Bis einer heult! • Ich Arschkuh!
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12. April 2011 | Pia Drießen

Ich Arschkuh!

Ich bin eine Arschkuh!

Tatsächlich muss ich heute gestehen, dass es ich dem Miezmann nicht zugetraut habe Quietschbeu, Löwenmäulchen und den Haushalt alleine auf die Reihe zu bringen. Gut, wenn er auf die Jungs Acht gibt, dann bleibt der Haushalt liegen, aber er hat auch keine Übung bzw. einen lang ausgetesteten Ablaufplan, für diese Dinge.

Nun planen wir aktuell ja die Übergangszeit von Beginn meines neuen Jobs bis zum Eintritt der Jungs in den Kindergarten. Das sind etwa 6 Wochen plus 2 Wochen Eingewöhnungsphase. Sie ahnen es bereits! Die zwei Vätermonate wären für uns, ab dem ersten Geburtstag des Löwenmäulchens genommen, ideal!

Aber, und aus dem Grund bin ich echt eine doofe Arschkuh, ich habe das dem Miezmann ja nicht zugetraut, folglich habe ich die Option gar nicht zur Diskussion gestellt. Heute weiß ich, er könnte das problemlos managen und er hätte es auch gewollt. Allerdings ist es nun zeitlich viel zu kurzfristig, um ihn aus seiner Arbeitsstelle herauszulösen. Sicher wäre das rechtlich alles machbar, aber der Miezmann mag seinen Job und empfände es selber als grob unfair, nun so kurzfristig auszufallen, wo sie schon unterbesetzt sind. Man muss seiner Arbeitsstelle bzw. seinen Vorgestzten aber auch zu Gute halten, dass sie für eine Bundesbehörde unheimlich flexibel sind. Früher nach Hause kommen oder später anfangen, damit er bei den Jungs sein kann, wenn ich noch in der Agentur bin … alles kein Problem.

Für etwaige, derzeit weder geplant noch angesetzte, weitere Kinder ist dies also eine Option, die wir in Betracht ziehen. Für unsere jetzige Situation gilt wohl eher Tanten/Bekannten/Freunde-Jonglieren.

Ich dusselige Kuh. Echt mal!

Mein lieber Mann, bitte entschuldige die grobe Fehleinschätzung Deiner Fähig- und Fertigkeiten die umfangreiche Betreuung und Bespaßung unserer Jungs betreffend. Ich verbeuge mich demütigst.

 

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. ramona / Apr 12 2011

    Wer weiss wofür es gut ist, so wie es ist. Das erkennt man ja immer erst im Nachhinein.

  2. Barbara / Apr 12 2011

    Und ich mache mir Gedanken, ob der werte Gatte es schafft, die drei Stunden, die ich unterrichte, das kranke Kind zu versorgen…..
    Er schaffte es spielend, das Kindlein schlief seelig…

  3. Stadtmoewe / Apr 13 2011

    Ha, hier auch … ich traue meinen Mann auch viel zu, aber unter der Woche bin ja nunmal ich mit dem Mupf alleine und ihm fehlt schlichtweg die Routine. Aber, die beiden haben das am Wochenende ebenfalls wunderbar ohne mich gemanagt … und ich, ich sollte sowohl meinem Mann als auch meinem Kind mehr zutrauen.

    Glaube aber, dass ist ein ganz normales Mütterding ist ;).

  4. RINA / Apr 13 2011

    Werte Frau Miez, verraten Sie doch mal wie ein ganz normaler (also alle gesund, einigermassen ausgeschlafen und keine Termine wie Arzt etc zu erledigen) Tag bei Ihnen abläuft.Vor allem das Zubettbringen würde mich interessieren, das ist hier (Sohn 1 und Sohn 2, 18 und 2 Monate) immernoch ein Experiment mit Raum für Verbesserung :) Ist also auch für Mütter nicht immer einfach :)

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