Bis einer heult! • Der Rosinen-/Milchbrötchenwurm
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21. April 2012 | Pia Drießen

Der Rosinen-/Milchbrötchenwurm

Heute Morgen gab es zum Frühstück einen backfrischen Milchbrötchenwurm. Und nein, die Frau Miez mutiert jetzt nicht zur Superhauselfe und –mutter, nein, die hat nur einfach selber ganz schrecklich Appetit auf solche Leckereien. Außerdem habe ich mir gedacht, dass es für den Kindergeburtstag des Quietschbeus schön wäre, wenn man neben einem normalen Schokokuchen noch einen Rosinen-/ Milchbrötchenwurm hätte, da auch kleinere Kinder anwesend sein werden, für die so ein Milchbrötchen vielleicht eher was ist. Zudem sieht es halt wieder niedlich aus.

Na, und da ich nicht wusste ob sich mein Milchbrötchenrezept für den Wurm eignet, konnte ich das ganz prima verbinden. Normalweise machen wir hier nämlich normale Rosinen-/Milchbrötchen daraus. Oder Weckmänner oder Brot.

Das Rezept ist ein sehr simples Hefeteig-Rezept. Der Trick dabei ist eigentlich die Zubereitung des Teiges.

Zutaten:

  • 500g Weizenmehl
  • 60g Zucker
  • 60g Butter
  • 1 Päckchen Trockenhefe oder ¾ Päckchen frische Hefe
  • 200ml Milch
  • ½ TL Salz
  • 1 Ei
  • nach Belieben Rosinen oder Schokodrops

Zubereitung:

Anders, als bei anderen Hefeteigen üblich, wird dieser Teig kalt zubereitet. Die Zutaten für den Teig werden also kalt (bzw. Zimmertemperatur) mit einander vermischt und nicht vorher erwärmt. Zuerst das Mehl, den Zucker, das Salz und die Hefe miteinander gut vermischen. Anschließend kommen Butter, Milch und das Ei hinzu. Den ganzen Teig mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig arbeiten.

Im Anschluss werden die Rosinen oder Schokodrops von Hand in den Teig geknetet. Den fertigen Teig lege ich in eine große Tupperschüssel, decke diese mit einem feuchten Handtuch ab und stelle den Teig über Nacht in den Kühlschrank!

Morgens wird der aufgegangene Teig nur noch einmal kurz durchgeknetet und daraus dann die Brötchen bzw. in diesem Fall der Wurm geformt und auf ein Blech gelegt. Das Blech mit einem Handtuch abdecken und die Brötchen 20 bis 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Währenddessen den Ofen auf 220 Grad vorheizen lassen.

Den Rosinen-/Milchbrötchenwurm in den Ofen schieben und 15 Minuten backen. Während der Backzeit mische ich einen 1EL weiche Butter und ein 1 EL Zucker mit einem Schuss Milch. Nach den 15 Minuten pinsle ich die Brötchen dann mit dem Gemisch ein und lasse alles noch mal 5 Minuten backen.

Et voilá!

 

Schmeckt super mit Marmelade, Nutella, Honig … ach, eigentlich jedem süßen Aufstrich. Die Jungs mögen die Brötchen auch pur, aber mir persönlich sind sie im Geschmack dann zu hefig. Na ja, Geschmäcker halt.

Wer den Wurm frisch am Tag der Tage zubereiten und backen will, der erwärmt zuerst die Milch und rührt die Hefe darin an. Auch die Butter wird geschmolzen, bevor sie zum Teig gegebenen wird. So erhält man einen warmen Teig, der anschließend gute 30 Minuten an einem warmen Ort zugedeckt gehen muss, bevor die Brötchen geformt werden und er erneut 30 gehen müssen.

Ich persönlich finde die über Nacht gegangenen Brötchen weitaus fluffiger in der Konsistenz. Ist aber wohl auch Geschmacksache.

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. hummelchen84 / Apr 21 2012

    Hah, danke! :D

  2. Nicki / Apr 21 2012

    Ich habe voll Lust das nachzublicken, aber mit zwei Personenden ganzen Wurm zu essen schaffen wir nicht… Volt mache ich das einfach mal mit der Hälfte der Mengenangaben ;) danke für das tolle Rezept :)

  3. Nicki / Apr 21 2012

    iPad Autokorrektur, es sollte nachzubacken heißen…

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