Bis einer heult! • Ferienmodus deluxe
Skip to content
2. August 2017 | Pia Drießen

Ferienmodus deluxe

(Dieser Beitrag enthält *Amazon-Affiliate-Links)

Da steht jetzt seit drei Tagen diese traurige Überschrift ganz oben!“ sagt mein Vater eben am Telefon. Recht hat er. Also ist es wohl Zeit, ein bisschen Ferien-Alltag zu verbloggen.

Die letzten drei Tagen war die große Tochter zu Besuch und wir haben die Zeit vor allem mit Gesellschaftsspielen, Besuch von Steffi und ihren Mädels, Zungentattoos, Einkaufen, Wäsche, Hausaufgaben, Daddeln, einem Film und Eis verbracht. Fast wie normaler Alltag, nur in viel besser.

Am Montag war ich bei meiner Gynäkologin zur Vorsorge. Da ich ja eine Mirena-Spirale habe, habe ich mich für eine Ultraschalluntersuchung entschieden, um den korrekten Sitz der Spirale zu überprüfen.  Natürlich ist das inzwischen eine IGEL-Leistung und kostet 35 Euro. Ein ungeplantes Kind wäre aber ganz sicher teuer, insofern will ich nicht jammern. Es ist jedenfalls alles an Ort und Stelle.

Direkt neben der Praxis meiner Gynäkologin liegt ein ziemlich kleines und vollgestopftes Spielzeuggeschäft, in dem ich für Max‘ Freund ein Geburtstagsgeschenk besorgt habe. An der Kasse bin ich dann das erste Mal über Zungentattoos* gestolpert und konnte einfach nicht dran vorbei gehen.

Wir hatten also die letzten Tage alle reihum alle einmal ein Zungentattoo. Die Bildchen halten nur so lange, bis man etwas trinkt oder eben zuviel Speichel im Mund sammelt. Das Trägerpapier ist nichts anderes als Esspapier. Wir hatten jedenfalls eine Menge Spaß mit den Dingern.

Außerdem haben wir unser neues Spiel Deja-vu* endlich ausprobiert. Das Spiel ist eigentlich ab 8 Jahren, aber auch Mimi hat bewiesen, dass ihr Erinnerungsvermögen wirklich gut ist. Jede Abbildung kommt im Spiel genau zwei Mal vor. Wenn man der Meinung ist, ein Bild wird das zweite Mal aufgedeckt, darf man das dazu passende Pappbild aufnehmen. Kam das Bild noch nicht zweimal vor, scheidet man aus der laufenden Runde aus. Wer nach 3 Runden die meisten Bilder gesammelt hat, hat gewonnen.

Für mich nicht sonderlich überraschend: Max streckte uns alle in den Sack. Er war schon immer ein sehr guter Beobachter und kann Dinge gut filtern und sortieren. Alex ist dafür viel zu unruhig und das Spiel wird von Runde zu Runde ja auch komplizierter. Hab ich den Hammer in dieser Runde oder in der letzten schon Mal gesehen? Das Spiel macht jedenfalls eine Menge Spaß!

Gestern Mittag kam dann ein Anruf von unserer Nachbarin, ob wir Lust auf Waffeln hätten. Ich musste die Kinder gar nicht fragen. 5 Minuten später saßen wir bei der Nachbarin am Küchentisch und mampften frische Waffeln.

Ich bin wirklich sehr glücklich, dass wir so eine nette Nachbarschaft haben. Das hätte uns deutlich härter treffen können. Man achtet aufeinander, leiht sich gegenseitig Dinge aus, schaut nach der Post oder den Haustieren. Aber unsere Nachbarin ist ein doppelter Glücksgriff. Herzlich und dabei nicht aufdringlich. Perfekt!

Während Mimi noch mit dem Hund der Nachbarin kuschelte, hatten die Jungs ihren Spaß mit dem Tentakel-Vorhang zum Hof des alten Hauses.

Nachmittags kamen Steffi und die Mädels und brachten Kuchen von Oma mit. Tatsächlich habe ich trotz der Woche Schlemmerei im Urlaub nämlich kaum zugenommen und so gönnen wir uns nach Waffeln auch noch den leckeren Marmorkuchen.

Für Heute hatte ich den Kindern dann einen Besuch im Eiscafé versprochen.

Leider wollte die große Tochter für mich nicht, auf Zehenspitzen stehend, ihr Gesicht an die Glasscheibe der Eistheke drücken. Jugendliche! Pah!! *gnihihi*

Am Nachmittag hatte Alex dann einen freitäglichen Termin in Bonn, der heute auf einen Mittwoch fiel und den wir in einer komplett leeren Praxis hatten. Das war ein bisschen gruselig, diese riesen Räumlichkeiten in absoluter Stille zu erleben.

Im Anschluss holten wir noch fix ein Baguette für das Abendessen und fuhren dann wieder nach Hause, wo wir uns kurz darauf auch schon wieder von der großen Tochter verabschieden mussten.

Die letzten 3 Tage gingen viel zu schnell vorbei und nun packen wir schon wieder Taschen und Koffer. Der Haus- & Katzensitter hat nämlich Sehnsucht nach dem dicken Katerchen und da räumen wir gerne noch mal für ein paar Tage das Feld. Diesmal geht es wieder in die alte Heimat. Die Kinder sind schon ganz aufgeregt endlich Tante Iris, Onkel Gerhard und Biene, die Dackelfreundin der Kinder, wiederzusehen.

Und auch ich freue mich riesig wieder in Kindheitserinnerungen zu schwelgen. So viele tolle Sommer habe ich in Kassel verbracht, bin durch die Wälder gelaufen und habe mich dort einfach wohl und glücklich gefühlt. Das wünsche ich meinen Kindern von ganzem Herzen ebenso!

Print Friendly
Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Mimbeldrohn / Aug 3 2017

    Werte Pia, könntest du der „großen Tochter“ nicht auch einen deiner wunderbaren Pseudovornamen (für meinen inneren Monk) geben? Schöne Ferien noch.

    • Pia Drießen / Aug 4 2017

      Für könnten sie Fienchen nennen, aber ich glaube, das findet sie uncool ;)

  2. Waldgängerin / Aug 3 2017

    Ohh, das klingt richtig schön! :)
    Dann wünsche ich euch ganz viel Spaß in Kassel und winke – als Kasselänerin – mal eben rüber. ;)

Leave a Comment