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29. April 2011 | Pia Drießen

Schlaf, Löwenmäulchen, schlaf …

Gestern brauchte das Löwenmäulchen noch 45 Minuten, in denen es jammerte und auch weinte, bis er in den Schlaf gefunden hatte. Ich gab ihm auch noch mal die Brust, legte ihn dann aber wieder wach in sein Bettchen. Aus Sicherheitsgründen haben wir uns dazu entschlossen, ihn nun auch direkt abends in sein Bett im gemeinsamen Schlafzimmer mit dem Quietschbeu zu legen. In den vergangenen Tagen hatte er nämlich bereits mehrfach Anstalten gemacht, sich kopfüber aus dem Bett zu stürzen, wenn ich seinen Rufen nicht schnell genug folgte.

Gegen 23 Uhr der übliche Ruf nach der Milchquelle. Ich stillte ihn im Dunkeln und legte ihn wieder in sein Bett. Alles kein Problem.

Als wir aber gegen Mitternacht ins Bett gingen wurde er wieder wach, ließ sich diesmal aber leider nicht wieder so leicht beruhigen. Ich nahm ihn also mit in unser Bett, wo er wie gewohnt bis 4 Uhr in der Früh Dauerstillte.

Heute Morgen schmuggelte ich ihn dann schnell in sein Gitterbett, bevor der Quietschbeu bemerkte, dass das Löwenmäulchen des Nachts ausgezogen war. Er hatte sich so gefreut, dass er mit dem kleinen Bruder in einem Zimmer schlafen durfte und ich wollte nicht, dass er den Bruder besorgt vermissen würde (der Quietschbeu ist so ein Typ …).

Heute war es nur ein kurzes Weinen und danach noch etwas Jammern. Ich musste ihn nicht mehr Stillen. Es reichte aus, seinen Popo ein bisschen zu tätscheln. Es dauerte 20 Minuten bis er schlief. Der Quietschbeu sabbelte dafür wie ein Wasserfall immer weiter uns es brauchte mehrere Anläufe, bis ich ihm klar gemacht hatte, dass er flüstern sollte. Es zischelte noch 5 Minuten aus dem Babyphone, dann war Ruhe.

Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt. Geplant ist, dass der Miezmann heute mit einer Wasserflasche ausrückt, sobald das Löwenmäulchen ruft. Ich bin mir nämlich sehr sicher, dass er vor 3 Uhr ganz sicher nicht aus Hunger ruft. Wir werden es erleben …

 

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Sabrina / Apr 29 2011

    toi toi toi bin echt gespannt auf deine Berichte. mir steht das ja noch bevor ^^

  2. Tinyfootsies / Apr 29 2011

    ist doch ein guter Kompromiss mit dem im Kinderbettchen einschlafen und später zu euch stoßen :) und alleine ist er auch nicht. Die Schlafgeräusche vom QB werden, einmal bekannt, beruhigend wirken.

  3. Barbara / Apr 30 2011

    Das hört sich doch schon ganz gut an – viel Erfolg weiterhin. Bei uns ist deise Nacht auch mal wieder eine Probenacht – abends schlafen lassen und gucken, wie lange es hebt…….

  4. Christine / Apr 30 2011

    Wow, das klingt doch schonmal super! :-) Ich drück Euch die Daumen, daß es weiterhin so gut voran geht… :-)

  5. Katrin / Apr 30 2011

    Bei uns war es beim zweiten Kind ähnlich. Unser Sohn stillte in dem Alter noch gerne alle 2 Stunden nachts und ich hatte irgendwann die Nase voll. Ich hielt ihn eine Woche lang jede Nacht so lange schreiend im Arm, wie ich es aushielt, dann stillte ich ihn erst. Das machte ich Nacht für Nacht, die zweite Woche übernahm dann mein Mann, da ich keine Kraft mehr hatte (bei ihm wachte er übrigens viel seltener auf und schrie nicht so lang) und danach wollte er nachts keine Brust mehr, dafür aber alle zwei Stunden kuscheln …
    Durchgeschlafen nachts hat er erst mit knapp 4 Jahren, obwohl er keinerlei Getränke oder ähnliches bekam, ich dachte, das Kind wird das nie schaffen …
    Jetzt beim zweiten Sohn gehe ich es ganz anders an. Er wollte vor kurzem auch stündlich stillen, das ließ ich aber nicht zu und nahm ihn stattdessen nur in die Arme. Da schrie er teilweise eine halbe Stunde, schlief dann aber wieder ein und wachte erst 2-3 Stunden später wieder zum Stillen auf – damit war der Hunger ausgeschlossen, sonst hätte er nämlich nicht aufgehört.
    Mittlerweile glaube ich, daß er sich während der Entwicklungsschübe einfach trösten lassen will, weil ihm alles Angst macht, er hat aber gelernt, daß er dafür nicht unbedingt die Brust benötigt :-)
    Zum Einschlafen bringe ich ihn von Geburt an ohne Stillen, nicht wie bei den Geschwistern, die ich von Anfang an in den Schlaf stillte. Er ist es so gewohnt und verweigert sogar die Brust vorm Schlafengehen – ich finde das sehr interessant, wie sich die Kinder an solche Situationen gewöhnen und das dann auch immer so haben wollen !
    Ihnen noch alles Gute und viel Erfolg !

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