Sonnenblende

Immer wenn die Sonne scheint fängt bei uns das große Gestöhne an. Ich bringe meinen Bürostuhl mit einem Schubs in Bewegung (daher auch die Tätigkeitsbeschreibung „Bürostuhlschubser“), rolle auf das Lamellenrollo zu, zupfe an der einen Korden und ziehe an der anderen … und schon wir aus unserem gemütlichen Büro mit den riesengroßen Fenster für viel Licht und Sonne ein Puff!

Agentcies DarkroomPech eben, denn immer dann, wenn uns die Sonne ins Gesicht lacht, verschwinden auch gleichzeitig unsere Monitore in gleizendem Sonnenlicht. Die Verdunkelung ist also nötig, macht aber wahnsinnig aggressiv. :box:

In der Zwischenzeit haben Kollege O. und ich schon ein paar Grunzlaute entwickelt, welche das Schließen/Öffnen der Lamellen fordern. Einmal „Ohhhnäää““ ist zu und „Hyrmpfg“ ist wieder auf. Diese Laute sind pragmatisch gesehen zeitsparender und stimmbänderschonender, als das ausformulieren von „Mach doch mal bitte das Rollo zu, die Sonne scheint schon wieder auf meinen Monitor und ich kann nichts mehr sehen!“.

Wenn ich jemals zum Psychologen müssen sollte, dann ganz sicher auf Grund eines „Auf/Zu-Komplexes“

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4 Kommentare

  1. vielleicht meinte er auch – ganz, ganz viele tft-monitore VOR das fenster.. dann gibt es sonne auf knopfdruck.. und wahlweise mark hamil vor dem „fenster“;)

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