Bis einer heult! • Termine, Termine
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16. März 2006 | Pia Drießen

Termine, Termine

Da ist sie wieder, die Frau Pia, zurück vom Kundentermin, fix und fertig mit der Welt, durchgefroren und immer noch mit schmerzenden Nierchen. Ich muss zugeben, wenn ich krank bin, neige ich arg zur Wehleidigkeit. So verließ ich heute Morgen um 8 Uhr das Haus und fuhr zunächst zum Kölner Hbf, um mich dort mit dem Programmierer zu treffen.
Punkt 8:45 Uhr wollten wir uns an Gleich 3 treffen … ich bin 5 Minuten zu früh und kaufe mir noch schnell bei LeCrobag einen Latte Macchiato zum Wach werden.

Nein, der Kollege ist natürlich noch nicht auf dem Gleis in Sichtweite. Der Zug fährt um 8:51 Uhr, steht auch bereits am Gleis und die Uhr tickt. Da der Kollege die Bahnkarten kaufen sollte, werde ich langsam nervös und renne schließlich wieder in die Eingangshalle und versuche noch fix eine Fahrkarte zu lösen.

Wie? 9 Euro bis Düsseldorf? Ich weiß schon, warum ich da nie hin will. Natürlich will der Automat meinen 20er nicht und so renne ich zurück zum Gleis 3, wo ich just in dem Moment, wo ich mit theatralischem und verzweifeltem Heulen anfangen will, Kollege K. aus der Bahn gucken sehe. Ich renne ihm entgegen, brülle was von „Hast Du meine Karte?“ und er schüttelt den Kopf. Prima.

Wir steigen also in Köln Messe / Deutz wieder aus, organisieren da eine Karte und nehmen die nächste S-Bahn nach Düsseldorf Hbf.

Insgesamt kommen wir 6 Minuten zu spät, da der Taxi-Fahrer in Düsseldorf zu unserer Adress-Anweisung nur sagt: „Ja, ich glaub ich weiß wo das ist. Wir fahren mal dahin …“ … und – Gott sei Dank – Recht behält.

Der Termin an sich war sehr gut und hat auch Spaß gemacht. Hätten meine Nierchen mich nicht so gezwickt, wäre es vielleicht noch angenehmer gewesen. Nun, dafür hab ich den Rest des Tages jetzt frei und somit Zeit, mal einen richtig langweiligen „Tagebucheintrag“ zu schreiben.

Liebes Tagebuch, dass war mir zu aufregend, am frühen Morgen!

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Von Beruf freiberufliche Autorin und Bloggerin. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Olly / Mrz 16 2006

    Ist ja straff durchorganisiert das Ganze :grin: Auf jeden Fall gute Besserung!

  2. waschsalon / Mrz 16 2006

    du warst in düsseldorf und hast nicht bescheid gesagt?!

  3. Observer / Mrz 16 2006

    Im Namen des Pia-Fanclubs hole ich das für Pia nach:

    "BESCHEID!"

  4. marcc / Mrz 16 2006

    Warum kommen die Fahrkartenorganisatoren eigentlich immer im letzten Moment?

    "Intelligente" Automaten sind immer wieder klasse. Unfähig Scheine herauszugeben, verweigern sie bei Summen unter 10 Euro die Annahme von den frisch vom Geldautomaten ausgespukten 20 Euro-Scheinen. Nur für den Spaß passendes Papiergeld zu organisieren, hat man – gerade an einem Bahnhof – nicht immer die Zeit.

    Und noch gute Besserung!

  5. Tobias K. / Mrz 16 2006

    Ich denk der Waschsalon ist in Köln? *wunder*

  6. dfusion / Mrz 16 2006

    Warum nicht einfach in der Bahn gezahlt? Mach ich immer so, ist weniger Stress.

  7. tulek / Mrz 16 2006

    Na wie soll der Herr Programmierer denn der Frau Pia noch eine Fahrkarte kaufen, wo er doch sein Geld für einen neuen Anzug ausgeben musste? :razz:

  8. marcc / Mrz 16 2006

    @dfusion: Ich glaube in der Bahn nachlösen geht nicht in jedem Zug. Oder ist auf jeden Fall deutlich teurer wg. einer immer zu bezahlenden Nachlösepauschale.

  9. Too Fat / Mrz 17 2006

    Kommt immer aufs Personal drauf an. Meines Wissens nach müssen sie eine Nachlösepauschale verlangen, wobei das meiner Meinung nach extrem ungerechtfertigt ist. Hatte da auch schon mehr als nur einen Streit mit den Bahnangestellten, weil der Automat einfach nicht wollte.

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