Bis einer heult! • skurill vs. drollig
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20. Oktober 2005 | Pia Drießen

skurill vs. drollig

Kennen Sie das, wenn Sie ein uns das selbe Wort in einer Art Schleife immer und immer wieder von sich geben?
Bei mir ist das derzeit das Wörtchen „skurril“, wobei das letzendlich für „drollig“ steht, meint wissen.de

Ich glaube aber, wenn eine Frau fünfzen mal am Tag drollig sagen würde, dass man sie doch irgendwie für knüddelig im Kopf halten würde. Drollig sind Gartenzwerge mit blankem Säbel, die in den Gartenteich pissen, oder Hundewelpen, die über ihre eigenen Pfoten fallen und vor Glasscheiben rennen. Skurril hingegen sind Dinge, die einem unglaublich, unfassbar oder widersinnig erscheinen.

Skurril ist, wenn der Kollege, der im Büro Hausschuhe, schlabber T-Shirt und alte Hosen trägt, plötzlich im Anzug und mit gekämmten Haaren vorbei läuft. Gut, da wäre es auch skurril, wenn er mit blankem Säbel in einen Gartenteich pissen würde.

Ich hab mir jedenfalls für heute vorgenommen immer „drollig“ zu sagen, wenn ich eigentlich „skurril“ verwenden würde. Ich glaub, das finden die Kollegen dann auch skurril – ich mein, drollig.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. R.B. / Okt 20 2005

    Sehr geehrte Fr.Pia, da fällt mir nur ein Zitat von Dieter Nuhr ein … :ja:

  2. Uwe Keim / Okt 20 2005

    Bei mir ist es das Wort „luschtig“, was als Synonüm für „originell“ verstanden werden soll.

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