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21 Heulsusen

  1. Michaela

    „Vor allem verliere nie die Lust am Gehen. Ich gehe jeden Tag zu meinem Wohlbefinden und entferne mich so jeder Krankheit. Ich habe mir meine besten Gedanken ergangen, und ich kenne keinen noch so großen Kummer, den man nicht weggehen kann.“

    – Sören Kierkegaard

  2. Das freut mich dass du zum laufen zurück gefunden hast. Ich empfinde es auch immer als sehr befreiend. Ich kann da so schön dabei nachdenken oder eben auch gar nix denken und einfach nur mit mir selbst unterwegs sein.
    Ich könnte mir vorstellen dass du bei einem Wettkampf / Stadtlauf die schnelle Zeit die du dort erläufst nicht als so „nervig“ empfindest weil das Gefühl ein anderes ist wenn man an einer Veranstaltung läuft. Also ich bin im Training an sich nie so schnell wie mal auf nem Stadtlauf oder so. Will ich auch gar nicht. Mir fehlt dazu die Motivation. Bei ner Veranstaltung ist diese dann da und fühlt sich auch danach gut an. Und im Training mach ich es dann wieder so wie ich will.

  3. same here. meine sturheit hielt 16 monate an 😂 dafür laufe ich jetzt endlich einfach nur noch so wie ich will – ohne zeit ohne km-vorgaben oder ansprüche. es ist so so entspannend. @dailypia

  4. Delilah

    „Sobald sich in etwas, was mir Freude bereitet, Druck aufbaut – und sei es nur künstlich oder selbst herbeigeführter Druck – ist der Spaß völlig weg.“

    Danke! Endlich beschreibt mal jemand genau das, was auch häufig in mir vorgeht.
    Ich kann es nicht ertragen, wenn ich jemandem erzähle „Ich habe angefangen xy zu machen und schaue mal, wie das so ist.“ Und dann direkt eine Tirade kommt, was, wie und überhaput ich das jetzt schöner/besser/intensiver machen könnte und was ich sonst noch alles tun soll etc…

    Das macht mir Druck, das macht mir keinen Spaß mehr. Weil sich direkt Erwartungshaltungen aufbauen (bei mir oder anderen), die ich dann fürchte, eh nicht erfüllen zu können…Zack, Stress.

  5. Celine

    Für Sport muss immer Zeit sein. Schließlich geht es um Gesundheit und Wohlbefinden. Um deine Krankheit kümmert sich die Medizin. Um deine Gesundheit musst du dich selber kümmern.

  6. marpeline

    Exakt das Gleiche ist mir auch passiert.
    Wettkampfdruck, Zeitdruck, keine Lust mehr, fast drei Monate nicht mehr gelaufen.
    Bin dann irgendwann, als mein Kopf zu voll und mein Körper zu unruhig wurde, einfach nach Gefühl wieder losgelaufen – und da war sie wieder, die Freude!
    Ich kann mit strengen Plänen nichts anfangen, für mich ist Laufen eher Therapie, als Sport. Den Kopf freibekommen und sich körperlich wohl fühlen, das reicht als Ziel doch völlig aus.

  7. Ich kann dich sehr gut verstehen! Ich laufe wahnsinnig gerne und mittlerweile schon eine beachtliche Strecke in einer guten Zeit. Ich habe jedoch keinerlei Interesse mich zeitlich wahnsinnig zu verbessern oder eine noch weitere Strecke zu schaffen. Oder OMG bei einer Laufveranstaltung mitzumachen!!! Grauenhafte Vorstellung mit hundertet anderen Läufern rundum mir zu laufen. Ich laufe viel lieber ganz alleine im Wald. Nur ich und meine Gedanken. Niemand um den ich mich kümmern und richten muss. Ich darf nur auf meine Atmung achten und laufe das Tempo, dass MIR passt – nicht dem Laufpartner.
    Laufen ist für mich Entspannung und Meditation.

  8. Martina

    Ich „inhalierte“ vergangenes Wochenende Kathrine Switzer „Marathon Woman“ – neben der Entwicklung des Frauenläufertums, ganz viel zum Thema Laufen als Kraftquelle. Daran musste ich gerade beim Lesen Deines Posts wieder denken – gibts sicherlich auch als Hörbuch :-) (Lese- bzw. Hörempfehlung)

  9. Gaby

    SO klingt bei Ihnen ein richtig wütender Instagrampost? Ich fand den ja total gechillt, als ich ihn im Sommer gelesen habe. „Nö, will ich nicht“, klang so nach lässigem Achselzucken und nicht nach großer Emotion.
    Wie schön, dass es jetzt wieder losgeht. Ich hab vor anderthalb Jahren angefangen und habe das mit diesen Zeiten etc. gleich gelassen. Das entspannt!

  10. Karin K.

    Heute muss ich dir mal vehement widersprechen. Deine Laufselfies finde ich ganz und gar nicht würdelos, sondern sehr ästhetisch und inspirierend. Man spürt fast selbst die kalte Luft in den Lungen und möchte am liebsten direkt loslaufen. Schön, dass du die Freude am Laufen wieder gefunden hast!

  11. Ich LIEBE würdelose Sportselfies (auch wenn ich jetzt finde, da sind deine noch verschlimmerungswürdig.. :D)!
    Schön, dass die Freude daran zurück ist. Mir gelingt so ein „Flow“ zwar nur sehr sehr selten, weil echt oft der Spaß fehlt, aber wenn er auftritt fühlt sichs richtig gut an.
    Viel Spaß weiterhin!

  12. Theresa

    Kenne ich. Erst die Euphorie des Anfangslaufens, dann die Euphorie, längere Strecken zu schaffen, schneller zu laufen, regelmäßiger zu laufen. Und dann geht irgendwann der Spaß verloren und die Anstrengung fängt an und alles wird schal.
    Ich habe mir danach auch alle hochtrabenden Ziele aus dem Kopf gestrichen, Druck rausgenommen und das Laufen auf das eingedampft, was mir gut tut. Seitdem laufe ich 1-2 Mal die Woche kleine Runden mit Freundinnen und mal ne größere Runde alleine, wenn es Not tut. :-)
    Manchmal laufe ich auch ein paar Wochen nicht. Aber das schöne Gefühl, das habe ich immer wieder und mir so erhalten können.

  13. Biene

    Daumen hoch! Sport sollte immer auch Spaß machen. Ich mache Dinge auch nicht gerne weil ich es muss, sondern wenn nur weil ich es möchte!

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