Schoko-Nuss-Kuchen (Sandmartinkuchen)

Zum Geburtstag des kleinen Herrn Löwenmaul sollte es einen ganz besonders leckeren Schokoladenkuchen geben. Klebrig sollte er sein. Und total schokoladig. Und überhaupt. Deshalb entschied ich mich für einen herrlich klebrigen Schokoladen-Nuss-Kuchen. Der Kuchen war ein Hit und sogar noch vor den Erdbeer-Kuchen, die heimlichen Helden unserer Familien-Partys, aufgegessen.

Und die Hauptsache: die Jungs haben den Sandmartinkuchen geliebt.

Zutaten

200 g     Butter
200 g     Zartbitter-Schokolade
200 g     gemahlene Haselnusskerne
200 g     Zucker
4            Eier
1 Pck.    Vanillezucker
½ Pck.   Backpulver
1 Prise  Salz

Zubereitung

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Backpapier  über den Boden einer Springform spannen und überstehen lassen. Die Ränder der Springform einfetten.

Die Butter und die Schokolade gemeinsam schmelzen und gut miteinander verrühren.

Die restlichen trockenen Zutaten in einer zweiten Schüssel ebenfalls gut miteinander vermischen, die Eier dazu schlagen und alles mit einem Handrührgerät gründlich  verrühren. Das Handrührgerät auf eine niedrige Stufe stellen und nach und nach das Schokoladen-Buttergemisch untermischen.

Den fertigen Teig in die Springform füllen.

Den Kuchen bei 160 Grad Umluft 45 – 60 Minuten backen.
Ab 45 Minuten sollte man mit der Stäbdchenprobe beginnen und diese alle 5 Minuten wiederholen. Der Kuchen ist perfekt, wenn nur noch ganz wenig Teig krümmelig am Stäbchen kleben bleibt.

Kuchen aus dem Backofen nehmen.

Den Kuchen 10 Minuten ruhen lassen, dann den Springformkranz ablösen und den Kuchen mit Hilfe des überstehenden Backpapiers auf einen Rost heben.

Auskühlen lassen, mit einer Schokoladenglasur überziehen und nach Belieben verzieren.

Fertig ist der Schoko-Nuss-Kuchen, der auf Grund seiner Dekoration vom Quietschbeu kurzerhand Sandmartinkuchen* getauft wurde.

*Der Quietschbeu nennt Smartis bis heute Sandmartins, in Anlehnung an Sankt Martin, was für ihn wohl den selben Klang wie Smarti hat.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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20 Gedanken zu „Schoko-Nuss-Kuchen (Sandmartinkuchen)

  1. Was Kinder so lautlich nicht auseinanderhalten lönnen, fasziniert mich. Ich habe im Grundschulalter keinen Unterschied zwischen „Merlin“ und „Mary Poppins“ gehört und deshalb oft die Merlinfilme sehen müssen, wo ich doch eigentlich nach Mary Poppins geschrien hatte.

    Kuchen klingt verboten gut.

  2. Der Kuchen hört sich lecker an und sieht fantastisch aus!
    Das mit Sandmartin ist ja total süß. Ich hatte sowas früher auch. Meine Tante wohnte in einem Ort namens „Ober – E.“ und eines Tages fragte ich ob es denn auch eine „Oma E.“ gebe, weil ich anscheinend immer „Opa E.“ verstanden bzw assoziiert habe^^

  3. Sieht aus wie eine abgewandelte „Tarte au chocolat“-Variante mit Haselnüssen anstatt Mandeln. Und das dieser mega mächtig schokoladige Kuchen wahnsinnig süchtig macht weiß ich aus eigener Erfahrung, denn der Liebste buk ihn mir letztes Jahr zum Geburtstag und musste dieses Jahr wieder ran. ;-) Ich habe den halben Kuchen alleine gegessen. *hihi*

  4. Schaut lecker aus!

    Mal eine Frage: Ich mag keine Nüsse … wird der Kuchen auch ohne Nuss-Beigabe so „matschig“ und lecker? Oder müssen die rein? Schmeckt man die raus?

  5. Pingback: 25 | blumenpost

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