, wenn er zügig vom Löffel tropft. Da muss man im Zweifel ein bisschen rum probieren und etwas Milch oder Mehl zugeben.

Die Pfanne ist wichtig! Wir haben eine beschichtete Crêpepfanne von Tefal und ja, die ist jeden Cent wert. Darin kann man ebenso perfekte Spiegeleier (siehe unten) und vieles mehr braten.

Da im Teig bereits Öl enthalten ist, muss die Pfanne nicht eingefettet werden! Wichtig ist hierbei nur, dass ihr eine Teflon-beschichtete Pfanne benutzt. Pfannen mit Keramikbeschichtung sind für die Pancakezubereitung nur dann geeignet, wenn ihr auf schneeweiße Pancakes steht.

Die Pfanne einmal hoch heizen und dann auf mittlere Stufe reduzieren (Mein Herd geht bis Stufe 14 und ich habe die Pfanne dann immer so auf 6 bzw. 7 stehen).

Den Teig mit einem Soßenlöffel (nicht Suppenkelle!) in einem Schwung in die Pfanne geben. Damit verhindert ihr, dass der Pancake Ringe bekommt, wie das der Fall ist, wenn man die 2-Esslöffel-Variante nutzt.

Wenn der Pancakes auf der oberen Seite Bläschen wirft (also nicht nur eins, sondern ein paar) ist der richtige Zeitpunkt, um den Pancake zu wenden. Die zweite Seite backe ich dann nach Gefühl auch noch mal 2-3 Minuten.

In meine Crêpepfanne passen 3 Pancakes. Bei der verwendeten Teigmenge aus meinem Rezept (reicht nach wie vor für 2 Erwachsene und 3 Kinder und ergibt zwei Stapel, so wie auf dem obigen Foto zu sehen) bäckt man also gut 30 Minuten an den Pancakes. Durch das Stapeln auf einem Teller bleiben alle Pancakes warm, ohne dass man sie im Ofen zwischenparken muss, wo sie leider eh nur trocken werden.

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Ich esse meine Pancakes am liebsten mit Aunt Jemima Original Syrup und frischem Obst. Die 710ml Flasche hält bei uns bei regelmäßigem Konsum gut ein Jahr. Heute gab es frische Mango und Ananas zu den Pancakes und wenn die Zeit wieder gekommen ist, wird es Erdbeeren, Himbeeren und Blaubeeren geben. So absolut yammi.

Die Kinder essen übrigens den ersten Pancakes immer mit Nutella und alle weiteren mit Syrup. Warum konnte mir noch keiner von ihnen beantworten. Vermutlich ist das dieses Prinzip, von dem man immer hört.

Gestern gab es übrigens ein spätes, dafür aber deftiges Frühstück: Nürnberger, Mais und Spiegelei. Geschuldet meinem spontanen Heißhunger auf ein English breakfast, was dann auf Grund fehlender Zutaten im Haus eben nur so ausfiel. Die Kinder waren zuerst richtig irritiert. Wieso essen wir Bratwürstchen zum Frühstück? Mit Mais?

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10 Minuten später hörte man keinen mehr reden, weil alle die Backen voll hatten und selbst der Mann, der vorher noch abgelehnt hatte, plötzlich mit am Tisch saß und sich Würstchen und Mais auf den Teller lud. Ich denke, für eins der kommenden Wochenende werde ich mal ein komplettes English breakfast planen und kredenzen.

Ich wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Mama Maus / Mrz 20 2016

    Hallo Pia,

    Das sieht alles wieder sehr lecker aus.

    Bei uns werden deine Pancakes auch von Groß und Klein sehr geliebt und vor allem als Geburtstagsfrühstück gewünscht. Bisher konnte ich damit auch alle Gastkinder überzeugen und das soll schon etwas heißen.

    Dein abgewandeltes englisches Frühstück hätte ich auch geliebt nur leider isst keins meiner Kinder Mais. Ich weiß wirklich nicht, was ich falsch gemacht habe ;-)

    Ich wünsche dir und deiner Familie eine wunderschöne Woche.

    Viele Grüße
    Mama Maus

  2. Bernadette Huber / Mrz 21 2016

    Guten Morgen! Ist noch Frühstück da? 😂 Mmhhh!

    — via facebook.com

  3. Kennst du „egg in a hole“? Ein muss für English / Australian breakfast mit Kindern ;-)

    • Pia Drießen / Mrz 21 2016

      Meinst du ein Ei in einem Brot mit Loch gebacken/gebraten?

      • Ja genau, im Toastbrot. Und wenn man das Loch dann nicht rund aussticht schmeckts natürlich NOCH besser (Förmchen hast du ja genügend glaub ich…)

  4. Doro / Mrz 21 2016

    Ich liebe Pancakes! Leider isst mein Mann nicht so regelmäßig Frühstück, als das es sich lohnen würde am Wochenende mal welche zu essen – aber wenn wir in einem Hotel sind, oder Freunde zu Besuch haben, dann lasse ich es krachen. Dein Tipps kann ich alle bestätigen – nur die Pfanne habe ich leider nicht. Aber vielleicht kommt das ja noch ;)

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