Osterurlaub 2019 – Reisetagebuch Tag 4

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Wenn am Ende des Tages alle Familienmitglieder zu müde zum Reden sind, dann war es ein ziemlich guter Tag.

Um 8:30 Uhr musste ich die Jungs aus dem Bett werfen, damit wir frühstücken und dann rechtzeitig zu unserem Ausflugsziel aufbrechen konnten.

Nur 30 Minuten von unserem Ferienpark Landal Duc de Brabant liegt der große Freizeitpark Efteling, den der Mann und ich zuletzt vor 13 Jahren mit der großen Tochter besuchten. Damals war sie 5.

Die Kinder waren entsprechend aufgeregt und vorfreudig und machten schon bei der Anfahrt auf das große Gelände kugelrunde Augen.

Wir starteten unsere Tour mit der Themenfahrt Fata Morgana, die gemächlich in einem großen Boot durch dunkle Themenbilder schippert. Leider ist die Geräuschempfindlichkeit des Mittleren nicht besser geworden und er litt ziemlich unter der teilweise sehr lauten Geräuschkulisse. Aber die Szenenbilder entschädigten ihn dafür umso mehr.

Es folgte ein längerer Spaziergang mit ehrfürchtigem Bestaunen der Achterbahnen, die uns allen allein vom Zuschauen schon den Puls in die Höhe trieb. Da war die Polka Marina, eine Art Raupenbahn, schon eher nach unserem Geschmack. Die Kinder jauchzten und lachten jedenfalls laut.

Die Jungs machten anschließend noch einen Abstecher auf die Tretbahn Kinderspoor, die der Gräte aber zu kindisch war. „Das ist doch was für Babys!“ Fanden die großen Brüder nicht und hatten daher viel Spaß.

Unser kurzer Lauf durch das Labyrinth nahm für die Gräte, den Mittleren und mich ein nasses Ende, weil uns ein Kind zur Seite schubste, als wir vor den regelmäßig aufsprudelnden Wasserfontänen über eine Brücke laufen wollten und wir alle drei so direkt in die Fontäne hinein liefen. Aber da ich ja auch das grandiose Wetter noch nicht gelobt habe, tue ich das mal jetzt: es war so knackig warm, dass die nassen Jeanshosen zu verschmerzen waren. An Wechselshirts für die Kinder hatte ich zum Glück gedacht. Ganz glücklich waren die Kids mit der Situation anfänglich allerdings nicht. Ich auch nicht.

Die Stimmung konnten wir aber mit einem wilden Ritt in Monsieur Cannibales Kochtöpfen wieder auf ein angemessenes Spaßlevel heben.

Danach führte uns unser Weg deutlich beschwingt durch den restlichen Park. Es gab viel zu entdecken und zu bestaunen, leckere Spiralkartoffeldinger, die ausnahmsweise mal alle Familienmitglieder gerne und mit Appetit aßen.

Die Gräte hatte besonders viel Freude daran, die Schilder mit den Märchennamen auf Niederländisch zu lesen und dann ins Deutsche zu übersetzten. Das bekam sie auch erstaunlich oft korrekt hin.

Nach guten 5 Stunden legten wir im Märchenwald dann auch die erste richtige Rast ein, aßen mitgebrachte Brote und Äpfel, lauschten dem Märchen Rapunzel auf Niederländisch und genossen den Schatten, bevor es dann weiter ging.

Als letzte Attraktion für diesen Tag bestieg ich mit der Gräte und dem Großen noch den schwebenden Tempel Pagode, den der Mittlere sich lieber nur von unten ansah. 45 Meter Höhe sind auch ziemlich beeindruckend, wenn man von ganz oben nach unten guckt und die zurückgelassenen Familienmitglieder nur noch Ameisengröße haben.

Nach insgesamt 7 Stunden auf den Füßen musste zu guter Letzt niemand mehr mit Nachdruck davon überzeugt werden, dass man nun lieber wieder nach Hause fahren sollte. Wir waren alle sehr erschöpft, von der Sonne gut gegrillt (ein Hoch auf Sonnencreme!) und die Füße schmerzten. Die Herzen mit unzähligen schöner Momenten und Erinnerungen gefüllt, ein letztes Eis auf die Hand, ging dieser Ausflugstag für uns mit guter Laune zu Ende.

Zurück im Ferienhaus schmissen sich alle einfach nur noch in irgendeine Ecke. Der Mann und ich rafften uns dann aber doch nochmal auf und holten im Park-eigenen Restaurant Abendessen für alle. Denn kochen wollte ich heute nun wirklich nicht mehr.

Welche wunder-wunderschöner Tag. Einfach nur perfekt. Und morgen werden wir einen sehr verdienten Ruhetag einlegen. Auch darauf freuen wir uns gerade alle sehr.

Den Eintritt in den Freizeitpark Efteling haben wir selber bezahlt und geplant.
¹Landal hat uns zu dieser Reise eingeladen. Den Park und die Unterkunft haben wir uns nach unseren Bedürfnissen und Wünschen aussuchen dürfen. In unserem Reisetagebuch geben wir ausschließlich unsere eigenen Eindrücke und Meinungen wieder.

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Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
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