Osterurlaub 2019 – Reisetagebuch Tag 3

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Es ist wie es ist und wie es bleibt: wenn man das Wetter und die Geschwisterdynamik zu sehr lobt, dann folgen erstmal wieder Wolken und Gezeter. Aber davon lassen wir uns die Laune auch nicht verhageln und so wurde kurzerhand ein Schwimmbad-Entschluss gefasst.

Der Landal Park Duc de Brabant verfügt über ein sehr hübsches Freibad, für das wir aber leider 2 Wochen zu früh hier sind. Dafür hat der nächstgelegene Landal Het Vennebos ein subtropisches Badeparadies mit Wellenbecken und ist in 17 Minuten mit dem Auto erreichbar.

Auf dem Weg vom Parkplatz zum Schwimmbad hatten wir dann eine überraschende Begegnung. Ein junges Paar mit einem Bollerwagen sprach uns zunächst auf Niederländisch an, aber wir fanden dann schnell zum Englisch. Sie erklärten, dass sie im Juni heiraten würden und nun für ihre Feier Geld sammeln würden. Gegen eine Spende bekamen wir dann ein kleines, sehr nett verpacktes, Osterkörbchen mit Schokoladeneiern.

Ich finde diesen Brauch (sofern es denn einer ist) tausend Mal schöner als die lärmenden und oft ja auch ziemlich alkoholisierten Junggesellinnenabschiede, denen man zum Beispiel im Kölner Nachtleben so begegnet.

Das Schwimmbad überraschte uns dann ebenfalls. Nicht durch seine Größe, die war so einen Feienpark angemessen, aber durch seine Aufmachung und das Angebot.

Ich persönlich bin leider gar kein Fan von Wellenbädern, da ich als gut schwimmendes Kind mal in solch einem Wellenbad von den Füßen gerissen wurde und die Orientierung verloren habe. Dieser GEfühl der absoluten Panik hat sich tief in meine Erinnerungen gebrannt.

Aber die Kinder liebten das Wellenbad natürlich auf Anhieb. Vorsorglich blieben wir Eltern aber während des Wellengangs immer in ihrer unmittelbaren Nähe. Ansonsten konnte man die Jungs ganz sicher auf der Rafting-Rutsche im Außenbereich finden. Ich bin die Rutsche etwa fünf Mal mitgerutscht, dann musste ich aussteigen, weil ich mir beide Hüftknochen, die Ellbogen und die Knie ordentlich angestoßen hatte und morgen vermutlich am ganzen Körper sehr verprügelt aussehen werde. Aber die Jungs waren unermüdlich. Fast.

Nach etwa 3 Stunden Aufenthalt kam ein sehr ausgelöstes Mittelkind auf uns zu und erklärte, die Badeaufsicht hätte ich verboten weiter auf der Rafting-Rutsche zu rutschen. Wir schauen etwas verwirrt, als auch schon die Badeaufsicht auf den Mann zukam und ihm erklärte, dass sie die Jungs ein wenig beobachtet hätte und der Kleinere von beidem nach der letzten Rutschpartie doch sehr erschöpft ausgesehen hätte. Er solle daher am heutigen Tag nur noch in Begleitung der Eltern oder mit Schwimmflügeln auf die Rafting-Rutsche.

Da Schwimmflügel für unser jüngstes Seepferdchen sowas wie eine Beleidigung darstellen und ich aus besagten Gründen auch nicht mehr schmerzfrei durch den Rutsch-Kanal kam, legten wir erstmal eine Snackpause im Schwimmbad-Bistro ein.

Das erste Mal Pommes und Frikandeln in diesem Urlaub. Hurra!

Nach einer obligatorischen halben Stunde Ruhepause ging es für die Kinder dann wieder ins Wasser bzw. für uns alle in den nächsten Wellengang. Danach tauchten die Jungs durch das Wellenbecken, während die Gräte sich erst am Handstand versuchte und später dazu über ging, im Wasser Räder zu schlagen.

Das große Kind amüsierte uns nicht nur mit seinen Schwimmbrillenpandaaugen, sondern auch der Tatsache, dass er seine Brille über Stunden scheinbar falsch herum getragen hat, ohne dass es ihm auffiel. „Ach, deshalb hat die unter den Augen so gedrückt?“

Nach guten sechs Stunden Wasserspaß mussten wir bei den Kindern schließlich nicht mal mehr große Überzeugungsarbeit leisten, als wir Eltern nach Hause wollten. Alle Familienmitglieder waren ordentlich platt geschwommen, getobt und getaucht und der Bauch knurrte auch schon wieder.

Die Gräte streckte es noch im Auto dahin und auch die Jungs verschwanden nach unserer Rückkehr im Ferienhaus erstmal in ihre Zimmer, um etwas zu chillen.

Dem anstregenden und langen Tag geschuldet, gab es zum Abendessen ganz schnöde Schleifchennudeln mit Tomatensauce, die alle begierig in sich hinein schaufelten. Ich vermute mal stark, dass die Kinder heute etwas früher und leichter in den Schlaf finden werden, als die letzten Tage.

Wäre gar nicht schlecht, denn für morgen ist das Wetter wieder sonnig und warm gemeldet und wir haben uns ein aufregendes Ausflugsziel vorgenommen. Das verrate ich Ihnen dann aber erst morgen … Ällabätsch!

Mein Ruhepuls lag heute bei entspannten 61. Nur für’s Protokoll *mihihi*

¹Landal hat uns zu dieser Reise eingeladen. Den Park und die Unterkunft haben wir uns nach unseren Bedürfnissen und Wünschen aussuchen dürfen. In unserem Reisetagebuch geben wir ausschließlich unsere eigenen Eindrücke und Meinungen wieder.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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3 Gedanken zu „Osterurlaub 2019 – Reisetagebuch Tag 3

  1. Was für ein herrlicher Urlaub. Da wünsche ich auch weiterhin eine wunderbare Zeit.
    Die Kinder sehen jedenfalls sehr glücklich aus.

    PS: Der Große hat so schöne Zähne. Wow. War mir gerade so aufgefallen. Hihi.

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