Bis einer heult! • Unser 2014 in Bildern und Worten
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30. Dezember 2014 | Pia Drießen

Unser 2014 in Bildern und Worten

Dank Instagram kann ich dieses Jahr auf einen Blick erfassen, was in welchem Monat bei uns geschah. Also darf noch ein kleiner Jahresrückblick mit Fotos dem üblichen Fragebogen folgen. Hurra!

Januar

20141230_JanuarIm Januar hatte der Miezmann 2 wunderbare Wochen Urlaub und besuchte uns, nach inzwischen 4-monatiger Abwesenheit, in Deutschland. Den Kindern verrieten wir nichts und so waren sie am Flughafen mehr als überrascht und erfreut, als der Papa plötzlich vor ihnen stand. Entgegen aller Befürchtungen fremdelte das Meedchen kein bisschen und es war von einem auf den anderen Moment so, als sei er nie weggewesen. 

Der Miezmann und ich feierten unseren 5. Hochzeitstag und ich hatte ein großartiges Fotoshooting.

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Februar

20141230_FebruarDer Quietschbeu hatte die Idee zur Aktion „Sandalen im Schnee„, welche von Euch grandios aufgenommen und unterstützt wurde. Am Ende der Aktion hatten wir 22 Umzugskartons voll mit Kleidung und vor allem Schuhen für Kinder in Afghanistan, die der Miezmann vor Ort persönlich übergab. Das Gefühl der Dankbarkeit für Eure tolle Unterstützung hält bis heute an.

Im Februar buk ich, in Vorbereitung auf die bevorstehenden Karnevalstage, mehrere Fuhren Kölner Mutzen und verschenke sie in rauen Mengen an liebgewonnene Menschen. 

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März

20141230_März

Wir feierten Karneval, wie man es eben im Rheinland feiert. An einem Tag griffen die Kinder und ich das Thema Peter Pan auf und verkleideten uns als Wendy (ich), Peter Pan (Löwenmaul), Captain Hook (Quietschbeu) und Tinkerbell (Meedchen). An den anderen Tagen waren wir Robin Hood, Erdbeere, Clown, Piratenkatze und Ritter. Wir besuchten ein, zwei Karnevalsumzüge und sangen im Auto laut Karnevalslieder.

Ende März kehrte Papa Miez dann endgültig aus seinem Einsatz nach Hause zurück. Die Kinder fragten immer wieder, wie lange der Papa nun bliebe und wann er wieder los müsse. Es dauerte einige Wochen, bis sie erkannten, dass der Auslandseinsatz endlich vorüber war.

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April

20141230_April

Der April war ein sehr ruhiger und entspannter Monat. Der normale Familienalltag als Wochenendfamilie hatte uns wieder. Ich ging arbeiten, wir genossen die ersten warmen Sonnenstrahlen auf den Spielplätzen der Umgebung und der Quietschbeu lernte seinen Namen zu schreiben.

Wir feierten Ostern bei wirklich schönem Wetter und besuchten die Uroma.

Natürlich stand der April auch wieder im Zeichen der Geburtstagsvorbereitungen für den 5. Geburtstag des Quietschbeus Anfang Mai.

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Mai

20141230_MaiDer Mai hatte gleich einen ganz und gar PANtastischen Auftakt. Wir feierten den 5. Geburtstag des Quietschbeus mit einer großen Peter Pan Party und einem hübschen Frühstück im Kindergarten. 

Nur zwei Wochen später feierte das Meedchen einen monströse  2. Geburtstag bei strahlend schönem Wetter!

Ich erzählte dem Quietschbeu die Geschichte, wie das Schwein zu seinem Ringelschwanz kam und schrieb diese auf. Definitive die am meist vorgelesenen Geschichten in diesem Jahr.

Außerdem erhielten wir die Nachricht des Jahres! Der Mann würde in wenigen Monaten tatsächlich Heimat nah versetzt werden!

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Juni 

20141230_Juni

Der Juni stand im Zeichen meines SHRED-Experiments. Jeden Tag bestritt ich 30 Minuten intensiven Sport, bis mir die Lunge zum Hals raus hing. Die Zwischenergebnisse nach 11, beziehungsweise 21 Tagen, waren beeindruckend.

Leider konnte ich das Experiment nicht zu Ende führen, weil mich Anfang Juli ein Zusammenbruch ereilte.

Die ersten Anzeichen für meinen Zusammenbruch machten sich bereits im Juni bemerkbar, wurden von mir aber nicht als so akut und ernst erkannt.

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Juli

20141230_JuliDer Monat begann mit einem sehr grünem 4. Geburtstag des Löwenmauls, der sich einen Superheldengeburtstag a la „The Green Lantern“ wünschte und zudem endlich das heiß begehrte Fahrrad bekam.

Nur wenige Tage später ereilte mich der nervliche und körperliche Zusammenbruch, der einige Wochen der Krankschreibung mit sich brachte und mich dazu veranlasste, meine Lebensführung zu überdenken und wieder mehr auf mich selber zu achten.

Neben der inneren Entrümpelung begann ich auch wieder vermehrt meinem Äußeren Aufmerksamkeit zu schenken.

Zudem startete ich die Just for me moments-Reihe.

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August

20141230_AugustIm August ging es mir schon etwas besser. Die Panikattacken ließen deutlich nach und mein arbeitsfreier Alltag hatte Struktur, die mich abends zufrieden ins Bett sinken ließ. 

Der Quietschbeu entdeckte seine Lego-Leidenschaft und überraschte uns mit dem Aufbau von umfangreichen, detaillierten Bauanleitungen. Wir schienen das „big thing“ gefunden zu haben, dass unserem Kind Zufluchtsort und Entspannung gleichermaßen bot, wenn ihm seine Umwelt mal wieder zu laut und hektisch ist.

Kurzerhand räumten die Miezkinderzimmer um, damit er mehr Platz für seine schnell anwachsende Lego-Sammlung hat.

Nach 3-wöchigen Ferien begann das 4. Kita-Jahr für unsere Kinder.

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September

20141230_SeptemberIm September ereilte mich die Erkenntnis, dass ich ja nicht nur für die Kinder, sondern auch für mich selber nähen könnte. Und tat dies darauf hin gleich mehrfach und seitdem immer wieder.

Wir besuchten mit dem Quietschbeu die große Fledermausnacht für Kinder von Naturschutzbund und gemeinsam mit allen 3 Kindern das Legoland in Oberhausen.

Mitte September startete meine großartige Partnerschaft mit Ecover, über die ich mich immer noch jeden Tag aufs Neue freue, so sehr mag ich das Unternehmen, seine Philosophie und seine Produkte.

Wir verbrachten den letzten Sonntag mit Abschied des Miezmannes und sollten fortan, nach über 2 Jahren, keine Wochenendfamilie mehr sein.

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Oktober

20141230_OktoberAnfang des Monats endete meine Krankschreibung und ich kehrte zurück in die Restelternzeit des Miezmeedchens. Dieser Entschluss kostete mich einige Überwindung, stellte sich jedoch schnell als absolut richtig heraus. 

Der Miezmann trat seine neue Dienststelle in Bonn an und kam jeden Abend nach Hause.

Ich distanzierte mich öffentlich vom „Mama“ in „Mama Miez“, weil Muttersein zwar zu meinem Leben gehört, mich als Person aber nicht ausmacht.

Mitte des Monats feierten wir den Geburtstag des Miezmannes, welchen wir mit einem unbeschreiblich schönen Tag im Mediterana feierten.

Dem Quietschbeu hatte seinen ersten Wackelzahn, der nur 24 Stunden später ausfiel!

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November

20141230_November

Der November war mein Monat im Jahr 2014! 

Das Meedchen legte einen wahren Entwicklungssprung hin.

Wir machten uns die ersten Gedanken über die Weihnachtsgeschenke für die Kinder und besorgten das meiste schon, um dem Weihnachtstress zu entgehen.

Durch Zufall nahm ich bei dm eine vermeintlich neue manomama-Tasche mit, die sich dann doch nicht als manomama-Tasche entpuppte. Die Veröffentlichung dieser Tatsache zog einen riesen Shitstorm gegen dm Deutschland nach sich.

Der Quietschbeu übte fleißig das Lesen und wir erfuhren, wo die Andersartigkeit unseres Kindes ihren Ursprung hat und wie wir ihn besser unterstützen können.

Ende des Monats feierte ich meinen 34. Geburtstag, zu dem ich von lieben Freunden mit einer Party überrascht wurde. Zwei Tage später verbrachten der Miezmann und ich einen kinderfreien Abend mit lieben Menschen, tollem Essen und vielen Cocktails. Ein perfekter Abschluss für einen perfekten Monat.

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Dezember

20141230_DezemberDer Dezember stand ganz im Zeichen des Advents und Weihnachten. Auch hier wurde dekoriertgebacken, Desserts angerichtet und Geschichten erzählt.

Das Meedchen rieb unser gesamtes Wohnzimmer, allem voran das Sofa, mit Joghurt ein.

Der Quietschbeu baute fantastische Bauten aus Pappe und Karton.

Wir feierten wunderschöne, besinnliche und total stressfreie Weihnachten.

Der Miezmann veröffentlichte seinen ersten Beitrag in diesem Blog und wird von nun an immer mal wieder einen Beitrag leisten.

Oh, ja, und wir kauften ein Haus (kann man ja gar nicht oft genug erwähnen)!

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Ein wirklich gutes Jahr geht zu Ende. Ich bin gespannt was das neue Jahr für uns bereit hält und hoffe doch sehr, dass wir ähnlich reich beschenkt und gesegnet sein werden, wie in diesem Jahr. Tatsächlich kann ich, als unumstößlicher Optimist, aus jeder noch so schlechten Erfahrung etwas positives ziehen. Dieses Jahr war unterm Strich darum definitiv ein YEAH!

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Über den Autor:
Pia Drießen, 1980 in Köln geboren, verheiratet und Mutter von 3 Kindern (*2009, *2010, *2012). Marketing- und Medienberaterin mit Schwerpunkt Social Media. Bloggt seit 2002 mal lauter und mal leiser. Virtuell unterwegs auf Facebook, bei Twitter, Pinterest und auf Google+
    
  1. Mamamulle / Dez 30 2014

    Danke für den interessanten Rückblick. Ich wünsche euch ganz viele schöne Momente fürs neue Jahr und dass es dir, liebe Pia, weiterhin so gut geht.
    Wir lesen uns auch im neuen Jahr! =)

  2. B. / Dez 31 2014

    Einen guten Rutsch ins neue Jahr! Danke für deinen Blog!

  3. gabi / Jan 1 2015

    Von ganzem Herzen danke für diesen wunderbaren Blog, danke, dass ich so oft mitseufzen und mitlachen darf und uns wiederfinden darf! Und von ganzem Herzen Glückwunsch zum eigenen Haus, aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es mit drei kleinen Kindern nicht unbedingt schneller geht, aber umso schöner ist! Wir bereuten den Hauskauf noch keinen einzigen Tag, obwohl es so viel langsamer als erwartet vorwärts geht. Aber ist man erst mal drin, ist eh alles gut. Eine herzliche Umarmung und alles Liebe für 2015 für die ganze Familie Miez!

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