Am 1. April 2006 schrieb Karsten auf seinem Blog BLOQ7, dass er eine Pause einlegen würde, da ihn bereits seit geraumer Zeit eine starke Erkältung plagte. Heute lese ich dort, dass Karsten am 04.04.2006 verstorben ist. Die Todesursache ist bisher unbekannt.

Ich bin sprachlos und schockiert.

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Pia Drießen, Kind der 80er, Mutter von 3 (Pre)Teens (*2009, *2010, *2012). Head of Content Experience bei SaphirSolution. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter und Instagram.
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13 Gedanken zu „

  1. …ein öffentlicher tod…einer der zeigt wie wichtig blogger für andere werden können…ein tragisch früher…der wohl erste, in einem blog dokumentierte…erschreckend wie nah man dem blogger durch seine einträge kommt…angst…

    möchte allen die karsten kannten, die kraft wünschen den tod als das anzuerkennen was er ist…teil des lebens und wendepunkt für angehörige und freunde…möchte ihnen allen die möglichkeit wünschen dies zu verwinden, karsten aber nicht zu vergessen…mein mitgefühl gilt allen die sich betroffen fühlen ob des tragischen schicksals…

  2. Das Leben ist nicht fair und es kann so kurz sein. Der Kommentar einer Leserin von Karstens Blog lässt mich nicht los:
    verena
    11. April 2006 um 14:34 Uhr.
    …und wir glaubten, wir hätten noch so viel zeit….
    Wie wahr. Und da hebt man sich etwas für einen besonderen Anlass auf. Das Leben ist der besondere Anlass und es kann erschreckend schnell zu Ende sein.

    @vierlagig
    Der BBC-Mitarbeiter Ivan Noble hat in seinem Tumor Blog seinen Leidensweg bis zu seinem Tod dokumentiert http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/4211475.stm

  3. @Jenny Die Frage stellt sich einfach nicht, da das absolut geschmacklos wäre und so schätze ich Karsten nicht ein, soweit ich ihn die letzten Monate kennengelernt habe. :flenn:

  4. Ich glaube, Jenny meinte das Blog des BBC-Mitarbeiters. Das ist echt. Ich habe die Geschichte verfolgt und auch einige Interviews gesehen, als der Mann noch lebte.

  5. Solche Gedanken streifen einen ja häufiger, wenn eine Person, die man virtuell über einen längeren Zeitraum kannte, urplötzlich verschwindet.
    Es dann allerdings so deutlich zu lesen, ist schon schockierend.
    Mein Beileid gilt seiner Familie und allen anderen, die von seinem Tod betroffen sind.

  6. Die Menschen vergessen immer wieder, dass der Tod zum Leben gehoert und sind dann schockiert, wenn der Weg von jemandem ploetzlich woanders durchgeht. Wir sollten wieder lernen, dass der Tod zum Leben gehoert. Auch ein frueher Tod… Wir sind so verwoehnt, dass wir glauben, wir alle werden sehr sehr alt werden.

    Ich habe festgestellt, dass wer auf der Ueberholspur des Lebens lebt, intensiver lebt, aber frueher stirbt. Ob das auch auf Karsten zutrifft?

  7. Traurig, dass man von der Existenz so vieler Menschen erst nach ihrem Tod erfährt. Zu Kommentar 11: Ob man den Verstorbenen nun kannte oder nicht kannte – es geht hier einfach um die Betroffenheit nicht nur weil Nachrichten dieser Art „schockieren“, sondern darum weshalb sie schockieren, nämlich weil einem durch Nachrichten dieser Art jedesmal die Augen geöffnet werden, wie schnell es einem selbst passieren kann.

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